6 spät austreibende Stauden im Frühjahr
So überrascht Sie der Spätfrost nicht mehr
Inhaltsverzeichnis
Frühlingsfrost kann die Blüte ruinieren. Diese Stauden treiben erst Ende April bis Mai aus und sind daher weniger frostgefährdet.
Japan-Herbst-Anemone
Japan-Herbst-Anemonen sind Stauden, die vom Spätsommer bis in den Herbst hinein blühen. Sie sind in vielen Farben erhältlich: mit weißen Blüten, in zahlreichen Rosatönen und sogar mit gefüllten Blüten.
Japan-Herbst-Anemonen lassen sich im Frühjahr nicht so leicht überraschen, denn sie treiben erst spät, etwa im Mai, wieder aus. Pflanzen Sie daher im Frühjahr Zwiebelpflanzen, um den Garten vor dem Austrieb der Anemonen zu beleben.
Japan-Herbst-Anemonen breiten sich in leichter, stets frischer Erde aus und bilden Ausläufer, bis sie schöne Kolonien bilden.
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Japan-Herbst-Anemone hupehensis
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Mehrjährige Pflanzen: AuswahlhilfeSterndolden
Als wahre botanische Kleinode sind Sterndolden (lateinisch Astrantia) Stauden, die je nach Sorte in wunderschönen kleinen Dolden mit rosafarbenen, grünen, weißen oder roten Hochblättern blühen.
Das neue Laub entwickelt sich zwischen April und Mai (Achtung vor Schnecken, die es lieben!), danach beginnt die Blüte ab Juni und dauert manchmal bis September, da einige Sorten remontierend blühen.
Sterndolden sind winterharte Bodendecker, die nur Trockenheit fürchten. Geben Sie ihnen einen Platz im Halbschatten in einem nährstoffreichen, frischen Boden.
→ Alle Sterndolden sind wunderschön und es gibt unzählige Sorten – entdecken Sie sie hier.

Astrantia major
DéEntdecken Sie andere Stauden
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Rittersporn
Auch als Garten-Rittersporn bekannt, sind Delphinium beeindruckende Stauden, deren Blüten Schmetterlinge anlocken. Als Riesen mit empfindlichen Füßen entwickeln Delphinium lange Blütenstände, die bis zu 2 m hoch werden können und vor Wind geschützt sowie angebunden werden sollten. Die verzweigten oder dichten Ähren erscheinen je nach Sorte in reinem Blau, Violett, Weiß, Gelb, Rosa oder Rot.
Diese spektakulären Stauden lassen sich Zeit und brauchen oft ein bis drei Jahre, bis sie sich richtig etabliert haben. Danach bilden sie gegen Ende des Frühlings (Mai) eine üppige Gruppe aus Dutzenden Blütenständen, die im Spätsommer reich blühen.
Garten-Rittersporn gedeiht in nährstoffreichem, tiefgründigem und durchlässigem Boden sowie an einem sonnigen, windgeschützten Standort.
→ Delphinium blühen nicht nur blau: Entdecken Sie Dutzende Sorten in unserer Online-Gärtnerei.

Delphinium
Sonnenhut
Der Sonnenhut, auch Scheinsonnenhut genannt, ist eine amerikanische Staude mit üppigen Blüten aus großen, margeritenähnlichen Blütenkörbchen oder je nach Sorte auch lustigen, struppigen Pompons. Die zahlreichen Sonnenhut-Sorten blühen in Rosa-, Purpur-, Weiß-, Orange-, Gelb- und sogar Grüntönen!
Der Austrieb beginnt Ende April bis Anfang Mai (Achtung, wieder Schneckengefahr!) und die Blüte dauert den ganzen Sommer, von Juni bis zum Frühherbst.
Als unverzichtbare Staude im naturnahen Garten braucht sie einen vollsonnigen Standort mit frischem, nährstoffreichem und gut durchlässigem Boden.
→ Sonnenhut auswählen in unserer Online-Gärtnerei.

Echinacea purpurea
Duftnessel
Als wild wirkende Staude ist die Duftnessel eine bezaubernde Sommerblüherin mit aufrechten Ähren aus kleinen Blüten in Mauve, Violett, Rosa, Orange, Rot oder Weiß – je nach Sorte. Auch ihr Laub ist aromatisch und kann zum Würzen bestimmter Gerichte verwendet werden. Die sehr bienenfreundlichen Ähren der Duftnessel locken zahlreiche Bestäuber an.
Da sie Wärme liebt, treibt die Duftnessel erst recht spät, etwa Ende April oder sogar Anfang Mai, wieder aus. Diese Staude liebt Sonne und blüht den ganzen Sommer, von Juni bis September.
Sie ist eine kurzlebige Staude, die höchstens fünf Jahre alt wird. Das spielt jedoch keine Rolle, da sie sich reichlich versamt. Die Duftnessel kommt mit vielen Böden zurecht, solange sie ausreichend durchlässig sind. Nur schwere, lehmige Böden verträgt sie nicht.
→ Duftnesseln für jeden Geschmack.

Agastache rugosa
Die Blauraute
Die Blauraute, auch Russische Salbei oder Afghanischer Salbei genannt, ist ein Strauch, der im Garten meist als Staude gilt. Sie zeichnet sich durch schönes silbriges Laub und eine blaue Blüte aus, die ein wenig an Lavendel erinnert, mit verzweigten, lockeren Ähren. Diese attraktive Blüte lockt den ganzen Sommer über Schmetterlinge, Bienen und Hummeln an.
Der Strauch erwacht im Laufe des Mais, wächst rasch und blüht bereits ab Juni. Die Blüte der Blauraute dauert den ganzen Sommer, manchmal sogar bis zum ersten Frost.
Die Blauraute wächst in der Sonne auf mageren, trockenen, kalkhaltigen und steinigen Böden, am Meer ebenso wie im Stadtgarten. Ihr schnelles Wachstum macht sie zur idealen Pflanze für neu angelegte Gärten. Ihr größter Vorteil aber ist, dass die Blauraute auch Trockenheit, salzhaltige Gischt, vergessene Wassergaben, Luftverschmutzung und Krankheiten verträgt.
→ Entdecken Sie hier die schönsten Sorten der Blauraute.

Blauraute
Bonus: weitere spät austreibende Stauden
Wir bleiben beim „Klassischen“
- Lythrum salicaria oder Blut-Weiderich: eine heimische Staude, die feuchte Böden liebt. Sie blüht im Sommer mit großen Ähren rosafarbener Blüten;
- Hedychium oder Wilder Ingwer: eine rhizomatöse, mäßig winterharte Pflanze, die prachtvolle Blütenähren in warmen Farbtönen bildet und einen schönen exotischen Akzent setzt;
- Ceratostigma plumbaginoides oder Kriechende Hornnarbe: Dieser Unterstrauch gilt als Bodendecker. Die Blüte beginnt im Spätsommer mit kleinen, besonders leuchtend enzianblauen Blüten.

Blut-Weiderich, Hedychium und Ceratostigma plumbaginoides
Schöne, wenig bekannte Pflanzen
- Asiatische Brennnesselgewächse: allen voran die Gattungen Pilea (zum Beispiel: Pilea matsudai ‘Taiwan Silver’) und Boehmeria (zum Beispiel: Boehmeria platanifolia). Diese Stauden aus der Familie der Brennnesselgewächse verdienen es, bekannter zu werden und häufiger in unseren Gärten gepflanzt zu werden. Einige sind mit ihrer dekorativen Wirkung sowie der Form und Farbe ihrer Blätter absolut sensationell;
- Colocasia oder Pfeilblatt: eine bedingt winterharte Staude mit riesigen Blättern an langen Blattstielen, die ausgesprochen dekorativ und von exotischem Flair geprägt sind;
- Coniogramma emeiensis und Woodwardia fimbriata: Einige „exotische“, mehr oder weniger winterharte Farne treiben ihre Wedel erst spät im Frühjahr aus. Dies gilt auch für diese beiden ebenso erstaunlichen wie wenig bekannten Farne;
- Begonia grandis : die einzige bei uns wirklich mehrjährige Begonie. Sie entfaltet große, herzförmige, punktierte Blätter und unzählige kleine hellrosa Blüten – ohne Unterbrechung von Juli bis Oktober.

Colocasia esculenta, Coniogramma emeiensis und Begonia grandis
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