8 immergrüne Sträucher für schnellen Sichtschutz!
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Schnell wachsende, winterharte, immergrüne Sträucher für Hecken und Schatten: Kirschlorbeer, Rote Glanzmispel, Feuerdorn, Geißblatt – Kultur-Tipps.
Ölweide x ebbingei: schnellwüchsig geschniegelt
Vorteile der Wintergrünen Ölweide
Die Elaeagnus ebbingei, auch Ölweide genannt, ist ein dicht wachsender Strauch mit dichtem Laub – ideal für windschützende und blickdichte Hecken. Ihr Wachstum ist beeindruckend: etwa 50 cm pro Jahr, manchmal sogar etwas mehr! Der sehr robuste Strauch verträgt problemlos wiederholte Rückschnitte. Neben ihrer Widerstandsfähigkeit bietet die Ölweide ein wunderschönes Laub: ganzrandige, elliptische Blätter, die von Dunkelgrün bis Silbergrau reichen. Einige Sorten wie ‘Limelight’ oder ‘Eleador’ tragen sogar besonders leuchtendes panaschiertes Laub.
Im Herbst schmückt sie sich mit kleinen, cremeweißen Glockenblüten. Diese sind unscheinbar, aber köstlich duftend und bienenfreundlich – ein wahrer Leckerbissen für Bienen. Anschließend erscheinen essbare Früchte, die bei Vögeln sehr beliebt sind. Ausgewachsen kann die Ölweide bis zu drei Meter hoch werden!
Pflanztipps für die Wintergrüne Ölweide
Damit sich Ihre Ölweide optimal entwickelt, pflanzen Sie sie an einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Lassen Sie beim Pflanzen mindestens 80 cm Abstand zwischen zwei Exemplaren, damit sie sich gut entwickeln können. Der robuste Strauch verträgt Frost bis -20 °C, Meeresluft, Trockenheit und sogar magere Böden. Ein echter Allrounder im Garten, der sich auch perfekt für Küstenlagen eignet!
Pflege der Wintergrünen Ölweide
Die Pflege der Ölweide ist denkbar einfach. Sie können sie zweimal jährlich, im Juni und Januar, zurückschneiden, damit die Hecke schön ordentlich bleibt. Wenn Sie eine natürlichere Wuchsform bevorzugen, kein Problem: Auch frei wachsend ist sie wunderschön! Ihre gute Schnittverträglichkeit macht sie zur idealen Wahl für alle, die stressfrei gärtnern möchten.

Das Laub der Elaeagnus × ebbingei und der Sorte ‘Limelight’
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Immergrüne Hecken, Sträucher für jeden GartenstilKirschlorbeer: kompakt und pflegeleicht
Vorteile des Kirschlorbeers
Auch als Kirschlorbeer oder Lorbeerkirsche bekannt, ist der Prunus laurocerasus ein Klassiker für dichte, blickdichte Hecken. Er überzeugt mit immergrünem, glänzendem, ledrigem Laub und schnellem Wachstum von etwa 50 cm pro Jahr. Seine großen, elliptischen, tief dunkelgrünen Blätter sorgen ganzjährig für schönes Grün.
Im Frühjahr, etwa im Mai, schmückt sich der Strauch mit rund 10 cm langen, duftenden Blütenständen aus kleinen cremeweißen Blüten. Im Sommer folgen eiförmige Früchte, die bei Vögeln sehr beliebt sind. Kräftig und robust, erreicht er eine Höhe von bis zu 4 m in der Reife.
Pflanztipps für den Kirschlorbeer
Für eine schöne Hecke pflanzen Sie den Kirschlorbeer mit 80 cm bis 1 m Abstand. Beim Standort ist er wenig anspruchsvoll: Er verträgt Sonne und Halbschatten, bevorzugt jedoch Letzteren. Gewöhnlicher Boden genügt, solange er nicht zu kalkhaltig ist.
Tipp: Gefällt Ihnen seine Wuchsform, suchen Sie aber eine Alternative? Dann kommt die Prunus lusitanica, auch Portugiesische Lorbeerkirsche genannt, infrage. Sie ähnelt ihm sehr!
Pflege des Kirschlorbeers
Für einen gepflegten Kirschlorbeer können Sie ihn zweimal jährlich schneiden. Verzichten Sie jedoch auf die Heckenschere, da sie die großen Blätter beschädigt. Schneiden Sie stattdessen schonend mit der Gartenschere oder Heckenschere, um die Schönheit des Laubs zu bewahren.

Das Laub des Kirschlorbeers (Foto H. Zell) und der Sorte ‘Caucasica’
Lonicera nitida: clevere Alternative zum Buchsbaum
Vorteile von Lonicera nitida
Das aus China stammende Lonicera nitida ist ein bezauberndes Geißblatt mit buschiger Wuchsform und sehr dichtem Laub, ideal für Hecken und dekorative Formschnitte. Seine kleinen, dunkelgrünen, etwa 1 cm langen Blätter erinnern stark an Buchsbaum – deshalb wird es häufig als Alternative verwendet! Es gibt auch sehr dekorative panaschierte Sorten wie ‘Lemon Beauty’ oder ‘Silver Beauty’.
Im Frühjahr erscheinen unauffällige, aber hübsche cremeweiße Glockenblüten. Ohne regelmäßigen Rückschnitt kann es im ausgewachsenen Zustand bis zu 2 m hoch und breit werden. Sein Wachstum ist schnell: Nach dem Anwachsen legt es etwa 40 bis 50 cm pro Jahr zu.
Pflanztipps für Lonicera nitida
Lonicera nitida bevorzugt einen tiefgründigen, frischen, aber gut durchlässigen Boden. Beim Standort gedeiht es sowohl in milder Sonne als auch im Halbschatten. Es ist sehr tolerant: Es verträgt Kalk, häufige Rückschnitte und sogar Luftverschmutzung – ideal für die Stadt.
Für eine Hecke sollten Sie zwischen den einzelnen Jungpflanzen mindestens 50 cm Abstand einplanen, damit sie sich gut entwickeln können.
Pflege von Lonicera nitida
Dieses Geißblatt ist sehr pflegeleicht! Je nach gewünschter Wirkung können Sie es zwei- bis dreimal im Jahr schneiden: Ein regelmäßiger Rückschnitt erhält eine klare Form, ideal für Hecken und Formschnitte. Wenn Sie einen natürlicheren Stil bevorzugen, können Sie es aber auch frei wachsen lassen oder im Topf auf der Terrasse kultivieren.

Lonicera nitida ‘Baggesen’s Gold’ (Foto: Leonora Enking) und Lonicera nitida ‘Briloni’ (Foto: Megan Hansen)
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7 immergrüne, pflegeleichte bodendeckende SträucherRote Glanzmispel x fraseri: Sichtschutzhecke
Vorteile der Photinia x fraseri
Die Photinia x fraseri ist ein ebenso leicht zu kultivierender wie ungewöhnlicher Strauch. Dafür sorgen ihre leuchtend roten jungen Triebe, die einen schönen Kontrast zum dunkelgrünen ausgewachsenen Laub bilden. Die großen, ledrigen, glänzenden und elliptischen Blätter werden etwa 8 cm lang. Im Laufe der Zeit wechseln die jungen Triebe ihre Farbe von leuchtendem Rot über Kupfer und Bronze zu Hellgrün und schließlich Dunkelgrün.
Die Rote Glanzmispel ist mit ihrem schnellen Wachstum und immergrünen Laub eine ausgezeichnete Wahl unter den immergrünen Sträuchern mit flachen Wurzeln, um Hecken oder dekorative Beete anzulegen, ohne unterirdische Leitungen und Bauwerke zu gefährden.
Die bekannteste Sorte ist die Rote Glanzmispel ‘Red Robin’. Es gibt aber auch panaschierte Sorten wie ‘Pink Marble’ oder Sorten mit gezähnten Blättern wie ‘Magical Volcano’. Im Frühjahr, etwa im April, schmückt sich die Rote Glanzmispel mit Dolden kleiner cremeweißer Blüten, die Bienen Nahrung bieten und dezent blühen.
Mit ihrem dichten Laub bildet sie schnell eine sehr wirksame Sichtschutzhecke, ist aber auch als Solitär, im Beet oder sogar im großen Kübel auf der Terrasse attraktiv!
Pflanztipps für Photinia x fraseri
Die Rote Glanzmispel bevorzugt Sonne oder Halbschatten und wächst in fast jedem Boden, sofern er gut durchlässig, nicht zu schwer (kein schwerer Lehmboden!) und kalkarm ist. In der Hecke lässt sie sich gut mit anderen Sträuchern zu einer lebendigen Hecke kombinieren, die voller Farben und Vielfalt ist.
Sie kann bis zu 3 m hoch und etwa 2 m breit werden. Mit ‘Little Red Robin’ gibt es auch eine Zwergsorte, die kompakt bleibt und nicht höher als 1 m wird – ideal für kleine Flächen!
Pflege von Photinia x fraseri
Die pflegeleichte Rote Glanzmispel verträgt wiederholten Rückschnitt sehr gut. So lassen sich ihre farbigen jungen Triebe fördern und eine schöne Wuchsform erhalten. Sie können sie auch frei wachsen lassen, um einen natürlicheren Effekt zu erzielen. Ihr Wachstum ist schnell: Je nach Bedingungen bildet sie jedes Jahr 40 bis 60 cm lange Triebe.
Der robuste und winterharte Strauch benötigt nur wenig Pflege und passt sich problemlos an viele Standorte an.

Photinia x fraseri ‘Red Robin’
Dichte Griseline: ideal an der Küste
Vorteile von Griselinia littoralis
Die aus Neuseeland stammende Griselinia littoralis ist ein dicht wachsender Strauch, der für sein wunderschönes, hellgrünes, leuchtendes und das ganze Jahr über frisches Laub geschätzt wird. Die dicken, fast sukkulenten, glänzenden und ovalen Blätter verleihen ihr ein sehr dekoratives Aussehen.
Ihr Wachstum ist schnell: Pro Jahr legt sie etwa 50 cm zu, je nach Bedingungen manchmal auch mehr. Bei voller Reife kann sie bis zu 3 m hoch werden. Man wählt sie vor allem wegen ihres Laubs, denn ihre zwar bienenfreundlichen und für Bestäuber nützlichen Blüten bleiben sehr unscheinbar. Nach der Blüte tragen weibliche Pflanzen kleine schwarze Beeren.
Pflanztipps für Griselinia littoralis
Griselinia liebt Sonne und gut durchlässige, gern sandige, tiefgründige Böden mit wenig Kalk. Sobald sie gut eingewachsen ist, verträgt sie Trockenheit problemlos. Sie eignet sich ideal für Küstenlagen, da sie Gischt sehr gut verträgt.
Vorsicht jedoch: Sie ist empfindlich gegenüber kalten Winden und nur bis etwa –10 °C winterhart. Daher eignet sie sich eher für milde Klimate. In kühleren Regionen kultiviert man sie besser im Kübel und überwintert sie geschützt.
Pflege von Griselinia littoralis
Griselinia benötigt wenig Pflege. Ein leichter Rückschnitt genügt oft, um eine schöne Form zu bewahren; frei wachsend ist sie jedoch ebenfalls sehr attraktiv. In mildem Klima wird sie schnell zu einem schönen Strukturelement im Garten – als lockere Hecke, Solitär oder im Kübel auf einer geschützten Terrasse.

Griselinia littoralis (Foto: Krzysztof Ziarnek, Kenraiz)
Andenstrauch: üppige Blüte
Vorteile des Andenstrauchs
Der Andenstrauch ist ein prächtiger Zierstrauch, der den Sommer mit üppigen, meist rosaroten, manchmal weißen Blüten je nach Sorte erhellt. Seine kleinen, röhrenförmigen Blüten mit fünf Blütenblättern verleihen dem Garten viel Charme.
Seine Blätter sind klein, dunkelgrün, glänzend, oval und hübsch gezähnt. Einige Sorten wie Escallonia ‘Gold Ellen’ zeichnen sich durch leuchtend goldenes Laub aus! Die Vielfalt der Andensträucher ist groß: Manche werden bis zu 3 m hoch, andere bleiben mit etwa 1 m sehr kompakt.
Das Wachstum variiert je nach Sorte und liegt nach dem Anwachsen bei 25 bis 40 cm pro Jahr.
Andenstrauch pflanzen
Der Andenstrauch liebt Wärme und Sonne! Er verträgt salzhaltige Gischt und eignet sich daher bestens für Küstengärten. Allerdings ist er etwas frostempfindlich und bis etwa –10 °C winterhart.
In kühleren Regionen wählen Sie einen gut vor kalten Winden geschützten Standort oder kultivieren Sie ihn in einem großen Kübel, damit Sie ihn im Winter geschützt unterstellen können. Der Boden muss gut durchlässig und kalkarm sein.
Als Hecke, im Beet oder im Topf auf der Terrasse zieht er mit seiner leuchtenden Wirkung alle Blicke auf sich!
Andenstrauch pflegen
Der pflegeleichte Andenstrauch braucht wenig Pflege: Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte genügt, um seine schöne, kompakte Form zu erhalten. An einem warmen, sonnigen Standort bedankt er sich Jahr für Jahr mit einer noch üppigeren Blüte!

Escallonia rubra ‘Crimson Spire’ (Foto: Ben Rushbrooke)
Feuerdorn: eine unüberwindbare Barriere
Vorteile des Feuerdorns
Auch „Feuerdorn“ genannt, ist der Pyracantha dank seiner gefürchteten, scharfen Dornen ideal für undurchdringliche Schutzhecken. Er bildet schnell eine unüberwindbare Barriere und bleibt dabei sehr dekorativ.
Im Frühjahr, im Mai und Juni, bedeckt er sich mit unzähligen kleinen weißen Blüten, die in duftenden, bienenfreundlichen Büscheln zusammenstehen. Im Herbst schmückt sich der Strauch mit leuchtenden Beeren in warmen Farben – je nach Sorte rot, orange oder gelb –, die bei Vögeln sehr beliebt sind.
Je nach Sorte erreicht er eine Höhe von 1 bis 4 Metern. Sein Wachstum ist recht schnell: Bei den größten Formen beträgt es 40 bis 50 cm pro Jahr.
Pyracantha pflanzen
Der anspruchslose Pyracantha gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten. Er passt sich fast allen Bodenarten an, auch armen oder steinigen Böden. Außerdem ist er sehr widerstandsfähig: Er verträgt Kälte, Wind, Trockenheit und sogar Luftverschmutzung.
Sie können ihn als frei wachsende oder undurchdringliche Hecke pflanzen, aber auch für eine dekorative und elegante Wirkung an einer Mauer befestigen.
Pyracantha pflegen
Auch bei der Pflege ist der Pyracantha wirklich unkompliziert! Ein leichter Rückschnitt hält seine Form und verhindert, dass er zu stark wuchert. Wenn Sie ihn frei wachsen lassen, bietet er Ihnen zwischen Frühjahrsblüte und herbstlichem Fruchtbehang einen herrlichen Anblick.

Pyracantha ‘Golden Charmer’
Japanischer Liguster: pflegeleicht, schöne Blüte
Vorteile von Ligustrum japonicum
Auch als Japanischer Liguster bekannt, ist Ligustrum japonicum ein dichter, dekorativer und sehr pflegeleichter Strauch. Er besticht durch sein dunkelgrünes, glänzendes Laub mit kupferfarbenen jungen Trieben sowie durch seine schöne Sommerblüte.
Ab Juli ist er mit Rispen aus kleinen weißen Blüten bedeckt, die duften und Bestäuber anlocken. Zum Saisonende folgen dekorative schwarze Beeren. Der kompakte, kräftige Strauch erreicht bis zu 2,50 m Höhe und Breite und eignet sich daher ideal für dichte, blickdichte Hecken.
Pflanztipps für Ligustrum japonicum
Der Japanische Liguster wächst schnell, etwa 40 bis 50 cm pro Jahr. Er bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und gedeiht problemlos in frischem, auch kalkhaltigem Boden. Eine Mulchschicht um den Fuß der Pflanze hält die Bodenfeuchtigkeit.
Bei einer Heckenpflanzung sollten Sie etwa 80 cm Abstand zwischen den Jungpflanzen lassen, damit sie sich gut entwickeln. Dieser Liguster ist zudem sehr winterhart und verträgt bis zu –15 °C – damit eignet er sich für viele Regionen.
Pflege von Ligustrum japonicum
Damit er kompakt und dicht bleibt, wird ein jährlicher Rückschnitt empfohlen. Schneiden Sie jedes Jahr etwa die Hälfte der neuen Triebe zurück. Der vielseitige Strauch lässt sich auch als Formschnittgehölz gestalten und verleiht Beeten oder dem Ziergarten eine strukturierte, elegante Note.

Ligustrum japonicum (Foto: Megan Hansen) und Ligustrum japonicum ‘Texanum’ (Foto: Forest and Kim Starr)
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