Rapsglanzkäfer an Rosen: Rosen schützen?

Rapsglanzkäfer an Rosen: Rosen schützen?

Schädling erkennen, vorbeugen und bekämpfen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 27. Januar 2026  durch Marion 5 min.

Rosen gehören zu den Pflanzen, die in fast jedem Garten zu finden sind. Bei ihrer großen Vielfalt an Blütenformen, Farben, Düften und Wuchsformen finden Sie sicher eine Sorte, die Ihr Herz höherschlagen lässt.

Die meisten sind pflegeleicht, können jedoch von mehreren Pilzkrankheiten befallen werden und auch Schädlingen zum Opfer fallen. Der Rapsglanzkäfer ist einer von ihnen. Erfahren Sie, wie Sie ihn erkennen, vorbeugen und Ihre Rosen die ganze Saison über blühfreudig halten.

Meligethe aeneus

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Schwierigkeit

Rosenblütenkäfer erkennen

Meligethe schädigen Rosen: glänzend schwarze Käfer und Larven erkennen und den Lebenszyklus des Schädlings im Garten verstehen.

Symptome an Rosen erkennen

Diese Schädlinge fressen Rosenpollen, bohren Knospen zum Stempel auf und nagen Blütenblätter an. Befall mindert Blüte und Optik.

Kleine Schädlinge: Befall verhindern?

Um das Risiko eines Befalls zu begrenzen, beginnen Sie damit, die Kulturbedingungen Ihrer Rosen zu optimieren, egal, ob sie im Topf oder im Freiland wachsen. Gesunde Pflanzen, deren Bedürfnisse erfüllt werden, sind weniger anfällig für Schädlingsbefall und Krankheiten. Geben Sie Ihren Rosen daher einen nährstoffreichen, humosen, aber gut drainierten Boden (Gieß- und Regenwasser darf nicht stehen bleiben). Die meisten Rosen bevorzugen frische Substrate, die niemals vollständig austrocknen. Sie benötigen täglich einige Stunden Sonne, sollten jedoch vor der prallen Mittagssonne geschützt werden, besonders in Südfrankreich. Wählen Sie einen vor den vorherrschenden Winden geschützten Standort. Schneiden Sie die Rosen am Saisonende sortengerecht zurück, um beschädigte Zweige zu entfernen und der Pflanze eine schöne Wuchsform zu geben.

Anschließend fördern Sie das Vorkommen natürlicher Feinde der Rapsglanzkäfer, etwa Spinnen, Laufkäfer und Kurzflügler. Natürlich lässt sich nicht gezielt bestimmen, welche Tierart sich im Garten ansiedelt. Einige Maßnahmen fördern jedoch seine Vielfalt und sein ökologisches Gleichgewicht.

  1. Verzichten Sie auf alle chemischen Mittel, die den Boden belasten und der Biodiversität schaden. Auch biologische Insektizide sollten sparsam eingesetzt werden: Sie haben ebenfalls Auswirkungen und können bei übermäßiger Anwendung das Bodengleichgewicht stören. Denken Sie daran: Ziel ist stets, die Schädlingspopulation zu verringern, nicht sie vollständig auszurotten. Jedes Lebewesen hat seinen Platz in der Nahrungskette. Fehlt Nahrung, können sich natürliche Feinde nicht dauerhaft im Garten ansiedeln.
  2. Schaffen Sie verschiedene Unterschlüpfe für Tiere: Insektenhotels, Nistkästen, Holz- und Steinhaufen, Fledermausquartiere usw.
  3. Stellen Sie Tränken auf, besonders im Sommer und Winter. Erneuern Sie das Wasser regelmäßig und legen Sie einen Kieselstein auf den Boden des Gefäßes, damit Tiere nicht ertrinken.
  4. Pflanzen Sie bienenfreundliche Pflanzen, lassen Sie aber nach Möglichkeit auch Platz für Wildpflanzen und indigene Arten. Kuhblumen und Hahnenfuß können beispielsweise als Fangpflanzen dienen: Sie locken Rapsglanzkäfer an und lenken sie so von den Rosen ab.
  5. Denken Sie auch an eine naturnahe oder differenzierte Mahd, damit die Kleintierwelt im Garten stets einen geschützten Bereich vorfindet.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag: „Biologische Bekämpfung im Garten: Nützlinge anlocken und Pflanzen natürlich schützen“.

Rapsglanzkäfer im Garten an Blüten und Rosen

Eine Strategie besteht darin, einige gelbe Blüten wie Kuhblumen wachsen zu lassen

Vorbeugend können Sie auch dunkelblühende Rosen bevorzugen, die für Rapsglanzkäfer weniger attraktiv sein sollen. Rosen mit gelben oder hellen Blüten sollten Sie dagegen meiden.

Natürliche Mittel gegen Rapsglanzkäfer

Rosen regelmäßig prüfen: Gegen Rapsglanzkäfer hilft kein Insektizid. Schütteln Sie sie über einer Wasserschale aus. Gelbtafeln fangen auch Bestäuber.

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