7 Mehliger Salbei für den Garten
Für den Gartencuntegn
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Robust, pflegeleicht und lange blühend: Salbei ist trockenheitsverträglich, bienenfreundlich und vielseitig. Entdecken Sie 7 blaue Lieblingssorten!
Salbei microphylla 'Victoria Blue': lange Blütezeit
Salvia microphylla ‘Victoria Blue’ zeichnet sich durch ihre lange, üppige Blüte von Juni bis September deutlich von anderen Strauch-Salbei aus! Über einem aufrechten Horst aromatischer Blätter tragen sehr dunkle Stängel etwa 20 cm lange Blütenähren. Die kleinen, länglichen Blüten mit hellem Schlund leuchten in einem wunderschönen, tiefen Violettblau! An einem sonnigen bis halbschattigen Standort gedeiht diese Staude in sehr durchlässigem, selbst nährstoffarmem Boden. Da sie nur mäßig winterhart ist (bis -10 °C), sollte sie windgeschützt stehen. Achten Sie auf einen nicht zu feuchten Boden und mulchen Sie den Fuß vor dem Winter.
Diese dichte, buschige Salbei erreicht problemlos 60 cm Höhe und 50 cm Breite. Sie kommt sowohl in großen Töpfen als auch im Beet gut zur Geltung, etwa mit Stauden wie der Centranthus ruber mit dunkelrosa Blüten, der weißen David-Austin-Rose ‘Glamis Castle’, rosa Päonien wie Paeonia lactiflora ‘Lady Alexandra Duff’ und ‘Inspecteur Lavergne’ sowie Stachys byzantina mit silbrigem Laub.

Salvia microphylla ‘Victoria Blue’
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Salbei: 7 gelungene KombinationenSalbei forreri: ein hervorragender Bodendecker
Hier ist ein idealer Salbei als Bodendecker: Salvia forreri! Gut eingewachsen, kann diese Staude einen bis zu 80 cm bis 1 m breiten Teppich bei einer Höhe von 30 cm bilden. Ihre Wurzelschösslinge ermöglichen eine schnelle und einfache Ausbreitung. Das hellgrüne Laub verströmt beim Zerreiben einen angenehmen Duft. Die kleinen hellblauen Blüten mit weißer Mitte sind bei bestäubenden Insekten beliebt und blühen lange von Juli bis Oktober. In kalten Regionen pflanzen Sie diesen Salbei am besten in einen Blumenkasten, damit er leicht überwintert werden kann, denn er verträgt keine Temperaturen unter -7 °C. In Regionen mit mediterranem Klima überwintert er im Freiland, sofern sein Wurzelstock durch eine Mulchschicht vor Kälte geschützt wird.
Diese aus Mexiko und Texas stammende Staude als Bodendecker liebt sonnige, warme Standorte und verträgt Trockenheit sehr gut. Sie eignet sich daher ideal für die Pflanzung am Beetrand, im Steingarten oder an einem Hang, kombiniert mit anderen aromatischen Pflanzen wie Thymian, Heiligenkraut, Nepeta faassenii und kleinen Gräsern wie Segge, Schwingel und Stipa pennata.

Salvia forreri (Foto: Guido)
DéEntdecken Sie andere Salbei
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Salvia guaranitica ‘Black and Blue’: ein Riese!
Unter den großen Salbeiarten ist Salvia guaranitica ‘Black and Blue’ imposant! Diese strauchartige Staude wird über 1,50 m hoch und breitet sich zu einem stattlichen Busch von einem Meter Durchmesser aus. Sie bleibt nicht unbemerkt! Ihre halbverholzten Stängel tragen große, lange, lanzettliche und runzelige Blätter, die beim Zerreiben nach Anis duften. Von August bis Oktober erscheinen an schwarzen Blütenstielen große Ähren mit intensiv dunkelblauen Blüten. Die schwarzen Blütenstiele und Kelche bilden einen perfekten Kontrast zum grünen Laub und den farbintensiven Blütenständen. Diese Staude bevorzugt eher fruchtbare Böden mit guter sandig-kiesiger Drainage. Sie ist sommerdürreverträglich und gedeiht in voller Sonne, sollte jedoch windgeschützt stehen.
Der nur mäßig winterharte Guarani-Salbei wird in kontinentalem Klima am besten in einen sehr großen Topf auf der Terrasse gepflanzt, in milden Regionen an den hinteren Beetrand! Ideal für den Trockengarten, fügt sich Salvia guaranitica ‘Black and Blue’ dort perfekt mit Prachtkerzen, hohen Fetthennen wie Sedum spectabile ‘Septemberglut’, hohen Gräsern und Garben in zahlreichen Farben sowie Aster turbinellus ein.

Salvia guaranitica ‘Black and Blue’
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Salbei: Welche Sorten wählen?Salvia uliginosa: himmlisches Himmelblau
Im Gegensatz zu den meisten Salbeiarten, die Trockenheit und Wärme lieben, bevorzugt Salvia uliginosa frische bis feuchte, eher kalkhaltige Standorte. Daher ihr deutscher Name Sumpf-Salbei. Wenig bekannt, ist diese Art dennoch für ihre schöne und ungewöhnliche himmelblaue Blüte bemerkenswert. Von Juli bis November bringen die Blütenähren Frische und Leichtigkeit in die Beete und bieten Insekten bis in den Herbst Nahrung! Bei der Sorte Salvia uliginosa ‘African Skies’ leuchten die blauen Blüten deutlich intensiver. Die aufrecht wachsende Pflanze wird etwa 1,50 m hoch und 80 cm breit. Auf großen Flächen kann sie invasiv werden, wenn alle Voraussetzungen für ihre Entwicklung erfüllt sind. Denn sie breitet sich durch ein schnell wachsendes, ausläuferbildendes Rhizom aus.
In einem naturnahen Garten passt der Sumpf-Salbei im Hintergrund eines sonnigen Beets wunderbar zu Stauden wie Sibirischer Schwertlilie und Sumpf-Schwertlilie, Astilbe, Zimmercalla, Mädesüß und Lythrum salicaria ‘Robert’.

Salvia uliginosa (Foto PBK)
Wiesen-Salbei 'Madeline': seltene blaue Zweifarbblüte
Der sehr reich blühende Wiesen-Salbei Salvia pratensis ‘Madeline’ überrascht mit seinen Trauben aus kleinen zweifarbigen Blüten, die von Juni bis August erscheinen. Die Oberlippe der Blüte ist violettblau gefärbt, die Unterlippe weiß. Diese neue Sorte hat die Anpassungsfähigkeit des aus Westeuropa stammenden Wiesen-Salbeis geerbt. Trockenheit, nährstoffarme Böden und schwierige Bedingungen machen ihr nichts aus. Sie verträgt Temperaturen bis -15 °C. Ihre tiefen Wurzeln eignen sich ideal für Beet, Randbepflanzung und Steingarten sowie zur Befestigung von Böschungen und Ufern.
Der sehr dicht belaubte, kompakte und buschige Salvia pratensis ‘Madeline’ harmoniert an einem frischen Standort hervorragend mit Iris sibirica ‘Blue Moon’ und ‘Caesar’s Brother’, Allium ‘Gladiator’ und Verbascum ‘Helen Johnson’.

Salvia pratensis ‘Madeline’
Salvia cacaliifolia: besondere Blätter
Sehr häufig sind die Blätter von Salbei oval und länglich, doch das Besondere an Salvia cacaliifolia ist die dreieckige Form ihrer Blätter. Auf der Oberseite apfelgrün und glänzend, verströmen sie beim Zerreiben einen Melissenduft. Die Ähnlichkeit dieser Blätter mit denen der Scharlach-Kakalie (Emilia javanica) gab ihr den Namen Kakalienblättriger Salbei. Auch Guatemaltekischer Salbei genannt, ist diese Staude sehr wenig winterhart und wird vor allem im Topf kultiviert. In mildem Klima verträgt sie die Pflanzung ins Freiland, sollte jedoch gut vor Wind und Meeresgischt geschützt werden. Dieser gleichmäßig 60 cm hohe und breite Horst bildet von Juni bis Oktober wunderschöne enzianblaue Blüten an flaumig behaarten Stängeln.
An einem sonnigen bis halbschattigen Standort in einem nährstoffreichen, frischen und durchlässigen Boden kann Salvia cacaliifolia mit Echinacea purpurea ‘Pink Double Delight’, der Rose Kordes ‘Parfuma Catherine de Médicis’, violettem Rittersporn und weißer Leucanthemum superbum kombiniert werden.

Salvia cacaliifolia
Steppen-Salbei 'Blue Marvel': ideal für Balkonkästen
Zur Gattung Salvia gehören auch Steppen-Salbei (Salvia nemorosa). Die winterharte, genügsame Sorte Salvia nemorosa ‘Blue Marvel’ bildet eine kompakte, buschige Wuchsform von etwa 30 cm in alle Richtungen. Damit eignet sie sich als Staude für Topf, Balkonkasten oder Beetrand. Die ovalen, gekräuselten und duftenden Blätter stehen in einer Rosette und sind immergrün. Ihre blauvioletten Blüten bilden große Ähren – die größten unter den Steppen-Salbei. Von Juni bis August erscheinen an den oft an der Basis roten Stängeln Trauben in intensiven Farben. Regelmäßiges Entfernen verblühter Blüten fördert die Blüte.
Die 2016 mit Gold ausgezeichnete Salvia nemorosa ‘Blue Marvel’ wirkt prachtig in einem kontrastreichen gelb-blauen Beet mit blauem Storchschnabel, Glockenblume, Enzian ‘Blue Star’, Mädchenauge ‘Citrine’ sowie einjährigen Pflanzen wie Zweizahn ‘Lemon Moon’ und Goldlack ‘Winter Light’.

Salvia nemorosa ‘Blue Marvel’
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