Rosen biegen (Pegging Roses)
Eine Methode für mehr Blüten!
Inhaltsverzeichnis
Rosen biegen (engl. „pegging roses“) sorgt für üppigere Blüte.
Entdecken Sie die Technik und unsere Tipps für eine farbenprächtige Rosenfontäne!
Rosen biegen: Was ist das?
Rosentriebe biegen: mehr Blüten Das Biegen langer Haupttriebe bremst den Pflanzensaft und fördert blühende Seitentriebe.
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Nicht jeder Rosier eignet sich dafür, doch diese Technik ist wertvoll für Rosen, die an einem endlos langen Trieb meist nur eine Blüte bilden. Das betrifft Rosen mit langen, biegsamen Trieben.
Einige Englische Rosen sind gute Kandidaten, etwa ‘Gertrude Jekyll’, ‘Evelyn’ oder ‘Othello’. Auch Essig-Rosen, Bourbon-Rosen, Alba-Rosen und remontierende Hybriden eignen sich: ‘Reine des Violettes’, ‘Madame Ernest Calvat’, ‘Baronne Prévost’, ‘Cardinal de Richelieu’, ‘Celsiana’, ‘Madame Isaak Pereire’, ‘Paul Neyron’ und ‘Variegata di Bologna’, um nur einige zu nennen.

Kräftige Kletterrosen von über 2 Metern sind dafür nicht geeignet. Das wird schnell unhandlich!
Auch bei Kletterrosen spricht man vom Biegen an der Rankhilfe. Das Prinzip ist dasselbe: Die Triebe werden möglichst waagerecht befestigt, um über die gesamte Trieblänge die Bildung blühender Seitentriebe anzuregen. Allerdings ist die Ausgangslage hier eine andere.
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Wann Rosen biegen?
Rosen im Herbst oder Winter biegen – vor dem Frühjahrsaustrieb. Herbst schützt vor Windschäden. Triebe: biegsam, nicht grün oder brüchig.
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Rosen: Erfolgreich im Topf und wurzelnackt pflanzenRosen biegen?
Um eine Strauchrose herunterzubiegen, können Sie:
- entweder einen langen, biegsamen Trieb nehmen und ihn an einem tiefer stehenden Trieb befestigen, sodass ein Bogen entsteht,
- oder diesen Trieb an einem Bambusstab, Zeltheringen oder aus Bewehrungsstahl gefertigten Bügeln befestigen, die in den Boden gesteckt werden, beziehungsweise an einem Zweig eines nahen Strauchs. Später wird all dies von der Vegetation verdeckt.

Jede Stütze eignet sich, um die Zweige erfolgreich herunterzubiegen.
Nach dem Befestigen muss die Triebspitze abgeschnitten werden, damit sie den Boden nicht berührt und sich dort nicht bewurzelt oder abstirbt.
Der einzige Nachteil ist meiner Meinung nach das struppige Aussehen, das Rosen am Saisonende annehmen, wenn lange Triebe gewachsen sind, die in der folgenden Saison heruntergebogen werden.
Und danach?
Am Saisonende entfernen Sie die im Vorjahr gebogenen Triebe und biegen die neu gebildeten, biegsamen Triebe.
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