7 Tipps für schöne Christrosen
Christrosen pflegen?
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Christrosen, auch Weihnachtsrosen genannt, gehören zu den wenigen Stauden, die im Winter blühen. Sie bringen Farbe in die trübe Winterzeit. Ihre eleganten einfachen oder gefüllten Blüten begeistern in ungewöhnlichen Farben: von Reinweiß über Rosa und Grün bis zu intensivem, fast schwarzem Purpur, oft mit einer gelben Staubblattmitte. Viele Sorten blühen zudem panaschiert oder zweifarbig. Trotz ihres robusten Aussehens benötigen Christrosen etwas Pflege, um sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Hier sind sieben wichtige Tipps für eine üppige Blüte im Garten!
Alles über ihre Kultur erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber „Christrosen: pflanzen und kultivieren“ sowie in unserem Video „5 Dinge über die Lenzrose“.
Den richtigen Standort wählen
Orientalische Christrosen gedeihen im Halbschatten. Frischer, gut drainierter, leicht saurer Boden und Schutz vor Sonne, Nässe und kaltem Wind sind ideal.
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Orientalische Christrosen pflanzen: Herbst oder Frühjahr, 50–60 cm Abstand. Kompost und Drainage, nicht tiefer als im Topf setzen, angießen.
Bodenfeuchte bewahren
Die Christrose braucht einen feuchten Boden: Gießen Sie regelmäßig, wenn es nicht regnet (aber nicht zu viel – der Boden darf nicht nass stehen). Wir empfehlen, Ihre Christrosen mit einer dicken Schicht organischem Mulch zu umgeben. Verwenden Sie zum Beispiel Laub, Häckselgut oder Stroh – auch eine Mischung ist möglich. Zudem hemmt der Mulch das Wachstum von Unkraut und versorgt den Boden beim Zersetzen nach und nach mit Nährstoffen. Erneuern Sie die Mulchschicht im Frühherbst, damit die Pflanzen im Winter geschützt sind.

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Krankheiten und Parasiten erkennen und behandeln
Christrosen können von bestimmten Schädlingen oder Krankheiten befallen werden. Manchmal werden sie von Blattläusen befallen, insbesondere nach einem milden Winter. Die Blattläuse können sich in den Blüten verstecken: Untersuchen Sie diese daher sorgfältig. Außerdem können sie Krankheiten übertragen, etwa die Schwarzfleckenkrankheit. Um sie zu beseitigen, verwenden Sie mit Wasser verdünnte Schmierseife und sprühen Sie die befallenen Pflanzenteile damit ein. Sie können auch die natürlichen Feinde der Blattläuse fördern, indem Sie Marienkäferhäuser in Ihrem Garten aufstellen oder Marienkäfer direkt aussetzen. Regelmäßige Kontrollen und ein schnelles Eingreifen verhindern einen starken Befall. Auch Schnecken können Christrosen befallen, indem sie junge Triebe oder Blütenknospen fressen. Zum Schutz Ihrer Pflanzen können Sie Schneckenkorn auf Eisenphosphatbasis (Ferramol) verwenden oder unsere Tipps befolgen: „Schnecken: 7 wirksame und natürliche Bekämpfungsmethoden“

Blattläuse in einer Christrosenblüte
Christrosen können auch von Krankheiten wie der Schwarzfleckenkrankheit befallen werden, die durch einen Pilz (Coniothyrium hellebori) verursacht wird. Wie der Name schon sagt, ist sie an runden schwarzen oder braunen Flecken auf dem Laub zu erkennen. Sie erscheinen zunächst an den Blatträndern und breiten sich dann aus. Wird nichts unternommen und breitet sich die Krankheit weiter aus, können alle oberirdischen Pflanzenteile der Christrose vertrocknen und die Pflanze schließlich absterben. Sobald Sie feststellen, dass Ihre Christrose befallen ist, schneiden Sie die beschädigten Pflanzenteile ab und behandeln Sie sie mit einem Fungizid. Vorbeugend ist es außerdem wichtig, für eine gute Luftzirkulation um die Pflanzen zu sorgen, indem Sie die Pflanzabstände einhalten, sie in gut durchlässigen Boden zu setzen und beim Gießen das Laub nicht zu benetzen. Sie können außerdem Brennnesseljauche oder einen Ackerschachtelhalm-Sud verwenden, um die Abwehrkräfte Ihrer Christrosen zu stärken.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber zu Krankheiten und Schädlingen der Christrose.
Verblühte Blüten schneiden
Verblühte Christrosenblüten im Juni bodennah schneiden: Das spart Energie, verhindert Selbstaussaat und fördert kräftiges Wachstum in der nächsten Saison.
Pflanze im Sommer ruhen lassen
Orientalische Christrosen gehen im Sommer in eine teilweise Dormanz über, ihr Wachstum verlangsamt sich natürlich. Von Juli bis September benötigen sie kaum Pflege, außer einem frischen Boden und Schutz vor starker Hitze. Verzichten Sie auf unnötige Eingriffe und Düngung, damit die Pflanzen nicht angeregt werden. Die sommerliche Ruhe hilft ihnen, ihre Reserven aufzufüllen und sich auf die nächste Blüte vorzubereiten.
Bei großer Trockenheit können Sie leicht gießen, damit der Boden nicht völlig austrocknet. Gießen Sie jedoch nicht zu häufig, um die natürliche Ruhephase nicht zu stören. Vermeiden Sie nasses Laub und richten Sie den Wasserstrahl auf den Boden am Fuß der Pflanze.
Im September beginnt die Pflanze wieder zu wachsen und bildet neue Wurzeln. Dann können Sie Ihre Christrose bei Bedarf teilen.

Einige zusätzliche Tipps
- Christrosen bevorzugen nährstoffreiche Böden. Gegen Ende des Sommers können Sie Kompost, gut verrotteten Mist oder Hornspäne am Fuß Ihrer Christrosen ausbringen und diese oberflächlich einarbeiten. So versorgen Sie die Pflanzen mit Nährstoffen und reichern den Boden mit organischer Substanz an. Wenn Sie Christrosen im Topf kultivieren, können Sie etwas Dünger geben.
- Vermeiden Sie es, Ihre Christrosen zu häufig umzupflanzen oder umzutopfen, denn sie vertragen das nicht gut.
- Um Christrosen schön zur Geltung zu bringen, können Sie verschiedene Sorten miteinander kombinieren. Auch mit Purpurglöckchen, Seggen und Farnen lassen sie sich wunderbar kombinieren. Wenn Sie sie im Topf kultivieren, wählen Sie einen dekorativen, farbenfrohen Topf, dessen Farbe mit der Blüte Ihrer Christrose harmoniert.
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