Rosendünger
Rosen düngen: Zeitpunkt und Anleitung
Inhaltsverzeichnis
Rosen düngen stärkt Wachstum, Blüte und Widerstandskraft. Welcher Dünger ist wann ideal? Organisch, mineralisch, als Granulat oder flüssig: unsere Tipps helfen bei der Wahl. Rosendünger entdecken
Warum brauchen Rosen Dünger?
Durch die Zufuhr von Mineralstoffen versorgen Dünger die Pflanze. Sie fördern ihr Wachstum und eine üppige, reichhaltige Blüte, die dadurch auch farbintensiver ausfällt. Zudem machen sie die Pflanze kräftiger und widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Parasiten. Dünger verringern das Risiko einer Chlorose (Vergilbung des Laubs durch einen Mangel oder eine gestörte Aufnahme bestimmter Mineralstoffe wie Eisen). Manche Dünger enthalten zudem einen Wurzelwachstumsstimulator, der das Anwachsen verbessert und eine gute Bewurzelung des Strauchs fördert.
Dünger bestehen aus drei Hauptbestandteilen: Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Sie spielen jeweils eine Rolle beim vegetativen Wachstum, bei Blüte und Fruchtbildung, bei der Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten oder bei der Bewurzelung. Für jeden Dünger wird der prozentuale Anteil dieser drei Elemente angegeben (zum Beispiel enthält ein Dünger 12-7-10 12 % Stickstoff, 7 % Phosphor und 10 % Kalium). Zusätzlich können Dünger sekundäre Nährstoffe und Spurenelemente in geringeren Mengen enthalten. Häufig sind sie beispielsweise mit Magnesium angereichert.
Bei Rosen (und anderen Blütensträuchern) sind kaliumreiche Dünger vorzuziehen. Dieser Nährstoff fördert eine üppige, reichhaltige Blüte.
Dünger sind nicht zwangsläufig chemisch und umweltschädlich. Es gibt auch natürliche Dünger (gemahlener Horn, getrocknetes Blut …), die im ökologischen Landbau eingesetzt werden können.
Die Dosierung muss jedoch unbedingt beachtet werden, denn zu viel Dünger schadet und kann die Wurzeln verbrennen.
Rosen im Topf haben einen höheren Nährstoffbedarf als Rosen im Freiland: Da das Substratvolumen begrenzt ist, sind sie auf Bewässerung und Düngung angewiesen. Das Substrat ist schneller erschöpft, weshalb Umtopfen (oder ein Erneuern der obersten Substratschicht) und Düngen notwendig werden.

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Bei der Pflanzung
Wir empfehlen, bei der Pflanzung zunächst Dünger auszubringen. Wählen Sie einen Granulatdünger, der Mineralstoffe sehr langsam freisetzt. Sie können auch einfach Mist oder Kompost einarbeiten. Beides verbessert die Bodenstruktur, macht den Boden lockerer und luftiger und fördert die Wasserspeicherung sowie die Aktivität der Mikroorganismen.
Zur Pflege
Bringen Sie anschließend während der Vegetationsperiode, von März bis September, Dünger aus. Im Winter ruhen Rosen, eine Düngung ist dann nicht nötig.
Wenn Sie eine Chlorose oder einen Mangel feststellen (das Laub wird gelb, besonders zwischen den Blattadern), geben Sie einen flüssigen Schnelldünger. Die Mineralstoffe stehen den Pflanzen sofort zur Verfügung. Bei Bedarf können Sie zusätzlich einen Blattdünger gegen Chlorose auf das Laub sprühen (bei Bedarf alle drei Wochen wiederholen).
Flüssigdünger muss selbstverständlich häufiger ausgebracht werden als Granulatdünger mit langsamer Freisetzung. Flüssigdünger liefert Mineralstoffe, die den Pflanzen sofort zur Verfügung stehen, aber nicht lange im Boden verbleiben. Er eignet sich ideal für eine schnelle „Boost“-Wirkung. Alle 15 Tage düngen.
Granulatdünger mit langsamer Freisetzung wird dagegen nur alle drei Monate ausgebracht. So können Sie dreimal jährlich düngen: einmal im Spätwinter oder frühen Frühjahr, einmal im Sommer und ein letztes Mal im Frühherbst. Im Winter ist keine Düngung nötig. Langsam wirkender Granulatdünger birgt ein geringeres Risiko, die Wurzeln zu verbrennen.
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Rosen düngen: So geht’s?
- Flüssigdünger ist sehr einfach anzuwenden: Verdünnen Sie ihn einfach im Gießwasser. Die richtige Dosierung steht auf dem Kanister. Wir empfehlen, das Substrat vorher anzufeuchten, denn bei trockenem Boden könnten die Rosen auf einmal zu viel Dünger aufnehmen, wodurch ihre Wurzeln verbrennen können.
- Bei Granulatdünger: Lockern Sie den Boden rund um die Pflanze, verteilen Sie das Granulat, bedecken Sie es mit 2–3 cm Blumenerde und gießen Sie anschließend. Die Nährstoffe werden durch das Gießen in den Boden abgegeben. Deshalb ist regelmäßiges Gießen wichtig.
- Es gibt auch Düngestäbchen: Stecken Sie sie einfach am Topfrand in die Erde. Die Anzahl richtet sich nach dem Topfdurchmesser und ist auf der Verpackung angegeben.
Achten Sie auf eine Überdosierung und bringen Sie Dünger nicht in der Nähe eines Gewässers aus. Das ist bei Flüssigdünger besonders wichtig, da er schnell ausgelaugt wird.

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Dünger für Balkonkästen und Kübel: Welcher passt?Welcher Dünger für Rosen im Topf?
Für Topfrosen eignen sich Dünger als Granulat, Stäbchen oder Flüssigdünger. Bevorzugen Sie jedoch kleine Packungen, etwa 500-g- oder 1-kg-Beutel bzw. Flüssigdünger in 1-L-Kanistern. Auch die Dosierung muss genauer erfolgen als bei Rosen im Freiland.
[produkt sku=”90279 ” blog_description=”Dieser Dünger für Blühpflanzen ist für den ökologischen Landbau geeignet und dank seiner Stäbchenform praktisch anzuwenden. Stecken Sie einfach einige Stäbchen in den Topf. Seine Zusammensetzung lautet 4-3-8 + 2 MgO. Verwenden Sie ihn jedoch nur für kleinere Rosen, da bereits 4 Stäbchen für einen Topf mit nur 16 cm Durchmesser benötigt werden.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”90399″ blog_description=”Dieser Flüssigdünger ist einfach anzuwenden: Verdünnen Sie 10 ml in 1 l Gießwasser. Seine NPK-Zusammensetzung ist 3-3-6. Er enthält somit mehr Kalium als Phosphor und Stickstoff, was die Blüte fördert. Er wirkt schnell und sollte alle 15 Tage ausgebracht werden.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”91186 ” blog_description=”Dieser Dünger wird als Granulat angeboten und hat die NPK-Zusammensetzung 3-2-5 + 2 MgO. Er ist mit Magnesiumoxid angereichert und enthält außerdem einen Wurzelwachstumsstimulator. Bringen Sie ihn vom Frühjahr bis zum Herbst alle drei Monate aus.” template=”listing1″ /]
Wenn Sie eine besonders natürliche Zusammensetzung wünschen, wählen Sie La Belle Bouse. Dieser Dünger ist in kleinen Packungen erhältlich (250 g, 500 g …), was ihn besonders praktisch macht.
Welchen Dünger für Rosen im Beet wählen?
Für Rosen im Freiland empfehlen wir zunächst, bei der Pflanzung gut verrotteten Mist oder Kompost auszubringen und ihn mit der Erde zu vermischen. Oder, falls Sie keinen zur Verfügung haben, wählen Sie direkt einen Dünger in Granulatform, wie die unten aufgeführten Produkte.
Sie können bei der Pflanzung auch Mykorrhiza ausbringen:
[produkt sku=”91183″ blog_description=”Mykorrhiza ist eine Symbiose zwischen einem Pilz und einer Pflanze. Dadurch kann die Pflanze Wasser und Mineralstoffe besser aufnehmen (die Aufnahmefläche der Wurzeln wird um das 1.000-Fache vergrößert!). Mykorrhiza steigert die Wirksamkeit von Düngern und macht Pflanzen widerstandsfähiger.” template=”listing1″ /]
Bringen Sie anschließend während der Kultur etwa alle drei Monate einen Dünger in Granulatform aus:
[produkt sku=”910073 ” blog_description=”Wir empfehlen diesen sehr natürlichen Dünger aus Kuhmist. Er eignet sich bestens für Rosen im Freiland. Seine NPK-Formulierung lautet 2,5–1,8–3 und er enthält außerdem Spurenelemente. Wählen Sie eine Packung mit 1 kg oder 3 kg.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”90370 ” blog_description=”Dieser Dünger ist mit 3 % Magnesiumoxid angereichert. Er lässt sich leicht anwenden und eignet sich besonders für Rosen. Streuen Sie die Granulate einfach auf den Boden, bedecken Sie sie leicht und gießen Sie anschließend. Der Dünger ist auch im Mini-Pack mit 1 kg erhältlich.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”90341 ” blog_description=”Mit der NPK-Formulierung 3-2-5 + 2 MgO ist dieser Dünger für den ökologischen Landbau eine ausgezeichnete Lösung zur Düngung Ihrer Rosen. Er ist mit Magnesiumoxid angereichert und enthält außerdem einen Stimulator für das Wurzelwachstum. Mineralstoffe werden nach und nach freigesetzt und sorgen für eine lang anhaltende Wirkung.” template=”listing1″ /]
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