Bartblume im Topf kultivieren

Bartblume im Topf kultivieren

für Terrasse oder Balkon

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 30. Oktober 2025  durch Ingrid 5 min.

Die Bartblume, auch Blaue Bartblume genannt, ist ein wunderschöner Zierstrauch, der für seine späte Sommerblüte sehr geschätzt wird. Sie trägt zarte kleine blaue oder rosafarbene Blüten, die in Büscheln zusammenstehen und bei Schmetterlingen sehr beliebt sind. Auch ihre sommergrünen Blätter sind dekorativ und verströmen beim Zerreiben einen aromatischen Duft. Die sonnenliebende Pflanze bevorzugt einen warmen, hellen Standort. Dank ihrer geringen Größe lässt sich dieser Strauch leicht im Freiland oder im Topf kultivieren. Entdecken Sie unsere Tipps für eine erfolgreiche Kultur der Bartblume im Topf, um Terrasse oder Balkon zu verschönern.

Winter, Frühling Schwierigkeit

Welcher Standort passt?

Bartblumen lieben Sonne. Wählen Sie einen sonnigen Platz auf Terrasse/Balkon. In kalten Regionen an Südwand stellen, Topf erst frostfrei hinausstellen.

Welcher Topf für eine Bartblume?

Die Bartblume liebt einen tiefgründigen, gut durchlässigen Boden. Damit sie sich wohlfühlt, wählen Sie einen großen Kübel oder Topf mit mindestens 50 bis 60 cm Durchmesser und 50 bis 60 cm Höhe. Je größer das Gefäß, desto besser entwickelt sich die Bartblume. In warmen Regionen empfiehlt sich ein Terrakottatopf, der die Temperatur besser reguliert und den Wurzeln eine bessere Belüftung bietet. In kalten Regionen können Sie ebenfalls einen Terrakottatopf wählen. Ein Kunststofftopf lässt sich leichter umstellen, wenn Sie Ihre Bartblume überwintern, ist für die Wurzeln jedoch weniger atmungsaktiv.

Die Bartblume verträgt keine Staunässe, besonders im Winter. Wählen Sie daher einen Topf mit Abzugsloch, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann und die Wurzeln nicht faulen. Stellen Sie schließlich einen Untersetzer unter den Topf.

Weigelie im Topf

Terrakottatöpfe mit großem Durchmesser

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Welches Substrat wählen?

Bartblume bevorzugt leichtes, gut drainierendes Substrat. Geben Sie zuerst eine Schicht Blähton in den Topf, damit Wasser abläuft. Verwenden Sie anschließend leichte Blumenerde oder mischen Sie 2/3 Blumenerde für mediterrane Pflanzen mit 1/3 Bims. Bims lässt sich durch Kies oder Perlite ersetzen.

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Welche Bartblumen-Sorten wählen?

Alle Caryopteris-Sorten eignen sich für die Kultur im Kübel oder Topf. Wählen Sie jedoch besser einen klein bleibenden Caryopteris, der sich in einem Gefäß besser entwickelt. Da Sträucher im Topf frostempfindlicher sind als im Freiland, sollten Sie eine winterharte Art wie Caryopteris clandonensis bevorzugen. Hier einige Beispiele:

Bartblume im Topf pflanzen: wann und wie?

Wann Caryopteris im Topf pflanzen?

Die beste Pflanzzeit für die Bartblume im Topf ist das Frühjahr, je nach Klima im April oder Mai. Pflanzen Sie nach den letzten Frösten und außerhalb starker Hitzeperioden.

Wie pflanzt man Caryopteris?

  • Geben Sie auf den Topfboden eine etwa 5 cm dicke Schicht aus Blähton, um Staunässe zu vermeiden
  • Pflanzen Sie den Wurzelballen Ihrer Bartblume in die Mitte des Topfes. Die Oberseite des Wurzelballens sollte 2 bis 3 cm unter dem Topfrand liegen
  • Füllen Sie mit Substrat auf und lassen Sie dabei immer 2 cm bis zum Topfrand frei
  • Drücken Sie die Blumenerde vorsichtig mit den Händen an
  • Gießen Sie reichlich
  • Sie können eine Mulchschicht aufbringen, um die schnelle Verdunstung des Wassers und häufiges Gießen zu reduzieren

Caryopteris ‘petit bleu’ – Foto AC MINIER PALLIER Yvon

Bartblume im Topf pflegen?

Gießen und Düngen

Gießen Sie Ihre Bartblume bei ausbleibendem Regen, sobald die Blumenerde trocken ist. Zwischen den Wassergaben darf das Substrat abtrocknen. Achten Sie darauf, die Pflanze niemals zu vernässen, da sie keine Staunässe verträgt. Bei großer Hitze sollten Sie häufiger gießen.

Für schönes Laub und eine üppige Blüte geben Sie ihr am Ende des Winters Dünger für Blühpflanzen oder eine Handvoll gut verrotteten Kompost an den Fuß.

Überwinterung der Bartblume

Je nach Sorte verträgt die Bartblume Frost bis -15 °C. Bedenken Sie, dass eine Pflanze im Topf frostempfindlicher ist als im Freiland. In Regionen mit mildem Klima können Sie Ihre Bartblume draußen lassen. Wohnen Sie dagegen in einer kalten Region, stellen Sie den Topf an einen geschützten Platz im Garten oder an eine nach Süden ausgerichtete Mauer und legen Sie ein Wintervlies über die Pflanze. Vergessen Sie dabei nicht, auch den Topf zu schützen (Luftpolsterfolie, Decke …). Sie können Ihre Bartblume auch in ein Kalthaus oder einen hellen, ungeheizten Raum stellen.

Im Winter mäßig und nur bei Bedarf gießen, etwa alle 3 bis 4 Wochen.

Umtopfen der Bartblume

Wir empfehlen, Ihre Bartblume alle 2 Jahre umzutopfen, um das Substrat zu erneuern. Bei dieser Gelegenheit können Sie ihr auch einen größeren Topf geben.

Wann und wie schneidet man eine Bartblume?

Der Rückschnitt des Spierstrauchs erfolgt im zeitigen Frühjahr, etwa im März oder April. Schneiden Sie die Zweige mit einer Gartenschere um die Hälfte, gegebenenfalls sogar um zwei Drittel zurück. Entfernen Sie außerdem Totholz und unansehnliche Zweige. Dieser kräftige Rückschnitt erhält eine dichte, buschige Wuchsform und begrenzt zugleich die Höhe des Strauchs. So fördern Sie eine üppige Blüte und verlängern gleichzeitig die Lebensdauer Ihrer Bartblume.

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