7 Wolfsmilch für das Beet
Die besten Sorten
Inhaltsverzeichnis
Wolfsmilch: über 2.000 Arten und 7 Sorten fürs Beet. Tipps zu Anbau, Pflege und Kombinationen sowie ein kompletter Ratgeber.
Palisaden-Wolfsmilch esula subsp. wulfenii
Die aus dem Mittelmeerraum stammende Palisaden-Wolfsmilch eignet sich ideal für ein Beet im exotischen Stil. Die Unterart wulfenii unterscheidet sich von der Typusart durch ihr wunderschönes blaues Laub und große, hellgrüne, fast gelbe Blütenstände. Die stark strukturgebende und sehr dekorative Pflanze wird 80 bis 90 cm hoch. Sie blüht ab März/April bis Juni und zeigt dann eine leuchtende, säuerlich grüne Blüte. Im Garten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort in eher trockenem, durchlässigem bis steinigem Boden. Für eine schönere Wirkung empfehlen wir, sie in Gruppen statt einzeln zu pflanzen. Sie können sie zum Beispiel in ein Beet mit warmen Farbtönen (mit gelben, orangefarbenen und roten Blüten sowie bronzefarbenem oder purpurfarbenem Laub …) neben Goldlack, Tulpen (zum Beispiel die prachtvolle orangefarbene Tulpe ‘Shogun’), Zistrosen, Draba aizoides, Goldmargerite chrysanthemoides … setzen. Bei den Blattschmuckpflanzen bieten sich beispielsweise Neuseelandflachs ‘Pink Panther’ und Segge ‘Bronze Form’ an.

Szene mit Euphorbia characias ssp. wulfenii, Goldlack ‘Bedder Scarlet’ und ‘Bedder Vulcan Brune’ / Goldlack ‘Bedder Scarlet’ / Neuseelandflachs ‘Pink Panther’ / Goldmargerite chrysanthemoides (Foto Leonora Enking) / Tulipa praestans ‘Shogun’
Lesen Sie auch
Wolfsmilch: Pflanzen, Kultivieren und PflegenEuphorbia x martinii
Martins Wolfsmilch ist eine schöne, immergrüne Staude, die schnell wächst und 60 cm in Höhe und Breite erreicht. Sie trägt längliche, graugrüne Blätter, die entlang ihrer aufrechten Triebe angeordnet sind. Im Frühjahr zeigt Euphorbia x martinii leuchtende, grüngelbe Blüten, die mit roten Nektardrüsen geschmückt sind. Pflanzen Sie sie an einen sonnigen Standort in sehr gut durchlässigen Boden, in Südfrankreich besser in den Halbschatten. Ihre säuregrüne Blüte fügt sich wunderbar in einen Garten mit sanften Farbtönen ein: Mauve, Violett, Blau, Silber … für eine zugleich romantische und natürliche Wirkung! Denken Sie zum Beispiel an die prächtigen Blüten von Zierlauch ‘Violet Beauty’, Salbei ‘Raspberry Royal’ und Säckelblumen. Für Leichtigkeit sorgen die dekorativen Ähren des Grases Stipa gigantea. Ergänzen Sie silbrige Blätter, etwa von Silbrigem Beifuß oder Stachys byzantina.

Ceanothus thyrsiflorus ‘Repens’ (Foto Kousvet) / Allium stipitatum ‘Violet Beauty’ (Foto J.M. van Berkel) / Salvia jamensis ‘Raspberry Royal’ / Euphorbia x martinii (Foto David J. Stang) / Stachys byzantina (Foto Carl Lewis) / Stipa gigantea
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Griffiths Wolfsmilch 'Dixter'
Euphorbia griffithii ‘Dixter’ ist eine originelle, farbenfrohe Sorte! Sie bildet eine dichte, runde, bis 1 m hohe Staude. Ihr Laub wechselt im Jahresverlauf die Farbe: Im Frühjahr ist es zunächst purpur, später dunkelgrün mit leichtem Kupferton und im Herbst orange. Von Mai bis Juni erscheinen über dem Laub große, leuchtend orange Blütenstände mit gelben Nektardrüsen. Je nach Klima ist das Laub sommergrün bis halbimmergrün. Pflanzen Sie sie an einen sonnigen bis halbschattigen Standort in frischen, humusreichen Boden ohne übermäßigen Kalk. Diese Wolfsmilch eignet sich perfekt für ein Beet in warmen Farbtönen, etwa in Kombination mit der Blüte von Baptisia ‘Carolina Moonlight’, Nelkenwurz, Strauch-Salbei und der schönen botanischen Taglilie Hemerocallis fulva.

Euphorbia griffithii ‘Dixter’ (Foto Christopher) / Geum ‘Totally Tangerine’ / Baptisia ‘Carolina Moonlight’ (Foto Adobe Stock) / Salvia jamensis ‘Reve Rouge’ / Hemerocallis fulva
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Wolfsmilch: 7 gelungene KombinationenEuphorbia 'Ascot Rainbow'
Wie die Wolfsmilch ‘Dixter’ ist auch die Sorte Euphorbia martinii ‘Ascot Rainbow’ sehr farbenprächtig! Sie besitzt panaschiertes Laub in Blaugrün mit gelbem Rand an rötlichen Stielen und bildet im Spätsommer rote junge Triebe – ein echtes Farbenspiel! Von April bis Juni erscheinen außerdem schöne gelbgrüne Blüten mit roten Nektardrüsen. Diese Wolfsmilch wird 60 cm hoch und breit und trägt immergrünes Laub, das auch im Winter dekorativ bleibt. Pflanzen Sie sie im Garten an einen vollsonnigen Standort (im Süden Frankreichs auch in den Halbschatten) in sehr gut durchlässigen Boden, der im Winter keine Nässe hält. Kombinieren Sie sie mit anderem dekorativem, farbenfrohem Laub, etwa von Purpurglöckchen (mit ihrer großen Farbpalette!), Seggen und Muehlenbeckia axillaris. Ergänzen Sie gelbe Blüten (etwa von Anthemis ‘Golden Butterfly’), die das Gelb der Panaschierung aufgreifen.

Euphorbia ‘Ascot Rainbow’ (Foto Adobe Stock) / Heuchera ‘Vienna’ / Anthemis ‘Golden Butterfly’ / Muehlenbeckia axillaris (Foto Agnieszka Kwiecień) / Carex ‘Everglow’
Die Euphorbia schillingii
Euphorbia schillingii ist eine riesige Sorte mit sehr natürlicher Wuchsform! Sie bildet aufrechte, unverzweigte Stängel mit lanzettlichen, hellgrünen Blättern, deren Mitte durch eine weiße Blattader aufgehellt wird. Im Hochsommer erscheinen an den Stängelspitzen schöne gelbe Blütenstände in kleinen Büscheln. Sie bevorzugt frische, humusreiche Böden, auch schwere Lehmböden, und gedeiht in voller Sonne oder leichtem Schatten. Ideal für ein natürlich wirkendes Beet. Kombinieren Sie sie mit Stauden, die eine leichte, luftige Blüte bieten, etwa Schmuckkörbchen, Wiesenknopf, Bartfaden und Ziergräsern. Denken Sie auch an die schöne Blüte der Schafgarbe!

Stipa tenuifolia / Cosmos atrosanguineus ‘Chocamocha’ / Szene mit Euphorbia schillingii, Achillea ‘Terracotta’ und Cosmos atrosanguineus / Sanguisorba ‘Red Thunder’ / Penstemon ‘Souvenir d’Adrien Regnier’
Die Sumpf-Wolfsmilch 'Walenburg's Glory'
Die Sumpf-Wolfsmilch ‘Walenburg’s Glory’ ist ebenfalls eine hohe Staude, ideal für naturnahe Gärten. Sie bildet große, aufrechte Stängel, die bis zu 1 m hoch werden. Sie tragen schmale, längliche Blätter, ähnlich denen der Weiden. Im Frühjahr und Sommer grün, nehmen sie im Herbst eine schöne orangerote Färbung an, bevor sie abfallen. Ihr Laub ist dichter als bei der Wildart. Im Frühjahr entfaltet sie an den Spitzen ihrer Stängel schöne gelbe Blütenstände. Anders als die meisten Wolfsmilchgewächse kommt sie sehr gut mit schweren, feuchten Böden zurecht. Im Garten können Sie sie an den Rand eines Teichs pflanzen oder mit anderen Pflanzen für frische Böden ins Beet setzen. Sie harmoniert hervorragend mit der eleganten blauen Blüte von Iris sibirica und Camassia leichtlinii ‘Caerulea’. Bringen Sie mehr Frische und Leichtigkeit ins Beet, indem Sie einige weiß blühende Pflanzen ergänzen, etwa Dichternarzisse, Tulpe ‘Spring Green’ und Etagen-Primel Primula japonica ‘Alba’.

Euphorbia palustris ‘Walenburg’s Glory’ / Narcissus poeticus ‘Recurvus’ / Camassia leichtlinii ‘Caerulea’ (Foto: Dominicus Johannes Bergsma) / Iris sibirica / Tulpe ‘Spring Green’
Euphorbia amygdaloides 'Purpurea'
Die Wolfsmilch Euphorbia amygdaloides ‘Purpurea’ besticht durch ihr sehr dunkles, purpurfarbenes Laub. Sie wächst schön rund und polsterförmig und wird im ausgewachsenen Zustand 50 bis 60 cm hoch. Im Frühjahr, im April und Mai, erhellt sie sich mit einer schönen, säuerlich gelben Blüte. Diese Sorte ist ideal, um Kontraste in ein Beet zu bringen! Sie gedeiht in Sonne oder Halbschatten auf frischem, drainierendem Boden. Sie können ein sehr originelles Beet gestalten, indem Sie sie mit dem purpurfarbenen Laub des Perückenstrauchs ‘Grace’, des Purpurglöckchens ‘Black Pearl’, des Ophiopogon planiscapus ‘Nigrescens’ sowie den fast schwarzen Blüten der Tulpe ‘Black Parrot’ kombinieren. Für Kontrast sorgen außerdem leuchtend grüne, fast gelbe Blätter: etwa von Hakonechloa macra ‘Aureola’, Lysimachia nummularia ‘Aurea’, dem Purpurglöckchen ‘Lime Rickey’ und der Hortensie ‘Little Honey’. So entsteht garantiert ein gelungenes Beet, das durch sein Farbenspiel und seinen zugleich modernen und dekorativen Stil alle Blicke auf sich zieht.

Perückenstrauch ‘Grace’ / Euphorbia amygdaloides ‘Purpurea’ / Lysimachia nummularia ‘Aurea’ (Foto David J. Stang), Hydrangea quercifolia ‘Little Honey’ / Ophiopogon planiscapus ‘Nigrescens’ (Foto brewbooks) / Heuchera ‘Black Pearl’
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