Die Feiertage zum Jahresende hinterlassen oft ihre Spuren: einen fahlen Teint, eine überlastete Leber und Kleidungsstücke, die auf seltsame Weise kleiner geworden sind … Kein Wunder also, dass Besser essen zu den zehn beliebtesten guten Vorsätzen für das neue Jahr gehört. Dafür gibt es nichts Besseres als sogenannte „Superfoods“! Hier ist daher meine kleine Auswahl an „gesunden“ Früchten und Gemüsesorten, die besonders gut für Ihre Gesundheit sind und die Sie in Ihrem Garten anbauen können. So kommen Sie ganz nebenbei auch zu etwas Bewegung 😉
1) Mexikanische Chia
Die Chiasamen stammen von einer einjährigen Salbeiart, Salvia hispanica, die ursprünglich aus Mexiko kommt. Auf dem amerikanischen Kontinent wird diese kleine Samenart seit Jahrtausenden angebaut. In unseren Küchen tauchte sie jedoch erst vor relativ kurzer Zeit auf. Chiasamen bieten zahlreiche Vorteile und sind eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe. Bei Kontakt mit Flüssigkeit bilden sie einen Schleimstoff, der Zubereitungen eindickt und dadurch das Sättigungsgefühl verstärkt.
- Wie verwendet man Mexikanische Chia?
Chiasamen haben keinen ausgeprägten Geschmack, auch wenn manche Menschen eine angenehme, leicht nussige Note wahrnehmen. Sie können sie daher vielseitig verwenden: Streuen Sie sie über Salate, mischen Sie sie in selbst gebackenes Brot oder geben Sie sie in Joghurt. Virginie bereitet daraus morgens einen köstlichen Pudding mit Mandelmilch und saisonalen Früchten zu. - Wie bauen Sie Mexikanische Chia im Garten an?
Mexikanische Chia lässt sich in mildem Klima problemlos in jedem guten Gartenboden anbauen. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr, die Ernte der Samen im Herbst. Achtung: Diese Salbeiart ist nicht winterhart!

Chiasamen: ein „Superfood“ aus einer Salbeiart, Salvia hispanica
2) Grünkohl
Als echtes Trendgemüse hat Grünkohl in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit erregt. Wenn die Amerikaner ganz begeistert davon sind, liegt das an seinem hohen Gehalt an Ballaststoffen, Eisen sowie den Vitaminen A, C und K und an seinen Antioxidantien. Dank des enthaltenen Luteins und Zeaxanthins ist er besonders gut für die Augengesundheit. Außerdem liefert er viel Kalzium.
- Wie verwenden Sie Grünkohl?
Am besten verzehren Sie Grünkohl roh, damit möglichst viele Vitamine erhalten bleiben. Sie können ihn problemlos im Entsafter verarbeiten, um einen Smoothie oder Saft aufzuwerten. Auch gegart schmeckt er gut, zum Beispiel als Auflauf. Ich will Sie jedoch nicht täuschen: Die Blätter von Grünkohl sind eher zäh! Entfernen Sie vor dem Verzehr die Mittelrippe und machen Sie die Blätter anschließend weich. Das geht ganz einfach, wie Sie sehen werden. Das Video ist zwar auf Englisch, aber Sie werden es schnell verstehen:
- Grünkohl anbauen
Grünkohl wird wie jede andere Grünkohl-Sorte angebaut. Er benötigt einen nährstoffreichen Boden, hat aber den Vorteil, dass er sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge ist. Alles Wissenswerte erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Grünkohl im Gemüsebeet erfolgreich anbauen“.

Grünkohl, ein „Superkohl“, der eine Massage liebt
3) Flower Sprouts
Flower Sprouts oder Kalettes (BrusselKale für englischsprachige Gartenfreunde) sind eine vielversprechende Neuentdeckung. Als Hybrid aus Grünkohl und Rosenkohl bilden sie wie Rosenkohl mit Blattknospen besetzte Stängel. Diese kleinen, gezackten Röschen in Dunkelgrün und Violett sind kalorienarm und besonders reich an den Vitaminen C, K und B6. Und das Beste: Dieses Gemüse schmeckt auch noch richtig gut! Es ist nicht bitter. Sein mildes, süßliches Aroma wird von einer angenehmen, nussigen Note begleitet. Flower Sprouts sind außerdem ideal für eilige Köche, denn sie sind schnell gar und behalten eine angenehm knackige Konsistenz.
- Flower Sprouts in der Küche
Flower Sprouts sind schnell zubereitet und lassen sich ganz nach Ihrem Geschmack garen: im Dampf, kurz in der Pfanne oder in nur vier Minuten in Wasser. Dabei entsteht kaum Geruch. Das vielseitige Gemüse eignet sich als Beilage, als Grundlage für zahlreiche Salate und kann wie Grünkohl auch Fruchtsäften hinzugefügt werden. - Flower Sprouts anbauen
Im Gemüsebeet bauen Sie Flower Sprouts genau wie Rosenkohl an. Alles Wissenswerte erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Rosenkohl anbauen“

Flower Sprouts: halb Grünkohl, halb Rosenkohl – Foto: www.kalettes.com
4) Ingwer
Exotisch und lange Zeit vor allem für seine aphrodisierende Wirkung bekannt, wird Ingwer heute dank der zunehmenden Beliebtheit von Sushi-Restaurants geschätzt. Sein Geschmack ist ebenso beliebt wie seine anregenden, verdauungsfördernden, antibakteriellen und antioxidativen Eigenschaften.
- Frischer Ingwer in der Küche
Ingwer bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile. In der asiatischen Küche ist er jedoch vor allem unverzichtbar, etwa für Marinaden, Brühen oder kurz angebraten im Wok. Auch in der traditionellen Küche findet er Verwendung. Ich setze ihn häufig beim Backen ein, um Apfelmus mehr Pfiff zu verleihen. Kandiert mag ich ihn ebenfalls sehr gern. Sein scharfes Aroma wirkt bei vorübergehender Müdigkeit belebend. Außerdem können Sie Ingwer zusammen mit Zitrone als Aufguss im Rahmen einer Entgiftungskur verwenden. Mehr darüber erfahren Sie in unserem Artikel Ingwer anbauen und seine gesundheitlichen Vorteile nutzen. - Ingwer selbst anbauen:
Ingwer ist nicht schwierig anzubauen, benötigt aber unbedingt Wärme. Wenn Sie nicht in einer tropischen Region wohnen, bauen Sie ihn am besten in einem großen Topf im Haus oder in einem beheizten Wintergarten an.

Das Rhizom des Ingwers können Sie im Rahmen einer kleinen Entgiftungskur als Aufguss verwenden
5) Gemeiner Bocksdorn
Die Bocksdornbeeren stammen von einem asiatischen Strauch, dem Bocksdorn. Sie können frisch oder getrocknet verzehrt werden. Diese kleine Frucht war lange Zeit wegen ihres Gehalts an den Vitaminen B, C und E beliebt, vor allem aber wegen ihres hohen Anteils an Antioxidantien. Ihre Beliebtheit hat jedoch etwas nachgelassen, nachdem in mehreren als Bio zertifizierten Partien große Mengen an Pestiziden entdeckt wurden. Ein guter Grund, die Beeren selbst anzubauen!
- Was können Sie mit Bocksdornbeeren zubereiten?
Frische Bocksdornbeeren schmecken in selbst gemischtem Müsli und Granola, Joghurt, Obstsalat oder Saft. Auch Salaten verleihen sie eine leicht süßliche Note. Getrocknet lassen sie sich problemlos in Cookies und andere Kuchen einarbeiten. - Können Sie Bocksdorn im Garten anbauen?
Ja, durchaus! Wie viele asiatische Sträucher gedeiht auch Lycium barbarum in unseren Klimazonen. Er ist winterhart und verträgt sogar kalkhaltige Böden. Die besten Früchte bildet er jedoch in besonders sonnigen Regionen. Alles Wissenswerte über den Anbau dieser köstlichen Beeren erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Bocksdornbeeren anbauen, ernten und trocknen“

Bocksdornbeeren eignen sich für viele Zubereitungen. Geben Sie sie im Alltag einfach in Ihr Müsli
6) Winterrettich
Der schwarze Rettich gehört zu den Gemüsesorten, die auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich wirken. Er ist meist recht groß und besitzt eine schwarze Schale, unter der sich weißes, knackiges und kalium- sowie magnesiumreiches Fruchtfleisch verbirgt. Der leicht abführende und entgiftende schwarze Rettich unterstützt die Verdauung und „reinigt“ die Leber. Besonders geschätzt wird er jedoch wegen seiner antibakteriellen Wirkung. Dank seines hohen Raphaningehalts kann er bei winterlichen Beschwerden wie Husten helfen.
- Wie verwenden Sie schwarzen Rettich?
Sie können diesen Rettich ganz einfach roh verzehren, in dünnen Scheiben oder gerieben, als Salat oder auf einer Scheibe Butterbrot. Sie können auch den Saft herauspressen. Mit Zucker vermischt ergibt er einen ausgezeichneten Sirup gegen produktiven Husten. Die Blätter des Rettichs eignen sich ebenfalls für eine Suppe. - Wie bauen Sie schwarzen Rettich im Gemüsebeet an?
Es handelt sich um einen Winterrettich, der im Sommer ausgesät wird. Sein Anbau ist unkompliziert. Wegen seiner langen Wurzel benötigt er jedoch einen ausreichend tiefen und gut gelockerten Boden.
7) Kürbissamen
Kürbissamen sind sehr reich an Proteinen (zwischen 20 und 25 %), ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Magnesium und Eisen. Sie werden häufig im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Ernährung verzehrt und können außerdem bei Beschwerden der Harnwege helfen.
- Wie integrieren Sie Kürbissamen in Ihre Ernährung?
Geröstete Kürbissamen eignen sich ideal als Snack zum Aperitif oder für zwischendurch. Sie können sie ganz oder zerstoßen über Salate streuen oder in Teig für Brot und Kuchen einarbeiten. - Wie gewinnen Sie Ihre eigenen Kürbissamen?
Alle Kürbisse eignen sich dafür. Um sich jedoch das mühsame Schälen zu ersparen, wählen Sie am besten den Gartenkürbis Lady Godiva. Diese Sorte bildet nämlich Samen ohne feste Samenschale. Bauen Sie ihn wie andere Kürbisse an: Reservieren Sie ihm ausreichend Platz und pflanzen Sie ihn in einen nährstoffreichen oder großzügig mit Kompost angereicherten Boden, auch wenn der Kompost noch nicht vollständig ausgereift ist.

Der Gartenkürbis Lady Godiva (Foto: Ferme de Sainte Marthe) eignet sich hervorragend für die Gewinnung von Samen. Sein mittelfestes Fruchtfleisch ist sehr gut für Suppen geeignet.
Und Sie? Essen Sie eines oder mehrere dieser „Superfoods“? Erzählen Sie uns davon!
Die Feiertage zum Jahresende hinterlassen oft ihre Spuren: einen fahlen Teint, eine überlastete Leber und Kleidungsstücke, die auf seltsame Weise kleiner geworden sind … Kein Wunder also, dass Besser essen zu den zehn beliebtesten guten Vorsätzen für das neue Jahr gehört. Dafür gibt es nichts Besseres als sogenannte „Superfoods“! Hier ist daher meine kleine Auswahl […]
Die eigenen Früchte direkt vom Baum zu pflücken, davon träumen alle Naschkatzen … ohne deshalb über den nötigen Platz für einen richtigen Obstgarten zu verfügen. Warum also nicht das Nützliche mit dem Essbaren verbinden und eine Obsthecke pflanzen?
Obstbäume und Beerensträucher: Sie alle können als essbare Hecke gepflanzt werden, unabhängig von der Größe Ihres Gartens.
Welche Obstbäume oder Beerensträucher sollte ich in meine essbare Hecke pflanzen?
Natürlich ist es ideal, Ihre Obsthecke nach Ihrem Geschmack zusammenzustellen (pflanzen Sie keinen Mispelbaum, wenn Sie kein Fan teigiger Früchte sind!). Kirschbaum, Apfelbaum, Birnbaum, Pflaumenbaum, aber auch Haselnuss, Himbeere und Johannisbeere gehören zu den großen Klassikern. Ich glaube nicht, dass es nötig ist, näher darauf einzugehen. Zumal die Natur … und die Gartenkultur oft für gute Überraschungen sorgen, auch in geschmacklicher Hinsicht. Hier finden Sie daher eine kleine Auswahl weniger gewöhnlicher Obstbäume und Sträucher, die aufgrund ihrer guten Erträge, ihrer Originalität oder des Nährwerts ihrer Früchte ausgewählt wurden.
- Der Schwarze Holunder 'Haschberg' (Sambucus nigra) ist eine wegen ihres hohen Ertrags sehr geschätzte Sorte. Sie müssen sich allerdings entscheiden: Pflücken Sie im Mai die Blüten, um daraus Küchlein oder die berühmte Holunderlimonade zuzubereiten, oder warten Sie bis September, um die Beeren für köstliche Marmeladen zu ernten? Dieser Strauch wächst kräftig und schnell und erreicht gewöhnlich eine Höhe von 4 Metern bei einer Breite von 2 Metern … aber er lässt sich sehr gut schneiden und verzeiht sogar Schnittfehler!
- Die dornenlose Brombeere (Rubus fruticosus) bietet nur Vorteile: Früchte, aber keine Kratzer! Sie lässt sich problemlos an einem Maschendrahtzaun aufbinden, was die Ernte deutlich erleichtert. Unter den zahlreichen Sorten gefällt mir besonders 'Little Black Prince', eine kompakte Zwergsorte, die nicht höher als einen Meter wird, sowie 'Thornfree', die schnell wächst, ertragreich ist und große Früchte hervorbringt. Der einzige Nachteil: Kinder bedienen sich daran ohne Scheu lange vor Ihnen.
- Die Feige 'Icecrystal' (Ficus carica) bleibt mit einer Wuchshöhe und -breite von etwa 2 Metern relativ klein, ist gut winterhart, eignet sich ideal für nördlich der Loire und trägt zweimal im Jahr Früchte. Und als i-Tüpfelchen ist ihr stark gelapptes Laub ausgesprochen zierend. In schwerem Boden sollten Sie sie vorsichtshalber auf einen kleinen Erdwall pflanzen. Wie alle Feigen fürchtet sie Feuchtigkeit.

Schwarzer Holunder 'Haschberg', dornenlose Brombeere und Feige 'Icecrystal'
- Die Heckenkirsche oder der Maibeere-Strauch (Lonicera caerulea kamtschatica) ist ein strauchförmiges Geißblatt mit essbaren Früchten. Sie stammt aus Sibirien – das sagt schon viel über ihre Winterhärte aus. Sie ist jedoch nicht selbstfruchtbar: Sie müssen mindestens zwei Pflanzen setzen, damit aus den hübschen weißen Blüten ab Mitte Mai kleine, bereifte, blaue Früchte entstehen, deren Geschmack zwischen Heidelbeere und Kiwi liegt. Die frischen oder getrockneten Beeren können auf unterschiedliche Weise verzehrt werden: pur, als Saft, Marmelade oder Gelee.
- Die Goji-Beere oder der Bocksdorn (Lycium barbarum) ist vor allem für ihre roten Beeren mit zahlreichen wertvollen Eigenschaften bekannt, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien sind. Ihre Herkunft ist umstritten – China oder Mittelmeerraum? Ich möchte mich nicht in diese Diskussion einmischen … denn letztlich wächst sie bei uns sehr gut! Ihre Größe hängt von der Sorte ab: 'Sweet Lifeberry®' und 'Instant Sucess®' bilden kompakte Sträucher von 1,5 Metern in alle Richtungen, während die Wildart unter günstigen Bedingungen bis zu 3 Meter hoch werden kann. Beachten Sie, dass die violette Blüte des Bocksdorns sehr hübsch ist und sich auch im Ziergarten gut macht.
- Die Jostabeere (Ribes x) verdankt ihren Namen einer Kreuzung aus den Bezeichnungen für Schwarze Johannisbeere und Stachelbeere. Sie ist die ideale Frucht für Unentschlossene und für kleine Gärten, in denen Sie eine Auswahl treffen müssen. Dieser selbstfruchtbare Beerenstrauch kommt allein zurecht und bildet einen schönen, dornenlosen Strauch, der im Alter 2 Meter Höhe erreicht. Seine schwarzen Beeren sind größer als die der Schwarzen Johannisbeere und entwickeln einen säuerlichen Geschmack … Sie können sie, wie Sie sicher schon erraten haben, ebenso wie Schwarze Johannisbeeren oder Stachelbeeren genießen.

Maibeere, Goji-Beere und Jostabeere
- Der Sanddorn (Hippophae rhamnoides) sollte nicht mit dem Erdbeerbaum verwechselt werden, dessen Früchte ebenfalls essbar sind. Er gefällt nicht nur den Hühnern! Dieser anspruchslose, dornige Strauch bildet dekorative orangefarbene Beeren, die vor allem sehr reich an Vitamin C sind und frisch, als Kompott, Marmelade oder Sirup verzehrt werden können. Die selbstfruchtbare Sorte 'Friesdorfer orange' ist inzwischen in unserem Sortiment erhältlich – lassen Sie sie sich nicht entgehen!
- Die Nashi-Birne (Pyrus pyrifolia) gehört ebenfalls zu den Obstgehölzen, die man als „2-in-1“-Pflanzen bezeichnen könnte: Nicht umsonst wird sie abwechselnd „Apfelbirne“ oder „Birnenapfel“ genannt. Sie ist keine Hybride, sondern eine asiatische Birne, die rundliche, apfelähnliche Früchte hervorbringt, deren Geschmack eher an eine Birne erinnert. Einige Sorten wie 'Shinseiki' oder 'Nijisseki' sind selbstfruchtbar. Nicht selbstfruchtbare Sorten können durch eine andere Sorte oder durch die Williamsbirne bestäubt werden.
- Die Felsenbirne, insbesondere die Sorte Saskatoonbeere (Amelanchier alnifolia), stammt ursprünglich aus den USA. Sie ist winterhart und robust, bildet einen etwa 3 Meter hohen kleinen Strauch und kann bis zu 8 kg kleine, süße Beeren hervorbringen.

Sanddorn und Nashi-Birne
Um das Ganze abzurunden, zögern Sie nicht, einige Küchenkräuter (Minze, Melisse, Dost) am Fuß Ihrer Obsthecke zu pflanzen. Sie bilden eine hübsche Einfassung und verringern den Unkrautaufwand.
Eine Obsthecke pflanzen: einige Tipps
Im Gegensatz zu klassischen Hecken besteht das wichtigste Ziel einer Obsthecke nicht darin, eine grüne Wand zu errichten, sondern Früchte zu ernten.
Halten Sie deshalb beim Pflanzen großzügige Abstände ein, damit Sie:
- jedem Baum und jedem Strauch ermöglichen, sich voll zu entfalten,
- ausreichend Licht an die Pflanzen lassen,
- den Rückschnitt erleichtern, der an die jeweiligen Obstgehölze angepasst werden muss, um die Fruchtbildung zu fördern.
Je nach Größe und Gestaltung Ihres Gartens können Sie Obsthecken an folgenden Stellen anlegen:
- am Grundstücksrand, um die Grundstücksgrenze zu markieren oder als gemeinsame Grenze mit dem Nachbargrundstück. Besprechen Sie dies mit Ihren Nachbarn … Bei Früchten findet die Idee einer gemeinsamen Hecke und vor allem einer gemeinsamen Ernte in der Regel großen Anklang.
- im Garten selbst, um verschiedene Bereiche abzugrenzen … idealerweise in zwei Reihen und versetzt, um nicht nur in der Länge Platz zu sparen, sondern auch ein schönes natürliches Erscheinungsbild zu erzielen.
Die eigenen Früchte direkt vom Baum zu pflücken, davon träumen alle Naschkatzen … ohne deshalb über den nötigen Platz für einen richtigen Obstgarten zu verfügen. Warum also nicht das Nützliche mit dem Essbaren verbinden und eine Obsthecke pflanzen? Obstbäume und Beerensträucher: Sie alle können als essbare Hecke gepflanzt werden, unabhängig von der Größe Ihres Gartens. […]
