Gedrängtblütigen Gilbweiderich kombinieren

Gedrängtblütigen Gilbweiderich kombinieren

mit schönen Stauden für frische bis feuchte Böden

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 23. November 2025  durch Leïla 6 min.

Für nasse, schwere Böden: Gedrängtblütiger Gilbweiderich (Lysimachia) als Bodendecker oder hohe Staude – mit farbigem Laub und leuchtender Blüte.

Schwierigkeit

An Ufern oder am Teichrand

Felberich hat seine natürliche Heimat an feuchten Ufern und dankt es Ihnen daher, wenn Sie ihn an einem Gewässer platzieren. Im Halbschatten oder in der Sonne, auf frischem bis feuchtem, schwerem Boden gedeihen sie prächtig – manche Arten sogar sehr schnell. Das sollten Sie beim Pflanzen bedenken. Hier kombinieren wir Lysimachia ephemerum, die sich beim Ausbreitungsdrang etwas zurückhaltender zeigt: Sie wird hoch, bleibt aber schlank und lässt sich problemlos mit mittelstark wachsenden Stauden kombinieren, ohne diese zu verdrängen.

Begleitet wird sie von Astilbe arendsii ‘Bumalda’, deren üppige, rosa überhauchte Blütenrispen den zarten Malvafarbton von Lysimachia ephemerum aufgreifen. Eine Astrantia major ‘Rosea’ setzt diesen Farbakzent fort, während eine Carex muskingumensis mit ihrem leuchtenden, dekorativen Laub Akzente setzt. Ein Sanguisorba officinalis ‘Arnhem’ sorgt für einen kräftigeren Farbtupfer.

Kombination mit dem weißen Felberich am Teichufer

Lysimachia ephemerum, Carex muskingumensis, Astilbe arendsii ‘Bumalda’, Astrantia major ‘Rosea’, Sanguisorba officinalis ‘Arnhem’

Beet für frischen Boden

Gilbweiderich begnügt sich mit frischem Boden, sofern er auch im Sommer feucht bleibt. Das bremst seine Wuchskraft etwas im Vergleich zu seinem üppigen Wachstum in feuchtem Boden. Im Halbschatten verträgt er einen leichten Wassermangel im Boden besser. An sonnigen Standorten muss der Boden ausreichend feucht sein, sonst welken die Pflanzen unter der Sonne. Auch ein schwerer Boden ist kein Problem.

Gilbweiderich lässt sich problemlos in ein klassisches Beet im englischen Stil integrieren, um möglichst viele Blüten zu erzielen. Hier wird Lysimachia punctata mit einer Historischen Rose ‘Ballerina’, einer Nepeta ‘Six Hill Giants’, einem Fingerhut ‘Suttons Apricot’ und einem kleinen Österreichischen Ehrenpreis ‘Royal Blue’ kombiniert. Die ausgewählten Pflanzen bevorzugen einen gut drainierten, aber stets frischen Boden.

Kombination mit Gelbem Gilbweiderich auf frischem Boden

Fingerhut ‘Suttons Apricot’, Lysimachia punctata, Rose ‘Ballerina’, Österreichischer Ehrenpreis ‘Royal Blue’, Nepeta ‘Six Hill Giants’

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In durchlässigem Boden

Eine Lysimachia-Art benötigt durchlässigen Boden und verträgt zeitweise Trockenheit im Halbschatten: Lysimachia atropurpurea ‘Beaujolais’. Die hübsche, ungewöhnliche und kurzlebige Staude kann sich bei optimalen Bedingungen selbst aussäen. Graugrünes, später purpurfarbenes Laub und weinrote Ähren: Probieren Sie sie aus und kombinieren Sie diese kurzlebige, blühfreudige Staude mit anderen Pflanzen.

Lassen Sie sich von der Szene des Chelsea Flower Show inspirieren, die sie 2014 in Purpur präsentierte. Hier mit Cirsium rivulare ‘Atropurpureum’, einer Astrantia major ‘Shaggy’, einem Rodgersia pinnata ‘Bronze Peacock’ und einer Iris sibirica ‘Blue Moon’.

Kombination mit Purpur-Felberich in durchlässigem Boden

Cirsium rivulare ‘Atropurpureum’, Astrantia major ‘Shaggy’, Lysimachia atropurpurea ‘Beaujolais, Rodgersia pinnata ‘Bronze Peacock’, Iris sibirica ‘Blue Moon’

Knapp über dem Boden

Die üppige Lysimachia nummularia ‘Goldilocks’ bedeckt an feuchten Standorten gern große Flächen. Der fröhliche Bodendecker mit kleinen, runden, hängenden Blättern breitet sich in Sonne oder Halbschatten rasch zwischen Ihren Stauden aus. Der einzige kriechende Gilbweiderich, Lysimachia nummularia, hat je nach Sorte grüne oder goldene Blätter. ‘Goldilocks’ ist ein kräftiger Gold-Gilbweiderich.

Hier wächst sie im Halbschatten wie ein harmonisches Farbspiel, lediglich durch mauveblaue Töne belebt, zusammen mit einem Purpurglöckchen ‘Southern Comfort’, einem Dryopteris erythrosora und einer Phlox divaricata ‘Chattahoochee’.

Beet mit Gold-Gilbweiderich, Lysimachia nummularia 'Goldilocks'

Lysimachia nummularia ‘Goldilocks’, Purpurglöckchen ‘Southern Comfort’, Phlox divaricata ‘Chattahoochee’, Dryopteris erythrosora

Ganz panaschiert!

Wenn Sie panaschiertes Laub lieben, sollten Sie der Lysimachia punctata ‘Alexander’ den gebührenden Platz einräumen – eine wunderschöne Sorte mit vielen Vorzügen. Überzeugen Sie sich selbst: Ihr stark weiß panaschiertes Laub verleiht ihr eine besonders elegante, silbrige Färbung. Einige Blätter sind zusätzlich stilvoll rosa umrandet. Die leuchtend gelbe Blüte wirkt auf dem Laub sanfter und weniger kontrastreich als bei grünlaubigen Sorten und verleiht der Pflanze eine außergewöhnliche Zartheit. Sie lässt sich leicht mit weißen Blüten sowie grausilbrigem oder grünem Laub kombinieren.

Hier feiern wir die hübsche Staude mit abendlicher Blüte: rosa mit der Oenothera ‘Twilight’, die das zarte rosa Muster der Lysimachie aufgreift, und gelb mit der Oenothera fruticosa ‘Hohes Licht’. Ein pennisetum orientale ‘Fairy Tails’ mit feinen silbrigen Ähren und eine Verbena bonariensis runden das Bild ab.

Kombination mit dem panaschierten Laub der Punktierten Lysimachie

Oenothera ‘Twilight’, Lysimachia punctata ‘Alexander’, Oenothera fruticosa ‘Hohes Licht’, Verbena bonariensis, pennisetum orientale ‘Fairy Tails’

Harmonie dunkler Blätter

Was für Nuancen im Laub von Lysimachia ciliata ‘Firecracker’! Setzen Sie diesen originellen Kultivar unbedingt in den Garten und bewundern Sie die Vielfalt der Farbreflexe auf seinen langen Blättern: insgesamt purpur-schokoladenbraun. An einem sonnigen Standort erscheinen von Frühjahr bis Sommer kupferfarbene, bronzengrüne und metallisch bläuliche Reflexe. Im Herbst endet dieses Schauspiel in kupferroten und orangefarbenen Tönen. Mit seinem schönen dunklen Laub bringt er neue Kombinationsmöglichkeiten in den Garten und verleiht dem Beet mehr Tiefe.

Hier eine harmonische Kombination dunkler Blätter mit Physocarpus opulifolius ‘Diabolo’. Das Diamantgras Calamagrostis brachytricha mildert diese beiden starken Charaktere mit einem sanften Storchschnabel: Geranium pratense ‘Mrs Kendall Clark’.

Lysimachia kombinieren: harmonische Kombination dunkler Blätter

Calamagrostis brachytricha, Physocarpus opulifolius ‘Diabolo’, Lysimachia ciliata ‘Firecracker’, Geranium pratense ‘Mrs Kendall Clark’

Für Kontraste im Laub

Im Gegensatz dazu heben wir das Laub von Lysimachia ciliata ‘Firecracker’ hervor, indem wir es mit anderem Zierlaub kontrastieren. Bedenken Sie, dass die Blütezeit von Stauden generell nur einen kurzen Teil des Jahres ausmacht. Auch wenn Lysimachia ciliata ‘Firecracker’ sommergrün ist, treibt sein Laub im Frühjahr früh aus und bleibt bis zum Winter erhalten. Schenken Sie dem Laub Aufmerksamkeit, und Sie werden Ihren Garten das ganze Jahr über genießen!

Versuchen wir beispielsweise, es mit dem schönen silbrigen Laub eines Großblättrigen Kaukasusvergissmeinnichts zu kombinieren. Im Frühjahr harmoniert auch dessen blaue Vergissmeinnicht-Blüte gut mit dem Laub des Felberichs, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht blüht. Eine Baumrinde wie die weißer Birken setzt in dieser Pflanzung einen starken Akzent.

Hier weckt das Purpurglöckchen ‘Lime Rickey’ mit seinem leuchtend grünen, krausen Salatlaub ebenfalls die Neugier. Das Brunnera macrophylla ‘Alexander’s Great’, die Weißrindige Himalaya-Birke, Betula utilis jacquemontii ‘Doorenbos’ und der Felberich harmonieren wunderbar.

Felberich kombinieren: kontrastierendes Laub

Purpurglöckchen ‘Lime Rickey’, Lysimachia ciliata ‘Firecracker’, Brunnera macrophylla ‘Alexander’s Great’, Betula utilis jacquemontii ‘Doorenbos’

Weiß für einen hellen Garten

Viele Felberiche blühen weiß und bringen Licht in halbschattige Bereiche. Für unterschiedliche Blütenformen und eine abwechslungsreiche Optik begeistern Lysimachia ephemerum mit ihrer Leichtigkeit, Lysimachia fortunei mit eleganten Blütenkerzen oder Lysimachia clethroides mit seinen außergewöhnlichen Schwanenhals-Blüten.

Wir wählen Letzteren für eine flächige Pflanzung, um seine dekorative Blüte mit robusten Stauden für frische Böden hervorzuheben, die durch seine Konkurrenz in halbschattiger oder schattiger Lage nicht beeinträchtigt werden: eine Astilbe thunbergii ‘Prof. van der Wielen’, ein Matteuccia pensylvanica, das sehr schöne Lamiastrum galeobdolon ‘Hermann’s Pride’ mit silbrigem Laub sowie die elegante Hosta fortunei ‘Patriot’.

Felberich kombinieren: weißer Garten

Lysimachia clethroides, Lamiastrum galeobdolon ‘Hermann’s Pride’, Astilbe thunbergii ‘Prof. van der Wielen’, Matteuccia pensylvanica, Hosta fortunei ‘Patriot’

Gedrängtblütigen Gilbweiderich mischen

Kräftig wachsend, ergeben kombinierte Felberich-Arten eindrucksvolle Pflanzbilder. Sie behindern sich nicht und mögen dieselben Bedingungen.

Aller guten Dinge sind drei: Wieder begegnen wir Lysimachia ciliata ‘Firecracker’. Ihre Anpassungsfähigkeit macht sie vielseitig einsetzbar, sodass sie sich leicht in unterschiedlichste Gartenstile und Gestaltungen einfügt. Begleitet wird sie von Lysimachia punctata. Auch Lysimachia vulgaris, der etwas niedriger bleibt, lässt sich gut verwenden. Als Bodendecker schlängelt sich Lysimachia nummularia zwischen seinen großen Verwandten hindurch. Ergänzen Sie eine schöne Wolfsmilch, Euphorbia griffithii ‘Fireglow’. Sie besticht in vielerlei Hinsicht durch ihr olivgrünes Laub, rote Stängel und eine einzigartige, orangerote Blüte.

Felberich-Arten miteinander kombinieren

Lysimachia nummularia, Euphorbia griffithii ‘Fireglow’, Lysimachia punctata, Lysimachia ciliata ‘Firecracker’

Im Topf

Lysimachia im Topf: viel gießen und halbschattig stellen. L. congestiflora ‘Persian Chocolate’ eignet sich als Bodendecker, ist aber nur bis -7 °C winterhart.

Kommentare

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Traduction : "Gemeiner Gilbweiderich"  

(Note : "Lysimaque" est le nom français de la plante Lysimachia vulgaris, dont le nom allemand standard est "Gemeiner Gilbweiderich". J'ai utilisé la terminologie botanique correcte pour le public germanophone.)