Die Feiertage zum Jahresende hinterlassen oft ihre Spuren: einen fahlen Teint, eine überlastete Leber und Kleidungsstücke, die auf seltsame Weise kleiner geworden sind … Kein Wunder also, dass Besser essen zu den zehn beliebtesten guten Vorsätzen für das neue Jahr gehört. Dafür gibt es nichts Besseres als sogenannte „Superfoods“! Hier ist daher meine kleine Auswahl an „gesunden“ Früchten und Gemüsesorten, die besonders gut für Ihre Gesundheit sind und die Sie in Ihrem Garten anbauen können. So kommen Sie ganz nebenbei auch zu etwas Bewegung 😉
1) Mexikanische Chia
Die Chiasamen stammen von einer einjährigen Salbeiart, Salvia hispanica, die ursprünglich aus Mexiko kommt. Auf dem amerikanischen Kontinent wird diese kleine Samenart seit Jahrtausenden angebaut. In unseren Küchen tauchte sie jedoch erst vor relativ kurzer Zeit auf. Chiasamen bieten zahlreiche Vorteile und sind eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe. Bei Kontakt mit Flüssigkeit bilden sie einen Schleimstoff, der Zubereitungen eindickt und dadurch das Sättigungsgefühl verstärkt.
- Wie verwendet man Mexikanische Chia?
Chiasamen haben keinen ausgeprägten Geschmack, auch wenn manche Menschen eine angenehme, leicht nussige Note wahrnehmen. Sie können sie daher vielseitig verwenden: Streuen Sie sie über Salate, mischen Sie sie in selbst gebackenes Brot oder geben Sie sie in Joghurt. Virginie bereitet daraus morgens einen köstlichen Pudding mit Mandelmilch und saisonalen Früchten zu. - Wie bauen Sie Mexikanische Chia im Garten an?
Mexikanische Chia lässt sich in mildem Klima problemlos in jedem guten Gartenboden anbauen. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr, die Ernte der Samen im Herbst. Achtung: Diese Salbeiart ist nicht winterhart!

Chiasamen: ein „Superfood“ aus einer Salbeiart, Salvia hispanica
2) Grünkohl
Als echtes Trendgemüse hat Grünkohl in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit erregt. Wenn die Amerikaner ganz begeistert davon sind, liegt das an seinem hohen Gehalt an Ballaststoffen, Eisen sowie den Vitaminen A, C und K und an seinen Antioxidantien. Dank des enthaltenen Luteins und Zeaxanthins ist er besonders gut für die Augengesundheit. Außerdem liefert er viel Kalzium.
- Wie verwenden Sie Grünkohl?
Am besten verzehren Sie Grünkohl roh, damit möglichst viele Vitamine erhalten bleiben. Sie können ihn problemlos im Entsafter verarbeiten, um einen Smoothie oder Saft aufzuwerten. Auch gegart schmeckt er gut, zum Beispiel als Auflauf. Ich will Sie jedoch nicht täuschen: Die Blätter von Grünkohl sind eher zäh! Entfernen Sie vor dem Verzehr die Mittelrippe und machen Sie die Blätter anschließend weich. Das geht ganz einfach, wie Sie sehen werden. Das Video ist zwar auf Englisch, aber Sie werden es schnell verstehen:
- Grünkohl anbauen
Grünkohl wird wie jede andere Grünkohl-Sorte angebaut. Er benötigt einen nährstoffreichen Boden, hat aber den Vorteil, dass er sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge ist. Alles Wissenswerte erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Grünkohl im Gemüsebeet erfolgreich anbauen“.

Grünkohl, ein „Superkohl“, der eine Massage liebt
3) Flower Sprouts
Flower Sprouts oder Kalettes (BrusselKale für englischsprachige Gartenfreunde) sind eine vielversprechende Neuentdeckung. Als Hybrid aus Grünkohl und Rosenkohl bilden sie wie Rosenkohl mit Blattknospen besetzte Stängel. Diese kleinen, gezackten Röschen in Dunkelgrün und Violett sind kalorienarm und besonders reich an den Vitaminen C, K und B6. Und das Beste: Dieses Gemüse schmeckt auch noch richtig gut! Es ist nicht bitter. Sein mildes, süßliches Aroma wird von einer angenehmen, nussigen Note begleitet. Flower Sprouts sind außerdem ideal für eilige Köche, denn sie sind schnell gar und behalten eine angenehm knackige Konsistenz.
- Flower Sprouts in der Küche
Flower Sprouts sind schnell zubereitet und lassen sich ganz nach Ihrem Geschmack garen: im Dampf, kurz in der Pfanne oder in nur vier Minuten in Wasser. Dabei entsteht kaum Geruch. Das vielseitige Gemüse eignet sich als Beilage, als Grundlage für zahlreiche Salate und kann wie Grünkohl auch Fruchtsäften hinzugefügt werden. - Flower Sprouts anbauen
Im Gemüsebeet bauen Sie Flower Sprouts genau wie Rosenkohl an. Alles Wissenswerte erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Rosenkohl anbauen“

Flower Sprouts: halb Grünkohl, halb Rosenkohl – Foto: www.kalettes.com
4) Ingwer
Exotisch und lange Zeit vor allem für seine aphrodisierende Wirkung bekannt, wird Ingwer heute dank der zunehmenden Beliebtheit von Sushi-Restaurants geschätzt. Sein Geschmack ist ebenso beliebt wie seine anregenden, verdauungsfördernden, antibakteriellen und antioxidativen Eigenschaften.
- Frischer Ingwer in der Küche
Ingwer bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile. In der asiatischen Küche ist er jedoch vor allem unverzichtbar, etwa für Marinaden, Brühen oder kurz angebraten im Wok. Auch in der traditionellen Küche findet er Verwendung. Ich setze ihn häufig beim Backen ein, um Apfelmus mehr Pfiff zu verleihen. Kandiert mag ich ihn ebenfalls sehr gern. Sein scharfes Aroma wirkt bei vorübergehender Müdigkeit belebend. Außerdem können Sie Ingwer zusammen mit Zitrone als Aufguss im Rahmen einer Entgiftungskur verwenden. Mehr darüber erfahren Sie in unserem Artikel Ingwer anbauen und seine gesundheitlichen Vorteile nutzen. - Ingwer selbst anbauen:
Ingwer ist nicht schwierig anzubauen, benötigt aber unbedingt Wärme. Wenn Sie nicht in einer tropischen Region wohnen, bauen Sie ihn am besten in einem großen Topf im Haus oder in einem beheizten Wintergarten an.

Das Rhizom des Ingwers können Sie im Rahmen einer kleinen Entgiftungskur als Aufguss verwenden
5) Gemeiner Bocksdorn
Die Bocksdornbeeren stammen von einem asiatischen Strauch, dem Bocksdorn. Sie können frisch oder getrocknet verzehrt werden. Diese kleine Frucht war lange Zeit wegen ihres Gehalts an den Vitaminen B, C und E beliebt, vor allem aber wegen ihres hohen Anteils an Antioxidantien. Ihre Beliebtheit hat jedoch etwas nachgelassen, nachdem in mehreren als Bio zertifizierten Partien große Mengen an Pestiziden entdeckt wurden. Ein guter Grund, die Beeren selbst anzubauen!
- Was können Sie mit Bocksdornbeeren zubereiten?
Frische Bocksdornbeeren schmecken in selbst gemischtem Müsli und Granola, Joghurt, Obstsalat oder Saft. Auch Salaten verleihen sie eine leicht süßliche Note. Getrocknet lassen sie sich problemlos in Cookies und andere Kuchen einarbeiten. - Können Sie Bocksdorn im Garten anbauen?
Ja, durchaus! Wie viele asiatische Sträucher gedeiht auch Lycium barbarum in unseren Klimazonen. Er ist winterhart und verträgt sogar kalkhaltige Böden. Die besten Früchte bildet er jedoch in besonders sonnigen Regionen. Alles Wissenswerte über den Anbau dieser köstlichen Beeren erfahren Sie in unserem Ratgeber: „Bocksdornbeeren anbauen, ernten und trocknen“

Bocksdornbeeren eignen sich für viele Zubereitungen. Geben Sie sie im Alltag einfach in Ihr Müsli
6) Winterrettich
Der schwarze Rettich gehört zu den Gemüsesorten, die auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich wirken. Er ist meist recht groß und besitzt eine schwarze Schale, unter der sich weißes, knackiges und kalium- sowie magnesiumreiches Fruchtfleisch verbirgt. Der leicht abführende und entgiftende schwarze Rettich unterstützt die Verdauung und „reinigt“ die Leber. Besonders geschätzt wird er jedoch wegen seiner antibakteriellen Wirkung. Dank seines hohen Raphaningehalts kann er bei winterlichen Beschwerden wie Husten helfen.
- Wie verwenden Sie schwarzen Rettich?
Sie können diesen Rettich ganz einfach roh verzehren, in dünnen Scheiben oder gerieben, als Salat oder auf einer Scheibe Butterbrot. Sie können auch den Saft herauspressen. Mit Zucker vermischt ergibt er einen ausgezeichneten Sirup gegen produktiven Husten. Die Blätter des Rettichs eignen sich ebenfalls für eine Suppe. - Wie bauen Sie schwarzen Rettich im Gemüsebeet an?
Es handelt sich um einen Winterrettich, der im Sommer ausgesät wird. Sein Anbau ist unkompliziert. Wegen seiner langen Wurzel benötigt er jedoch einen ausreichend tiefen und gut gelockerten Boden.
7) Kürbissamen
Kürbissamen sind sehr reich an Proteinen (zwischen 20 und 25 %), ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Magnesium und Eisen. Sie werden häufig im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Ernährung verzehrt und können außerdem bei Beschwerden der Harnwege helfen.
- Wie integrieren Sie Kürbissamen in Ihre Ernährung?
Geröstete Kürbissamen eignen sich ideal als Snack zum Aperitif oder für zwischendurch. Sie können sie ganz oder zerstoßen über Salate streuen oder in Teig für Brot und Kuchen einarbeiten. - Wie gewinnen Sie Ihre eigenen Kürbissamen?
Alle Kürbisse eignen sich dafür. Um sich jedoch das mühsame Schälen zu ersparen, wählen Sie am besten den Gartenkürbis Lady Godiva. Diese Sorte bildet nämlich Samen ohne feste Samenschale. Bauen Sie ihn wie andere Kürbisse an: Reservieren Sie ihm ausreichend Platz und pflanzen Sie ihn in einen nährstoffreichen oder großzügig mit Kompost angereicherten Boden, auch wenn der Kompost noch nicht vollständig ausgereift ist.

Der Gartenkürbis Lady Godiva (Foto: Ferme de Sainte Marthe) eignet sich hervorragend für die Gewinnung von Samen. Sein mittelfestes Fruchtfleisch ist sehr gut für Suppen geeignet.
Und Sie? Essen Sie eines oder mehrere dieser „Superfoods“? Erzählen Sie uns davon!
Die Feiertage zum Jahresende hinterlassen oft ihre Spuren: einen fahlen Teint, eine überlastete Leber und Kleidungsstücke, die auf seltsame Weise kleiner geworden sind … Kein Wunder also, dass Besser essen zu den zehn beliebtesten guten Vorsätzen für das neue Jahr gehört. Dafür gibt es nichts Besseres als sogenannte „Superfoods“! Hier ist daher meine kleine Auswahl […]
Es gibt viele gute Gründe, einen Gemüsegarten anzulegen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, außergewöhnliches Gemüse anzubauen, das im Handel nur schwer erhältlich ist. Dazu zählen asiatische Gemüsearten, aber auch Kräuter, die – sofern Sie nicht im 13. Arrondissement von Paris wohnen – auf den Marktständen nur selten zu finden sind.
Diese chinesischen, aber auch japanischen Gemüsearten sind manchmal ungewöhnlich, gedeihen unter unseren klimatischen Bedingungen jedoch oft sehr gut. Hier finden Sie eine kleine Auswahl, die Liebhaber der exotischen Küche ebenso begeistert wie Freunde traditioneller Gerichte.
1) Daikon oder Rettich
Der Daikon (Raphanus sativus longipinnatus) ist ein großer weißer Winterrettich. Als Verwandter des schwarzen Rettichs besitzt er ein mildes, saftiges Fleisch und lässt sich sehr gut lagern.
In der japanischen Küche wird er roh im Salat verzehrt, ähnlich wie geraspelte Möhren. Manchmal wird er eingelegt, gedämpft oder kurz angebraten. Da er entwässernd und harntreibend wirkt, gilt er häufig als besonders gesundes Lebensmittel.
Der Anbau im Gemüsegarten ist problemlos, wenn Sie den Boden vorher gründlich lockern.
2) Pak Choi oder Bok Choy
Der Pak Choi, auch als Bok Choy (Brassica rapa chinensis) bekannt, ist ein Chinakohl mit zarten Köpfen aus hellgrünen Blättern und weißen Blattstielen. Sein Geschmack erinnert zugleich an Chicorée, klassischen Kohl und Rübe.
Sie können ihn roh oder gegart zubereiten, kurz im Wok anbraten oder schmoren. Sein Geschmack harmoniert gut mit Ingwer und auch mit Shiitakepilzen, sofern Sie diese in Ihrer Nähe finden. In der Natur müssen Sie nicht danach suchen: Diese japanischen Pilze wachsen bei uns nicht wild.
3) Pe-Tsai oder Chinakohl
Der Pe-Tsai, auch Chinakohl genannt (Brassica rapa pekinensis) ist ein weiterer Chinakohl, der sich deutlich vom Pak Choi unterscheidet. Er ähnelt unseren klassischen Kopfkohlsorten etwas stärker und bildet schöne, dichte, längliche Köpfe. Seine glänzend grünen Blätter besitzen kräftige Blattadern.
Sie werden seinen milden, feinen Geschmack roh im Salat ebenso schätzen wie kurz im Wok mit knackigem Gemüse gegart. Dieser Chinakohl eignet sich auch für weniger exotische Rezepte und passt zu Würstchen sowie anderen Wurstwaren.
Im Gemüsegarten bauen Sie beide Kohlarten ähnlich wie klassische Kohlsorten an. Sie benötigen jedoch etwas mehr Wärme. Alles Wissenswerte zum Anbau erfahren Sie in unserem Ratgeber: Chinakohl erfolgreich anbauen.
4) Knollenziest
Der Knollenziest (Stachys affinis) gehört zur Gruppe der mehrjährigen Gemüsearten. Diese rhizombildende Gemüsepflanze wird nicht wegen ihrer oberirdischen Pflanzenteile angebaut, sondern wegen ihrer Knollen. Ihre Form erinnert mich an die Wurzeln des Knolligen Glatthafers.
Der Knollenziest ist wegen seines feinen Geschmacks beliebt. Dieser liegt zwischen Artischocke und Topinambur. Außerdem wird er zu hohen Preisen verkauft, weil sich seine Ernte nicht mechanisieren lässt.
Im Garten gedeiht er am besten in einem recht nährstoffreichen, eher sandigen Boden. Da Sie die Knollen mit der Grabegabel ausheben müssen, wird die Ernte erleichtert. Achtung: Die Pflanzen ähneln etwas der Minze. Pflanzen Sie sie deshalb nicht in deren Nähe. So ersparen Sie sich das „Entwirren“ vor der Ernte!
Der Knollenziest wurde bereits im 19. Jahrhundert nach Frankreich eingeführt. Daher hatte er genügend Zeit, sich in unseren Küchen zu etablieren. Dort wird er meist auf französische Art zubereitet, ähnlich wie Kartoffeln: gebraten, frittiert oder als Püree.
5) Mizuna oder Japanischer Senf
Der Mizuna (Brassica rapa nipposinica) gehört wie die Rucola zur großen Familie der Kreuzblütler. Er ist ein angenehmer Pflücksalat mit fein lacinierten Blättern. Dieses japanische Gemüse besitzt einen eher milden Geschmack mit einer pfeffrigen Note, die im Salat hervorragend zur Geltung kommt.
Im Garten lässt sich Mizuna sehr einfach anbauen. Sie können ihn von Mai bis September direkt ins Freiland oder unter geschütztem Anbau, etwa im Gewächshaus oder Frühbeet, aussäen. Er wächst schnell und treibt rasch wieder aus. Dadurch liefert er auch im Winter köstliche Blätter.
In der Küche wird Mizuna besonders gern im Salat verwendet. Er eignet sich aber auch als Grundlage für Pesto und zum Dekorieren sowie Begleiten unterschiedlichster asiatischer Gerichte. Gegart können Sie ihn ähnlich wie Spinat zubereiten: kurz angebraten oder als Suppe.
Entdecken Sie alle unsere Tipps für den erfolgreichen Anbau von Mizuna.
6) Japanische Große Klette Takinogawa oder Gobo
Die Japanische Große Klette (Arctium lappa) ist eine große Pflanze, die wegen ihrer langen Wurzel angebaut wird. Form und Geschmack erinnern an Schwarzwurzel. Sie ist zweijährig, doch Sie müssen nicht lange auf die Ernte warten: Bereits drei Monate nach der Aussaat können Sie die Wurzel aus dem Boden holen.
Die vitaminreiche Klettenwurzel ist außerdem für ihre vielfältigen Eigenschaften bekannt, unter anderem für ihre entschlackende, antiseptische und pilzhemmende Wirkung.
Ich möchte Ihnen nichts vormachen: Die Klette ist im Gemüsegarten nicht einfach anzubauen. Sie stellt hohe Ansprüche an den Boden, der locker und tiefgründig sein sollte. Auch während der gesamten Kulturzeit benötigt sie regelmäßige und reichliche Wassergaben. Wenn Sie guten Boden und eine zuverlässige automatische Bewässerung haben, lohnt sich ein Versuch!
Die lange, braune Wurzel können Sie roh oder gegart verzehren. Dieses in Frankreich äußerst seltene Wurzelgemüse ist etwas faserig. Sie können es fein raspeln und im Salat verwenden oder in Streifen schneiden und anschließend anbraten.
7) Zitronengras
Das Zitronengras (Cymbopogon citratus) dürfen Sie nicht mit Melisse oder Zitronenstrauch verwechseln. Es ist eine krautige Pflanze, die auch als Madagaskar-Zitronengras bekannt ist. Im Englischen heißt es „lemongrass“. Tatsächlich gehört es zu den Süßgräsern und verströmt einen köstlichen Zitronenduft. In ganz Südostasien ist es weit verbreitet. Wer es auf einer Reise nach Vietnam oder Thailand kennengelernt hat, bewahrt meist eine wunderbare Erinnerung daran.
Im Garten schätzt Zitronengras nährstoffreiche Böden, Wärme und ausreichend Wasser, besonders während der Wachstumszeit. Es ist frostempfindlich und nicht winterhart. Deshalb wird es häufig im Topf kultiviert und im Winter geschützt aufgestellt. In Regionen mit milden Wintern ist auch der Anbau im ungeheizten Gewächshaus möglich. Hier in der Bretagne hat sich das erfolgreich bewährt.
Übrigens gilt Zitronengras, sowohl als Pflanze als auch als ätherisches Öl, als Mittel, das Mücken fernhält.
In der Küche verwenden Sie die unteren Enden der Halme. Schälen Sie sie und schneiden Sie sie anschließend fein, um Saucen für helles Fleisch – etwa das berühmte „Zitronengras-Hähnchen“ –, Fisch, Brühen und Marinaden zu aromatisieren. Zitronengras harmoniert sehr gut mit Ingwer, Curry und Kokosmilch.
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Zitronengras: ein aromatisches Gewächs, das Sie auf eine kulinarische Reise mitnimmt!Diese Liste asiatischer Gemüsearten ist natürlich nicht vollständig. Wenn Sie neugierig sind, exotische Aromen schätzen und Freude am Reisen haben – und sei es nur auf kulinarische Weise –, lade ich Sie ein, unsere Auswahl „Aromen aus aller Welt“ zu entdecken. Sie umfasst eine schöne Auswahl an Obst, Gemüse und Kräutern von allen fünf Kontinenten, die Sie in Ihrem Garten anbauen können.
Es gibt viele gute Gründe, einen Gemüsegarten anzulegen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, außergewöhnliches Gemüse anzubauen, das im Handel nur schwer erhältlich ist. Dazu zählen asiatische Gemüsearten, aber auch Kräuter, die – sofern Sie nicht im 13. Arrondissement von Paris wohnen – auf den Marktständen nur selten zu finden sind. Diese chinesischen, aber auch japanischen […]
Rettich gehört häufig zu den ersten Gemüsesorten, die im Gemüsegarten angebaut werden. Das gilt sowohl für den Saisonbeginn als auch für Anfänger, denn Rettich gilt als unkompliziert. Den berühmten Rettich „18 Tage“ kennt wohl jeder, vielleicht weil er bereits in der Grundschule ausgesät wurde … Die anderen Sorten sind dagegen deutlich weniger bekannt.
Da jetzt die Hauptzeit für die Rettichaussaat beginnt, möchte ich Ihnen heute die vielfältigen Möglichkeiten vorstellen, die dieses unwiderstehlich knackige Gemüse bietet. Es lässt sich beinahe das ganze Jahr über aussäen!
Rettichsorten für den Frühanbau
Rettichsorten für den Frühanbau sind sehr frühreif. Sie können bereits ab Januar oder Februar unter Schutz ausgesät werden, etwa im Kalthaus, Frühbeet oder Folientunnel. Im Freiland säen Sie etwas später im Gemüsegarten aus. Die frühen Sorten wachsen schnell und bereichern schon zu Ostern den Speiseplan.
- Der Rettich Fluo F1 ist ein frühreifer Hybrid. Er bildet halb-lange, rote Wurzeln mit weißer Spitze. Aussaat: von Dezember bis April.
- Der Rettich Gaudry 2 ist sehr frühreif und bildet schöne, runde Wurzeln. Sie sind leuchtend rosa und haben eine weiße Spitze. Aussaat: ab Januar unter Schutz bis September.
- Der Rettich für den Frühanbau Rund Scharlachrot wächst schnell und bildet hübsche, kugelrunde, vollständig rote Wurzeln mit weißem, knackigem Fruchtfleisch. Aussaat: von März bis September.
Rettichsorten für die Aussaat über viele Monate
Die Bezeichnung „für die Aussaat über viele Monate“ könnte eine gewisse Gewöhnlichkeit vermuten lassen. Doch davon kann keine Rede sein! Allen diesen Sorten ist ihr langer Aussaatzeitraum gemeinsam, der meist von Mitte März bis Mitte September reicht. Sie können klassisch aussehen, aber auch mit ungewöhnlichen Farben überraschen.
- Der Rettich Flamboyant gehört zu den beliebtesten Sorten. Er wächst schnell und bildet halb-lange, zylindrische Wurzeln, die an der Spitze weiß und ansonsten rot sind. Er schmeckt mild und lässt sich sehr gut lagern. Aussaat: von März bis August.
- Der Rettich National 2 ist mittelfrüh und bildet hübsche, rosafarbene Wurzeln mit weißer Spitze. Sein angenehmer, leicht würziger Geschmack überzeugt. Aussaat: von März bis Oktober.
- Der Rettich Amethyst ist rund und fällt durch seine Farbe auf: ein schönes Violett mit metallischem Schimmer. Auf dem Teller macht er eine besonders gute Figur. Außerdem schmeckt er angenehm und wird nur scharf, wenn Sie ihn zu lange im Gemüsegarten stehen lassen. Aussaat: von März bis August.
- Der Rettich Pernot clair ist vielseitig. Sie können ihn sehr früh aussäen. Er bildet längliche, leuchtend rote Wurzeln mit weißer Spitze. Aussaat: von März bis September.

Rettich Amethyst und Pernot clair
Sommerrettich und Radies-Rettich
- Der Rettich Chandelle de glace bildet eine lange, fast durchscheinende weiße Wurzel in Form eines Stalaktiten. Sein knackiges Fruchtfleisch ist zart und schmeckt leicht scharf. Aussaat: von März oder April bis November.
- Der Radies-Rettich Zlata stammt aus der Tschechoslowakei. Er ist rund und besitzt eine gelbe Schale, die weißes Fruchtfleisch umschließt. Sein Geschmack ist ungewöhnlich, leicht zitronig und pfeffrig. Er wird nicht pelzig und ist schossfest. Aussaat: von März bis August.
- Der Rund-Scharlachroter Riesenrettich von Würzburg bildet sehr große, runde und rote Wurzeln. Sein Geschmack bleibt mild. Aussaat: von April bis August.
Die Auswahl ist groß, nicht wahr? Wenn Sie sich nicht entscheiden können, greifen Sie zu Samenmischungen. Das ist eine preisgünstige und praktische Möglichkeit, mehrere Sorten in einem kleinen Gemüsegarten anzubauen.
Auch wenn die Aussaat von Rettich als einfach gilt (unsere Tipps: „Rettich aussäen“), kann sie weniger geübte Gärtner vor das mühsame Vereinzeln stellen. Verwenden Sie stattdessen Saatbänder. Sie sind unkompliziert und einfach anzuwenden und sparen Ihnen viel Zeit!
Rettich gehört häufig zu den ersten Gemüsesorten, die im Gemüsegarten angebaut werden. Das gilt sowohl für den Saisonbeginn als auch für Anfänger, denn Rettich gilt als unkompliziert. Den berühmten Rettich „18 Tage“ kennt wohl jeder, vielleicht weil er bereits in der Grundschule ausgesät wurde … Die anderen Sorten sind dagegen deutlich weniger bekannt. Da jetzt […]
Im Gemüsegarten im Spätsommer säen, um bis zum Frühjahr zu ernten
7 Gemüsearten, die Sie von Ende August bis Ende Oktober im Gemüsegarten säen können
1) Chicorée – alle Arten!
Chicorée, roh oder gegart – überbacken oder gedünstet –, gehört zu den unverzichtbaren Wintersalaten. Ich möchte mich hier nicht weiter ausbreiten: Wir haben bereits hier darüber gesprochen …
2) Rüben
Die gelbe Rübe 'Europäische Trollblume' gehört mit ihrer hübschen bernsteinfarbenen Schale und ihrem sehr milden Geschmack zu meinen liebsten Wintergemüsen. Sie kommt bei Kindern sehr gut an – als Suppe, Püree oder auch gefüllt. Die Sorten 'de Croissy' und 'Noir Long' eignen sich ebenfalls gut für den Herbstanbau und können bis Ende September gesät werden.
3) Feldsalat
Feldsalat ist reich an Vitamin C und Eisen und gehört zu den besonders belebenden Wintergemüsen. Damit lassen sich hübsche Salate zubereiten. Haben Sie ihn schon einmal mit Chinesischem Strahlengriffel, Avocado und einigen Pinienkernen kombiniert? Ein Genuss! 'Vit' ist für ihren hohen Ertrag, ihr schnelles Wachstum und ihren ausgezeichneten Geschmack bekannt. Die kältetolerante und frühe Sorte 'Verte de Louviers' überzeugt ebenfalls durch ihre sehr gute Qualität. Etwas später im Herbst säen Sie 'Verte de Cambrai': Die spätere Sorte versorgt Sie bis März mit Ernten.
4) Garten-Melde
Garten-Melde ist bei Kindern zwar wenig beliebt, doch dieses Gemüse ist ebenso köstlich wie „praktisch“. Sie können die jungen Blätter ab dem Herbst als Salat verzehren oder die ausgewachsenen Blätter bis Ende April garen. Unter den Wintersorten finden Sie natürlich 'Géant d’hiver', aber auch 'Monstrueux de Viroflay' und 'Parys', einen besonders kälte- und krankheitsresistenten F1-Hybrid.

Rübe 'Europäische Trollblume', Feldsalat und Garten-Melde 'Géant d’Hiver'
5) Langer Rettich
Im Gemüsegarten wird langer Rettich noch relativ selten angebaut. Dabei ist er unkompliziert und sorgt mit seinen Farben für Abwechslung! Warum probieren Sie nicht 'Rose d’Hiver de Chine'? Der Name klingt ein wenig verträumt, finden Sie nicht? Sein weißes, knackiges Fleisch eignet sich in hauchdünnen Scheiben ideal für Salate oder einfach auf einer Scheibe Butterbrot. 'Chandelle de Glace' trägt dagegen eine hübsche elfenbeinfarbene Schale und schmeckt ebenso köstlich – ebenso wie die Radieschen 'Noir long d’hiver de Paris' und 'Violet de Gournay'. Außerdem sind alle diese Sorten sehr gut lagerfähig.
6) Winterkopfsalat
Wenn die Temperaturen sinken, können Sie wieder Kopfsalat säen. Nutzen Sie diese Gelegenheit: Sie müssen zwar etwas warten, aber ab März können Sie sich über die Ernte freuen. 'Merveille d’Hiver', 'Brune d'Hiver', 'Artic King' und 'Bourguignonne' – auch 'Grosse Blonde d’Hiver' genannt – sind allesamt sehr winterhart und überstehen die winterliche Kälte problemlos.
7) Frühjahrssorten des Weißkohls
Die Weißkohlsorten 'Cœur de Bœuf des Vertus', 'Cœur de Bœuf moyen de la Halle' und auch 'Cabus express' mit kleineren Köpfen sind drei frühe Sorten. Sie bilden im Frühjahr rasch hübsche, kegelförmige Kohlköpfe mit zarten Blättern. Greifen Sie zu!

Langer Rettich, Kopfsalat 'Brune d'Hiver' und Weißkohl 'Cœur de Bœuf Moyen de la Halle'
Damit sind Sie über die Aussaaten im Spätsommer im Gemüsegarten informiert 🙂 Sie werden sehen: Alle lassen sich leicht anbauen. Und falls Sie unsicher sind, werfen Sie einen Blick auf unsere Ratgeber.
Einige dieser Kulturen benötigen bei strengem Winter möglicherweise einen leichten Schutz. Ich werde rechtzeitig darauf eingehen. Folgen Sie also dem Blog oder, noch besser, melden Sie sich für den Newsletter an, um über neue Beiträge informiert zu werden!
Was können Sie im Spätsommer im Gemüsegarten säen? Ende August vernachlässigen Gärtnerinnen und Gärtner, getragen von der Freude über die Ernte oder ganz von den Vorbereitungen für den Schulbeginn in Anspruch genommen, oft die letzten Aussaaten der Saison. Ich bin da keine Ausnahme. Und wenn die Ferien zu Ende gehen, ist es für manche Gemüse […]
Der Juni ist bereits weit fortgeschritten, und wir befinden uns nun im Frühsommer: Die schönen Tage sind endgültig da, und Sie möchten schon seit einiger Zeit Ihr eigenes Gemüse ernten. Doch seien wir ehrlich: Sie haben getrödelt, und im Gemüsegarten ist noch kein Gemüse ausgesät.
Auch wenn die Situation keineswegs aussichtslos ist, könnte es für einige Gemüsearten wie Tomate (trösten Sie sich: In jedem zweiten Jahr bekommen sie Krautfäule), Chili oder Aubergine etwas schwierig werden. Für alles andere bleibt jedoch fast alles möglich!
Sehen wir uns zunächst an, warum eine Aussaat, die etwas später als im „offiziellen Kalender“ erfolgt, durchaus sinnvoll sein kann:
Die Vorteile einer späten Aussaat im Gemüsegarten
Späte Aussaaten können in kühlen Regionen von Vorteil sein, denn die Aussaat in gut erwärmten Boden beschleunigt die Keimung und fördert ein schnelles Wachstum der Pflanzen.
Das habe ich im vergangenen Jahr ausprobiert, indem ich zwei Reihen Rote Bete anlegte: eine aus Jungpflanzen und eine aus Samen. Innerhalb weniger als eines Monats hatte die aus Samen gezogene Reihe die andere eingeholt, obwohl beide gleich behandelt worden waren.
Sind Sie beruhigt? Dann kommen wir zu unserer kleinen Auswahl an Gemüse, das sich im Frühsommer leicht aussäen lässt:
7 leicht anzubauende Gemüsearten für die Aussaat im Frühsommer
1) Kürbis und Zucchini
Wenn empfohlen wird, sie im April im Anzuchttopf auszusäen, geschieht das vor allem, damit Sie sie früher ernten können. Die Direktsaat ist jedoch problemlos möglich. Der einzige Nachteil: Die Ernte verschiebt sich etwas nach hinten.
2) Erbse mit runzeligen Körnern
Erbsen mit runzeligen Körnern wie „Merveille de Kelvedon“ oder „Télévision à grain ridé“ werden gewöhnlich bis Ende Mai ausgesät und vertragen Wärme. Eine etwas spätere Aussaat bereitet ihnen vor allem in gemäßigten Regionen keinerlei Probleme.
3) Rote Bete
Rote Bete gelingt leicht. Sie verträgt einen etwas verspäteten Anbau sehr gut, wenn Sie auf die Bewässerung achten oder das Beet besser mit Mulch abdecken. Wärme beschleunigt ihr Wachstum. Bei uns hat es noch nie vier Monate gedauert, bis wir sie genießen konnten! Besonders gerne bauen wir 'Chioggia' und außerdem Rote Bete 'de Détroit' an.




4) Kopfsalat
Sommersalat wächst im Handumdrehen. Das ist eine wahre Freude, sofern Sie die richtige Sorte wählen, sonst schießt der Salat schnell! Greifen Sie daher zu 'Kinemontepas' (natürlich!), 'Grosse Blonde paresseuse', 'Du bon jardinier' oder bei Schnittsalat zu 'Lollo Rossa' beziehungsweise 'Red salad Bowl'. Alle Sorten kommen mit Wärme sehr gut zurecht. Trotzdem sollten Sie sie etwas schonen und im Halbschatten anbauen.
5) Bohnen
… alle Bohnen, auch grüne Bohnen! Bei ihnen ist es ganz einfach: Die Ernte erfolgt 60 Tage nach der Aussaat. So können Sie die Ernte sehr bequem vor der Abreise oder nach der Rückkehr aus dem Urlaub einplanen, nicht wahr? Wenn Ihre Planung noch nicht feststeht, wählen Sie statt einer Filetbohne eine Mangetout-Bohne. Sie kann etwas länger an der Pflanze bleiben, ohne Fäden zu bilden. Für mehr Abwechslung sollten Sie auch Stangenbohne und wunderschöne violette Sorten wie 'Amethyst' ausprobieren …
6) Rettich
Rettich kann fast das ganze Jahr über ausgesät werden … Wir haben darüber bereits in diesem Artikel über Rettich gesprochen. Der Sommer bietet jedoch die ideale Gelegenheit, neue, besonders gut geeignete Sorten auszuprobieren, etwa Rettich 'Jaune d'or ovale' oder 'Scarlet Globe'.
7) Möhre
Im Juni oder Juli ausgesät, werden Möhren im Herbst geerntet. Säen Sie sie am besten zusammen mit Rettich aus, um den Aufwand beim Vereinzeln zu verringern. Wenn Sie diese Aussaat etwas abschreckt, weil sie anspruchsvoll ist, und Sie keine Zeit für einen Misserfolg haben, greifen Sie ohne zu zögern zu Saatbändern. Das ist wirklich praktisch, auch wenn Sie kein Anfänger sind!




Bereit? Hier sind zum Schluss noch einige Vorsichtsmaßnahmen, damit alles gut gelingt!
Was Sie bei der Aussaat bei warmem Wetter beachten sollten
Zunächst sollten Sie wissen, dass Sommersaaten im Gemüsegarten nicht schwieriger sind als Frühjahrssaaten. Dennoch müssen Sie sie engmaschiger kontrollieren, denn damit die Keimung problemlos verläuft, muss der Boden feucht bleiben.
Das ist nicht immer einfach, wenn die Sonne kräftig scheint. Falls Sie nicht regelmäßig gießen können, sollten Sie den Boden bis zum Auflaufen beschatten. Verwenden Sie dafür Kisten, einfache Zeitungsblätter oder eine sehr dünne Schicht zuvor getrocknetes Gras.
Gießen Sie am besten morgens: Dann locken Sie weniger Schnecken an, die zu jeder Jahreszeit junge Keimlinge besonders gerne fressen.
Der Juni ist bereits weit fortgeschritten, und wir befinden uns nun im Frühsommer: Die schönen Tage sind endgültig da, und Sie möchten schon seit einiger Zeit Ihr eigenes Gemüse ernten. Doch seien wir ehrlich: Sie haben getrödelt, und im Gemüsegarten ist noch kein Gemüse ausgesät. Auch wenn die Situation keineswegs aussichtslos ist, könnte es für […]
Bei uns im milden Klima der Bretagne steht der März im Zeichen der Allgegenwärtigkeit, da man scheinbar überall gleichzeitig sein muss: im Gemüsegarten für die frühe Aussaat der Frühsommergemüse, aber auch im Warmen im Haus, um die Sommerernte vorzubereiten.
Man muss es zugeben, man rennt und rennt… aber es ist eine freudige Aufregung, da sie die Rückkehr des Frühlings ankündigt. Das Programm ist einfach und gliedert sich in zwei „kulinarische Themen“: das Frühlingsgemüse-Beet und die Ratatouille.
1) Unter Schutz (ungeheizt): das Beet mit Frühlingsgemüse
Unser Schutz, ein Folientunnel, ist ein wahrer Luxus. Ursprünglich für Tomaten und andere kälteempfindliche Gemüse gedacht, wird er letztendlich das ganze Jahr über genutzt, insbesondere für die frühe Aussaat. Bei Ihnen kann er mit der gleichen Effektivität durch Folgendes ersetzt werden: ein gut exponiertes Kaltrahmenbeet, ein Mini-Gemüsetunnel (zum Aufbau auf Reifen oder aus geformtem Kunststoff) oder noch einfacher durch ein Vlies.
Um frühe Ernten zu erzielen, säe ich dort bereits Ende Februar direkt in den Boden:
- die glattründigen Erbsen (eine Reihe ‘Très hâtif d’Annonay’ und eine Reihe ‘Petit Provençal’),
- die Frühlingsrüben (‘Rave d’Auvergne hâtif’ und ‘de Milan Rouge Extra Hâtif’),
- die Frühmohren (‘Marché de Paris’ ist frühreif und ideal für unseren schweren Boden),
- die ersten Rettiche (‘Fluo F1’ für die halblangen und ‘Gaudry 2’ für die runden).

Erbsen, Rübe 'Rave d'Auvergne hâtif', Möhre 'Marché de Paris' und Rettich 'Gaudry'
Nachdem ganze Reihen von jungen Keimlingen verschwunden waren, habe ich mich dazu entschlossen, meine Kopfsalate (‘Gotte Jaune d’Or’, ‘Batavia sanguine’ und ‘Reine de mai’) in Anzuchttöpfen auszusäen. Sie wachsen im Gewächshaus und werden drei Wochen später eingepflanzt, wenn sie weniger anfällig für den Appetit der Schnecken sind.
2) Im Warmen zu Hause: die Ratatouille… aber auch die Blumen!
Anfang März eröffnen die Chilis und die Paprika den Ball, da sie sich recht langsam entwickeln. Dann sind die Tomaten und Auberginen an der Reihe und ganz Ende des Monats die wärmeliebenden Aromaten wie Basilikum und Oregano. Zu dieser Aussaat kommen zwei oder drei Zucchini-Pflanzen ('Précoce maraîchère'), die ich etwas früher aussäe, um bereits ab Beginn des Sommers eine Ernte zu haben.

Aubergine 'Violetta di Firenza', gelbe Paprika, Chili und Tomate 'Black Cherry'
Und da ich mir keinen Gemüsegarten ohne Blumen vorstellen kann, nutze ich die Gelegenheit, ebenfalls im Warmen die Pflanzen der einjährigen Blumen vorzubereiten: die Studentenblumen, die die Tomaten begleiten, aber auch die Garten-Zinnien, die ich mit den grünen Bohnen kombiniere, die Schmuckkörbchen und einjährigen Rudbeckien, deren ländlicher Charakter mich jedes Jahr aufs Neue begeistert… nicht zu vergessen die Großen Kapuzinerkresse (sehr nützlich, um die Aufmerksamkeit von Blattläusen abzulenken), denn obwohl sie sich mittlerweile spontan selbst aussäen, werde ich nicht müde, neue Sorten zu entdecken.

Garten-Zinnie, Schmuckkörbchen, Studentenblume und Große Kapuzinerkresse: unverzichtbare einjährige Blumen im Gemüsegarten
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Bei uns im milden Klima der Bretagne steht der März im Zeichen der Allgegenwärtigkeit, da man scheinbar überall gleichzeitig sein muss: im Gemüsegarten für die frühe Aussaat der Frühsommergemüse, aber auch im Warmen im Haus, um die Sommerernte vorzubereiten. Man muss es zugeben, man rennt und rennt… aber es ist eine freudige Aufregung, da sie […]






