Wozu dient eine Hacke?
Das ultimative Werkzeug zum Hacken
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Eine Hacke ist ein Gartengerät zum Hacken. Sie eignet sich aber auch zum Jäten und Anhäufeln. Hacken ist ideal, um die Erde zwischen Pflanzungen und Aussaaten zu lockern und zu belüften. Die Hacke ist daher im Nutz- wie im Ziergarten nützlich. Dank ihr bleibt der Spruch „Einmal hacken spart zweimal gießen“ nicht nur eine theoretische Aussage. Eine Hacke ist ein einfaches Werkzeug: eine scharfe Stahlklinge, die rechtwinklig am Ende eines Holzstiels befestigt ist. Es gibt sie mit langem oder sehr kurzem Stiel, mit breiter Klinge für schnelleres Arbeiten oder schmaler Klinge für präzise Arbeiten sowie mit Klingen in besonderen Formen … Damit Sie den Überblick behalten, stellen wir in diesem Ratgeber die verschiedenen Hacken vor.

Was ist eine Hacke?
Eine Hacke ist ein Gartengerät mit einem meist aus Eschenholz gefertigten Stiel und einer scharfen Stahlschneide, die rechtwinklig oder spitzwinklig am Stiel befestigt ist.
Der Begriff Hacke stammt vom lateinischen „bini“, was „zweimal tun“ bedeutet. Hacken bezeichnet also das „zweite“ Bearbeiten des Bodens nach dem Umgraben.
Eine Hacke dient dazu, die oberste Bodenschicht zu lockern und zu belüften sowie Unkraut zu jäten – im Gemüsegarten ebenso wie im Ziergarten.
Für die Arbeit im Garten gibt es Hacken mit langem Stiel. Daneben gibt es Modelle mit sehr kurzem Stiel, sogenannte Blumenhacken, für Arbeiten in Kübeln und Balkonkästen oder auf kleinen Flächen.
Die Breite des Hackenblatts kann variieren: zum Beispiel bei einer traditionellen Hacke mit 16 cm breitem Blatt oder einer Rosenhacke mit schmalem, 8 cm breitem Blatt. Mit breiten Blättern lässt sich schneller arbeiten, wenn ausreichend Platz vorhanden ist, während schmale Blätter problemlos zwischen den Pflanzen hindurchgleiten.
Manche Hackenblätter haben ungewöhnliche Formen: Hacke mit V-förmigem Blatt zum präzisen Jäten, auch zwischen Pflastersteinen, japanische Hacke mit dreieckigem Kopf, herzförmige Hacke, Hacke in Spork-Form … Letztere wird eher wie eine Grabegabel als wie eine klassische Hacke verwendet.

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Eine Hacke ist ein vielseitiges Gartengerät, das sowohl im Gemüsegarten als auch im Ziergarten eingesetzt werden kann. Die Hacke dient zum:
- Hacken: Eine Hacke dient … zum Hacken, also dazu, die oberste Bodenschicht aufzubrechen. Dieser Vorgang ermöglicht ein besseres Eindringen von Wasser und Luft in die erste Bodenschicht. Eine bessere Belüftung des Bodens rund um die Wurzeln der Pflanzen begrenzt die Ausbreitung von Schimmel. Außerdem beschleunigt diese Belüftung (und die damit verbundene Erwärmung) die Mineralisierung organischer Substanz und führt den Pflanzen vorübergehend verfügbaren Stickstoff zu. Das Hacken verringert auch die Verdunstung des Wassers an der Bodenoberfläche, da der kapillare Wasseraufstieg unterbrochen wird. „Einmal Hacken ersetzt zweimal Gießen.“ Vergessen wir nicht dieses alte Sprichwort …
- Jäten: Damit ist gemeint, den Boden mit der scharfen Klinge abzuschaben, um die Wurzeln von Unkräutern und Beikräutern zwischen den Reihen im Gemüsegarten oder innerhalb eines Beets zu durchtrennen.
- Anhäufeln: Beim Anhäufeln wird Erde an den Fuß bestimmter Pflanzen wie Kartoffeln oder Bohnen gezogen.
Um eine Hacke zu verwenden, halten Sie den Holzstiel mit beiden Händen, setzen die Klinge auf den Boden und ziehen das Gerät mit kleinen Ruckbewegungen zu sich. Jedes kurze Eindringen der Klinge in die Erde lockert den Boden und/oder durchtrennt die Wurzeln von Unkräutern. Achten Sie während der gesamten Arbeit darauf, den Rücken gerade zu halten.
Achtung: Eine Hacke benötigt Pflege. Das Gerät muss nach jedem Gebrauch gereinigt und die Klinge regelmäßig geschärft werden. Der Holzstiel sollte im Winter etwas Leinöl erhalten.

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