Ölweide vermehren: wann und wie?

Ölweide vermehren: wann und wie?

Unsere Tipps für erfolgreiche Stecklinge

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 13. August 2025  durch Virginie T. 1 min.

Die Ölweide, Elaeagnus oder Eleagnus ist ein pflegeleichter Strauch mit grünem, silbrigem oder panaschiertem, meist immergrünem Laub. Sie bildet einen besonders leuchtenden, dichten Strauch und blüht im Herbst. Dank ihres schnellen Wachstums und ihrer dichten Wuchsform wird sie häufig für geschnittene Hecken oder Windschutzhecken verwendet. Die Stecklingsvermehrung der Ölweide im Sommer über halbverholzte Triebe ist einfach und ermöglicht neue Jungpflanzen Ihrer Lieblingssträucher. Auch für kostengünstige Hecken ist diese Methode ideal, da sich viele Pflanzen erzeugen lassen, die der Ausgangssorte entsprechen.

Erfahren Sie, wann und wie Sie ganz einfach halbverholzte Stecklinge Ihrer Ölweide gewinnen – mit unseren Tipps!

Schwierigkeit

Wann Ölweide durch Stecklinge vermehren?

Elaeagnus-Stecklinge gelingen am besten im Sommer, von August bis Oktober mit halbverholzten Jahrestrieben, die vom weichen zum harten Holz übergehen.

Ölweide

Eleagnus ebbingei (Foto: O. Titus)

Ölweide durch Stecklinge vermehren?

So ziehen Sie Ölweiden-Stecklinge:

  • Bereiten Sie zunächst die Töpfe vor und füllen Sie sie mit Blumenerde für die Aussaat oder einer Mischung aus einfacher Blumenerde und Sand
  • Verwenden Sie noch recht weiche Seitentriebe und wählen Sie gesunde Stängel
  • Schneiden Sie mit einer Gartenschere die Spitze eines diesjährigen Triebs mit unverblühten Seitentrieben auf 15 bis 20 cm Länge ab
  • Schneiden Sie direkt unter einem Knoten oder Blatt sauber ab
  • Kürzen Sie die Spitzen der Seitentriebe auf etwa 10 cm Länge, um daraus Stecklinge zu gewinnen
  • Entfernen Sie die Blätter am unteren Teil des Stängels
  • Lassen Sie nur zwei obere Blätter am Steckling stehen
  • Halbieren Sie die oberen Blätter, um die Verdunstung zu verringern
  • Stecken Sie die Stecklinge in die Töpfe und drücken Sie die Erde vorsichtig um die Stängel an
  • Gießen Sie reichlich
  • Stellen Sie die Stecklinge unter gespannte Luft, indem Sie die Töpfe mit einem durchsichtigen Plastikbeutel, einer Glocke oder einer aufgeschnittenen Plastikflasche abdecken. So bleibt die Luft warm und feucht (etwa 18 bis 20 °C)
  • Stellen Sie die Stecklinge unter ein Frühbeet, aber geschützt vor direkter Sonne
  • Gießen Sie regelmäßig, damit das Substrat frisch, aber nicht durchnässt bleibt
  • Lüften Sie den Steckling regelmäßig
  • Überwintern Sie ihn frostgeschützt
  • Topfen Sie bei Bedarf um und pflanzen Sie erst zwei Jahre später im Frühjahr ins Freiland, wenn sich die Wurzeln gut entwickelt haben

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Stecklinge vom Elaeagnus schneiden