Blauraute, Salbei aus Afghanistan: Pflanzung, Rückschnitt und Pflege

Blauraute, Salbei aus Afghanistan: Pflanzung, Rückschnitt und Pflege

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 5. August 2025  durch Virginie T. 17 min.

Die Blauraute in wenigen Worten

  • Blühend und spektakulär ist die Blauraute ein anmutiger kleiner Strauch mit lockerem, luftigem Wuchs
  • Sie zeigt eine lange und üppige sommerliche Blüte in Lavendelblau sowie aromatisches, silbergraues Laub mit dem Duft von würzigem Salbei
  • Vollkommen winterhart und perennierend benötigt sie, sobald sie in einem leichten, gut durchlässigen und mageren Boden gut eingewurzelt ist, keinerlei Pflege
  • Sie ist eine pflegeleichte und dankbare Pflanze, unverzichtbar in einem trockenen Garten oder einem Garten ohne Bewässerung, selbst in Küstennähe
  • Sie findet überall in der Sonne Platz für natürliche Szenen, in großen Rabatten und trockenen Steingärten, als niedrige Hecke und sogar im Topf
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Die Perovskia, auch „Afghanischer Salbei“, „Russischer Salbei“, „Blauraute“ oder „Sibirischer Salbei“ genannt, ist mit Lavendel und Katzenminze verwandt und entfaltet ein schönes, aromatisches, silbriges Laub sowie eine luftige, azurblaue Blüte, die den ganzen Sommer über anhält, manchmal sogar bis zum ersten Frost. Sie gehört zu den Pflanzen für trockene Standorte, die in den von Hitze geplagten Gärten unermüdlich blühen.

Wie Perovskia atriplicifoliaBlue Spire‘ oder die Zwerg-Perovskia ‘Little Spear‘, die nicht höher als 40 cm wird, sowie die sehr buschige Hybrid-Perovskia ‘Superba’ erweisen sich alle als äußerst robust und widerstandsfähig gegen alles: Trockenheit, Salzwasser, vergessene Wassergaben, Umweltverschmutzung und Krankheiten.

Als Trockenheitspflanze schlechthin wächst die Perovskia in der Sonne, auf kargen, trockenen, kalkhaltigen und steinigen Böden, am Meer ebenso wie im Stadtgarten. Ihr schnelles Wachstum macht sie zur idealen Pflanze für Neuanlagen oder ungeduldige Gärtner.

Ihre lebhafte Silhouette mit dem Aussehen eines falschen Lavendels wiegt sich im Wind in lockeren Massen und bringt einen Hauch von blauer Frische auf sonnige Böschungen und in Sommerbeete.

Wie gelingt ein Steckling, wann ist der richtige Rückschnitt oder welche Pflanzenkombinationen eignen sich für die Perovskia? Entdecken Sie alle unsere Tipps und wählen Sie Ihre „Russische Salbei“, die in den letzten Jahren in allen Trockengärten sehr beliebt geworden ist!

Beschreibung und Botanik

Steckbrief

  • Lateinischer Name Perovskia
  • Familie Lamiaceae
  • Gebräuchlicher Name Blauraute, Blauraute, Sibirischer Salbei
  • Blüte von Juli bis Oktober
  • Height 0,45 bis 1,50 m
  • Exposition Sonne
  • Art des Bodens steinig, kalkhaltig, neutral, gut durchlässig
  • Winterhärte -15 °C, -20 °C

Der aus der großen Familie der Lippenblütler stammende Perovskia, auch allgemein als „Russischer Salbei“ oder „Afghanischer Lavendel bzw. Salbei“ bezeichnet, ist ein kleiner Strauch, der oft als große verholzende Staude angesehen wird. Ursprünglich aus Zentralasien und dem Himalaya stammend, wächst dieser Verwandte von Salbei, Thymian und Lavendel wild in felsigen Gebieten und trockenen Bergregionen.

Die Gattung Perovskia umfasst 7 Arten, wobei die in unseren Gärten am häufigsten kultivierte Perovskia atriplicifolia und ihre Kultivare wie ‘Blue Spire‘ oder ‘Little Spear’ sowie die daraus entstandenen Hybriden wie ‘Hybrida’ oder ‘Superba’ (aus einer Kreuzung von Perovskia abrotanoides und Perovskia atriplicifolia) ist. Die Art Perovskia abrotanoides wird nur sehr selten kultiviert.

Im Frühjahr treiben aus dem Wurzelstock biegsame, aber brüchige Stängel hervor. Dieser Unterstrauch bildet eine große, buschige und verzweigte Horst mit aufrechter, biegsamer und recht ausladender Wuchsform, die eine Höhe von bis zu 1,50 m in der Blüte erreicht und nach drei bis vier Jahren Kultur fast ebenso breit wird. Manchmal neigt er dazu, auseinanderzufallen. Das Wachstum ist recht schnell und die Pflanze besitzt eine schöne Lebensdauer von etwa zwanzig Jahren.

Sein aromatisches, sommergrünes, silbriges oder weich graugrünes Laub von erstaunlicher Feinheit trägt unbestreitbar zu seinem Erfolg bei. Diese hübsche graue Färbung wird in trockenem Boden noch heller.

Die langen, mit einem grauweißen, wolligen Flaum bedeckten Stängel tragen 3 bis 5 cm lange, gegenständige, fein eingeschnittene und tief geteilte ovale Blätter. Sie ähneln kleinen, flaumigen Federn und verströmen beim Zerreiben einen komplexen, zugleich mentholartigen und animalischen Duft, der an Salbei oder den Kampferbaum erinnert.

Die flaumigen, weiß-silbrigen, halbimmergrünen Zweige bleiben auch im Winter zierend, wenn sie vertrocknet und von ihren Blättern entblößt sind.

Diese große, leichte und luftige Silhouette fängt das Licht dezent ein und bewegt sich beim kleinsten Windhauch, wobei sie einen Rahmen für die spektakuläre Sommerblüte bildet.

Von Juni bis September, in mediterranem Klima sogar bis Oktober, ragen die 20 bis 40 cm langen, azurblauen Blütenstände aus dem feinen Laubschleier empor. Unzählige winzige, röhrenförmige und zweilippige Blüten, die in einem schmalen Kelch sitzen und zu leichten, verzweigten Ähren vereint sind, öffnen sich an den Enden der silbrigen Stängel. Sie verströmen einen dezenten Duft. Ihre neblige himmelblaue bis ultramarinblaue Färbung, manchmal auf der Rückseite weiß überhaucht, reicht von Blau-Mauve bis Violettblau und erinnert an Lavendel.

Diese besonders üppige und lang anhaltende Blüte zieht den ganzen Sommer über Schmetterlinge, Bienen und Hummeln an.

Die gesamte Pflanze verströmt einen leichten Duft nach würzigem Salbei, der an heißen Sommertagen intensiver wird.

Die trockenen Ähren bleiben nach der Blüte dekorativ und beleben die Beete während der Wintermonate im Garten.

Winterhart bis -20 °C, kann der Perovskia in allen Regionen gepflanzt werden. Es handelt sich um eine genügsame Pflanze, die volle Sonne und die Trockenheit armer, eher kalkhaltiger, steiniger und kiesiger, sehr gut durchlässiger Böden liebt. Sie verträgt ohne Probleme Trockenheit, Umweltverschmutzung und sogar salzhaltige Gischt an der Küste.

Das ist ein Glücksfall für trockene Gärten und ein unverzichtbarer Bestandteil eines mediterranen Gartens, wo sie einen großen Steingarten oder ein großes Staudenbeet strukturiert und ebenso den trockenen, anspruchslosen Böschungen des Gartens wie niedrigen Hecken mehr Leichtigkeit verleiht. Die kleinen, kompakten Sorten (‘Lacey Blue’) können auch als Einfassung oder im Topf kultiviert werden, um sonnige Balkone und Terrassen zu verschönern.

Wichtigste Arten und Sorten

Die Gattung umfasst 7 Arten, kultiviert werden jedoch vor allem die großwüchsige Sorte ‘Blue Spire‘, die bis zu 1,20 m hoch wird, sowie die kleinwüchsigen Sorten ‘Little Spire‘ und ‘Lacey Blue’ – die beiden besten Kultivare von Perovskia atriplicifolia, der in unseren Gärten am weitesten verbreiteten Art.

Die beliebtesten
Unsere Favoriten
Blauraute Blue Spire - Perovskia atriplicifolia

Blauraute Blue Spire - Perovskia atriplicifolia

Eine wunderschöne, ungewöhnlich üppige lavendelblaue Blüte. Diese Blauraute ist aus einem Trockengarten nicht wegzudenken.
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 1,20 m
Blauraute Lacey Blue - Perovskia atriplicifolia

Blauraute Lacey Blue - Perovskia atriplicifolia

Eine neue Zwergsorte mit himmelblauen Blüten. Ideal im Topf auf einer sonnigen Terrasse.
  • Blütezeit August für Oktober
  • Höhe bei Reife 50 cm
Blauraute Little Spire - Perovskia atriplicifolia

Blauraute Little Spire - Perovskia atriplicifolia

Sie bildet einen schönen, kompakten Horst, der nicht auseinanderfällt. Ihre unermüdliche Sommerblüte mit langen Rispen lavendelblauer Blüten begeistert. Dank ihrer mittleren Größe passt sie sowohl in jedes Beet als auch in einen großen Kübel auf der Terrasse.
  • Blütezeit Juli für November
  • Höhe bei Reife 80 cm
Blauraute Silvery Blue - Perovskia atriplicifolia

Blauraute Silvery Blue - Perovskia atriplicifolia

Eine kompaktere, besonders leuchtende Hybridform mit fast weißem, schön silbrigem Laub und einer unermüdlichen Sommerblüte in leuchtendem Lavendelblau.
  • Blütezeit Juli für November
  • Höhe bei Reife 50 cm

 

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Pflanzung

Wo sollte man Perovskia oder Blauraute pflanzen?

Von seiner Himalaya-Herkunft hat der Perovskia eine gute Winterhärte bewahrt und wächst überall in Frankreich. Während der Wurzelstock in gut drainiertem Boden problemlos Temperaturen von -15 bis -20 °C verträgt, kann die oberirdische Vegetation bereits ab -10 °C unter Frost leiden, besonders in kalten und feuchten Regionen. Im Frühjahr treibt die Pflanze jedoch wieder aus dem Wurzelstock aus. Es kann allerdings etwas dauern, bis sie richtig wieder austreibt: Manchmal wartet sie bis zum Mai, bevor sie erste Anzeichen des Neuaustriebs zeigt. (In feuchten Regionen mit strengen und niederschlagsreichen Wintern ersetzen Katzenminzen die Blauraute vorteilhaft.)

Der Perovskia fürchtet weder Trockenheit, noch Umweltverschmutzung, noch salzhaltige Gischt. Ein Stadtgarten oder ein der Meeresgischt ausgesetzter Küstengarten ist für ihn problemlos geeignet.

Auch wenn er Halbschatten recht gut verträgt, zeigt er sich in voller Sonne kräftiger; diese verstärkt die silberne Färbung seines Laubs und intensiviert seinen Duft. Er ist ein genügsamer Strauch, der in der Natur auf armen und steinigen Böden wächst. Er bevorzugt trockene, leichte, steinige Böden, auch kalkhaltige, gut drainierte und wenig fruchtbare.

Ein zu nährstoffreicher Boden würde die Silhouette der Pflanze beeinträchtigen, da der Busch dann zum Vergeilen neigt und eine unordentliche Form annimmt.

Er fürchtet nur lehmige, verdichtete und im Winter zu feuchte Böden, die seine Wurzeln ersticken; bei einem Boden, der Wasser zurückhält, sollten Sie ihn auf einem geneigten Hang pflanzen.

Reservieren Sie ihm einen schönen, sonnigen und gut freigestellten Standort: Er neigt dazu, sich auszubreiten, sich manchmal sogar fächerförmig niederzulegen und dadurch benachbarte Pflanzen zu überwuchern. Die kleineren Sorten haben den Vorteil, aufrecht zu bleiben und sich von schlechtem Wetter unbeeindruckt zu zeigen.

Er ist die bevorzugte „Schnellstarter“-Pflanze ungeduldiger Gärtner und für neue Gärten! Er verwandelt ein einfaches Beet rasch in eine poetische Komposition und kehrt jedes Jahr zuverlässig wieder.

Mit seiner dekorativen, zugleich luftigen Silhouette bezaubert er naturnahe Gärten mit wildem Charakter. Die höchsten Sorten werden in die Mitte oder an den hinteren Rand von Beeten gepflanzt, denen sie eine luftige Struktur und eine eindrucksvolle, bewegte Vertikalität verleihen. Zwergsorten wie ‘Lacey Blue’, die bei Reife nicht höher als 50 cm werden, bilden kompakte Teppiche in den Staudenbeeten und eignen sich im Sommer gut für Pflanzgefäße auf der Terrasse.

In einem Trockengarten oder Kiesgarten bringt der Perovskia eine stets willkommene frische Note. Seine himmelblauen Ähren fügen sich in jede Gestaltung ein – auf Hängen, in trockenen Steingärten, in von der Sonne erhitzten Beeten oder in einer niedrigen Hecke – und verleihen den sommerlichen Szenen Leichtigkeit und einen Hauch von Weite.

Wann sollte man die Blauraute pflanzen?

Der Perovskia kann gleichermaßen im Frühjahr von März bis Mai in feuchtem Klima und nach Ende der Frostgefahr oder im Herbst von September bis Oktober gepflanzt werden.

Wie pflanzt man die Blauraute oder Perovskia?

Im Freiland

Für eine schöne Wirkung bilden Sie eine üppige Gruppe aus mindestens 3 bis 5 Pflanzen mit einem Abstand von 60 cm. Sie können ihn auch in eng stehenden Reihen (alle 50 bis 60 cm) pflanzen, um eine leichte niedrige Hecke als Abgrenzung zu bilden.

Geben Sie bei der Pflanzung weder Kompost noch Dünger hinzu, sondern vor allem in zu schwerem oder lehmigem Boden einige Steine oder eine Schaufel Kies, um die Drainage zu verbessern.

  • Heben Sie ein zwei- bis dreimal so großes Pflanzloch wie der Wurzelballen aus
  • Lockern Sie die ausgehobene Erde gründlich auf
  • Verteilen Sie eine Schicht Kies am Boden des Pflanzlochs
  • Setzen Sie den Wurzelballen in die Mitte des Pflanzlochs und bedecken Sie den Hals gut mit Erde
  • Füllen Sie das Pflanzloch mit der ausgehobenen, mit Flusssand vermischten Erde auf
  • Drücken Sie die Erde leicht an
  • Gießen Sie sparsam, damit die Pflanze gut anwächst

Im Topf

Das Substrat muss sehr drainierend sein, um Staunässe an den Wurzeln zu vermeiden. Verbessern Sie die Drainage mit Kies, grobem Sand oder einer Mischung aus Steinen.

  • Verteilen Sie in einem großen Terrakottatopf mit mindestens 40 cm Durchmesser eine Drainageschicht
  • Pflanzen Sie in eine Mischung aus Gartenerde oder Blumenerde für mediterrane Pflanzen und grobem Flusssand
  • Gießen Sie bei der Pflanzung und anschließend ohne Überschuss
  • Stellen Sie den Perovskia in die volle Sonne

→ Erfahren Sie dank Virginias Tipps mehr über die Pflanzung und Kultur des Perovskia im Topf!

Perovskia

Der Perovskia weiß zusammen mit Gräsern das Licht so gut einzufangen!

Blauraute pflegen und zurückschneiden

Einmal gut eingewachsen, weiß sich die Blauraute unauffällig zu machen und kommt ohne Bewässerung und fast ohne Pflege aus. Sie ist die ideale Pflanze für eilige Gärtner und Wochenendgärten!

Ihre Vorliebe für trockene, gut drainierte Böden lässt sie häufige Wassergaben scheuen: Sobald sie gut eingewurzelt ist, brauchen Sie diese echte Kamelpflanze nicht mehr zu bewässern. Dünger ist für diese äußerst genügsame Pflanze nicht erforderlich!

Am Ende des Winters (im Februar/März) muss die Blauraute unbedingt bodennah zurückgeschnitten werden. Schneiden Sie die Pflanze mithilfe einer Heckenschere auf 20–30 cm über dem Boden zurück, damit sie ihre schöne Silhouette behält. Entfernen Sie bei Bedarf alte Zweige mit einer Gartenschere, um das Innere des Horsts auszulichten. Warten Sie gegebenenfalls, bis die neuen Triebe austreiben, und entspitzen Sie sie (schneiden Sie die Spitze mit den Fingern ab) um die Hälfte, sobald sie eine Höhe von 30 bis 40 cm erreicht haben: So fördern Sie eine stärkere Verzweigung und einen dichteren Wuchs.

Dieser radikale Rückschnitt sorgt dafür, dass die Pflanze ihre schöne buschige Form behält, fördert einen kräftigen, von der Basis an dicht belaubten Neuaustrieb und ermöglicht eine üppige Blüte im Laufe der Jahre.

Im Topf

Gießen Sie ohne Überschuss (warten Sie, bis die Erde zwischen zwei Wassergaben abgetrocknet ist). Im Winter stellen Sie das Gießen ein. Düngen Sie die Pflanze während der Vegetationsperiode gegebenenfalls mit einem Dünger für Blühpflanzen.

Schneiden Sie den Horst am Ende des Winters zurück und füllen Sie im Frühjahr Blumenerde nach. Topfen Sie die Pflanze alle 3–4 Jahre um.

→ Erfahren Sie mehr über den Rückschnitt der Blauraute in unserer Anleitung

Mögliche Krankheiten und Schädlinge

In gut durchlässigem Boden hat die Blauraute keine Feinde und ist unempfindlich gegenüber Krankheiten.

Wie vermehrt man Blauraute durch Stecklinge?

Die Blauraute lässt sich im Mai leicht durch krautige Stecklinge oder im August beziehungsweise September durch halbholzige Stecklinge vermehren.

Wie gewinnt man krautige Stecklinge von Blaurauten?

  • Wenn Sie die Triebe Ende Mai entspitzt haben, verwenden Sie die beim Rückschnitt abgeschnittenen Triebspitzen
  • Entfernen Sie die Blätter am unteren Ende
  • Pflanzen Sie sie in ein gut drainierendes Substrat aus Erde und Perlite
  • Gießen Sie regelmäßig, aber nicht zu viel, und stellen Sie die Stecklinge in den Schatten
  • Setzen Sie sie im Herbst ins Freiland oder lassen Sie die Jungpflanze im Topf bis zum folgenden Frühjahr geschützt stehen

Blauraute durch halbholzige Stecklinge vermehren

  • Schneiden Sie am Ende des Sommers die Spitze eines nicht blühenden Seitentriebs (5 bis 10 cm lang) ab, der sich bereits im Übergang vom weichen zum harten Holz befindet
  • Entfernen Sie die Blätter am unteren Drittel
  • Pflanzen Sie den Steckling in eine poröse Mischung aus Flusssand und Blumenerde
  • Stellen Sie die Stecklinge in einem frostgeschützten Frühbeet auf
  • Halten Sie das Substrat bis zur Bewurzelung feucht, aber nicht nass
  • Topfen Sie Ihre Stecklinge
  • Pflanzen Sie sie im folgenden Frühjahr aus
  • Entspitzen Sie die Triebe, damit die Pflanzen buschiger wachsen
  • Gießen Sie die Pflanzen im ersten Jahr nach der Pflanzung reichlich

→ Erfahren Sie mehr in unserer Anleitung: Wie vermehrt man Blaurauten?

Blauraute im Garten kombinieren

Dekorativ und blühend, mit seinem silbrig-weißen Laub und seiner azurblauen Blüte, fügt sich die Blauraute in alle Wünsche des eiligen Gärtners. Mit seiner hohen markanten Wuchsform setzt sie Akzente in der Landschaft und bildet stets einen atemberaubenden Blickfang in einem pflegearmen Trockengarten oder im Topf auf einer Terrasse.

Sie ist wunderschön in Beeten mit wildem Charakter und in den mediterranen Gärten. Sie verleiht allen lockeren Arrangements einen lebendigen und romantischen Akzent und bringt einen Hauch Frische mitten im Sommer.

Sibirischen Salbei kombinieren

Ein Beispiel für eine Kombination: Perovskia atriplicifolia, Phlox paniculata ‘Bright Eyes’, Nicotiana alata, Alchemilla mollis, Verbena bonariensis.

Leicht zu kombinieren, mildert sein silbriges Laub leuchtende und kontrastreiche Farben ab und dient zahlreichen kompakteren Stauden als Rahmen, denen es Leichtigkeit und Volumen verleiht.

Als Blickfang in trockenen und wilden, von der Sonne verwöhnten Gärten oder an einem windigen Standort mit salzhaltiger Luft, umgibt sich die Perovskie gerne mit ebenso genügsamen mediterranen Pflanzen wie Heiligenkraut, Silbrigem Beifuß, Brennender Winde, Kugeldistel, Mannstreu, Sonnenröschen, Strohblume, Lavendel oder kriechendem Rosmarin.

Für eine schöne Harmonie in Pastelltönen kombinieren Sie sie mit remontierenden Rosen, deren Fuß sie bis zum Herbst verdeckt, einigen Horsten großer Katzenminze, Prachtkerzen, kleinblütigem purpurfarbenem Knoblauch, Igelköpfen und Argentinischem Eisenkraut.

Im Beet passt sie gut zu anderen riesigen, luftigen Stauden wie Rittersporn, Buschmalven, Stockrosen, der Österreichischen Königskerze oder auch Astern, die einer üppigen Pflanzung eine schöne Dichte verleihen.

In mineralischen Pflanzungen hebt sie sich zwischen blaugrünen Gräsern wie Schwingel oder im Gegenteil goldfarbenen Tönen wie der Schlängel-Schmiele, dem Federgras, der Gold-Segge, dem Federborstengras oder auch der Unbegrannten Trespe ab, die sie beim leisesten Windhauch begleiten.

Sibirischen Salbei kombinieren

Ein Beispiel für eine natürliche Kombination: Sedum ‘Autumn Joy’ (Syn. Sedum ‘Herbstfreude’), Echinacea purpurea, Eupatorium maculatum ‘Atropurpureum’, Perovskia atriplicifolia ‘Blue Spire’.

Ihre indigoblauen oder malvenfarbenen Blüten bilden besonders gelungene Kontraste mit kühlen Farben wie Gelb und harmonieren mit Frauenmantel, Garbe, Fenchel, Kokardenblume, Sonnenhut, Großblütigem Fingerkraut, Olymp-Johanniskraut oder auch dem Gemeinen Rutenkraut.

In einer sonnigen Rabatte kombinieren Sie die Zwerg-Perowskien mit Lavendel und ihren Verwandten, den Salbeiarten.

Auf einer Terrasse stellen Sie Ihre Blauraute neben eine Aubergine und einige Stauden mit aromatischem Laub wie Purpurfenchel oder Lavendel.

→ Entdecken Sie Ideen für Kombinationen mit der Perovskia im Ratgeber von Gwenaëlle

Nützliche Ressourcen

  • Mögen Sie Sträucher mit blauen Blüten? Entdecken Sie unseren Artikel: 8 Sträucher mit blauen Blüten, die Sie in Ihrem Garten haben sollten
  • Mit der Blauraute gestalten Sie sommerliche Pflanzungen in Blau und Gelb im Stil eines „azurblauen Sonnengartens“!
  • Ratgeber: 10 Sträucher mit sommerlicher Blüte, die Sie in Ihrem Garten haben sollten
  • Anleitung: Wann und wie Sie die Blauraute schneiden
  • Ratgeber: Die Blauraute im Topf kultivieren
  • Blogartikel: Die Blauraute ‘Blue Spire’: unverzichtbar im Trockengarten

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Perovskia, Afghanischer Salbei - alles Wissenswerte