7 Stauden mit auffälligem Laub

7 Stauden mit auffälligem Laub

um sie fast das ganze Jahr zu genießen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 4. Dezember 2025  durch Leïla 6 min.

7 außergewöhnliche Stauden mit besonderem Blattwerk: Farben, Formen und Größen im Fokus – nicht ihre Blüten, sondern ihre Blätter machen sie einzigartig.

Schwierigkeit

Akanthus 'Whitewater'

Akanthus ‘Whitewater’: Architektur und Kontrast durch panaschiertes Laub. Die mediterrane Staude gedeiht im Halbschatten und Schatten.

Funkie abiqua 'Drinking Gourde'

Diese Funkie ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Hosta abiqua ‘Drinking Gourde’ besitzt eines der blauesten Blätter ihrer Familie. Ihre runden, stark gewellten, schalenförmigen Blätter, die – wie ihr Name andeutet – als Wassergefäße dienen könnten, glänzen in einem schönen Blaugrau. Die aufrechten Blattstiele halten die Blätter waagerecht, wodurch die Pflanze eine erstaunliche, hohe und üppige Wuchsform erhält. Das herzförmige Laub ist stark von Blattadern durchzogen und ausgesprochen dick. Im Sommer erscheinen lavendelfarbene, später weiße Glöckchen. Diese Funkie ist zuverlässig und robust.

Man kann sie sich gut in einem modernen Garten auf frischem Boden vorstellen, zusammen mit mehreren Funkien und Prachtspieren sowie goldfarbenem Laub, das ihr leuchtendes Blau hervorhebt, etwa von Japangras oder großen Seggen für frische Böden.

Blaue Funkie

Hosta abiqua ‘Drinking Gourde’

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Farfugium japonicum

Das asiatische Farfugium japonicum aus feuchten Unterholzstandorten verkörpert die Quintessenz des Zierlaubs. Als typische Staude für frische Böden beeindruckt es mit üppigem, dickem und glänzendem Laub. An dicken, langen Blattstielen entfalten sich ledrige, glänzende Blätter mit bis zu 30 cm Durchmesser. Die Sorte ‘Gigantea’ entwickelt sogar bis zu 45 cm breite Blätter. Die gut ausgeprägten Blattadern und die runde, genauer nierenförmige Blattform erinnern an Seerosenblätter. Farfugium japonicum bildet breite, etwas lockere Horste von etwa 60 cm Höhe und Breite. Die etwas frostempfindlichen Farfugien sind bis -10 °C winterhart. Sie verleihen schattigen oder halbschattigen, frischen Standorten einen exotischen Charakter.

Mehrere Sorten haben eine ganz eigene Persönlichkeit, etwa das leuchtende und besonders originelle Farfugium japonicum ‘Aureomaculatum’ mit gelb gesprenkelten Blättern, das seinem Namen Japanischer Scheingoldkolben alle Ehre macht. Farfugium japonicum ‘Crispata’ besitzt stark gewellte Blattränder und graugrünes Laub. Noch stärker gewellt ist Farfugium japonicum ‘Wavy Gravy’, das einen kompakten, stark gekräuselten Horst bildet.

Die Farfugien blühen im Herbst mit gelben Margeritenblüten, die weit über dem Laub stehen. Pflanzen Sie sie an frische, schattige Standorte im Unterholz oder an Ufer, zusammen mit Farn und Polygonatum. Kombinieren Sie die Sorte ‘Aureomaculatum’ mit Kirengeshoma palmata, dessen gelbe Blüten die Blattzeichnung aufgreifen.

Japanischer Scheingoldkolben

Farfugium japonicum ‘Aureomaculatum’, ‘Gigantea’ und ‘Crispata’

Echtes Fiederpolster 'Platt's Black'

Nach Riesenblättern kommen Miniaturblätter: Leptinella squalida ‘Platt’s Black’ bezaubert als bronzefarbener Bodendecker für Schatten und Halbschatten.

Judenbart 'Cuscutiformis'

Bleiben wir bodennah mit Saxifraga stolonifera ‘Cuscutiformis’, einem Steinbrech, der lichten Schatten mit seiner eleganten Erscheinung bereichert. Sein immergrünes Blattwerk zeigt silberne Zeichnungen auf olivgrünen und braunen Blättern. Der winterharte Steinbrech ist etwas leichter zu kultivieren als fortunei-Steinbrech. Er breitet sich über Ausläufer aus und bildet an einem passenden Standort – in frischem Boden sowie im Halbschatten oder lichten Schatten – attraktive Rosetten. Die größten Blätter erreichen 15 bis 20 cm Durchmesser und schmücken den Pflanzplatz das ganze Jahr. Erwähnenswert ist auch die mehrere Wochen dauernde, zarte Blüte: winzige weiße, rot gefleckte Blüten erscheinen in einem luftigen Schleier hoch über dem Laub.

Pflanzen Sie ihn an den Gehölzrand oder in den Steingarten, zusammen mit kleinen Funkien, Schaumblüten und Japangras.

Steinbrech

Saxifraga stolonifera und ein Blick auf die Blüte (Fotos ©Yuya Tamai, ©Forest and Kim Starr, ©Peter Stevens)

Zehrwurz

Die Zehrwurz ist von Natur aus und in ihrer Erscheinung äußerst exotisch. Sie stammt aus den feuchten Tropen Ostasiens und wird in Frankreich als Freilandpflanze kultiviert. Dort ist sie bis -10 °C winterhart; zum Schutz im Winter wird ihr Wurzelstock gemulcht. Sie ist aber auch bei Liebhabern von Zimmerpflanzen bekannt und kann an einem sehr hellen Standort im Topf kultiviert werden. Bei uns ist sie vor allem eine Blattschmuckpflanze, da sie nur selten blüht. Sie trägt sehr große Blätter, die herzförmig und pfeilförmig sind, 60 bis 80 cm lang und 50 bis 60 cm breit, oft mit ausgeprägten Rippen. Die dicken, leicht gewellten und manchmal gefalteten Blätter neigen sich zum Boden. Der kräftige Blattstiel kann bis zu 1 m lang werden. Je nach Sorte zeigen die Blätter ein breites Spektrum an Grüntönen: leuchtendes Gelbgrün, zartes Grün oder bläuliches Dunkelgrün; manche sind auch purpurfarben und fast schwarz.

Kombinieren Sie sie an einem feuchten Standort mit einem Baumfarn, Dicksonia antarctica, und einem Riesenrhabarber, wenn Sie genügend Platz haben! Etwas bescheidener wirkt sie mit Neuseelandflachs, Montbretie und Aronstab.

Elefantenohr

Colocasia ‘Sangria’, ‘Blue Hawaï’, ‘Imperial Gigante’, die schwarzen Stiele von Colocasia ‘Black Stem’ und Colocasia ‘Black Magic’

Maiapfel

Diese Pflanze ist in jeder Hinsicht faszinierend! Der Maiapfel ist eine rhizomatöse Staude des Unterholzes, die ursprünglich aus Nordamerika oder – bei anderen Arten – aus den Bergregionen Asiens stammt. Er trägt schirmförmige, mehr oder weniger tief eingeschnittene Blätter, die bei einigen Sorten unregelmäßige braune oder purpurrote Flecken zeigen. Die Blätter erreichen einen Durchmesser von 15 bis 35 cm. Bei Podophyllum peltatum sind die Schirmblätter tief geteilt, glänzend und bronzegrün bis hellgrün. Bei Podophyllum ‘Spotty Dotty’ ist das Blatt sternförmig, chartreusegrün und mit dunkel schokoladenbraunen Flecken übersät. Schließlich trägt Podophyllum hexandrum auffallend gezähnte Blätter in glänzendem Grün mit braunen Flecken. Maiäpfel bilden kleine weiße oder rote Blüten und anschließend eiförmige Früchte. So ungewöhnlich sie auch sind, Maiäpfel sind dennoch winterhart bis -15 oder -20 °C. Allerdings braucht man Geduld, bis sie sich etabliert haben.

Pflanzen Sie sie an einen dichten oder lichten Schattenplatz, zusammen mit Unterholzpflanzen wie Farn, Lerchensporn, Salomonssiegel und panaschierter Funkie, die für helle Farbtupfer sorgen.

Podophyllum hexandrum, Podophyllum ‘Spotty Dotty’ und unten Podophyllum peltatum

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Zierblattschmuckstauden