Wie pflanzt man Storchschnäbel?

Wie pflanzt man Storchschnäbel?

Entdecken Sie, wo, wann und wie Sie sie pflanzen!

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 5. August 2025  durch Alexandra 2 min.

Die winterharten Storchschnäbel werden Sie mit ihrer üppigen, farbenfrohen Blüte begeistern. Einige blühen sogar länger als sechs Monate! Sie benötigen nur wenig Pflege und sind eine gute Lösung für schattige Standorte. Es gibt unzählige Sorten mit unterschiedlicher Blüte, Wuchsform oder unterschiedlichen Kulturbedingungen. Je nach Sorte fühlen sie sich im Steingarten, im Topf oder im Unterholz wohl. Entdecken Sie alle unsere Tipps, wie Sie sie richtig pflanzen in Ihrem Garten!

Winter, Frühling, Sommer, Herbst Schwierigkeit

Wann sollte man Storchschnabel pflanzen?

Pflanzen Sie Storchschnäbel am besten im Frühjahr, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, aber auch im Herbst, wenn der Boden noch gut erwärmt ist und es häufiger regnet.

Wo pflanzen Sie sie?

Stauden-Storchschnäbel fühlen sich wohl, wenn Sie sie in der Sonne oder im Halbschatten pflanzen und pralle Sonne vermeiden. Einige Sorten eignen sich jedoch bestens für den Schatten und können beispielsweise im Unterholz gepflanzt werden. Dazu gehören Geranium nodosum, Geranium maculatum und Geranium macrorrhizum.

Storchschnäbel sind im Allgemeinen pflegeleichte und anspruchslose Pflanzen, die sich an unterschiedliche Bedingungen anpassen können. Die meisten bevorzugen dennoch nährstoffreiche, humusreiche, frische und durchlässige Böden … Kurz gesagt: Ein guter Gartenboden, der weder zu sauer noch zu kalkhaltig ist, eignet sich hervorragend. Storchschnäbel mögen keine staunassen Böden (mit Ausnahme von Geranium palustre, das für feuchte Standorte geeignet ist!), aber auch keine Böden, die im Sommer zu stark austrocknen. Blutrote Storchschnäbel und Geranium cinereum vertragen trockene, magere und steinige Böden etwas besser. Sie fühlen sich im Steingarten wohl.

Storchschnäbel eignen sich gut als Bodendecker. Pflanzen Sie sie im Vordergrund eines Beetes, am Fuß von Bäumen oder Sträuchern oder um den Fuß eines Rosenstrauchs zu kaschieren. Sie können auch einen Hang bedecken oder in einem Balkonkasten gepflanzt werden.

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Wie pflanzt man?

Wir empfehlen, einen Mindestabstand von 40 cm zwischen den einzelnen Pflanzen einzuhalten. So haben sie genügend Platz für ihre Entwicklung. Die kompakteren Storchschnäbel wie der Graue Storchschnabel können jedoch enger gepflanzt werden als Sorten, die sich stark ausbreiten, wie ‘Ann Folkard’.

Die Pflanzung ins Freiland Schritt für Schritt:

  1. Stellen Sie den Wurzelballen in eine mit Wasser gefüllte Schüssel, damit er sich vollsaugen kann.
  2. Heben Sie währenddessen mit einem Spaten ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist.
  3. Geben Sie etwas Blumenerde oder Kompost auf den Grund des Pflanzlochs.
  4. Nehmen Sie die Pflanze aus ihrem Topf und lockern Sie die Wurzeln etwas, insbesondere wenn sie einen dichten Wurzelfilz bilden.
  5. Setzen Sie den Wurzelballen in das Pflanzloch, sodass der Hals auf Höhe der Bodenoberfläche liegt.
  6. Füllen Sie das Pflanzloch rund um den Wurzelballen mit Erde auf und drücken Sie sie vorsichtig an.
  7. Gießen Sie die Pflanze.

Gießen Sie in den Wochen nach der Pflanzung weiterhin regelmäßig. Später kommt Ihr Storchschnabel sehr gut ohne zusätzliches Gießen aus, außer bei großer Trockenheit.

Pflanzung im Topf oder Balkonkasten:

Sie können Ihre Storchschnäbel in einen Topf oder Balkonkasten pflanzen, um einem Balkon oder einer Terrasse Farbe zu verleihen. Einige Sorten, wie der Storchschnabel ‘Ann Folkard’ oder ‘Rozanne’ unter anderem, lassen ihre langen Triebe nach außen über den Topfrand hängen – ein schöner Kaskadeneffekt!

  1. Wählen Sie einen ausreichend großen Topf.
  2. Sorgen Sie mit Kies oder Blähton für eine gute Drainage am Topfboden.
  3. Geben Sie das Substrat in den Topf.
  4. Setzen Sie den Wurzelballen ein.
  5. Füllen Sie rundherum Substrat auf und drücken Sie es an.
  6. Gießen Sie reichlich.

Entdecken Sie auch unsere Video-Tipps – Stauden pflanzen:


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