7 Ziergräser für den Teichrand
Unsere Auswahl für feuchte, sumpfige Böden
Inhaltsverzeichnis
Ziergräser sind vielseitige Gartenpflanzen und passen zu vielen Gewächsen. Sie geben Beeten Struktur und Leichtigkeit mit dekorativem Laub.
Manche Arten sind äußerst trockenheitsverträglich, andere lieben feuchte bis sumpfige Böden. Damit eignen sie sich ideal zur Bepflanzung von Teichufern. Pflanzen Sie sie an den Rand von Teich, Tümpel oder Terrassenbecken.
Unsere Auswahl: 7 pflegeleichte Ziergräser für den Wasserrand.
Benthalm 'Edith Dudszus'
Das Blaue Pfeifengras ‘Edith Dudszus’ ist ein äußerst robustes Ziergras, das sowohl besonders windige Standorte als auch starken Frost (unter -25 °C), trockene oder sogar völlig durchnässte Böden verträgt. Doch wir schätzen es nicht nur wegen seiner natürlichen Widerstandsfähigkeit: Es besitzt auch schöne dekorative Qualitäten. Dieses schöne Gras bringt in der Nähe eines Gewässers Struktur, Volumen und ländlichen Charme.
Es bildet eine dichte, schöne Horstform von etwa 50 cm Höhe (90 cm während der Spätsommerblüte) und 30 cm Breite. Sein Laub ist fein und zart und bewegt sich beim kleinsten Windhauch. Seine Farbe verändert sich: Zunächst ist es grün mit bläulichen Nuancen, die diesem Gras seinen Namen geben, im Herbst wird das Laub blond. Es bleibt den ganzen Winter über erhalten.
Die Blüte in Form luftiger Ährchen fällt durch ihre dunkle Farbe und die schwarzen Stängel auf.
Die aus sauren Heiden stammende Molinia caerulea gedeiht problemlos in jeder gut durchlässigen Bodenart, in der Sonne oder im Halbschatten. Pflanzen Sie sie mit feuchtigkeitsliebenden Moorbeetpflanzen, um Ufer zu verschönern. Kombinieren Sie sie zum Beispiel mit einem bodendeckenden Cornus sericea ‘Kelseyi’ oder einer kleinen Kahlen Rosmarinheide.
Mehr erfahren: Besenried, Molinia caerulea: Pflanzung, Teilung, Rückschnitt und Pflege

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7 Gräser für feuchten BodenDas Zwerg-Papyrus
Cyperus prolifer ist ein aus den Sumpfgebieten Madagaskars stammender Zwerg-Papyrus, der nur 50 cm hoch und 30 cm breit wird. Wie sein Verwandter vom Nil besitzt er einen hohen Zierwert. Sein immergrünes Laub besteht aus langen, steifen Stängeln in leuchtendem Grün. Im Frühjahr erscheinen Dolden kleiner gelbgrüner Blüten, die im Sommer braun werden.
Dieser Papyrus eignet sich perfekt für feuchte Böden in mildem Klima, da er nur bis -4 °C winterhart ist. Er gedeiht am Ufer oder leicht eingetaucht in einem Teich (bis 20 cm). Da er die trockene Luft in Innenräumen gut verträgt, kann er auch in einem Topf mit stets feuchtem Substrat kultiviert werden. In kälteren Regionen lässt er sich im Winter frostgeschützt unterbringen.
Pflanzen Sie diesen Papyrus an einen sonnigen Standort, neben kleinen Kleinköpfigen Knöterichen, die im Sommer die Blüte fortsetzen.
Mehr erfahren: Papyrus, Zypergras: Pflanzen und Pflege

Carex laxiculmis ‘Bunny Blue’
Diese kriechende Segge der Sorte ‘Bunny Blue’ ist ein bezauberndes, kleines Ziergras mit kompakter Wuchsform und wird nur 30 cm hoch und breit. Sie bildet einen kleinen, flach wachsenden Horst aus breiten, bandförmigen Blättern, die das ganze Jahr über erhalten bleiben. Das Laub zeichnet sich durch wunderschöne silbrig-blaue Farbtöne aus, die durch die Wärme noch verstärkt werden.
Die Blüte im Frühsommer ist unscheinbar und besteht aus kleinen bronzefarbenen Ährchen.
Pflanzen Sie diese Segge an einen halbschattigen oder sonnigen Standort in feuchten Boden. Am Rand eines kleinen Teichs kommt sie wunderbar zur Geltung, sofern der Boden nicht ständig nass ist. Sie ist bis -15 °C winterhart, verträgt alle Bodenarten und gedeiht als pflegeleichtes Ziergras in den meisten Regionen. Für einen echten pflanzlichen Bodendecker kombinieren Sie sie mit dem schönen Zierlaub kleiner Funkien.
Mehr erfahren: Segge: pflanzen, teilen und pflegen

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Top 10 Gräser für schweren LehmbodenWeißes Straußgras ‘Green Twist’
DasAgrostis stolonifera ‚Green Twist‘ ist ein mehrjähriges Ziergras, das sich rund um einen Gartenteich hervorragend als Bodendecker eignet. Diese Feuchtigkeit liebende Pflanze bildet dank ihrer Ausläufer eine kriechende, bodennahe Silhouette. Sie erreicht eine Breite von etwa 1 m bei 30 cm Höhe.
Agrostis stolonifera lässt sich auch im Topf kultivieren und erhöht am Teichrand aufstellen. Dort bildet sie eine echte pflanzliche Kaskade, indem sie über den Topfrand herabhängt. Außerdem trägt sie zur Verbesserung der Wasserqualität bei.
Die Stoppeln (Halme) tragen lange, biegsame, lineare Blätter. Das besonders dichte, grüne Laub bildet einen eindrucksvollen Haarschopf, der dem Garten Volumen verleiht. Immergrün bleibt es das ganze Jahr über erhalten.
Die Sommerblüte besteht aus biegsamen Ährchen an verzweigten Rispen.
Geben Sie der Pflanze einen sonnigen bis halbschattigen Standort in stets frischem bis feuchtem Boden, der niemals austrocknet. ‚Green Twist‘ ist sehr winterhart, bodentolerant und pflegeleicht. Das Ziergras verleiht neben kleinen Fargesia (Fargesia murieliae ‚Elias‘ oder ‚Bimbo‘) eine exotische Note. Diese Bambusse haben den Vorteil, dass sie keine Ausläufer bilden.

Schnabelried Rhynchospora colorata
Der Rhynchospora colorata trägt den poetischen Beinamen „Sterntänzer“. Seine Blüte mit anmutigen, sternförmigen weißen Blüten macht tatsächlich seinen ganzen Charme aus. Sie erscheinen im Sommer und erneuern sich bis zu den ersten Herbstfrösten.
Diese noch wenig bekannte grasartige Staude verdient es, die Ufer unserer Gartenteiche zu schmücken und weitere Verbreitung zu finden. Sie stammt aus dem Südosten der USA, wo sie in feuchten und sumpfigen Gebieten wächst.
Ihre buschige Wuchsform neigt kaum zum Ausbreiten. Sie wird 60 cm hoch und 40 cm breit. Ihr feines, lineares Laub in schönem kräftigem Grün erinnert an eine Segge.
Ihre mäßige Winterhärte (bis -6 °C) empfiehlt sie für Gärten in milden Regionen. Sie lässt sich jedoch auch im Topf kultivieren, solange sie ausreichend Wasser erhält, und kann so vor starkem Frost geschützt werden. Pflanzen Sie sie in Sonne oder Halbschatten neben Gunnera magellanica, dessen Laub in mildem Klima erhalten bleibt.

Die Palmblättrige Borstenhirse
Die Setaria palmifolia, auch „Palmen-Gras“ genannt, ist ein Ziergras mit besonders dekorativem Laub. Sie stammt aus Südostasien. Noch wenig bekannt, bringt sie rund um Ihre Gartenteiche garantiert Originalität und exotisches Flair.
Diese Pflanze bildet längliche Blätter mit breiten Blattspreiten, die an eine kleine Palme oder eine Zwerg-Kokospalme erinnern. Sie sind hübsch apfelgrün und sitzen an roten Blattstielen. Die Blätter können bis zu 60 cm lang werden. Die zunächst aufrechten Halme werden mit der Zeit biegsamer und bilden eine buschige, stärker überhängende Wuchsform. Das Laub ist halbimmergrün, das heißt, es kann stehen bleiben, wenn der Winter keine starken und regelmäßigen Fröste bringt.
Die sommerliche Blüte in strohgelben Ähren ist unscheinbar.
Dieses schnell wachsende Ziergras erreicht eine Höhe von 1,20 m und eine Breite von 1 m. Damit begrünt es problemlos die Ränder von Gartenteichen und andere Uferbereiche.
Setaria palmifolia bevorzugt stets frische bis feuchte, gut drainierte und eher humusreiche Böden. Unter günstigen Bedingungen kann sie etwas wuchernd werden. Ihre Winterhärte reicht von -8 °C bis -10 °C, wenn sie geschützt steht. Auch eine Kultur im Kübel ist problemlos möglich, sodass die Pflanze im Winter eingeräumt werden kann.
Pflanzen Sie dieses Ziergras in Sonne oder Halbschatten. Für eine exotische, üppige Gestaltung lässt es sich wunderbar mit einem beeindruckenden Tetrapanax papyrifera ‘Rex’ kombinieren.

Das Duftende Mariengras
Hierochloe odorata ist ein mehrjähriges Gras der Nordhalbkugel. Dieses „Duftende Mariengras“ trägt seinen Namen zu Recht: Es zeichnet sich durch seinen Vanilleduft aus, den es bei warmem Wetter oder beim Zerreiben verströmt – sogar im getrockneten Zustand. Aufgrund dieser Eigenschaften wird es zum Aromatisieren von Spirituosen und Wäsche sowie in der Aromatherapie verwendet.
Im Laufe der Zeit bildet es einen Horst aus leuchtend grünem, linearem Laub. Die Pflanze breitet sich über ihre leicht ausläuferbildenden Rhizome aus und bildet an Teichufern einen hübschen Bodendecker. Sie wird mindestens 60 cm hoch und 40 cm breit, unter geeigneten Bedingungen auch größer. Das Laub ist sommergrün und verschwindet im Winter.
Die Blüte erscheint im Sommer. Dann schmückt sich das Gras mit luftigen Rispen, die zunächst grünlichbraun gefärbt sind und beim Trocknen strohgelbe Nuancen annehmen.
Der Name „Bisongras“ erklärt sich dadurch, dass es in einigen Wiesen Osteuropas, in denen diese Tiere leben, noch wild vorkommt.
Hierochloe odorata gedeiht in Sonne oder Halbschatten. Pflanzen Sie es in einen vorzugsweise sauren, auch schweren Boden (torfig oder lehmig), der stets feucht bleibt. Im Topf lässt sich seine Ausbreitung begrenzen. Dank seiner hohen Winterhärte bis -40 °C kann es überall in Deutschland kultiviert werden, auch in rauen Regionen.
Am Teichufer begleitet es die Blüte von Blut-Weiderich oder Filipendula rubra ‘Venusta’.

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