So schlicht, so erfrischend, so liebenswert: Narzissen symbolisieren die Rückkehr des Frühlings! Je nach Sorte erstreckt sich die Blütezeit von Ende Februar bei den frühesten Sorten bis Mitte Mai bei den spätesten. Mit ihrem natürlichen Charme bringen sie Beete, Rabatten, Steingärten und Pflanzgefäße mit einer Vielzahl von einfachen oder manchmal gefüllten Blüten zum Leuchten. Besonders viel Freude macht es jedoch, üppige Sträuße aus Narzissen zu pflücken und damit frische, frühlingshafte Arrangements zu gestalten, die das Haus mit ihrem oft süßen Duft erfüllen. Unter guten Bedingungen halten sich frisch geschnittene Narzissen bis zu 15 Tage in der Vase. Befolgen Sie meine Tipps und holen Sie sich den Frühling ins Haus!
1. Wählen Sie duftende Narzissen
Alle Narzissensorten, von den schlichten bis zu den raffiniertesten, eignen sich gut für Sträuße. Sie können unter den reichblühendsten und zuverlässigsten Sorten mit stabilen Stielen, die sich in der Vase gut halten, wählen. Greifen Sie zu 'Cassata', einer anmutigen hellgelben Narzisse mit orchideenähnlichen Blüten, die sich gut für Sträuße eignet. Auch die Narzisse 'Dick Wilden' ist mit ihren großen, leuchtend gelben, gefüllten Blüten eine sichere Wahl. Oder wählen Sie die Narzisse 'Dutch Master', einen zeitlosen Klassiker und eine echte Osterglocke mit großen, goldgelben Blüten! Narcissus ‘Flower Record’ ist eine weitere unverzichtbare Narzissensorte mit großen weißen Blüten und einer leuchtend gelben, orange gerandeten Krone. Holen Sie sich bereits am Ende des Winters üppige Narzissensträuße ins Haus – mit der Narcissus 'February Gold', die zu den ersten Sorten im Garten gehört und manchmal schon im Februar blüht. Bis in den Mai oder sogar Juni reicht die Blütezeit der Narzisse ‘Sherborn’. Verzichten Sie auch nicht auf ihren unverwechselbaren Duft. Wählen Sie duftende Narzissen wie die Dichternarzissen ('Actaea', 'Recurvus', Narcissus poeticus 'Albus Plenus Odoratus'), die intensiv duften.
2. Wählen Sie gesunde Blüten mit geschlossenen Knospen!
Schneiden Sie Ihre Narzissen, sobald die Knospe Farbe zeigt. Warten Sie, bis die Blütenfarbe vollständig sichtbar ist und sich die Knospe gerade zu öffnen beginnt. So geschnitten, zu Beginn ihrer Blütezeit, halten sie sich etwa zehn Tage in der Vase. Wählen Sie gesunde Blüten mit unbeschädigten Stielen. Eine Gartenschere ist nicht nötig. Trennen Sie die Stiele einfach vorsichtig von der Zwiebel – mit der Hand oder einem kleinen Messer.
- Entfernen Sie die unteren Blätter von jedem Stiel, damit sie nicht ins Vasenwasser tauchen.
- Stellen Sie die geschnittenen Blüten möglichst schnell in frisches Wasser, damit sie frisch bleiben.
- Stellen Sie Ihren Strauß in eine saubere, mit Wasser gefüllte Vase.
- Stellen Sie die Vase nicht in die pralle Sonne, sondern an einen eher kühlen Ort.
- Wechseln Sie das Wasser regelmäßig.
3. Lassen Sie sie unter sich!
Die Stiele von Narzissen enthalten Pflanzensaft, der andere Schnittblumen in der Vase schnell welken lässt, insbesondere Tulpen. Sie sind daher keine guten Partner. Wir empfehlen Ihnen, Narzissen nicht mit anderen Schnittblumen zu mischen. Andernfalls müssten Sie das Wasser täglich wechseln, damit Ihr Strauß länger frisch bleibt. Es gibt jedoch eine Lösung: Tauchen Sie die Enden der Narzissenstiele 1 bis 2 Minuten in heißes Wasser, um sie vor dem Einstellen in die Vase zu versiegeln. So können Sie sich länger an einem gemischten Blumenstrauß erfreuen!
4. Wählen Sie die passende Vase
Lassen Sie bei der Wahl der Vase Ihrer Fantasie freien Lauf! Eine Vielzahl von Gefäßen bringt die leuchtenden, erfrischenden Farben der Narzissen zur Geltung. Ich stelle Narzissen gerne in eine transparente Glasvase. So kann ich zusätzlich den dekorativen Anblick ihrer kräftig grünen Stiele genießen. Das kann zum Beispiel ein Einmachglas sein, das Sie in eine originelle und hübsche Vase verwandeln. Schlicht und unkompliziert wirkt auch eine zweckentfremdete Wasserkaraffe. Sie ergibt ein natürliches und poetisches Arrangement. Keramiktöpfe oder blaues Delfter Porzellan lassen das Sonnengelb der Blüten besonders schön hervortreten. In einem Zinkeimer oder einer emaillierten Kanne sorgen die Narzissen für einen charmanten Vintage- oder Upcycling-Look.
5. Kombinieren Sie sie mit Bedacht
Da andere Blüten die Gesellschaft der Narzissen nicht vertragen, stellt sich die Frage: Womit können Sie sie in einem Strauß kombinieren? Denken Sie an Zweige, etwa von Korkenzieher-Weiden oder Weiden mit Kätzchen, von Hartriegeln mit dekorativer Rinde oder von Sträuchern mit Frühlingsblüte wie Forsythien, Flieder oder Zierquitten. Dekoratives Laub, etwa von Eukalyptus oder Farnen, ergänzt die Blüten der Narzissen besonders wirkungsvoll.
So schlicht, so erfrischend, so liebenswert: Narzissen symbolisieren die Rückkehr des Frühlings! Je nach Sorte erstreckt sich die Blütezeit von Ende Februar bei den frühesten Sorten bis Mitte Mai bei den spätesten. Mit ihrem natürlichen Charme bringen sie Beete, Rabatten, Steingärten und Pflanzgefäße mit einer Vielzahl von einfachen oder manchmal gefüllten Blüten zum Leuchten. Besonders […]
Die unkontrollierte Begeisterung für die Tulpe, die Tulpenmanie, gilt als erste Spekulationsblase der Geschichte. Heute erscheint uns diese Begeisterung für eine kleine, vertraute Zwiebel, die inzwischen für jeden Geldbeutel erschwinglich ist, unvorstellbar! Doch bevor die Tulpe zur beliebtesten Blume ihrer Kategorie wurde, legte sie tatsächlich eine weite Reise zurück und wurde zu einem begehrten Gut, das zu horrenden Preisen gehandelt wurde.
Doch warum kam es zu dieser Tulpenkrise? Welches Erbe haben uns die Tulpen hinterlassen? Reisen wir einige Jahrhunderte zurück und folgen wir den Spuren der Tulpe und ihrer unglaublichen Entwicklung in Europa …
Was versteht man unter der Tulpenmanie?
Über die Tulpenmanie wurde viel gesagt und geschrieben. Sie bezeichnet jene Zeit der europäischen Geschichte, in der Tulpen auf dem Markt zu horrenden Preisen verkauft wurden. Es war eine bewegte, zugleich faszinierende und beunruhigende Zeit. Alles spielte sich im 17. Jahrhundert ab, mitten im niederländischen Goldenen Zeitalter, in dem das Land die Welt, die Meere und den Handel prägte.
Um 1560 in die Vereinigten Provinzen, die heutigen Niederlande, eingeführt, weckten Tulpen zunächst das Interesse der Botaniker und bald darauf auch das der breiten Öffentlichkeit. In den Niederlanden erregten sie große Bewunderung, aber auch in Frankreich. Dort pflanzte man sie in den Gärten des Louvre. Ludwig XIII. machte sie zum Sinnbild des Luxus, und Ludwig XIV. erklärte sie ebenfalls zur offiziellen Blume des Hofes.
Charles de l’Écluse (Carolus Clusius), Botaniker und Professor an der Universität Leiden in den Niederlanden, begann 1594, die Zwiebel in den sandigen Böden des Universitätsgartens zu pflanzen. Dort vermehrte er die Tulpe erfolgreich.
Die Gartenbaukultur entwickelte sich in der Provinz Holland bereits zu dieser Zeit. Schon 1580 waren dort etwa fünfzig Sorten bekannt. Um 1630 beschleunigte sich die Entwicklung jedoch stark: Innerhalb von weniger als einem Jahrhundert kamen mehr als 100 verschiedene Tulpenarten hinzu.
Die Tulpe wurde zum Sinnbild des Erfolgs und zum sichtbaren Zeichen von Wohlstand. Die mächtige Elite des Landes erkannte schnell ihre Bedeutung. Jeder wollte Tulpen im eigenen Garten haben. Flämische Bürger, Adlige und Gastwirte begannen, Tulpen zu kultivieren. Manche gaben sogar ihre florierenden Geschäfte und Läden auf.
Die Nachfrage wurde so groß, dass die Verkäufe nun auf einem Zweitmarkt stattfanden. Die Tulpe wurde zum Spekulationsobjekt. Rund um die sogenannten Terminkontrakte entstand sogar ein Finanzsystem. Ab 1635 konnte man damit Zwiebeln das ganze Jahr über verkaufen, obwohl sie noch in der Erde lagen. Bis dahin hatte man Tulpen im Frühjahr verkauft, wenn man die Blüte direkt beurteilen konnte. Nun wurde lediglich ein Papier unterzeichnet, eine Art Tulpenaktie, ohne dass die Ware überhaupt zu sehen war. Das löste eine beispiellose Begeisterung aus. Die Wertpapiere wechselten mehrmals täglich den Besitzer und trieben dadurch ihren Preis immer weiter in die Höhe.
Tulpen wurden zu astronomischen Preisen oder im Tausch gegen Land, Vieh, Silberbecher, Tonnen von Getreide und andere kostbare Güter gehandelt. Für eine einzige Tulpe soll der Preis eines schönen Bürgerhauses an den holländischen Grachten verlangt worden sein. In der Hochphase der Krise kostete eine kostbare Zwiebel das Zehn- bis Zwanzigfache des Jahreslohns eines spezialisierten Handwerkers. Auch in Frankreich grassierte die Tulpenmanie. In Lille wurde eine Tulpenzwiebel sogar gegen eine Brauerei eingetauscht, die später den Namen „Tulpenbrauerei“ trug. Zwischen 1633 und 1637 wurden Tulpen in großem Stil gehandelt. Manche Gärten wurden sogar geplündert, um die kostbaren Zwiebeln auszugraben. Die lilageflammten Tulpen 'Viceroy' und 'Semper Augustus' mit ihren weiß marmorierten Blütenblättern erzielten Rekordpreise. Tatsächlich waren sie von einem Virus befallen und schwer zu vermehren. Eine einzige Zwiebel entsprach dem heutigen Gegenwert von 110.000 Euro. Das Platzen der ersten Spekulationsblase der Geschichte war nicht mehr weit entfernt.


Im Februar 1637, nach zwei Jahren unkontrollierten Wachstums, fanden die Tulpen in Haarlem plötzlich keine Käufer mehr. Sie ließen sich nur noch schwer verkaufen, und die Preise fielen auf ein bis dahin unbekanntes Niveau. Die Regierung musste eingreifen, um den Handel zu regulieren. Die Preise stürzten ab. Mundpropaganda tat ihr Übriges und führte zu einem dramatischen Kursverfall auf dem Markt.
Alle, die auf Tulpen gesetzt hatten, waren von einem Tag auf den anderen ruiniert. Noch wenige Jahre zuvor waren rund um die Tulpe große Vermögen und ganze Wirtschaftsimperien entstanden. Die Begeisterung für Tulpen flaute fast ebenso schnell ab, wie sie entstanden war. Die tatsächlichen Auswirkungen auf die Wirtschaft der Vereinigten Provinzen blieben jedoch begrenzt, da nur eine kleine Elite des Landes am Handel beteiligt gewesen war. Dafür entstand eine moralische Krise. Künstler prangerten häufig die maßlosen Gewinne eines Teils der Gesellschaft an. Ein Beispiel ist das satirische Gemälde über die Tulpenmanie von Jan Brueghel dem Jüngeren aus dem Jahr 1640, auf dem er Spekulanten als Affen darstellt. Später griffen auch andere Maler dieses Thema auf, darunter Jean-Léon Gérôme mit seinem Werk „Das Duell um die Tulpe“ aus dem Jahr 1882. Auch Schriftsteller beschäftigten sich damit. Außerdem erschienen zahlreiche Bücher über die Kultur der Tulpe, darunter 1765 die berühmte „Abhandlung über die Tulpen“.
Die Faszination für Tulpen hielt bis ins 19. Jahrhundert an. Alexandre Dumas’ berühmter Roman „Die schwarze Tulpe“ entführt uns zurück in das Holland des 17. Jahrhunderts. Die Hauptfigur träumt davon, eine schwarze Tulpe zu züchten, um eine sagenhafte Belohnung zu erhalten.


Die Türkei: das andere Land der Tulpe
Gehen wir noch etwas weiter in der Zeit zurück, um den Ursprung dieser kleinen Zwiebel und ihre ersten Bewunderer zu entdecken.
Tulpen stammen ursprünglich aus dem Orient. In den Steppen Zentralasiens wuchsen sie wild, zwischen dem Iran, dem Kaspischen Meer und Afghanistan. Es handelte sich um sehr kleine botanische Arten in warmen Farbtönen von Gelb bis Rot. In diesen Regionen waren sie bereits im 11. Jahrhundert bekannt und wurden kultiviert. Nach und nach gelangten sie nach Anatolien, zunächst mit Karawanen, die von der Seidenstraße zurückkehrten. Mitte des 16. Jahrhunderts eroberte Süleyman der Prächtige einige dieser Regionen. Nomadische Stämme brachten daraufhin große Mengen dieser hübschen Blume nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul. Die Tulpe wurde fortan zur Blume der Sultane.
Während der Herrschaft Süleymans des Prächtigen war die Tulpe überall präsent: in den prächtigen Gärten der osmanischen Paläste, auf den festlichen Kaftanen der Sultane, auf Stoffen und auf den Fayencen von Iznik. Diese Stadt machte die Kunst der Keramik im ganzen Land bekannt. Neben der Nelke war die Tulpe ein wiederkehrendes Motiv auf den Fayencen des Topkapı-Palastes und auf den Moscheen, wo florale Darstellungen weit verbreitet waren. Auch auf den Turbanen des Sultans waren Tulpen zu sehen. Süleyman pflegte eine Tulpe in seinen Turban zu stecken. Die Mode tat ihr Übriges. Die Türken waren tatsächlich die Ersten, die sich für diese farbenfrohe kleine Zwiebel begeisterten! In der osmanischen Kunst symbolisierte die Tulpe damals das Göttliche.


Das Wort „Tulpe“ geht übrigens auf das persische Wort tülbend zurück, das im Türkischen zu türban wurde. Ursprünglich bezeichnete es den traditionellen Turban der Türken. Als die Tulpe in das Land eingeführt wurde, schmückten die Menschen ihre Kopfbedeckung gern mit dieser Blume. Durch eine Verwechslung wurde der Name tulipan bald auf die Blume übertragen. Der lateinische Name Tulipa verbreitete sich ab 1593 in Europa. In der Türkei trägt die Blume jedoch noch immer ihren ursprünglichen Namen lale. Dieser schöne Name wird auch heute noch als weiblicher Vorname vergeben.
Überliefert ist, dass Süleyman der Prächtige 1554 einem flämischen Diplomaten und österreichischen Botschafter in Konstantinopel einige Zwiebeln schenkte: Ogier Ghislain de Busbecq. Ihm wird die Einführung der Tulpe in Europa zugeschrieben. Einige Jahre später traf er in Wien Charles de l’Écluse und übergab ihm einige Zwiebeln. Dieser ging bald darauf nach Leiden in den Niederlanden, wo er erfolgreich mit der Vermehrung von Tulpen begann. Die weitere Geschichte führte zur Tulpenmanie und ihren Auswüchsen.
In Istanbul findet seit 2005 jedes Jahr im April das Tulpenfestival statt. Dieses farbenprächtige Schauspiel gleicht einer Freiluftausstellung und feiert den Frühlingsbeginn. In zahlreichen Parks der Stadt steht dabei die Tulpe im Mittelpunkt. Das Festival knüpft unmittelbar an das Tulpenfest aus der Zeit der Sultane an, das bis zur Herrschaft Ahmeds III. Anfang des 18. Jahrhunderts stattfand. Diese Zeit gilt als Höhepunkt der Tulpenmanie in der Türkei und ist Historikern als „Tulpenära“ bekannt. Die Tulpe wurde in der Türkei zum Nationalsymbol.
Die Tulpe heute in aller Welt
Seit der Tulpenmanie hat sich an der Produktion von Tulpen nicht viel geändert. Auch heute werden sie hauptsächlich in den Niederlanden angebaut, dem weltweit führenden Erzeugerland. Die Tulpe ist zur Nationalblume des Landes geworden. Holland besitzt mit dem Keukenhof außerdem ein weltweit bekanntes Schaufenster. Jedes Jahr strömen Millionen von Touristen dorthin, um die großflächig bepflanzten Beete zu bewundern. In Holland werden mehr als 20.000 Hektar für Zwiebelblumen genutzt, etwa die Hälfte davon allein für Tulpen. Das Zentrum der niederländischen Produktion liegt weiterhin in der Region um Lisse, zwischen Leiden und Haarlem.
Heute gibt es mehr als 150 verschiedene Tulpensorten und Tausende von Hybriden. Einige Züchter pflegen weiterhin eine französische Tradition. Sie erzeugen und entwickeln Zwiebelpflanzen, darunter Tulpen. Besonders geeignet sind dafür das sandige und lehmige Loire-Ufer im Anjou sowie die Landes.
Bei promesse de fleurs ist jede dritte verkaufte Frühlingszwiebel eine Tulpe. Kein Zweifel: Diese wunderbare und inzwischen erschwingliche kleine Zwiebel hat noch eine glänzende Zukunft vor sich!
Mehr erfahren
- Alles über die Geschichte der Tulpe erfahren Sie in einem Standardwerk: Die Tulpe von Anna Pavord (2001), Verlag Actes Sud;
- Lesen oder lesen Sie Alexandre Dumas’ Klassiker „Die schwarze Tulpe“ erneut;
- Blättern Sie online auf der Website der BNF in Charles Malos Buch Geschichte der Tulpen (1821);
- Entdecken Sie Das ABC der Tulpen von Yves-Marie Allain und Catherine Garnier (1996), Verlag Flammarion;
- Besuchen Sie den Keukenhof-Park in der Nähe von Amsterdam, wo jedes Jahr 7 Millionen Zwiebeln gepflanzt werden, und erkunden Sie das Tulpenmuseum Amsterdam.
- Zwiebeln 2026: 7 neue Frühlingssorten, die Sie jetzt pflanzen können!
Die unkontrollierte Begeisterung für die Tulpe, die Tulpenmanie, gilt als erste Spekulationsblase der Geschichte. Heute erscheint uns diese Begeisterung für eine kleine, vertraute Zwiebel, die inzwischen für jeden Geldbeutel erschwinglich ist, unvorstellbar! Doch bevor die Tulpe zur beliebtesten Blume ihrer Kategorie wurde, legte sie tatsächlich eine weite Reise zurück und wurde zu einem begehrten Gut, […]
Zierlauch liegt im Trend und sorgt überall dort für Aufsehen, wo er seine dekorative Blüte zur Schau stellt – manchmal auffällig, manchmal eher zurückhaltend … Ich könnte Ihnen nicht sagen, welcher Seite mein Herz mehr zugeneigt ist. Wie dem auch sei: Auf Zierlauch möchte ich in meinem Garten nicht mehr verzichten. Er ist für mich unverzichtbar geworden.
Entdecken Sie 5 gute Gründe, Zierlauch in Ihrem Garten oder im Topf zu pflanzen!
Zierlauch blüht im späten Frühjahr
Was ich an Zierlauch besonders schätze: Die meisten Sorten blühen im Mai und Juni, wenn der Garten noch nicht besonders üppig wirkt. Ihre schönen Blütenkugeln bleiben auch nach dem Verblühen dekorativ und bereichern den Garten über mehrere Monate! In meinem Garten begleiten sie die ersten Rosen und schaffen eine gelungene Verbindung zwischen den Frühjahrszwiebelblumen und den sommerblühenden Stauden.

Zierlauch ist winterhart und anspruchslos! Sie müssen lediglich den Standort je nach Art passend wählen und die Zwiebeln in leichte, vor allem aber gut durchlässige Erde pflanzen. Das ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass sie jedes Jahr zuverlässig wiederkommen! Außerdem bedeutet Zierlauch für Wühlmäuse eine echte Durststrecke: Sie wagen es nicht, auch nur einen Schneidezahn daran zu setzen. Hinzu kommt, dass Sie bereits im Jahr nach der Pflanzung ein schönes Ergebnis erzielen und sich schnell an der Blüte erfreuen können.
Für jeden Gartenbereich gibt es mindestens eine passende Sorte
Bestimmt kennen Sie die spektakulärsten Vertreter des Zierlauchs mit ihren großen, kugeligen Dolden in Mauve, Rosa, Weiß, Purpur oder sogar Gelb, die auf hohen Stielen thronen. Doch die Familie des Zierlauchs ist weitaus vielfältiger! Einige Arten setzen ganz auf eindrucksvolle Größe und bilden riesige Blütenkugeln. Andere bevorzugen eine zurückhaltende Wirkung. Wieder andere schmücken sich mit eleganten, nickenden Glöckchen. Nicht zu vergessen sind die kleinen Zierlauch-Arten, die sich gut für die Kultur im Topf eignen. So können Sie sie sowohl ins Beet als auch an den Beetrand, in den Steingarten, auf die Terrasse oder auf den Balkon holen.

Perfekt für moderne Gärten – und nicht nur dafür …
In modernen Gärten unverzichtbar, zeigt sich Zierlauch äußerst vielseitig und passt sich überall an. Ich finde, dass er in jedem Gartenstil seinen Platz verdient. Ich setze ihn gern ein, um prachtvolle, dekorative Pflanzbilder zu gestalten, einem etwas eintönigen Beet mehr Charakter zu verleihen, ein romantisches Beet mit Tulpen oder Rosen zu komponieren oder zwischen Gräsern für einen verspielten Akzent zu sorgen.
Auch als Schnittblume sind sie ideal!
Zierlauch eignet sich außerdem hervorragend als Schnittblume und lässt sich gut zu Sträußen verarbeiten – ob modern, ländlich oder als Trockenstrauß. In der Vase halten die Blüten sehr lange. Zusammen mit Tulpen, Rosen, Großblütigem Schleierkraut und vielen anderen Blumen kommen sie besonders schön zur Geltung.

Also: Greifen Sie zum Setzholz!
Zierlauch liegt im Trend und sorgt überall dort für Aufsehen, wo er seine dekorative Blüte zur Schau stellt – manchmal auffällig, manchmal eher zurückhaltend … Ich könnte Ihnen nicht sagen, welcher Seite mein Herz mehr zugeneigt ist. Wie dem auch sei: Auf Zierlauch möchte ich in meinem Garten nicht mehr verzichten. Er ist für mich […]
Das Pflanzen von Frühlingszwiebeln gehört für mich zu den herbstlichen „Routinen“, denen ich jedes Jahr gewissenhaft nachgehe. Es ist nicht meine liebste Gartenarbeit, aber ich weiß, dass mein Fleiß im zeitigen Frühjahr mit einem farbenfrohen Blütenreigen reich belohnt wird.
Obwohl die ideale Pflanzzeit für Frühlingszwiebeln bereits seit einigen Wochen begonnen hat, warte ich lieber bis November, bevor ich loslege … Zum einen, weil ich in guten Jahren die Feiertage dafür nutzen kann, vor allem aber, weil ich zu dieser Zeit den besseren Überblick habe, sobald ich die weniger ansehnlichen Stauden zurückgeschnitten habe (selektiv lasse ich die Blütenstände stehen). Und wenn ich Glück habe, finde ich zu Hause außerdem leicht ein Kind, das sich in den Ferien halb zu Tode langweilt und mir zur Hand gehen kann.
Sehen wir uns heute also alles an, was Sie – oder fast alles – über das richtige Pflanzen von Zwiebeln wissen sollten.
→ Entdecken Sie auch unsere Pflanztipps in unserem Audio-Podcast:
Tipp Nr. 1: Das richtige Werkzeug wählen, um Zwiebeln einfach zu pflanzen

Lange Zeit habe ich mich geärgert, weil ich das erste Zwiebelpflanzholz verwendet habe, das mir gerade in die Hände fiel. Sie wissen schon, dieses sogenannte „automatische“ Modell, dessen Kunststoffgriff sich meist schon beim dritten Loch verabschiedet – vorausgesetzt, Sie gärtnern in einem etwas festen Boden?
Und dann setzte ich eines Tages, nachdem ich diese Auswahl gesehen hatte, ein richtiges Pflanzwerkzeug auf meine Wunschliste. Es sollte meine 200 Pflanzlöcher bewältigen, ohne kaputtzugehen – und ohne meinen Rücken zu belasten: ein langstieliges Setzholz mit einer Trittfläche, auf die Sie den Fuß stellen können. Und damit änderte sich alles.
Wenn Sie weniger intensiv pflanzen, greifen Sie zumindest zu einem ausreichend stabilen Werkzeug aus einem Stück. Ein gutes klassisches Setzholz, das Sie auch für Stauden verwenden, reicht völlig aus. Es ist in jedem Fall besser als ein billiges Werkzeug!
Tipp Nr. 2: Für eine üppige Blüte zum richtigen Zeitpunkt pflanzen
Das Ende des Sommers und der Herbst (von September bis November) sind die beste Pflanzzeit für Frühlingszwiebeln. Bei Zwiebeln mit früher Blüte, etwa Schneeglöckchen und Krokus, ist das Prinzip einfach: Je früher Sie pflanzen, desto größer ist die Chance, dass die Blüten bereits im ersten Jahr früh erscheinen.
Zwiebeln mit Blütezeit im späten Frühjahr und frühen Sommer, etwa Camassie oder Knoblauch, können ebenfalls im Spätwinter gepflanzt werden. Wenn Sie sie jedoch im Herbst pflanzen, haben sie mehr Zeit, sich einzuleben, und blühen deutlich besser.
Wenn Ihr Pflanzplan im Herbst bereits ziemlich voll ist oder Sie von Saisonendangeboten profitieren, können Sie die Pflanzzeit problemlos etwas verlängern und die Zwiebeln noch bis zum Winteranfang pflanzen. Das gilt besonders, wenn Sie in einer milden Region leben.
Die Blüte fällt im ersten Jahr zwar weniger spektakulär aus, aber es funktioniert! Für alle Einzelheiten empfehle ich Ihnen unseren Ratgeber: „Frühlingszwiebeln spät pflanzen“
Tipp Nr. 3: Für eine echte Wirkung nicht an der Menge sparen
Der Vorteil von Frühlingszwiebeln besteht nicht nur darin, dass sie uns mit dem nahenden Ende des Winters das Herz erwärmen. Sie können auch die Wirkung eines Sommerbeets vorziehen. Außerdem eignen sie sich hervorragend, um naturnahe Bereiche wie Wiesen oder Obstwiesen unkompliziert und pflegeleicht zum Blühen zu bringen. Damit das Ergebnis überzeugt, muss die visuelle Wirkung jedoch stark genug sein.
Bei kleinen Zwiebeln gibt es nur eine Lösung: Pflanzen Sie viele Zwiebeln in größeren Gruppen. Das gilt für Krokus und Träubel, ganz besonders aber für Schneeglöckchen. Sie wirken am reizvollsten, wenn sie dicht beieinanderstehen – wie eine Gruppe kleiner Pinguine auf dem Packeis!

Um zu wissen, wie viele Zwiebeln Sie pflanzen sollten, orientieren Sie sich an den empfohlenen Pflanzabständen in unseren jeweiligen Pflanzenbeschreibungen. Die Zahlen erscheinen Ihnen vielleicht etwas übertrieben, entsprechen aber der Menge, die für eine deutliche Wirkung notwendig ist. Die Angabe bezieht sich auf die Anzahl der Zwiebeln pro Quadratmeter. Natürlich müssen Sie deshalb nicht gleich einen Quadratmeter mit Schneeglöckchen bepflanzen! Wie Sie auf dem Bild oben vermutlich erkennen, erzielt bereits eine 30 cm² große Gruppe mit 60 Zwiebeln eine sehr schöne Wirkung.
Größere Zwiebeln wie Allium mit sehr großen Blüten oder Kaiserkrone können weniger dicht gepflanzt werden. Sie fallen schon aus größerer Entfernung auf und wirken oft besonders schön in Kombination mit anderen Pflanzen. Wenn Sie in ein bestehendes Beet pflanzen, sind die Pflanzabstände weniger entscheidend. Achten Sie dennoch darauf, große Gruppen zu bilden, indem Sie die Zwiebeln zwischen den bereits vorhandenen Pflanzen dicht setzen.

Wenn Sie in einen Rasen pflanzen, wählen Sie am besten Zwiebeln, die sich leicht einbürgern, etwa botanische Narzisse, Blaustern, botanische Tulpe oder Kiebitzei. Auch hier können Sie etwas weniger dicht pflanzen, denn die Zwiebeln vermehren sich von Jahr zu Jahr und erzeugen mit wenig Aufwand eine üppige Wirkung. Denken Sie an Pierres Motto: Kleine Zwiebeln, große Wirkung!

Tipp Nr. 4: Für eine schnellere Pflanzung die richtige Methode wählen
Zwiebeln, die Sie zu 20 oder zu 200 Stück pflanzen, werden nicht ganz auf dieselbe Weise gepflanzt, wenn Sie Zeit sparen möchten. Wenn Sie in ein bereits angelegtes Beet pflanzen, müssen Sie ein Setzholz verwenden und jede Zwiebel einzeln setzen. Möchten Sie dagegen einen speziell für diese Pflanzen vorgesehenen Streifen anlegen, empfehlen wir Ihnen eher folgende Methode: Entfernen Sie das Gras auf einer größeren Fläche, anstatt jede Zwiebel einzeln zu pflanzen.
In diesem Video sehen Sie, dass das Gras wieder eingesetzt wird. Das ist nicht zwingend erforderlich. Sie können die Fläche auch mit Laub oder Häckselgut aus dem Baumschnitt mulchen.
Tipp Nr. 5: Gegen Fäulnis für eine gute Drainage sorgen und nicht zu stark düngen
Man kann es nicht oft genug wiederholen: Auch wenn manche Arten feuchte Böden schätzen, vertragen Zwiebelpflanzen keine staunasse Erde, da ihre Zwiebeln unweigerlich faulen. In sehr feuchtem, wasserhaltendem Boden ist es deshalb entscheidend, die Drainage zu verbessern. Das ist ganz einfach: Bringen Sie am Boden des Pflanzbeets oder Pflanzlochs eine etwa zwei Zentimeter dicke Schicht aus Kies oder Sand ein.
Beachten Sie außerdem, dass zu frisch oder zu stark gedüngter Boden sowie nicht ausreichend reifer Kompost oder Mist die Fäulnis Ihrer Zwiebeln ebenfalls begünstigen können. Wenn Ihr Boden nährstoffarm ist, können Sie Dünger ausbringen. Er sollte jedoch:
- geeignet sein (verwenden Sie einen speziellen Zwiebeldünger; ein zu stickstoffreicher Dünger würde das Blattwachstum auf Kosten der Blüten fördern),
- sparsam dosiert werden, da Zwiebelpflanzen keine „Vielfraße“ sind.
Tipp Nr. 6: Eine Zwiebel richtig herum und in der richtigen Tiefe zu pflanzen, ist besser …

Eine verkehrt herum gepflanzte Zwiebel gehört zu den klassischen Anfängerfehlern. Das ist jedoch nicht dramatisch, denn in den meisten Fällen ist die Zwiebel erstaunlich beweglich und dreht sich schließlich von selbst um. Das nennt man Geotropismus. Trotzdem sollten Sie ihr diese Anstrengung möglichst ersparen! Um die richtige Pflanzrichtung zu erkennen, sehen Sie sich die Zwiebel genau an: Die Spitze gehört nach oben, die Zwiebelbasis, aus der die Wurzeln wachsen, nach unten. Eigentlich logisch.
Bei der Pflanztiefe von Zwiebeln hört man oft, sie entspreche dem Dreifachen des Zwiebeldurchmessers. Ebenso heißt es, Zwiebeln sollten in einer Tiefe gepflanzt werden, die dem Doppelten ihrer Höhe entspricht. Natürlich gibt es Ausnahmen, die diese Regeln bestätigen.
Bevor Sie anfangen, Ihre Zwiebeln auszumessen und den Taschenrechner hervorzuholen, lesen Sie lieber die Angaben am Ende jeder Pflanzenbeschreibung. Alternativ können Sie die Tüten bis zum Pflanzen aufbewahren: Die Pflanztiefe steht darauf!
Tipp Nr. 6: Vorsicht vor Wühlmäusen!
Jedes Frühjahr erreichen uns einige Anrufe von Kunden, die uns versichern, dass ihre Tulpenzwiebeln keine Blüten hervorgebracht haben. In den meisten Fällen finden sie die Zwiebeln nicht wieder, wenn wir sie bitten, deren Zustand zu überprüfen. Und wenn sie sie doch finden, sind die Zwiebeln teilweise angeknabbert. Die Schuldigen? Wühlmäuse!
Wenn auch Sie mit Nagetieren zu kämpfen haben, gehen Sie kein Risiko ein: Wählen Sie Zwiebeln, die normalerweise nicht angegriffen werden, oder setzen Sie die notwendigen Schutzmaßnahmen um! Wie das geht, erfahren Sie in Virginias Ratgeber: „Wie schützt man Blumenzwiebeln vor Nagetieren?“
Und Sie: Wissen Sie, wie man Zwiebeln pflanzt? Wie macht man es bei Ihnen zu Hause? Vielleicht haben Sie Tipps, die diese Arbeit etwas weniger mühsam machen. Teilen Sie sie gerne in den Kommentaren!
Das Pflanzen von Frühlingszwiebeln gehört für mich zu den herbstlichen „Routinen“, denen ich jedes Jahr gewissenhaft nachgehe. Es ist nicht meine liebste Gartenarbeit, aber ich weiß, dass mein Fleiß im zeitigen Frühjahr mit einem farbenfrohen Blütenreigen reich belohnt wird. Obwohl die ideale Pflanzzeit für Frühlingszwiebeln bereits seit einigen Wochen begonnen hat, warte ich lieber bis […]
Die Tulpe gehört zu den am einfachsten zu kultivierenden Frühlingsblumenzwiebeln: Die Zwiebeln sind sortiert, genormt und praktisch immer von gleichbleibender Qualität. Sie sind geradezu kinderleicht – und trotzdem ist es ebenso einfach, ihre Pflanzung mit ein wenig Unachtsamkeit gründlich zu vermasseln.
Befolgen Sie unseren sorgfältig erstellten Ratgeber, der auf den umfangreichen eigenen Erfahrungen des Autors mit den unterschiedlichsten Misserfolgen beruht. Bedanken wir uns an dieser Stelle außerdem bei zahlreichen erfinderischen Kunden, die mir am Telefon oder per E-Mail ihre kleinen, zuverlässig zum Scheitern führenden Geheimnisse nachdrücklich erklärt haben.
Lektion Nummer 1: Wenn Sie Ihre Tulpen zum Scheitern bringen möchten, pflanzen Sie sie im späten Frühjahr oder im Sommer
Da ich in Flandern lebe, verbringe ich regelmäßig (kulturelle) Wochenenden in Amsterdam. Im Mai und Juni war ich dort immer wieder erstaunt, auf dem Blumenmarkt eine Fülle von Tulpenzwiebeln zum Verkauf zu sehen. Lange fragte ich mich, was daraus wohl werden würde. Schließlich versuchte ich, im späten Frühjahr holländische Tulpen zwischen anderen regionalen Kulturen zu pflanzen.
Das Ergebnis war ziemlich kläglich: Ein Drittel der Zwiebeln trieb nicht aus, der Rest blühte ungefähr zur gleichen Zeit wie meine Dahlien, und die Mehrzahl meiner Zwiebeln überlebte den darauffolgenden Winter nicht.
Großmutter und die Volksweisheit sagen: „Tulpen pflanzt man im Herbst, vorzugsweise im September oder Oktober.“

Tulpen werden im Herbst gepflanzt!
Mehrere Tests in der Baumschule nuancieren dieses Ergebnis: Tulpenzwiebeln etablieren sich besser, wenn sie im Herbst gepflanzt werden. Bei einer Pflanzung im Winter sind die Ergebnisse noch ordentlich, ab März oder April werden sie jedoch ausgesprochen zufällig.
Wenn Sie Ihre Tulpen also zum Scheitern bringen möchten, pflanzen Sie sie einfach dann, wenn Sie gerade daran denken – im April oder Mai, wenn sie beim Nachbarn blühen und Sie vor Neid ganz grün werden. Das Ergebnis wird bestenfalls mittelmäßig ausfallen.
Eine Variante für zerstreute und faule Gärtner: Kaufen Sie die Zwiebeln im Herbst, vergessen Sie sie ein Jahr lang in der Garage und pflanzen Sie sie im darauffolgenden Herbst. Ein Misserfolg ist zu 95 % garantiert! Kunden, die uns im Januar anrufen, nachdem sie ein Päckchen Zwiebeln wiedergefunden haben, das die Reinigungskraft heimtückisch hinten im Schuppen versteckt hatte, empfehlen wir allerdings oft, die Zwiebeln sofort zu pflanzen. Die Blüte wird etwas verspätet, aber durchaus ansehnlich ausfallen.
Lektion Nummer 2: Wenn Sie Ihre Tulpen zum Scheitern bringen möchten, sortieren Sie Ihre Zwiebeln sehr ri-gou-reu-se-ment (und werfen Sie sie alle weg) … oder sortieren Sie sie überhaupt nicht!
Während die erste Lektion eher für faule und aufschiebende Gärtner aus südlicheren Gefilden wie mich geeignet ist, empfiehlt sich die zweite für Ordnungsfanatiker, vorzugsweise mit einer Herkunft jenseits des Rheins.
Kultivierte Tulpenzwiebeln werden maschinell gerodet, mit Maschinen, die mit einer Art Egge ausgestattet sind. Das ist nicht besonders poetisch, aber effizient. Schließlich ermöglicht dieses Verfahren, dass eine Zwiebel nicht zehn Euro pro Stück kostet.

Maschinelles Roden von Tulpenzwiebeln
Bei diesem Vorgang verlieren viele Zwiebeln ihre kleine kupferfarbene Schutzhaut, was völlig unbedenklich ist. Einige weisen außerdem leichte Schürfstellen oder oberflächliche Kerben auf. Auch das beeinträchtigt den Austrieb der Zwiebel nicht.
Schimmel ist dagegen ein äußerst gefährlicher Feind der Tulpenzwiebel: Im Herbst entwickeln die Zwiebeln, insbesondere bei feuchter Lagerung, häufig einen Schimmelbelag. Ist der Befall oberflächlich, genügt es, ihn mit einem Tuch abzuwischen. Die Zwiebel wird dann problemlos austreiben. Hat der Schimmel jedoch das Innere der Zwiebel erreicht – ein Hinweis darauf ist, dass er sich nicht mit einem Tuch entfernen lässt –, hat die Zwiebel keine Chance mehr auszutreiben. Besonders kritisch ist ein Befall am Wurzelboden. Schlimmer noch: Der Schimmel kann sich auf die benachbarten Tulpenzwiebeln ausbreiten. Deshalb sortieren wir beim Verpacken alle unsere Tulpenzwiebeln von Hand. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch, Tulpen im September oder Oktober zu pflanzen: Zu dieser Zeit sind die Zwiebeln praktisch frei von Schimmelbefall.
Wenn Sie Ihre Tulpen also zum Scheitern bringen möchten, werfen Sie vor dem Pflanzen alle Zwiebeln aus Gründen mangelnder Qualität weg. Oder lassen Sie umgekehrt ein Päckchen Zwiebeln an einem feuchten Ort liegen. Mit etwas Glück schimmeln die Zwiebeln innerhalb weniger Wochen.
Lektion Nummer 3: Wenn Sie Ihre Tulpen zum Scheitern bringen möchten, pflanzen Sie sie an einen ungeeigneten Standort: in tiefen Schatten, einen Sumpf, extrem schweren Boden oder eine steinige Fläche, auf der nichts wächst
Die Tulpe liebt entsprechend ihrer osmanischen Herkunft sonnige Standorte und eher durchlässige Böden, die nicht zu viel Wasser zurückhalten. Der Boden darf jedoch relativ nährstoffreich sein, damit die Zwiebel nach der Blüte ihre Reserven wieder auffüllen kann.
Die Tulpe blüht von den in der Zwiebel gespeicherten Reserven, selbst wenn die Kulturbedingungen schlecht sind. Deshalb ist es schwierig, sie im ersten Jahr zum Scheitern zu bringen. Sind die Bedingungen jedoch schlecht genug, kann die Zwiebel ihre Reserven nach der Blüte nicht ausreichend auffüllen. Ab dem zweiten Jahr fallen die Blüten dann kümmerlich aus oder bleiben ganz aus.
Steht die Zwiebel in vollständigem Schatten, mit weniger als zwei Sonnenstunden pro Tag, bleiben die Blüten kümmerlich.
Steht die Zwiebel in einem sehr schweren und feuchten Boden, können einige Zwiebeln bereits im ersten Jahr faulen, die übrigen in den folgenden Jahren.
Wächst die Tulpe in einem im Frühjahr übermäßig trockenen Boden, bleiben die Tulpen zwergwüchsig. Das Laub vergilbt früh, und die Pflanzen kehren nicht wieder.
Übrigens: Sie müssen nicht versuchen, Ihre Tulpen durch das Pflanzen in einen sehr sauren oder kalkhaltigen Boden zum Scheitern zu bringen. Tulpenzwiebeln vertragen jeden pH-Wert. Mit dieser klassischen Methode werden Sie sie nicht los.
Für alle, die es genau wissen möchten: Nicht alle Tulpen sind gleich widerstandsfähig gegenüber schwierigen Bedingungen.
Die botanischen Tulpen, also kleine Tulpen, die noch entfernt mit ihren wild lebenden Vorfahren verwandt sind, sind ausgesprochen robust. Sie halten viele Jahre, selbst an einem schattigen Standort in schwerem Boden. Sobald die Bedingungen stimmen, verwildern sie. Nur sehr schwer zum Scheitern zu bringen – eine echte Herausforderung!
Alte Gartentulpen, zum Beispiel Lilienblütige Tulpen und Triumph-Tulpen, sind ziemlich robust. Unter mäßigen Kulturbedingungen halten sie etwa drei Jahre, unter guten Bedingungen sieben bis zehn Jahre. Auch sie sind nicht leicht zum Scheitern zu bringen.
Die gefüllten Tulpen, also Pfingstrosen-Tulpen, sind insgesamt empfindlich. Je nach Kulturbedingungen halten sie zwei bis fünf Jahre. Sie lassen sich relativ leicht zum Scheitern bringen.
Zusammengefasst: Wenn Sie Ihre Tulpenpflanzung zum Scheitern bringen möchten:
- Wenn Sie in der Nordhälfte Frankreichs leben, pflanzen Sie neuere Sorten mit gefüllten Blüten in einen schweren, feuchten Boden an einen stark schattigen Standort. Ist der Winter trocken, gießen Sie reichlich, um den Misserfolg abzusichern.
- Wenn Sie im Süden leben, pflanzen Sie dieselben Sorten in einen mageren, steinigen Boden, ganz ohne Bewässerung. Drücken Sie die Daumen für einen sehr trockenen Frühling – ein sicherer Weg zum Scheitern.
Lektion Nummer 3: Wenn Sie Ihre Tulpen zum Scheitern bringen möchten, pflanzen Sie sie verkehrt herum, zu tief oder nicht tief genug
Tulpen haben eine Oberseite, die kleine Spitze, und eine Unterseite, die abgeflachte Stelle, aus der die Wurzeln austreiben. Werden sie verkehrt herum gepflanzt, mit der Spitze nach unten und den Wurzeln nach oben, tun sie sich sehr schwer mit dem Austrieb. Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass ich diese Methode selbst noch nie angewendet habe. Ich weiß aber, dass sie funktioniert, denn ich hatte einmal mit einem Kunden zu tun, der sich über die schlechte Qualität unserer Zwiebeln beschwerte. Er hatte seine Zwiebeln sorgfältig mit dem Kopf nach unten gepflanzt.

Varianten des Scheiterns:
- Die zwanghafte Variante: Pflanzen Sie Ihre Zwiebeln zu tief. Das Ergebnis sind zwergwüchsige Tulpen oder überhaupt keine Tulpen. Diese klassische Methode erfordert einiges an Arbeit: Sie müssen etwa 30 cm tief graben. Das lohnt sich jedoch, denn am Ende erhalten Sie Tulpen von geradezu lächerlichem Aussehen.
- Die faule Variante: Pflanzen Sie Ihre Zwiebeln zu flach, sodass sie beinahe an der Bodenoberfläche liegen. Diese Methode spart besonders viel Zeit und Mühe, weshalb ich sie sehr schätze. Sie ist allerdings unberechenbarer. Manchmal etablieren sich die Tulpen trotz allem ordentlich – wer weiß, warum.
Für eine fachgerechte Pflanzung Ihrer Tulpen würde ein guter Gärtner Folgendes schreiben:
- Heben Sie ein Pflanzloch aus, das dem Vierfachen des Zwiebeldurchmessers entspricht, also etwa 20 cm tief ist.
- Füllen Sie ein Viertel des Pflanzlochs, also etwa die Höhe einer Zwiebel, mit lockerer Erde. Bei schwerem Boden können Sie auch Blumenerde oder mit grobem Flusssand vermischte Erde verwenden. So verlängern Sie die Blühdauer über mehrere Jahre hinweg deutlich.
- Setzen Sie die Zwiebel mit der Spitze nach oben auf den Grund des Pflanzlochs, etwa 15 cm tief.
Füllen Sie das Pflanzloch mit Erde auf. Wenn Sie sich bei diesen komplizierten Berechnungen nicht verrechnet haben, sollte die Zwiebel mit einer Erdschicht bedeckt sein, die doppelt so hoch ist wie die Zwiebel selbst – also gut 10 cm.
Wenn Sie Ihre Tulpenpflanzung also zum Scheitern bringen möchten, pflanzen Sie die Zwiebeln mit dem Kopf nach unten, viel zu tief – mindestens 20 cm –, oder zu flach, weniger als 5 cm tief, in unaufgelockerten Boden.
Lektion Nummer 4: Wenn Sie Ihre Tulpen zum Scheitern bringen möchten, pflanzen Sie sie in einen von Nagetieren befallenen Garten
Mäuse und andere Wühlmäuse lieben es, an Tulpenzwiebeln zu knabbern. Für sie sind die Zwiebeln eine ausgesuchte Delikatesse, der sie im Herbst im Garten lange nachstellen, wenn die guten Dinge knapp werden. Das ist übrigens der offizielle Grund, warum wir in der Baumschule eine kleine Armee von Katzen halten. Das erklärte ich im vergangenen Winter auch der Steuerprüferin, die mit etwas angespanntem Gesichtsausdruck drei Katzen betrachtete, die sich auf ebenso vielen Heizkörpern im Büro räkelten, während sie von mir eine Rechtfertigung für die Rechnungen über industriell hergestelltes Katzenfutter und die stattlichen Tierarztrechnungen verlangte.

Auch Wildschweine sind von Interesse. Auf Korsika können Sie sich an Wildschweine halten, und in der Bretagne tut es auch ein Schwein, das Sie einem örtlichen Zuchtbetrieb entwendet haben. Einige Kunden mit einem offenen, nahe am Wald gelegenen Garten erlebten eines Morgens die angenehme Überraschung, dass ihr frisch und sorgfältig bepflanztes Beet von diesen sympathischen Gefährten gründlich umgepflügt worden war. Offenbar schätzen auch sie Tulpenzwiebeln.
Wenn Ihr Grundstück von Nagetieren befallen ist, haben Sie fünf Möglichkeiten:
- Schlucken Sie Ihren Stolz herunter und besuchen Sie wieder die Tochter der Nachbarin, die Ihnen das Wochenende verdorben hatte, als sie versuchte, Ihnen ein Jungtier aus dem x-ten Wurf ihrer hässlichen Katze anzudrehen, die regelmäßig Ihre prächtigen Katzenminzen verwüstet.
- Verwenden Sie „Zwiebelkörbe“ oder fertigen Sie selbst welche aus feinmaschigem Drahtgeflecht an. Das ist mühsam, schützt die Zwiebeln aber wirksam.
- Pflanzen Sie Ihre Tulpenzwiebeln in einen Topf. Mäuse werden sie nicht erreichen können.
- Leben Sie wie auf einem Schloss, indem Sie zwischen Ihre Tulpen Kaiserkrone pflanzen. Sie vertreiben Nagetiere mehr oder weniger und verleihen Ihrem Garten zugleich den Hauch eines französischen Schlossgartens.
- Ändern Sie Ihre Strategie und pflanzen Sie stattdessen Narzissen. Nagetiere fressen sie nicht.
Wenn Sie Ihre Tulpen zum Scheitern bringen möchten, halten Sie Wildschweine – oder, einfacher in kleinen Gärten, siedeln Sie eine Kolonie Wühlmäuse an oder richten Sie eine Schweinezucht im Garten ein.
Wenn Ihre Tulpen trotz all dieser Bemühungen erfolgreich geblüht haben, betrachten Sie vermutlich kurz vor der Verzweiflung Ihr prächtiges Blütenbeet. Aber noch ist nicht alles verloren! Mit ein wenig Einsatz können Sie auch die Wiederblüte Ihrer Tulpen sabotieren:
Lektion Nummer 5: So verhindern Sie die Wiederblüte Ihrer Tulpen: zu frühes Roden oder Mähen, Hunger oder Verdursten
Die Natur ist schlecht organisiert: Tulpen im Garten brauchen genau dann ein wenig Aufmerksamkeit, wenn Sie aufhören, sich um sie zu kümmern – nach der Blüte, wenn diese herrlichen Schönheiten verblühen und sich in mehr oder weniger gelbliche, unansehnliche Stängel und Blätter verwandeln.
In der Zeit nach der Blüte, meist im April und Mai oder im Mai und Juni, füllen die Tulpenzwiebeln ihre Reserven wieder auf, damit sie im folgenden Jahr erneut blühen können. Sie brauchen ihr Laub und etwas Wasser. Das gilt besonders, wenn sie in einem Topf wachsen. Außerdem freuen sie sich in dieser Phase über Dünger. Die Blütenstängel können Sie problemlos abschneiden. Ein guter Gärtner schneidet das Laub jedoch erst ab, wenn es vollständig vergilbt ist. Im Gegenteil: Er unterstützt die Zwiebeln mit etwas Dünger und gießt bei Frühjahrstrockenheit. Außerdem pflanzt ein guter Gärtner vor oder zwischen seine Tulpen im Frühjahr blühende Stauden, zum Beispiel Brunnera. Sie verdecken das unansehnliche Tulpenlaub nach der Blüte, ohne dass es vorzeitig geschnitten werden muss.
Sie ahnen es bereits: Wenn Sie Ihre Tulpen an einer ordentlichen Wiederblüte hindern möchten, müssen Sie diese Regeneration verhindern. Am einfachsten mähen Sie Ihr Tulpenbeet unmittelbar nach dem Verblühen. Die Zwiebeln werden dann nicht oder nur sehr schwach wieder blühen. Wiederholen Sie den Schnitt im zweiten Jahr nach jeder Blüte, werden Sie auch die letzten Überlebenden beseitigen.
Übrigens war es unter alten Gärtnern üblich, Tulpenzwiebeln im späten Frühjahr auszugraben und im frühen Herbst wieder einzupflanzen. Diese Gewohnheit ist aus der Mode gekommen, da sie die Lebensdauer der Zwiebeln nicht wesentlich verlängert. Theoretisch verringern das Ausgraben und die Lagerung in einer Kiste das Risiko einer Pilzkrankheit wie Fusarium. In der Praxis bergen schlechte Lagerbedingungen – übermäßige Feuchtigkeit, Nagetiere und Ähnliches – meist ein größeres Risiko als das Verbleiben der Zwiebeln in einem gut drainierten Gartenboden. Kurz gesagt: Wenn Sie Ihre Zwiebeln im Boden lassen, erhöhen Sie Ihre Chancen, sie zum Scheitern zu bringen, nicht wesentlich.
Zusammengefasst: Wenn Ihre Tulpen im zweiten Jahr nicht wieder blühen sollen, mähen Sie Ihre Beete unmittelbar nach der Pflanzung ab.
* * *
Als besonderen Bonus für alle Leser, die geduldig und mit zerstreutem Blick durch diese vielen Zeilen gegangen sind:
Bonusgeschenk: So legen Sie ein hässliches Tulpenbeet an
Sie können Tulpen erfolgreich zum Wachsen bringen und trotzdem ohne große Mühe ein ausgesprochen hässliches Ergebnis erzielen. Das ist ganz einfach. Hier sind einige Expertentipps, die Ihnen dabei helfen:
- Mischen Sie viele nicht miteinander harmonierende Farben
Oft heißt es, ein schönes Beet spiele mit zwei, höchstens drei Farben. Wenn Sie Zwiebeln in vier oder fünf nicht miteinander harmonierenden Farben mischen, erhalten Sie meist ein grelles Ergebnis, das Sie an die Pflanzenkataloge aus Großmutters Versandhandel erinnern wird. Nein, wir nennen keine Namen!
- Pflanzen Sie mehrere Sorten nebeneinander, ohne sie zu mischen
Besorgen Sie sich zum Beispiel ganz zufällig die wunderschöne Tulpensammlung „Karneval von Venedig“ von promesse de fleurs, unseren Bestseller seit 30 Jahren. Statt die fünf aufeinander abgestimmten Sorten dieser Sammlung für ein harmonisches Ergebnis gut zu mischen, pflanzen Sie jede Sorte getrennt. Noch besser: Pflanzen Sie nicht natürlich, also leicht unregelmäßig, sondern ziehen Sie schöne, schnurgerade Pflanzreihen wie im Gemüsebeet. Das Ergebnis wird … eigenartig!
- Pflanzen Sie nicht dicht genug
Erfahrene Gärtner pflanzen Tulpen relativ dicht, um eine schöne Gruppenwirkung zu erzielen. Sie müssen nicht unbedingt große Mengen pflanzen. Bereits zehn Zwiebeln, die auf 20 cm2 unregelmäßig wie eine „Kartoffel“ verteilt sind, ergeben eine gute Wirkung. Auch fünf Zwiebeln, die in einem großen Pflanzloch zu einem kleinen Trupp zusammengesetzt werden, wirken schön, wenn zwischen den Zwiebeln etwa 10 cm Abstand liegen.
Sie lesen auf promessedefleurs.com, dass Sie mindestens 50, besser 100 Tulpenzwiebeln pro m2 pflanzen können, und Ihre Schwiegermutter prahlt mit ihren Beeten mit 150 Tulpen pro m2. Aber Sie lassen sich natürlich nichts vormachen. Sie kennen die gewöhnlich unehrliche Geschäftstüchtigkeit von Promesse de fleurs und die maßlosen Ausgaben Ihrer Schwiegermutter, sobald es nicht um Ihr Geburtstagsgeschenk geht. Also kichern Sie verächtlich und pflanzen Ihre Zwiebeln besonders sparsam: zehn Zwiebeln pro m2. Das klingt gut und ergibt … eine Zwiebel alle 40 cm.
Bravo!
Das Ergebnis wird auf seltsame Weise hässlich: Sie erhalten den Anblick eines kleinen Waldes aus Stängeln, denn Tulpenstängel sind immer unansehnlich. Und wenn Sie diese Ratschläge auch noch miteinander kombinieren, verspreche ich Ihnen, dass Nachbarn und Passanten vor Ihrem Garten stehen bleiben werden, um Ihr Beet zu bewundern.
Das verspreche ich Ihnen, denn trotz der vergangenen Zeit erinnere ich mich noch immer mit brennender Scham an eine Art Versammlung kichernder Nachbarinnen, die eines Tages vor der prächtigen ersten Blüte meines allerersten Tulpenbeets stand.

Die Tulpe gehört zu den am einfachsten zu kultivierenden Frühlingsblumenzwiebeln: Die Zwiebeln sind sortiert, genormt und praktisch immer von gleichbleibender Qualität. Sie sind geradezu kinderleicht – und trotzdem ist es ebenso einfach, ihre Pflanzung mit ein wenig Unachtsamkeit gründlich zu vermasseln. Befolgen Sie unseren sorgfältig erstellten Ratgeber, der auf den umfangreichen eigenen Erfahrungen des Autors […]
Die Schwertlilie: eine üppige Staude, die sich im Sommer verschenken lässt
In diesem Jahr können wir dank der früh eingezogenen Wärme in allen unseren Regionen bald Deutsche Schwertlilien pflanzen oder teilen. Warten Sie damit, bis die Pflanzen ruhen, reichlich Reserven gespeichert haben und von der Sonne erhitzt sind. Erst dann lassen sich ihre dicken Rhizome gut handhaben.
Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die jeden Sommer Ihren Nachbarn, Freunden, Kollegen und Bekannten Schwertlilien anbieten. Durch das Durcheinander in Ihren Beeten haben sie vermutlich längst ihre Identität verloren. Dann verschenken Sie, genau wie ich, Schwertlilien, so wie man in Jahren mit besonders reicher Ernte einen Korb Pflaumen oder Aprikosen anbietet, wenn man so viel Marmelade einkochen muss: „Die Farbe bleibt eine Überraschung! Es gibt weiße, blaue, gelbe, orangefarbene, rosa und sogar fast rote Blüten“, sage ich meinen Gesprächspartnern begeistert.
Sie, die Sie einst ihrem Charme erlegen sind: Sind Sie ihnen noch immer bedingungslos verfallen?
Der Beginn einer Leidenschaft
Ich entdeckte sie vor … einer Ewigkeit beim Durchblättern einer Gartenzeitschrift, die ich abonniert hatte. Das war lange vor der Erfindung des Internets. Zu sagen, dass mich die Deutschen Schwertlilien begeistert haben, wäre eine Untertreibung. Verzaubert, überwältigt, gebannt, ja sogar besessen trifft es wohl besser. Ich wünschte sie mir als einzige Belohnung, falls ich das Abitur bestand. Bei uns war das so. Ich bestand die Prüfung und gab meine erste Bestellung von Deutschen Schwertlilien auf. Die großen, wenig ansehnlichen Rhizome pflanzte ich hastig an den Rand des Gemüsegartens, als würde ich einen Schatz im Familiengarten verstecken. Heute sind nur wenige kümmerliche Exemplare übrig. Weder fehlende Pflege noch Gras, Schatten oder Schnecken konnten sie jedoch vollständig beseitigen. Die Jahre vergingen, die Sommer folgten aufeinander, und auch die Gärten und Iris-Bestellungen reihten sich aneinander. Dazwischen lagen meine spontanen Begeisterungen, die mich stets überwältigten, wenn die Schwertlilien im Garten in voller Blüte standen. Neue Farben, neue Formen: Für das folgende Jahr reservierte ich die Sorten, die ich begehrte. Ich musste sie alle haben!
Als ich mich in die Schwertlilien verliebte, entdeckte ich bei einem Züchter aus dem Var eine Reihe außergewöhnlicher Hybriden mit der Bezeichnung „Arilbred“. Sie waren aus Kreuzungen zwischen unseren Deutschen Schwertlilien und botanischen Arten aus den trockenen und halbtrockenen Gebieten des Nahen und Mittleren Ostens hervorgegangen. Vermutlich waren diese Kostbarkeiten für unser gemäßigtes Klima zu schwierig zu kultivieren. Außerdem blühten sie nicht reich genug und waren nicht rentabel genug. Nach und nach verschwanden sie aus seinem Sortiment, und heute spricht niemand mehr darüber. In Frankreich bietet meines Wissens nur ein leidenschaftlicher Züchter englischer Herkunft einige Sorten zum Verkauf an. Er kreuzt und kultiviert sie mit unendlicher Sorgfalt. Ich suche noch immer nach diesen etwas mythischen Schwertlilien, die wunderschöne persische, babylonische oder phönizische Namen tragen. Ihre Namen erinnern an „Tausendundeine Nacht“ oder an irgendeinen sagenhaften Nebukadnezar.
Eine nicht ganz einfache Pflanze
Nun muss ich Ihnen etwas gestehen: Nachdem ich Deutsche Schwertlilien zunächst geliebt hatte, ist meine Begeisterung etwas abgeflaut. Hier ist mein Erfahrungsbericht:
Viele Jahre an ihrer Seite haben mir gezeigt, dass diese scheinbar sehr robusten Pflanzen in Wirklichkeit regelmäßige Pflege und damit ziemlich viel Zeit benötigen. Täuschen wir uns nicht: Anders als die ursprünglichen, äußerst genügsamen und beinahe unverwüstlichen Schwertlilien brauchen unsere prächtigen modernen Sorten mit ihren riesigen Blütenkronen einen ausreichend fruchtbaren und tiefgründigen Boden, damit sie ihre Versprechen halten.
Im Frühjahr müssen sie sich einer Armee kleiner, weicher, beinloser und hungriger Ungeheuer stellen. Ich sehe mich noch immer jeden Tag an ihrer Seite im Kampf, um die Blütenstiele zu schützen. Früh am Morgen halte ich mit einer Packung Schneckenkorn Ausschau. Dabei achte ich besonders auf die leuchtend grüne Eulenraupe, die sich sehr geschickt versteckt und noch vor mir aufsteht.
Deutsche Schwertlilien verlangen von uns regelmäßiges und sorgfältiges Unkrautjäten. Andernfalls ersticken die Unkräuter die Pflanzen. Sie halten die Feuchtigkeit fest, fördern den für die Reifung schädlichen Schatten und bieten Schnecken einen idealen Unterschlupf.
Ihre Blütenkronen sind manchmal so schwer, dass sie die Stängel bis zum Boden herunterdrücken. Wind und Regen verschärfen das Problem natürlich noch.
Bei jeder Sorte bleiben nach den zwei oder drei Wochen des Frühjahrsglanzes nur noch die Blätter übrig. Sie wirken schließlich ziemlich gewöhnlich. Im Sommer sehen die Pflanzen bei trockenem Wetter wenig ansehnlich aus.
Als nährstoffbedürftige und üppig wachsende Pflanzen sollten Sie sie alle vier Jahre teilen und in frischen Boden pflanzen. Für Sammler ist das eine kaum zu bewältigende Aufgabe, wenn ihnen weder viel freie Zeit noch ein großer, wirklich sonniger Garten zur Verfügung steht – also kein richtiges Anbaugebiet.
Deshalb müssen Rhizome regelmäßig und beinahe ritualhaft verteilt werden. Das wird umso schwieriger, je größer der Kreis Ihrer Bekannten wird und je voller deren Gärten bereits von Ihren Geschenken sind. Sie lehnen Ihr Angebot höflich dankend ab. Schließlich lässt sich ihr Garten genauso wenig erweitern wie Ihrer.
Deutsche Schwertlilien in der freien Natur und am Wegesrand
Nachdem all das festgestellt und ausgesprochen ist, möchte ich unseren „wilden“ Schwertlilien in einigen Zeilen eine Würdigung widmen. Sie haben nur wenig mit den modernen Sorten gemeinsam.
Erinnern Sie sich an ihre flammenden Blüten in malven- bis violettblauen Farbtönen und an ihre beinahe durchsichtigen Seidenblütenblätter? An ihren authentischen Duft nach traditionellem Reispuder, warm, sanft und süß, der an einem heißen Apriltag ein ganzes Beet schmücken kann? Es sind die Schwertlilien, die Sie schon lange vor den anderen in voller Blüte am Straßenrand entdecken, wenn Sie nicht zu schnell mit dem Auto vorbeifahren. Sie richten ihre mit Dutzenden Blüten beladenen Blütenstiele mitten im Wind auf und klammern sich an einen Böschungsrand. In ihrer Einsamkeit sind sie von schlichter, würdevoller Schönheit. Manchmal entdecken Sie sie auch nicht weit von einem gepflegten Garten, etwas abseits, auf einem Haufen Pflanzenabfälle wieder, wohin eine zornige Hand sie geworfen hat.
In meinem Herzen bewahre ich einen ganz besonderen Platz für jene Exemplare, die mein Großvater 1896 in seinem „Enclos“ gepflanzt hat. So nennt man im Süden Frankreichs die von Mauern umschlossenen Gärten. Sie haben die Verwahrlosung überlebt und bilden heute einen riesigen Teppich zu Füßen eines großen Zürgelbaums. Dieser schafft es kaum, sie am Blühen zu hindern.
Um ehrlich zu sein, halte ich diese „wilden“ Schwertlilien etwas außerhalb meines eigenen Gartens, den sie im Handumdrehen besiedeln würden. Jeden Sommer reiße ich einige Rhizome aus den zu groß gewordenen Horsten und pflanze sie entlang des privaten Weges, der zu meinem Haus führt. Dort haben sie am Fuß der immergrünen Hecke in wirklich kargem Boden ausreichend Platz, um sich auszubreiten, und stören niemanden. Zusammen mit Natternkopf, Malve, Chicorée und dem Raukenähnlichen Doppelsamen sind sie die einzigen Pflanzen, die dort mit solcher Freude wachsen und blühen. Einige von ihnen schaffen es sogar, beinahe im Schatten zu blühen! Würden Sie das glauben? Sie haben recht: In der Provence ist der Schatten oft lichtdurchflutet.
Und da wir gerade vom trockenen Schatten sprechen: Kennen Sie die Kretische Schwertlilie (Iris unguicularis), die mit ihren langen grasartigen, immergrünen Blättern bereits ab Februar unter großen Bäumen blüht?
Die Spaltblume
Ach, wir lieben die modernen Schwertlilien natürlich trotzdem. Auch ich liebe sie. Der Beweis: Bei jedem Umzug habe ich immer ein oder zwei Säcke mit anonymen Rhizomen mitgenommen. Vermutlich aus Dankbarkeit gegenüber diesen Pflanzen, die mir so viel gegeben haben. Ich hänge noch immer an ihren extravaganten Blütenkronen und empfinde großen Respekt für diese Blumen. Ja, sie sind durchaus außergewöhnlich.
Die Deutsche Schwertlilie, königliche Blume, göttliche Botin der Götter und Geist des Regenbogens, lässt auf ihrem Weg einen fließenden, irisierenden und vielfarbigen Schleier zurück. Die ursprüngliche Deutsche Schwertlilie ist eine winterharte Pflanze für kargen Boden. Wie eine Fackel trägt sie ihren Beinamen als „Spaltblume“!
Die Schwertlilie: eine üppige Staude, die sich im Sommer verschenken lässt In diesem Jahr können wir dank der früh eingezogenen Wärme in allen unseren Regionen bald Deutsche Schwertlilien pflanzen oder teilen. Warten Sie damit, bis die Pflanzen ruhen, reichlich Reserven gespeichert haben und von der Sonne erhitzt sind. Erst dann lassen sich ihre dicken Rhizome […]
Die Narzissen oder Narzissen gehören zu den Frühlingsblumenzwiebeln, die jeder kennt! Ihre frühe gelbe, weiße oder orangefarbene Blüte ist das Sinnbild des Frühlings, für mich verbunden mit den Osterfeiertagen und dem Großmuttertag im März. Einige Zwiebeln gehören mittlerweile zu den ältesten Pflanzen in meinem Garten! Robust gedeihen sie und blühen jedes Jahr zuverlässig wieder seit über 10 Jahren, ohne dass ich ihnen besondere Pflege zukommen lasse. Nachdem ich letztes Jahr für Sie die Top 15 der Tulpen in meinem Garten zusammengestellt habe, hier nun die Top 15 der Narzissen in meinem Garten in Bildern: Da ich sie nicht in eine echte Rangfolge bringen kann (eigentlich mag ich sie alle!), stelle ich sie Ihnen in der Reihenfolge ihrer Blüte vor, von der frühsten bis zur spätesten...


1- Die Narzisse 'February Gold' gehört zur Spitzengruppe der Frühlingsblüher, sie kann bereits im Februar blühen, aber bei mir erfreut sie meist schon Anfang März die Beete, in denen sie zwischen Stauden gepflanzt ist.


2 - 'Jetfire' ist eine botanische Narzisse aus der Gruppe cyclamineus, gekennzeichnet durch ihre nach hinten gebogenen Blütenblätter. Ihre Blüte ist lebhaft und sehr früh.


3 - Oft in kleinen Töpfen getrieben, die man bei Floristen findet, kann 'Tête-à-Tête' anschließend im Garten neu gepflanzt werden, wo er sich überall leicht einbürgert.


4 - Die Waldnarzisse, Narcissus pseudonarcissus Obvallaris oder der "Tenby Daffodil" unserer englischen Freunde, ist die botanische Narzisse schlechthin zum Einbürgern. Ihre Blüten mit großen, leuchtend gelben Trompeten identifizieren sie klar als einen der wilden Vorfahren unserer heutigen Gartenvarietäten. Besondere Erwähnung für ihr hübsches, sehr bläuliches Laub.


5 - 'Segovia' ist eine kleine botanische Narzisse, die an eine Miniaturversion der Dichternarzisse erinnert, mit Corollen von sehr reinem Weiß, die durch eine hell zitronengelbe Scheibe in der Mitte belebt werden. Eine Sorte von großer Feinheit, die ich seit fast 15 Jahren am selben Ort habe.


6 - 'Cassata' ist eine Narzisse mit "Orchideenblüten" oder "Schmetterlingsblüten" in gebrochenem Weiß, die ich wegen ihrer kunstvollen Form und Robustheit schätze. Ich kombiniere sie in Sträußen mit "klassischen" Narzissen mit weißen oder gelben Trompetenblüten.


7 - Nicht identifiziert, dieser stammt aus dem Garten von Freunden und ich schätze seine Einfachheit und seine lebhaften Farben, die den halbschattigen Standort, an dem er gepflanzt ist, erhellen.


8 - 'Copper Queen' ist ein Hybrid mit kleiner Kranz, eher unbekannt, dessen Gelb/Orange-Kontrast durch einen kupferfarbenen Filter sanft abgemildert wird.


9 - Die Dichternarzisse oder Narcissus poeticus 'Actaea', kultivierte Form der in den Pyrenäen heimischen Art, ist eine der beliebtesten wegen ihres Dufts. Ihr schneeweißes Perianth kontrastiert mit einem winzigen gelbgrünen Kranz mit rotem Rand. Selbst ihr feines, blaugrünes Laub ist von unvergleichlicher Eleganz! Sie bürgert sich leicht in frischen, sogar feuchten Wiesen ein.


10 - 'Tripartite' ist ein Unikat: sowohl mehrblütig als auch "mit Orchideenblüten", er trotzt der gärtnerischen Klassifikation! Ich schätze ihn wegen seiner sehr zarten, hellgelben Farbe und seinem "natürlich-sophistizierten" Aussehen ohne Prätention.


12 - Der letzte Neuzugang in meinem Garten, Narcissus x odorus 'Plenus', hat mich sofort diesen Frühling mit seinen Blüten mit ausgebreitetem und sehr gefülltem Kranz begeistert, die zu zweit an kräftigen Stielen stehen. Sein Duft ist proportional zur Intensität seiner Farbe und seiner Füllung, ein wahres Wunder!


13- 'Hawera' ist eine kleine, spät blühende botanische Art, mehrblütig, 30 cm hoch, mit sanften Buttergelb- und geschmolzener Butter-Farben. Ihr sehr feines Laub bleibt nach der Blüte unauffällig.


14- Die Narzisse triandrus 'Thalia', mit elegant gezeichneten Alabasterblüten, die immer zu dritt stehen, ist eine der letzten, die blüht, und bei weitem eine der elegantesten. Absolut unverzichtbar!


15 - Als letzter, 'Albus Plenus Odoratus' ist die gefüllte Form mit runden und sehr duftenden Blüten der Dichternarzisse, die von Mitte bis Ende Mai blüht. Selten und von Kennern gesucht, wurden mir die ersten 3 Zwiebeln im Tausch gegeben und haben sich seitdem zu einem schönen Horst entwickelt.
Die Narzissen oder Narzissen gehören zu den Frühlingsblumenzwiebeln, die jeder kennt! Ihre frühe gelbe, weiße oder orangefarbene Blüte ist das Sinnbild des Frühlings, für mich verbunden mit den Osterfeiertagen und dem Großmuttertag im März. Einige Zwiebeln gehören mittlerweile zu den ältesten Pflanzen in meinem Garten! Robust gedeihen sie und blühen jedes Jahr zuverlässig wieder seit […]
Ein leichter Nebel umhüllte den Garten heute Morgen... Nach einer Überraschungshitze, würde der Herbst bereits seine ersten Anzeichen zeigen? Kurz gesagt, ich werde nicht über das Wetter sprechen, sondern über ein ebenso umfangreiches Thema: die Tulpen! Es ist der Beginn der Pflanzsaison für Zwiebeln und die Frage stellt sich dann: aber welche Tulpe wählen unter den Hunderten von Sorten, die in den Katalogen angeboten werden?
Natürlich gibt es das Kriterium des persönlichen Geschmacks, und mit 3000 registrierten Sorten und Neuheiten jedes Jahr kann man sagen, dass es bei Tulpenzwiebeln für jeden Geschmack etwas gibt! Um Ihnen zu helfen, sich zurechtzufinden, haben aufeinanderfolgende Generationen von Gärtnern die verschiedenen Sorten in Gruppen oder Familien von Tulpen zusammengefasst, die jeweils (mehr oder weniger) präzisen botanischen und ästhetischen Kriterien entsprechen, aber auch Kriterien der Verwendung: Je nach Blütezeit, Ihrem Boden oder dem Stil Ihres Gartens werden Sie sich bestimmten Familien zuwenden, in denen Sie die Schönste in Ihren Augen suchen... Entdecken Sie einige Tipps und Orientierungspunkte.
1) Tulpen nach der Blütezeit auswählen
Die Tulpe gehört zu den schönsten und berühmtesten Frühlingsblühern unter den Zwiebeln. Ihre oft leuchtenden, manchmal zarten Farben heben die ersten schönen Tage hervor oder wecken im Gegenteil die manchmal noch grauen Tage des frühen Frühlings. Glücklicherweise entspricht die gärtnerische Klassifizierung der Tulpen auch dem Blütekalender! Es ist daher sehr einfach, sich zurechtzufinden, und durch die Kombination von Sorten aus mehreren Familien kann man bis zu 2 Monate ununterbrochene Blüte erhalten... was könnte man mehr verlangen? Natürlich sind die zeitlichen Angaben zu den Blütezeiten keine "exakte Wissenschaft" und müssen durch die klimatischen Schwankungen relativiert werden, die regional und von Jahr zu Jahr beobachtet werden.
In Blüte ab März-April, die Frühen Tulpen
- Wie der Name schon sagt, gehören die Frühen Einfachen Tulpen und die Frühen Gefüllten Tulpen, darunter die berühmten Hybriden 'Murillo', zu den ersten, die blühen, ab Anfang April. Sie werden selten höher als 35cm und sind somit kompakt und robust genug, um schlechtem Wetter zu widerstehen.
- Sie werden dennoch von einigen botanischen Arten und ihren Hybriden übertroffen. Unter den botanischen Tulpen finden sich Wildarten, die leider oft aus ihrem natürlichen Lebensraum verschwunden sind, deren Blütezeit nicht einheitlich ist und je nach Art von März bis Juni reicht. Ab Anfang bis Mitte März können Sie sich insbesondere auf Tulipa tarda, Tulipa humilis und ihre zahlreichen Sorten, Tulipa clusiana, Tulipa turkestanica... und viele andere seltenere Arten verlassen! Diese werden selten höher als 10 bis 15cm.
- Die botanischen Tulpen der Gruppen greigii, mit schwarz marmoriertem Laub, kaufmanianna oder "Seerosen-Tulpen", und die hervorragenden fosteriana ('Purissima', 'Madame Lefeber', 'Orange Emperor'...) haben leuchtende und vielfältige Farben, erreichen eine Höhe von 20 bis 30cm, 40cm für die fosteriana, sie blühen Ende März Anfang April und gehen somit den "frühen" Tulpen nur wenig voraus.

Frühe Einfache Tulpe 'Couleur Cardinal' - Frühe Gefüllte Tulpen 'David Teniers' und 'Willem van Oranje' (Murillo) - Tulipa tarda - Greigii-Tulpe 'Plaisir' - Kaufmanniana-Tulpen - Fosteriana-Tulpe 'Concerto'
Die Blüte im April, das Herzstück der Tulpen-Saison
- Die Triumph-Tulpe, wie der Name schon sagt, wurde durch die Kreuzung einer frühen einfachen Tulpe und einer späten Tulpe gewonnen und blüht daher genau zur rechten Zeit im April. Die Triumph-Tulpen bilden heute eine der größten und vielfältigsten Gruppen. 'Attila', 'Princesse Irène', 'Shirley', 'Gavota', 'Negrita'... gehören zu den bekanntesten und beliebtesten. Mit ihrer durchschnittlichen Höhe von 40 bis 50cm bieten die Sorten dieser Gruppe große Verwendungsmöglichkeiten, in Beeten, aber auch in Töpfen und als Schnittblume.
- Um noch mehr Auswahl bei den im April blühenden Tulpen zu haben, kann man auch in den benachbarten Gruppen der Papageien-Tulpen und der Lilienblütigen Tulpen stöbern, deren Sorten nur ihre Form gemeinsam haben. Einige sind tatsächlich aus natürlichen Mutationen von 'Triumph'-Tulpen hervorgegangen und haben daher ihre Form verändert, während sie die gleiche Blütezeit beibehalten haben, wie zum Beispiel 'Princesse Irène Parrot'. 'Ballerina', mit orangefarbenen und duftenden Lilienblüten, blüht bei mir auch immer in der zweiten Aprilhälfte.
- Die größten der "botanischen Tulpen", die etwa 30cm hoch werden, blühen ebenfalls im April: Tulipa praestans, Tulipa whittallii, und die seltene und schöne Tulipa orphanidea 'Flava', um nur einige zu nennen.
- Papageien-Tulpe 'Irene Parrot' - Lilienblütige Tulpe 'Ballerina' - Tulipa praestans 'Shogun' - Tulipa orphanidea 'Flava'" width="750" height="500" /> Triumph-Tulpe 'In Love' - Triumph-Tulpe 'Princesse Irene'- Papageien-Tulpe 'Irene Parrot' - Lilienblütige Tulpe 'Ballerina' - Tulipa praestans 'Shogun' - Tulipa orphanidea 'Flava'
In Blüte von Ende April bis Mitte Mai, die Späten Tulpen
- Die Darwin-Hybrid-Tulpen, mit großen Blüten, die Ende April an starken Stielen von 50 bis 60cm Länge erscheinen, sind ausgezeichnete, zuverlässige und robuste Gartensorten, immer spektakulär, aber nicht immer nach jedermanns Geschmack mit ihren reinen und kontrastreichen Farben von Gelb bis Rot, betont durch ein breites schwarzes Herz an der Basis der Blütenblätter ('Apeldoorn', 'Golden Apeldoorn'...).
- Die Späten Einfachen Tulpen, auch "Cottage"- oder "Langstiel"-Tulpen genannt, mit 60cm Höhe, manchmal mehr, und ihre Gefährtinnen, die Späten Gefüllten Tulpen oder "Pfingstrosenblütigen" wie 'Angélique', blühen hingegen Anfang Mai. Sie sind die unbestrittenen Königinnen der Sträuße! Viele Sorten sind übrigens französische Kreationen, die für die Produktion von Schnittblumen von sehr hoher Qualität im Süden entwickelt wurden: 'Avignon', 'Dordogne', 'Ollioules' und natürlich 'Roi du Midi' gehören dazu.
- Die "originellen" Tulpen: rauschende Papageien-Tulpen, elegante Lilienblütige Tulpen, zarte Gefranste Tulpen und faszinierende viridiflora-Tulpen wie 'Groenland' oder 'Spring Green' mit Blüten, die von einem grünen Mittelstreifen durchzogen sind, die in gut gepflegten Beeten gepflanzt werden sollten, da diese gärtnerischen Kreationen nicht immer die widerstandsfähigsten sind.
- Tulipa sprengeri: die Ausnahme, die die Regel bestätigt, diese sehr begehrte botanische Tulpe ist immer die letzte, die blüht, im Juni! Ihre rot-orangen Blüten mit etwas schmalen Blütenblättern sind zugleich unerwartet, elegant und spektakulär. Sehr selten, verwildert sie dennoch leicht in der Sonne, vorausgesetzt, sie wird nie durch Bodenbearbeitung gestört.

Darwin-Hybrid-Tulpe 'Apeldoorn' - Darwin-Hybrid-Tulpen 'Van Eijk - Späte Einfache Tulpe 'Avignon' - Späte Gefüllte Tulpe 'Fantasy Lady' - Papageien-Tulpe 'Blue Parrot' - Tulipa sprengeri
2) Tulpen nach Ihrem Bodentyp auswählen
Obwohl sie in allen Böden wachsen, bevorzugen Tulpen bei weitem reiche, lockere und gut durchlässige, luftige Böden, warm im Sommer, ohne Staunässe im Winter, mit einem neutralen bis alkalischen (kalkhaltigen) pH-Wert.
- In einer "guten Gartenerde", schwarz und krümelig, lehmig oder tonig-lehmig, solange die Drainage gegeben ist, sind Ihnen alle Fantasien erlaubt, wählen Sie nach Belieben! Sie können sogar die Zwiebeln im Winter im Boden lassen, ohne Bedenken, abgesehen von den ausgefallensten Sorten, Ihre Tulpenzwiebeln werden von Jahr zu Jahr zahlreicher wiederkommen. Wenn das in Ihrem Garten der Fall ist, gehen Sie direkt zu Punkt 3!
- In einem schweren und tonigen Boden, "klebrig", der an Fingern und Werkzeugen haftet... das ist eine ganz andere Sache! Sie können dort Tulpen nur in Beeten mit angereicherten und verbesserten Böden aus Kompost und Sand kultivieren, jedes Jahr gut bearbeitet, und unter der Bedingung, die Zwiebeln nach der Blüte auszugraben, bevor Sie sie zum Trocknen legen, um sie im folgenden Herbst wieder einzupflanzen. Selbst bei diesem Vorgehen erschöpfen sich einige Sorten schneller als andere und Sie müssen öfter neue Zwiebeln nachkaufen. Natürlich können Sie das Problem auch umgehen, indem Sie die wertvollsten Sorten in Töpfen pflanzen!


Wenn Sie einen sehr schweren und tonigen, im Winter wassergesättigten Boden haben, bevorzugen Sie Tulpen in Töpfen!
- In einem trockenen und leichten Boden, sandig, mager, oder wenn Ihr Boden kalkhaltig und flachgründig ist, sowie in Steingärten, wenden Sie sich den botanischen Tulpen zu. Sie nehmen keinen Platz weg, verwildern und degenerieren nicht. Aufgrund ihrer weiten natürlichen Verbreitung gibt es immer eine Art, deren Wachstumsbedingungen in der Natur denen in Ihrem Garten nahekommen.


In trockenem und leichtem, nährstoffarmem Boden oder im Steingarten werden die kleinen botanischen Tulpen Ihre besten Verbündeten sein!
3) Tulpen nach Ihrem Gartenstil auswählen
Offensichtlich, werden Sie sagen? Nachdem Sie die Filter der Blütezeit und des Bodens durchlaufen haben, bleibt Ihnen ein subjektiver Filter, der Ihres Stils und Ihres Geschmacks! Klassisch oder zeitgenössisch, natürlich, mineralisch, klein, groß, englisch, französisch... es gibt eine Tulpe für fast jeden Gartenstil, außer vielleicht den traditionellen japanischen Garten! Ganz zu schweigen davon, dass ihre Kombinationsmöglichkeiten exponentiell sind....
- In einem Garten im zeitgenössischen Stil entscheiden Sie sich für Tulpen mit gut gezeichneten Formen, mit schlichten und eleganten Linien, wie Lilienblütige Tulpen wie 'White Triumphator', einfache Sorten mit perfekter Form wie 'Maureen', viridiflora wie 'Spring Green'. Bringen Sie Kontrast mit dem Schwarz von 'Reine de la Nuit' oder 'Fontainebleau' und sogar 'Dream Touch' für eine klassische Kombination in Schwarz und Weiß. Man denkt nicht oft daran, aber auch botanische Tulpen können in diesem Gartenstil sehr gut bestehen: Schauen Sie sich Tulipa polychroma oder Tulipa whittallii an, deren Form für mich an einige große Werke der zeitgenössischen Architektur erinnert...

Tulpe 'Maureen' - Tulpe 'Dream Touch' - Tulipa whittallii - Viridiflora-Tulpe 'Spring Green' - Kontrastreiche Tulpen: 'White Triumphator' und 'Reine de la Nuit'
- In einem Garten mit romantischer Inspiration, die Rüschen der gefüllten Blüten, dreifach, vierfach gefüllt! Der Charme der zarten Farben, Rosa, Mauve, Lila, der gepunkteten, der Dentelle der gefransten Tulpen... Durch die Kombination von frühen und späten Sorten ist es leicht, wochenlang gefüllte Tulpen in Blüte zu haben. Heldinnen des romantisch-romantischen Gartens, die zeitlose 'Angélique' und die kostbare 'Diamant Bleu' sind unverzichtbar, begleitet von den weniger bekannten 'Daytona' und 'Huis ten Bosch' in Dentelle, 'Silver Parrot', 'Burgundy'... in einem Rahmen aus Vergissmeinnicht und duftendem Flieder!

Tulpen 'Jazz', 'Synada Amor', 'Page Polka', 'Christmas Dream' und 'Flaming Purissima' bilden mit rosa Hyazinthen eine romantische Stimmung - Tulpen und Vergissmeinnicht - Gefüllte Tulpe 'Angélique' - Tulpe 'Diamant Bleu' - Triumph-Tulpe 'Shirley' - Frühe Gefüllte Tulpe 'Columbus' - Gefranste Tulpe 'Huis ten Bosch'
- In einem natürlichen oder naturalistischen Garten, wer sagte, dass nur Stauden und Gräser das Recht haben sollten, dort zu wachsen? Die Leichtigkeit der botanischen Tulpen wie Tulipa turkestanica, Tulipa bakeri 'Lilac Wonder', Tulipa clusiana wird sich ganz natürlich durchsetzen, wenn ich das so sagen darf! Dennoch werden klassischere und sogar fast raffinierte Tulpen, wenn sie gut eingesetzt werden, in kontrollierten Dichten gepflanzt, sich mit der Brillanz der größten Virtuosen einfügen! Denn ja, neben der Rose ist die Tulpe wohl eine der virtuosesten Gattungen, die wir in unseren Gärten kultivieren dürfen...

In geringer Dichte gepflanzt, respektieren diese Tulpen 'Reine de la Nuit' einen natürlichen Effekt in Gesellschaft von Waldhyazinthen - Fosteriana-Tulpen 'Purissima' mit Muscari latifolium - Tulpe 'Burgundy' - Tulipa bakeri 'Lilac Wonder' - Tulipa polychroma - Tulipa clusiana 'Peppermint Stick' - Tulipa turkestanica
Ein leichter Nebel umhüllte den Garten heute Morgen… Nach einer Überraschungshitze, würde der Herbst bereits seine ersten Anzeichen zeigen? Kurz gesagt, ich werde nicht über das Wetter sprechen, sondern über ein ebenso umfangreiches Thema: die Tulpen! Es ist der Beginn der Pflanzsaison für Zwiebeln und die Frage stellt sich dann: aber welche Tulpe wählen unter […]
Zierlauch oder Zierlauch-Arten (Allium mit botanischem Namen) sind für ihre schönen, dekorativen und farbenfrohen Dolden bekannt, die bis in den Sommer hinein attraktiv bleiben. Verwelkte Blätter sollten Sie entfernen. Bei den verblühten Blüten sind sich Gärtner jedoch uneinig: Sollen Sie sie im Sommer stehen lassen oder abschneiden? Was ist nun wirklich richtig?
Ja, schneiden Sie sie ab – damit die verblühten Blüten die Zwiebel nicht erschöpfen.
Wie die meisten Blumenzwiebeln greift Allium auf seine Reserven zurück, um einen großen, prächtigen Blütenstand zu bilden. Kurz vor der Blüte entwickelt die Pflanze jedoch Laub. Dieses ermöglicht ihr, Energie zu speichern und während der Ruhezeit ihre Reserven wieder aufzufüllen.
Das Abschneiden der verblühten Blüten hat kaum Auswirkungen auf das Wachstum der Zwiebel, vor allem dann nicht, wenn sie in einem nährstoffreichen Boden mit ausreichend Phosphor und Kalium wächst. In einem nährstoffarmen Boden begrenzen Sie dadurch jedoch die Samenbildung. So verhindern Sie, dass die Pflanze unnötig auf ihre Reserven zurückgreift. Schneiden Sie die verblühten Blüten daher ab, wenn Ihr Boden nährstoffarm ist oder die Zwiebeln noch jung sind und weiter wachsen müssen.
Nein, lassen Sie sie stehen – und erfreuen Sie sich an den verblühten Blüten.
Wer Wert auf einen gepflegten Garten legt, duldet verblühte Blüten normalerweise nur ungern. Beim Zierlauch lohnt es sich jedoch, eine Ausnahme zu machen, denn die Blütenstände bieten mehrere Vorteile:
- Vorteil Nr. 1: Sie geben den Beeten weiterhin Struktur.
Auch im verblühten Zustand behalten die Stängel ihre aufrechte Form. Die weniger farbenfrohen Blütenkugeln beleben die Beete bis zum Frühherbst. Im Vergleich zu strukturgebenden Zwiebelpflanzen wie der Kleopatranadel oder der Schachblume bleiben die Blütenstände von Allium mindestens drei Monate dekorativ.
- Vorteil Nr. 2: Die Blüten verändern sich. Während sie verblühen, entwickeln sich aus den bestäubten Blüten hübsche Samenkapseln. Dadurch wirkt der Blütenstand noch anmutiger.
Vorteil Nr. 3: Stellen Sie sich wunderschöne Trockensträuße zusammen. Die Blüten von Allium sind für Trockensträuße sehr beliebt. Richtig getrocknet, halten sie viele Jahre. Sie können damit hübsche Sträuße binden und festliche Tafeln dekorieren.
Kurz gesagt: Schneiden Sie die kleinen Sorten zurück, die großen lassen Sie stehen.
Die Blütenstände großer Sorten, die eine Höhe von 40 bis 50 cm überschreiten, können Sie bis zum Winteranfang stehen lassen. So schmücken sie die Beete noch im Herbst. Einige Arten wie Allium triquetrum oder Bär-Lauch (Allium ursinum) können sich im Garten jedoch stark ausbreiten und in manchen Regionen sogar invasiv werden. Wenn Sie die verblühten Blütenstände dieser kleinen Arten zurückschneiden, begrenzen Sie ihre Ausbreitung. Außerdem bleiben die Beete gepflegt, wenn Sie verblühte Blüten und Blätter bodennah abschneiden.
Zierlauch oder Zierlauch-Arten (Allium mit botanischem Namen) sind für ihre schönen, dekorativen und farbenfrohen Dolden bekannt, die bis in den Sommer hinein attraktiv bleiben. Verwelkte Blätter sollten Sie entfernen. Bei den verblühten Blüten sind sich Gärtner jedoch uneinig: Sollen Sie sie im Sommer stehen lassen oder abschneiden? Was ist nun wirklich richtig? Ja, schneiden Sie […]
Da ist es wieder passiert, ich wurde ungeduldig. Sie kennen das sicher auch, Sie Blumenliebhaber? Bei promesse de fleurs verkaufen wir Blumenzwiebeln, zu Dutzenden, zu Hunderten... Genug, um zu träumen. Ich ertappe mich dabei, wie ich an die Ankunft der schönen 'Angélique' und der zarten 'Dark Eyes' denke. Denn natürlich bin ich, wie viele Gärtner, ein bisschen ungeduldig. Die Blumen, die Farben und die Düfte... Man flüstert mir ins Ohr, dass es überhaupt nicht der richtige Zeitpunkt ist: Für die hübschen Kleider der Tulpen und die kleinen Gesichter der Traubenhyazinthen muss man noch ein paar Wochen warten. Aber ich bin nicht nur ungeduldig, sondern auch ein bisschen stur. Und ich habe Lust auf Blumen, was soll ich sagen...
Kleines Handbuch für den ungeduldigen Gärtner:
Sich mit schönen Gegenständen umgeben, die nur darauf warten, ein zweites Leben zu erhalten:
Einige Blumenzwiebeln wurden bereits getrieben (hier Narzissen und Traubenhyazinthen), man fügt einige Zweige von Pflanzen hinzu, die in der Natur gesammelt wurden:
Man platziert die Blumenzwiebeln in den "Töpfen", füllt bei Bedarf mit Erde auf.
Und man umgibt sie mit Efeu und Raffia, bastelt herum, macht Knoten, passt an. Man dekoriert nach Inspiration, hier ein Zweig rosa Schneebeere:
Dann wartet man bis zur Blüte!
Da ist es wieder passiert, ich wurde ungeduldig. Sie kennen das sicher auch, Sie Blumenliebhaber? Bei promesse de fleurs verkaufen wir Blumenzwiebeln, zu Dutzenden, zu Hunderten… Genug, um zu träumen. Ich ertappe mich dabei, wie ich an die Ankunft der schönen ‘Angélique’ und der zarten ‘Dark Eyes’ denke. Denn natürlich bin ich, wie viele Gärtner, […]
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