Blühend, genügsam und robust – so lassen sich die Eigenschaften dieses unverzichtbaren Strauchs für den Sommergarten zusammenfassen.
Die Sorte 'Blue Spire' gehört zu den wenigen Pflanzen, die von Juni bis September ohne Unterbrechung blühen. Sie bildet eine große, buschige Horst mit einer Höhe von 1,20 m. An ihren feinen Stängeln erscheinen zarte Ähren mit einer außergewöhnlich üppigen Blüte in Lavendelblau. Das kleine, gezähnte Laub ist grau bis weiß und verströmt einen intensiven Duft. Es zeigt, wie gut sich die Pflanze an trockene, ja sogar aride Sommer angepasst hat. Luftig und leuchtend fügt sich die Blauraute überall in sonnige Beete mit eher magerem, gut durchlässigem Boden ein.
Diese Sorte steht seit 7 Jahren in meinem Garten bei Aix-en-Provence in einem Beet. Sie wächst ohne Pflege und ohne Bewässerung und entwickelt sich unabhängig von den Bedingungen prächtig. Sie ist widerstandsfähig gegen Wind, Kälte und starke Trockenheit und unempfindlich gegenüber kalkhaltigem Boden. Wegen ihrer unglaublichen Robustheit habe ich diese Sorte ausgewählt. Mit ihren stahlblauen Blütenrispen belebt sie den Garten zusammen mit Prachtkerze, Strauch-Salbei, Lavendel und Kolibritrompete.
Diese Pflanze benötigt kaum Pflege. Einzige Ausnahme ist ein kräftiger Rückschnitt mit der Gartenschere am Ende des Winters. Ich schneide sie einfach auf 15 cm über dem Boden zurück. Noch ein Tipp: In einem zu nährstoffreichen Boden wächst die Pflanze zwar stärker, verliert aber an Dichte. Der Strauch neigt dann dazu, auseinanderzufallen. Pflanzen Sie sie ruhig in Erde, die Sie mit Sand und Kies vermischt haben.
Ihre Vorzüge:
- Wächst in voller Sonne
- Trockenheitsverträglich
- Widerstandsfähig gegen Krankheiten
- Benötigt nur sehr wenig Pflege
- Sehr genügsame Pflanze
Blühend, genügsam und robust – so lassen sich die Eigenschaften dieses unverzichtbaren Strauchs für den Sommergarten zusammenfassen. Die Sorte ‘Blue Spire’ gehört zu den wenigen Pflanzen, die von Juni bis September ohne Unterbrechung blühen. Sie bildet eine große, buschige Horst mit einer Höhe von 1,20 m. An ihren feinen Stängeln erscheinen zarte Ähren mit einer […]
Heute begann in England die berühmte „Flower Show“ von Chelsea. Dieses jährlich um diese Zeit stattfindende Pflanzen- und Gartenfestival hat auch einer Rückschnitttechnik für Stauden ihren Namen gegeben, die man von Mitte bis Ende Mai anwendet und die von den hervorragenden englischen Gärtnern „Chelsea Chop“ genannt wird. Sie eignet sich für zahlreiche sommerblühende oder herbstblühende Stauden, die sich verzweigen, zum Beispiel Sonnenbraut, Fetthenne, Astern und Stauden-Sonnenblumen, aber auch Stauden-Phlox oder Perovskia!
Dieser Rückschnitt von Stauden besitzt zwei große Vorteile:
- Die geschnittenen Pflanzen bleiben kompakter und verzweigen sich stärker, dadurch sind sie widerstandsfähiger gegenüber Regen und Wind (und leider betrifft das nicht nur das englische Klima – auch bei uns im Norden kommt das vor!): So verhindert der Rückschnitt, dass sie sich unter der Last ihrer Blüten auf ihre Nachbarpflanzen legen, und der Bedarf an Staudenstützen für hohe Stauden kann verringert oder ganz vermieden werden.
- Die Blüte der zurückgeschnittenen Pflanzen setzt später ein, sodass sich die Blütezeiten staffeln und verlängern lassen – sowohl bei einer einzelnen Pflanze als auch in einem Beet. Sie können problemlos nur die Hälfte einer Pflanze oder jeden zweiten Trieb zurückschneiden. Dadurch verlängert sich die Blütezeit, denn die geschnittenen Triebe beginnen später zu blühen als die ungeschnittenen. In einem großen Beet, in dem Stauden in Gruppen derselben Sorte gepflanzt sind, können Sie auch nur einige Pflanzen zurückschneiden, die dann ebenfalls nach den ungeschnittenen Pflanzen blühen. So bleibt die dekorative Wirkung des gesamten Beetes länger erhalten. Diese Technik ist in kleinen und mittelgroßen Gärten wie meinem besonders nützlich, in denen jede Pflanze ihren Platz „verdienen“ muss und lang blühende Pflanzen sehr gefragt sind.
Wie wird der „Chelsea Chop“ durchgeführt?
Nichts ist einfacher! Gehen Sie jetzt durch Ihren Garten, um die sommerblühenden Pflanzen (ab Juli) und die spät blühenden Pflanzen (bis Oktober) ausfindig zu machen, und schneiden Sie sie um ein Drittel ihrer Höhe zurück. Bei manchen Pflanzen können Sie den Austrieb sogar um die Hälfte einkürzen, um kompakte Pflanzen zu erhalten, insbesondere im vorderen Bereich eines Beetes. Verwenden Sie für einen schönen, rundlichen Rückschnitt von feinblättrigen Stauden wie Astern und Sonnenbraut eine gut geschärfte Heckenschere. Wenn Sie nur jeden zweiten Trieb schneiden möchten, greifen Sie zu einer Gartenschere. Bei großblättrigen Stauden wie hohen Fetthennen empfiehlt es sich, die Triebe einzeln mit der Gartenschere zu pinzieren, um ein saubereres Ergebnis zu erzielen.
In diesem Jahr ist das zwar nicht nötig, aber wenn das Frühjahr trocken ist, tut eine gründliche Bewässerung nach dem Rückschnitt den zurückgeschnittenen Stauden gut. Schon bald treiben die Knospen in den Blattachseln der Blätter, die direkt unterhalb der Schnittstelle sitzen, zwei, drei, fünf, sieben … neue Triebe aus. Diese sind etwas weniger dick, aber dennoch sehr stabil und tragen einige Wochen später eine Vielzahl von Blüten! Wenn Sie die Blüte einer Pflanze noch deutlicher hinauszögern möchten, können Sie den Vorgang ein- bis mehrmals wiederholen – bis zu 6–8 Wochen vor der „natürlichen“ Blütezeit.


Entdecken Sie diese Technik zum Abschluss auch in einem Video mit Olivier: Der Chelsea Chop.
Heute begann in England die berühmte „Flower Show“ von Chelsea. Dieses jährlich um diese Zeit stattfindende Pflanzen- und Gartenfestival hat auch einer Rückschnitttechnik für Stauden ihren Namen gegeben, die man von Mitte bis Ende Mai anwendet und die von den hervorragenden englischen Gärtnern „Chelsea Chop“ genannt wird. Sie eignet sich für zahlreiche sommerblühende oder herbstblühende […]

