Lauch-Porree erfolgreich anbauen
Im Gemüsegarten
Inhaltsverzeichnis
Standort und Boden
Die Lauch-Porrees gedeihen an einem sonnigen Standort in tiefgründigem, nährstoffreichem Boden. Eine Zugabe von Kompost oder Mist ist erforderlich, und zwar in einer Menge von 3 bis 4 kg pro m², vorzugsweise einige Monate vor Beginn der Kultur, da Lauch-Porree zu frische Bodenverbesserungen nicht verträgt.
Im Gemüsegarten lässt sich Lauch-Porree sehr gut mit der Möhre, aber auch mit Schnittsellerie, Mangold und Erdbeere kombinieren. Vermeiden Sie hingegen die Nachbarschaft mit Knoblauch, Zwiebel, Schalotte und Roter Bete.
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Zu jeder Lauch-Porree-Sorte gehört ein mehr oder weniger langer idealer Aussaatzeitraum: Diese Information steht auf der Samentüte; es ist wichtig, sie zu beachten. Allgemein gilt für eine Ernte:
- im Sommer wird von Anfang März bis Mitte Mai gesät,
z. B.: ‘Gros long d’été’, ‘Jaune gros du Poitou’, ‘Géant précoce’ - im Herbst wird von Mitte März bis Ende April gesät,
z. B.: ‘Monstrueux d’Elbeuf’, ‘Electra’, ‘de Carentan’ - im Winter wird von April bis Mitte Mai gesät,
z. B.: Bleu de Solaise, ‘Vernor’, ‘de Saint-Victor’
Eine einfache Aussaat und Pflanzung
Die Aussaat erfolgt in einer Freilandanzucht oder in ausreichend tiefen Kisten, beispielsweise Fischkisten, bei einer Mindesttemperatur von 13 °C. Sobald die Jungpflanzen einen Bleistiftdurchmesser erreicht haben, werden Wurzeln und Blätter eingekürzt und die Pflanzen an ihrem endgültigen Standort mit einem Abstand von 15 bis 20 cm in der Reihe ausgepflanzt.
Ein langsames Wachstum und empfohlenes Anhäufeln
Das Wachstum des Lauch-Porrees ist ziemlich langsam. Um schöne „weiße Schäfte“ zu erhalten, kann man entweder:
- in 10 bis 15 cm tiefen Furchen pflanzen, die im Laufe des Wachstums des Lauch-Porrees nach und nach wieder zugeschüttet werden,
- mit dem Anhäufeln beginnen, sobald sich die Jungpflanzen zu entwickeln beginnen.
Die laufende Pflege besteht aus regelmäßigem Hacken und Jäten. Das Gießen sollte regelmäßig erfolgen.
Mögliche Schädlinge und Krankheiten
Die Lauchmotte (oder „Lauchwurm“) sowie die Lauchminierfliege sind die wichtigsten Schädlinge. Die Raupen oder Larven bohren Fraßgänge in die Blätter und siedeln sich anschließend im Lauchschaft an.
Unter allen vorbeugenden Maßnahmen ist das Anbringen eines Insektenschutznetzes am wirksamsten. Wenn Sie jedoch glauben, nicht in einer gefährdeten Region zu leben, können Sie es durch folgende Maßnahmen ergänzen oder ersetzen:
- eine Mischkultur mit Möhren,
- das Ausbringen einer Mulchschicht aus Pflanzenabfällen von abschreckend wirkenden Pflanzen (Lavendel, Balsamkraut).
Die häufigste Krankheit ist Rost. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, die gegen Ende des Sommers in Form kleiner orangefarbener Flecken auf dem Laub auftritt. Diese Krankheit lässt sich durch Spritzungen mit Ackerschachtelhalmbrühe oder Bordeauxbrühe behandeln. Einige Sorten wie ‘Below Zero F1’ oder ‘Oarsman F1’ sind weniger anfällig dafür.
Pascale erklärt Ihnen ausführlich wie Sie den Rost am Lauch erkennen und loswerden.
Die Ernte
Die Ernte erfolgt 5 bis 8 Monate nach der Aussaat und je nach Bedarf. Ziehen Sie dazu vorsichtig am Lauch-Porree. In schwerem Boden verwenden Sie eine Grabegabel, einige Zentimeter vom Lauch-Porree entfernt, um ihn anzuheben, ohne den Schaft zu beschädigen.
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