Pelargonium, Storchschnabel: Pflanzen und Pflege

Pelargonium, Storchschnabel: Pflanzen und Pflege

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 7. August 2025  durch Virginie T. 19 min.

Pelargonien kurz erklärt

  • Die Pelargonie blüht lang und üppig: einen Großteil des Jahres, von Mai bis zum ersten Frost
  • Die stets schönen, pflegeleichten Blüten des Storchschnabels bieten eine große Farbvielfalt – von Pastelltönen bis zu leuchtenden Farben
  • Sein teils panaschiertes, oft duftendes Laub verströmt Aromen von Rose, Zitrone, Apfel und sogar Schokolade und hält Mücken fern!
  • Frostempfindlich, wird er als einjährige Pflanze im Freiland oder im Topf kultiviert und im Winter eingeräumt: Er gedeiht in allen Regionen
  • Als König von Balkon, Ampel und Blumenkasten macht er auch in Beeten und Rabatten eine außergewöhnliche Figur
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Was wären unsere Fensterbänke, Balkone, Sommerbeete und Beeteinfassungen ohne das Pelargonium, besser bekannt als Geranie?

Im Gegensatz zu seinem Verwandten, dem Storchschnabel, ist das Pelargonium eine nicht winterharte, frostempfindliche Pflanze, die meist einjährig kultiviert wird, sofern sie nicht im Winter frostgeschützt untergebracht wird. Eine Auspflanzung ins Freiland ist nur in den mildesten Regionen möglich.

Das tut seiner Beliebtheit keinen Abbruch! Pelargonien bieten eine große Vielfalt an Formen, Farben, Texturen und Düften und können regelrecht süchtig machen!

geranium

Pelargonien gibt es in zahlreichen Sorten, etwa als Pelargonium zonale mit samtigen Blättern, die durch eine dunklere Zone gekennzeichnet sind, als Efeu-Pelargonie (Pelargonium peltatum), der „Königin der Balkone“, die den ganzen Sommer über blühende Kaskaden bildet, als Blumen-Pelargonie mit großen Blüten oder als Duftende Pelargonie wie die Rosen-Pelargonie (Pelargonium graveolens), deren Blätter reich an ätherischen Ölen je nach Kultivar unterschiedliche Düfte nach Rose, Zitrone, Minze oder sogar Schokolade verströmen und Mücken fernhalten sollen.

Die Blätter der Duftenden Pelargonie sind essbar, ihre Wurzel wird außerdem wegen ihrer klärenden Wirkung in der Phytotherapie verwendet.

Sie besitzt eine lange und üppige Blüte, die 6 Monate im Jahr anhält (bei warmer Überwinterung sogar länger), und reicht von reinem Weiß bis zum leuchtendsten Rot. Erst die ersten Herbstfröste beenden die Blüte.

Mal elegant, mal fast schrill, fühlt sie sich in jedem Garten und unabhängig von dessen Stil wohl – im Beet, in Beeteinfassungen, Steingärten, Töpfen und Ampeln.

Bei jedem Wetter schön, brauchen Geranienblüten nur Sonne und regelmäßige Wassergaben.

Von der Pflege bis zum Rückschnitt: Entdecken Sie unsere außergewöhnliche Pelargonien-Kollektion als Mini-Jungpflanzen oder unsere Geraniensamen, die sich so leicht säen lassen! Warum also darauf verzichten?

Beschreibung und botanische Merkmale

Steckbrief

  • Lateinischer Name Pelargonium
  • Gebräuchlicher Name Pelargonie, Duftende Pelargonie, Großblütige Pelargonie, Balkon-Pelargonie
  • Blüte April/Mai bis Herbst
  • Height 0,15 bis 1 m
  • Exposition Sonne oder Halbschatten
  • Art des Bodens Alle, gut drainiert
  • Winterhärte frostempfindlich

Die Pelargonie, besser bekannt als Geranie, ist eine Staude oder ein Unterstrauch aus der Familie der Geraniaceae.

Die aus den Bergregionen Südafrikas stammende Pelargonie ist in unseren Breiten nicht winterhart und wird meist einjährig kultiviert, auf Terrasse oder Balkon – anders als ihr Verwandter, der Storchschnabel, eine winterharte Art, die in unseren Gärten im Boden bleiben kann. Die Pelargonie wird übrigens fälschlich „Geranie“ genannt. Geranien und Pelargonien sind trotz ihrer Zugehörigkeit zur selben Familie zwei klar unterschiedliche Arten. Dennoch ist die Bezeichnung „Geranie“ für Pelargonien weiterhin gebräuchlich.

Die Gattung Pelargonium umfasst etwa 230 Arten und fast 1.000 Sorten. Viele Kultivare und Hybriden wurden aus rund 20 Arten gezüchtet, darunter Pelargonium grandiflorum, die Großblütige Pelargonie (Pelargonium × domesticum), Pelargonium graveolens oder die Rosen-Pelargonie, die duftendste Art, die in der Parfümerie verwendet wird und zahlreiche Hybriden hervorgebracht hat, Pelargonium fragrans mit Kiefernduft, Pelargonium crispum, sowie Pelargonium peltatum, die Efeu-Pelargonie, wegen ihrer hängenden Wuchsform auch „Königin der Balkone“ genannt.

Heute findet man nur noch wenige botanische Pelargonien, da sie stark gekreuzt wurden. Die meisten Kultivare gehören zu vier Hauptgruppen: Efeu-Pelargonie mit hängenden Trieben, die sich besonders für Ampeln und Balkonkästen eignet; Zonal-Pelargonie (Pelargonium × hortorum), ein Klassiker mit aufrechten Trieben, der häufig im Beet verwendet wird; Regal-Pelargonie oder Großblütige Pelargonie; sowie Duftende Pelargonie oder Rosen-Pelargonie, auch „Duftgeranie“ genannt, deren Blätter aromatisch sind.

Daneben gibt es die „Unique“-Pelargonien. Diese Untersträucher können innerhalb einer Saison 1 m hoch werden. Ihr Laub verströmt bei der kleinsten Berührung einen intensiven, würzig-scharfen Duft.

Pelargonium

Botanische Illustrationen: Pelargonium grandiflorum / Pelargonium graveolens / Pelargonium peltatum

Mit ihrem schnellen Wachstum bildet die Pflanze einen dichten, buschigen Horst, der fast ebenso breit wie hoch wird. Je nach Sorte erreicht sie 0,10 m Höhe bei Zwerg- und Minisorten bis 1,20 m bei den größten Pelargonien. Manche Geranien ähneln einem kleinen Strauch mit ausgebreiteter Wuchsform.

Die Wuchsform variiert je nach Sorte: Die Zonal-Pelargonie wächst aufrecht und bildet einen kompakten oder sehr ausgebreiteten Busch, während die berühmte Efeu-Pelargonie hängend wächst. Ihre Triebe können 1 m lang werden.

Die verzweigten Triebe tragen Blätter in unterschiedlichsten Formen: Sie sind wechselständig, fleischig, rundlich, gelappt oder spitz, tief von Blattadern durchzogen, behaart oder glänzend und besitzen gezähnte oder gewellte Ränder. In Regionen ohne Winterfröste bleiben die Blätter meist immergrün.

Bei der Efeu-Pelargonie sind sie derb, glatt und glänzend wie Efeublätter. Andere Blätter sind fächerförmig gerundet oder bei Pelargonium cucullatum trichterförmig. Manchmal sind sie so stark gelappt, dass sie an Ahornblätter erinnern.

Oft besitzen die Blätter einen langen Blattstiel, messen 1 bis 15 cm im Durchmesser und zeigen alle Grüntöne: leuchtendes Grün bei Efeu-Pelargonien, mittleres oder zartes Grün, mitunter cremeweiß, golden oder silbern panaschiert, oder graugrün mit rotem Rand. Sie können zwei- oder dreifarbig sein. Zahlreiche Sorten besitzen dekoratives Laub, etwa ‘Mrs Pollock‘ und ‘Vancouver’, die bei Sammlern beliebt sind.

Die Zonal-Pelargonie (darunter die Kultivare ‘Fantaisie’) zeichnet sich durch runde, meist zonierte Blätter aus (daher der Name „Zonale“). Sie sind mitunter dekorativ heller gerandet und vor allem von farbigen Höfen gezeichnet, die unregelmäßige, konzentrische Kreise in Braun, dunklem Bronzegrün, Schieferblau oder Schwarz bilden oder an „Schmetterlingsflügel“ erinnern. In der Blattmitte hebt sich ein deutlich anderer Farbton ab.

Blätter der Balkon-Pelargonie

Vielfalt des Laubes bei Pelargonien

Das Laub der Duftenden Pelargonie ist reich an ätherischen Ölen und stark aromatisch. Die raueren oder weichen, runzeligen, oft tief eingeschnittenen Blätter verströmen beim Zerreiben vielfältige Düfte: nach Zitronenrose, grünem Apfel, Zitrone, Melisse, Orange, Minze, Eukalyptus, bei Pelargonium fragrans nach Kiefer, nach Gewürzen und sogar nach Haselnuss, Schokolade oder Möhre! Pelargonium × graveolens und die Rosen-Pelargonie (P. capitatum) mit Rosenduft sind in der Parfümerie sehr beliebt.

Diesem aromatischen Laub wird eine mückenabwehrende Wirkung zugeschrieben.

Die essbaren Blätter aromatisieren auch Obstsalate.

Das Laub überragend, erscheint die oft besonders lange und üppige Blüte je nach Art von April bis Oktober oder ganzjährig bei einer Überwinterung zwischen 10 und 15 °C. Die Pelargonie bildet eine Fülle einfacher, halbgefüllter oder gefüllter Blüten, die schon als Knospen und voll erblüht attraktiv sind.

An den Triebspitzen stehen die Blüten in mehr oder weniger großen, doldigen Blütenständen. Sie erneuern sich den ganzen Sommer über und bilden einen schönen Kontrast zum Laub.

Die Blütenform variiert je nach Art: Zonal-Pelargonien besitzen große Blütenköpfe mit einfachen oder gefüllten Blüten, die sich zu kugeligen, 5 bis 13 cm großen Blütenständen vereinen und deutlich über dem Laub stehen. Efeu- und Duft-Pelargonien bilden dagegen unzählige kleinere Blüten in lockereren, weniger imposanten Dolden. Die Blüte der Pelargonien mit aromatischem Laub ist weniger spektakulär, dafür zart und zurückhaltend.

Blüte der Balkon-Pelargonien

Einige Blüten: Pelargonium peltatum ‘Big 5 White Angel’, Pelargonium ‘Mosquitaway Eva’, Pelargonium graveolens, Pelargonium cucullatum, Pelargonium ‘Paton’s Unique’ und Pelargonium ‘Wilhelm Langguth’

Die Blüten bestehen aus mindestens 5 bis 6 Blütenblättern und sind schalen-, stern-, trompeten- oder trichterförmig oder erinnern an einen Schmetterling (die beiden oberen Blütenblätter sind größer als die drei unteren). Sie messen 1 bis 4 cm im Durchmesser. Manche ähneln kleinen Rosen (Pelargonium hortorum ‘Appleblossom’), andere sogar Kaktus-Dahlien mit gedrehten, eingerollten Blütenblättern. Wieder andere besitzen schmale, spitze Blütenblätter mit eingeschnittenem Rand (Fireworks ‘Scarlet’).

Die farbenfrohe Sommerblüte beschränkt sich nicht auf die traditionelle leuchtend rote Geranie. Je nach Sorte erscheinen die Blüten einfarbig oder mehrfarbig, leuchtend, selten, tief oder pastellfarben – von Bordeaux und Weinrot über frisches Rosa, Parma, Purpur und Reinweiß bis hin zu seltenerem Gelb und Lachsorange. Diese leuchtenden oder samtigen Farben verblassen in der Sonne nicht.

Manche Blütenblätter sind geädert oder mit feinen zwei- und manchmal dreifarbigen Nuancen panaschiert und zeigen mehr oder weniger kontrastreiche kleine Flecken.

Nach der Blüte entwickeln sich sehr lang gestreckte Früchte, die an einen Vogelschnabel erinnern. Daher stammt der Name „Pelargonium“, der auf Griechisch „Storch“ bedeutet.

Samen der Balkon-Pelargonie

Typische Früchte in Vogelschnabelform

Die Blüte der Duftenden Pelargonie ist leicht aromatisch, essbar und kann sommerliche Desserts wie Sorbets verfeinern.

Als nicht winterharte Pflanze ist die Pelargonie frostempfindlich und muss in Regionen mit kalten Wintern im Gewächshaus überwintert werden. Sie ist trockenheitsverträglich und wächst schnell in leichten, gut drainierten, fruchtbaren Böden, in voller Sonne oder in warmen Regionen besser im Halbschatten.

Die Geranie ist eine unverzichtbare einjährige Pflanze für sommerliche Bepflanzungen. Sie bringt Struktur und Farbe in Beete, Rabatten und sonnige Säume sowie Ampeln und Pflanzgefäße auf Terrasse, Balkon oder im Wintergarten.

Seit Jahrhunderten wird die Pelargonienwurzel wegen ihrer wohltuenden und heilenden Wirkung in der Pflanzenheilkunde eingesetzt, unter anderem zur Linderung von Symptomen bei Atemwegsinfektionen wie Bronchitis.

Wichtige Arten und Sorten

Bei den 230 Pelargonien-Arten kann man leicht den Überblick verlieren! Zunächst gilt es, das frostempfindliche Pelargonie zu unterscheiden, das bei uns als einjährige Pflanze kultiviert wird, vom winterharten Storchschnabel, der jahrelang im Gartenboden bleiben kann.

Die Pelargonie wird fälschlich „Geranie“ genannt. Der Botaniker Carl von Linné fasste 1787 Pelargonien und Storchschnäbel unter einer Gattung zusammen. Etwa 25 Jahre später erkannte der französische Botaniker L’Héritier den Fehler und schuf die Gattung Pelargonium. Zu spät! Der Irrtum hielt sich noch lange … Beide Pflanzen gehören zwar zur Familie der  Storchschnabelgewächse, doch das ist auch schon ihre einzige Gemeinsamkeit!

Man unterscheidet mehrere Pelargonien-Gruppen, innerhalb derer zahlreiche Kultivare entstanden sind. Hinzu kommen die Hybriden! Sie eignen sich für unterschiedliche Verwendungen und erscheinen in einer Vielzahl von Farben. Außerdem bieten sie eine große Vielfalt an Texturen und Düften!

  • Die Zonal-Pelargonie (30 bis 50 cm hoch): Sie ist die klassische Geranie und bildet mit ihren aufrechten Stängeln farbenfrohe Büschel, runde, samtige Blätter mit einer kontrastierenden Zone in Form eines Heiligenscheins und große Blütenstände in Rot-, Rosa- und Weißtönen, einfarbig oder zweifarbig. Sie gehört zur großen Gruppe der Hybriden Pelargonium x hortorum. Verwendung findet sie im Beet und in Balkonkästen.
  • Die Efeu-Pelargonie (bis 1 m hoch): Sie ist der „Balkonkönig“ und wird am häufigsten in Pflanzgefäßen, Balkonkästen oder Ampeln verwendet. Sie bildet Kaskaden aus hängenden oder kriechenden Blüten. Ihre glänzenden, leuchtend grünen Blätter erinnern an Efeu.
  • Die Duftpelargonie: Ihre Blüte ist unauffälliger, ihr raues oder samtiges Blatt ist manchmal gelb oder silbern panaschiert. Vor allem verströmt sie beim Zerreiben unterschiedliche Düfte nach Apfel, Minze, Gewürzen, Zitrone oder Orange. P. x graveolens und P. capitatum verströmen einen Rosenduft, der in der Parfümerie häufig verwendet wird.
  • Die Floristen-Pelargonie oder Großblütige Pelargonie (Pelargonium grandiflorum): Sie ist auch als „Königspelargonie“ bekannt. Sie ähnelt der Zonal-Pelargonie, hat jedoch gezähnte Blätter und deutlich größere Blütenstände. Sie wird häufig im Haus oder Gewächshaus kultiviert.

Entdecken Sie unsere einzigartige Sammlung von Geranien als Jungpflanzen oder als Samen, darunter einige exklusive Sorten!

Die beliebtesten Sorten

[produkt sku=”80424″ blog_description=”Ein Klassiker! Seine hängende Wuchsform, seine Widerstandsfähigkeit gegen schlechtes Wetter und seine Pflegeleichtigkeit machen ihn zum Balkonkönig. Ohne zu zögern für Ampeln oder Pflanzgefäße wählen!” template=”listing1″ /]

[produkt sku=”82104″ blog_description=”Eine strahlende Geranie mit wunderschön panaschiertem Laub. Sie sorgt das ganze Jahr über für eine dauerhaft dekorative Wirkung in Pflanzgefäßen.” template=”listing1″ /]

[produkt sku=” 81296″ blog_description=”Sie ist mit weichen, samtigen und bei der kleinsten Berührung duftenden Blättern bedeckt. Ihr Duft erinnert an Rosen. Im Garten, am Wegesrand oder im Topf auf der Terrasse oder Veranda aufstellen.” template=”listing1″ /]

Unsere Favoriten

[produkt sku=”82089″ blog_description=”Eine einzigartige Sammlung rosa- und rotblühender Sorten. Für Kübel und Balkonkästen.” template=”listing1″ /]

[produkt sku=”82094″ blog_description=”Ein unverzichtbarer Klassiker mit sehr schöner dunkelroter Blüte. Mit seiner halb hängenden Wuchsform ideal für blühende Pflanzgefäße oder Beeteinfassungen.” template=”listing1″ /]

[produkt sku=”82101″ blog_description=”Eine originelle Sorte mit kompakter Wuchsform und ungewöhnlich sternförmigen Blüten. Ein Schmuckstück für Terrasse oder Balkon.” template=”listing1″ /]

[produkt sku=” 912″ blog_description=”Eine exklusive Mischung der besten als Samen erhältlichen Zonal-Pelargonien in verschiedenen Rot-, Pink-, Lachsrosa- und Weißtönen. Ideal für sommerliche Beete und Balkonkästen.” template=”listing1″ /]

[produkt sku=”82098″ blog_description=”Eine neue, kompakte Sorte mit sehr früher Blüte in samtigem Rot. Ideal für kleine Gärten, Ampeln und Balkonkästen.” template=”listing1″ /]

[produkt sku=” 86227″ blog_description=”Diese Geranie vereint die Vorzüge von Efeu- und Zonal-Pelargonie. Sie bildet einen kompakten Busch mit schönen Dolden in kräftigem Rot. Ein Champion für Balkone!” template=”listing1″ /]

[produkt sku=”80422″ blog_description=”Dieser runde und üppige „Balkonkönig“ bildet eine Fülle reinweißer gefüllter Blüten. Prächtig in Ampeln oder Pflanzgefäßen.” template=”listing1″ /]

[produkt sku=”81292″ blog_description=”Ihre Blätter verströmen bei der kleinsten Berührung einen intensiven Duft, der angenehm an Zitrone erinnert. Eine Kultur im Freiland ist nur in frostgeschützten Regionen möglich.” template=”listing1″ /]

[produkt sku=”81298″ blog_description=”Eine Pelargonie mit intensivem Melissenduft, perfekt zur Abwehr von Mücken! Wertvoll für Fensterbänke und blühende Pflanzgefäße.” template=”listing1″ /]

DéEntdecken Sie andere Geranien - Pelargonien

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Pflanzung

Wo Pelargonien oder Geranien pflanzen?

Pelargonien stammen aus Südafrika, sind frostempfindlich und daher in unseren Breiten etwas wärmebedürftig. Unter 0 °C überleben sie nicht.

In milden Küstenlagen und Regionen ohne starke Fröste können sie im Freiland bleiben und ihr Laub sogar im Winter behalten. Anderswo sollten sie einfach im Kalthaus oder Wintergarten bei mindestens 10 °C überwintert werden oder als einjährige Pflanzen kultiviert werden. So können Sie sie von einem Jahr zum nächsten erhalten, indem Sie sie frostfrei überwintern und die Töpfe im Frühjahr wieder nach draußen stellen.

Übrigens: Elisabeth, unsere Spezialistin für mediterranes Klima, kultiviert ein Pelargonium quercifolium im Freiland. Es steht dort seit 5 oder 6 Jahren, ist über 1 Meter hoch und treibt nach stärkerem Frost problemlos aus dem Wurzelstock wieder aus. Außerdem gießt sie es nie!

Pelargonien sind anspruchslos an den Boden, von Natur aus resistent gegen sommerliche Trockenheit und unempfindlich gegenüber schlechtem Wetter. Sie kommen mit gut drainierendem Boden zurecht, zeigen ihre ganze Schönheit aber in nährstoffreichem, leichtem Boden.

Aus ihrer südafrikanischen Heimat haben sie ihre Vorliebe für Sonne und Wärme bewahrt. In Südfrankreich gedeihen sie in voller Sonne oder im Halbschatten.

Pelargonien können Sie ins Freiland oder in einen Topf pflanzen.

Mit ihrem dekorativen, manchmal duftenden Laub und ihrer üppigen Blüte ist Pelargonium aus sommerlichen Pflanzungen nicht wegzudenken – ob romantisch, farbenfroh oder elegant. Auch für naturnahe Gärten ist es ideal.

Da Pelargonien nicht winterhart sind, sind sie die Stars unter den einjährigen Sommerpflanzen mit ihrem vergänglichen Charme. Ihre Pflanzungen werden jedes Jahr neu gestaltet. Lange Zeit schmückten sie vor allem Blumenampeln und Balkonkästen auf Fensterbänken, Balkonen und Terrassen. Heute finden sie auch ihren Platz in Beeten, Rabatten und sonnigen Einfassungen, wo sie während der gesamten warmen Jahreszeit schnell für einen fröhlichen Farbtupfer sorgen.

pelargonium

Hängegeranien bilden blühende Kaskaden und eignen sich ideal für Blumenampeln und Steingärten. Auch als Bodendecker sind sie ausgezeichnet. Sie können außerdem an einem Rankgitter an einer Außenwand oder im Wintergarten befestigt werden.

Die Zonal-Pelargonie wächst zu kompakten, farbenfrohen Büschen heran und ist ideal für Beete, Pflanzgefäße und Einfassungen.

Duftgeranien machen sich hervorragend als kleine Hecke oder Einfassung entlang eines Weges oder in einem großen Topf auf der Terrasse oder im Wintergarten – immer in Hausnähe, damit Sie ihren Duft genießen können.

Alle Pelargonien eignen sich außerdem sehr gut für die Kultur im Gewächshaus.

Wann Pelargonien oder Geranien pflanzen?

Die Pflanzung von Pelargonien oder Geranien erfolgt im Frühjahr, variiert aber je nach Region. In milden Klimazonen können Sie unsere Pelargonien als Mini-Jungpflanzen bereits im März oder April pflanzen. Warten Sie in den nördlichsten Regionen bis Mitte Mai, bevor Sie sie ins Freiland setzen. Bis dahin können Sie sie an einem warmen, hellen Platz im Topf vorkultivieren und so ihr Wachstum beschleunigen.

Sobald die Pflanzen eintreffen, topfen Sie sie in jedem Fall um und stellen sie geschützt auf, etwa in den Wintergarten oder ins Gewächshaus. Die Temperatur sollte über 14 °C liegen. Warten Sie, bis keine Frostgefahr mehr besteht und der Boden sich ausreichend erwärmt hat, bevor Sie sie pflanzen oder ins Freie stellen.

Wie pflanzt man Pelargonien?

  • Im Freiland

Für eine farbenfrohe Massenwirkung empfiehlt sich eine Gruppenpflanzung. Rechnen Sie mit 5 bis 7 Pflanzen pro m² und einem Abstand von 20 cm zwischen zwei Pflanzen. Pelargonien benötigen leichten, humusreichen, vor allem aber drainierenden Boden. Bringen Sie in Böden mit Staunässe unbedingt eine Drainageschicht aus Kies ein.

  • Lockern Sie den Boden gründlich
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das zwei- bis dreimal größer als der Mini-Wurzelballen ist
  • Setzen Sie den Mini-Wurzelballen ein und bedecken Sie ihn, ohne ihn zu tief zu pflanzen, mit etwas Lauberde
  • Drücken Sie die Erde vorsichtig an, ohne die Jungpflanze zu beschädigen
  • Gießen Sie den Wurzelbereich gründlich

Weitere Tipps zur Pflanzung einjähriger Mini-Jungpflanzen finden Sie in unserem Blog!

  • Geranien in Topf oder Balkonkasten pflanzen

Alle Geranien sind die Königinnen von Blumenampeln, Balkonkästen, Schalen und Pflanzgefäßen, doch Efeu-Pelargonien werden am häufigsten verwendet. Verwenden Sie eine gut drainierende Mischung, damit keine Staunässe an den Wurzeln entsteht. Mischen Sie ruhig verschiedene Sorten zu farbenfrohen, üppig blühenden Pflanzungen!

  • Geben Sie auf den Boden eines Gefäßes mit Abzugsloch eine gute Drainageschicht aus Kies, Tonscherben oder Blähton
  • Pflanzen Sie in Geranienerde oder eine Mischung aus Gartenerde und Blumenerde
  • Stellen Sie die Pflanzen an einen sonnigen Platz
  • Gießen Sie regelmäßig und lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben nie austrocknen: Die Erde sollte stets feucht, aber niemals nass sein
  • Stellen Sie Pelargonien im Topf nach den letzten Frösten ins Freie

geranium

Wann und wie Pelargonien oder Storchschnabel aussäen?

Die Aussaat von Pelargoniensamen erfolgt unter Schutz von Mitte Januar bis Mitte März. Die Jungpflanzen werden ins Freiland gesetzt, sobald keine Frostgefahr mehr besteht. Sie blühen noch im Aussaatjahr.

Pelargoniensamen erfolgreich aussäen

  • Säen Sie die Pelargoniensamen mit 2 cm Abstand in eine Saatschale mit Aussaaterde, ohne sie mit Erde zu bedecken
  • Bedecken Sie sie mit 1 bis 2 mm Blumenerde
  • Stellen Sie die Schale warm bei mindestens 18 °C, idealerweise bei 20–25 °C, auf
  • Halten Sie die Blumenerde feucht, aber nicht nass
  • Die Keimung erfolgt nach 10 bis 15 Tagen
  • Sobald die Jungpflanzen 4 Blätter haben, pikieren Sie sie in einzelne Töpfe oder Anzuchttöpfe
  • Setzen Sie sie Mitte Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, in die Erde, in Töpfe oder Balkonkästen
  • Knipsen Sie die Triebspitzen der bewurzelten Jungpflanzen frühzeitig aus, um die Verzweigung zu fördern

Entdecken Sie unsere Tipps für die Aussaat einjähriger Pflanzen sowie unseren Ratgeber zur Stecklingsvermehrung von Pelargonium.

Pflege, Rückschnitt und Versorgung

Das Pelargonium ist eine einjährige, üppig blühende Pflanze, die ohne viel Pflege auskommt.

Im Freiland verträgt es Trockenheit recht gut: Gießen Sie nur in den ersten Wochen nach der Pflanzung.

Pelargonien im Topf sollten ein- bis dreimal pro Woche, aber nicht zu reichlich gegossen werden, sobald die Erde an der Oberfläche trocken ist: Das Substrat sollte feucht bleiben.

Pelargonien im Topf sind Starkzehrer und benötigen wöchentliche Gaben von Flüssigdünger für „Pelargonien“, von April bis August, um das kontinuierliche Wachstum und die Blüte zu fördern.

Entfernen Sie die ersten Blütenknospen vollständig und kürzen Sie die Triebspitzen junger Pflanzen ein, um ihre Verzweigung anzuregen.

Entfernen Sie regelmäßig verblühte Blüten und vergilbtes Laub, um die Bildung neuer Blüten zu fördern und die Blütezeit zu verlängern.

Pelargonien vertragen keinen Frost. Im Herbst graben Sie im Freiland kultivierte Pflanzen aus, entsorgen Sie sie oder pflanzen Sie sie vorübergehend in gleich große oder etwas kleinere Töpfe.

Holen Sie die Töpfe ins Haus und stellen Sie sie an einen kühlen, hellen und frostfreien Platz, damit Sie sie überwintern können.

→ Mehr über die Pflege von Pelargonien im Winter erfahren Sie in unserem Ratgeber!

Pflege von Balkonpelargonien

Wie lassen sich Pelargonien überwintern?

Pelargonien können den ganzen Winter über weiterblühen, wenn sie in einem hellen Raum bei 7 bis 10 °C stehen. Alles über ihre Überwinterung erfahren Sie in unserem Ratgeber: Pelargonien erfolgreich überwintern

Mögliche Krankheiten und Schädlinge

Das Pelargonie ist anfällig für bestimmte Krankheiten und Schädlinge.

Kälte und zu viel Wasser können Grauschimmel (Botrytis) an den Wurzeln und am Stängelgrund (Schwarzbeinigkeit) verursachen. Zonale Pelargonien sind anfällig für Rost. In beiden Fällen befallene Blätter verbrennen und, solange es noch möglich ist, mit Bordeauxbrühe behandeln.

Gegen Weiße Fliegen (Mottenschildläuse) das Laub abduschen und Schnecken auf natürliche Weise fernhalten – mit unseren Tipps.

Die Stängel können auch von der grünen Raupe eines kleinen braunen Falters befallen werden, der als Pelargonien-Buntkäfer bekannt ist, wodurch die Pflanze schnell abstirbt. Alle befallenen Stängel abschneiden.

Schädlingraupe der Pelargonie

Raupe und Falter des Pelargonien-Buntkäfers (Cacyreus marshalli)

Achten Sie außerdem auf Blattläuse, die die Pflanze befallen können: Duschen Sie die Pflanzen mit Seifenwasser ab, um sie zu entfernen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel: Krankheiten und Schädlinge der Pelargonien.

Vermehrung

Die Pelargonie oder der Storchschnabel lässt sich leicht durch Stecklingsvermehrung vermehren. Stecklinge, die im Spätsommer genommen werden, blühen bereits im folgenden Frühjahr.

Wann und wie nimmt man Storchschnabel-Stecklinge?

Im Juli und August wählen Sie eine gesunde Pelargonie und nehmen mehrere Stecklinge.

  • Schneiden Sie mit der Gartenschere unterhalb eines Knotens einen etwa 10 cm langen, blütenlosen Trieb ab
  • Entfernen Sie alle unteren Blätter, sodass nur zwei obere Blätter bleiben
  • Schneiden Sie die Basis schräg an und ritzen Sie sie mit einem scharfen Messer ein
  • Stecken Sie die Stecklinge in eine durchlöcherte Anzuchtschale (Sie können sie auch einzeln in Anzuchttöpfe stecken) mit einer Mischung aus Torf und Sand. Stecken Sie sie bis zur halben Höhe hinein und halten Sie 10 cm Abstand
  • Gießen Sie reichlich
  • Verschließen Sie das Gefäß mit einem Deckel oder einer Plastiktüte
  • Halten Sie die Stecklinge den ganzen Winter über feucht, aber stellen Sie sie trocken und hell in einen 12–15 °C warmen Raum
  • Topfen Sie sie am Ende des Winters einzeln in Anzuchttöpfe
  • Pflanzen Sie sie etwa Mitte Mai ins Freiland oder stellen Sie die Töpfe nach draußen

→ Auch lesenswert: Wie vermehrt man Balkon-Pelargonien oder -Storchschnabel durch Stecklinge?

Pelargonien kombinieren

Mit ihren leuchtenden oder pastellfarbenen Blüten lassen sich Pelargonien oder Geranien ganz nach Wunsch im Freiland oder in Töpfen kultivieren und sorgen die ganze warme Jahreszeit über für farbenfrohe, fröhliche Arrangements.

association geranium

Beispiele für ihre Verwendung: im Balkonkasten mit leuchtenden Farben oder im Beet in Pastelltönen mit Liriope muscari ‘Ingwersen’ oder Gräsern wie Carex sowie kleinen, kriechenden Fetthennen wie ‘Cape Blanco’, ‘Purpureum’, ‘Album Superbum’, sieboldii usw.

Sie sind in unzähligen Farben erhältlich und ermöglichen vielfältige Kombinationen: Ton-in-Ton oder monochrom, elegant und stilvoll oder spritzig! Sie passen zu jedem Gartenstil, vom romantischen bis zum naturalistischen Garten.

Sie vertragen sich mit zahlreichen Sommerblumen, einjährigen und mehrjährigen.

Kombinieren Sie in einer raffinierten Sommerrabatte Zonal-Pelargonien mit weißen oder perlmuttrosa Blüten mit purpurfarbenem Leberbalsam, Argentinischem Eisenkraut und dichten Büscheln kleiner Mehliger Salbei.

In einem bunten Beet mischen Sie Geranien mit Zwerg-Dahlien und Studentenblumen – diese schützen sie vor Weißen Fliegen.

Sie harmonieren auch sehr gut mit Pflanzen mit leichterer Wuchsform, etwa Spinnenpflanzen, Katzenminze, Tabak und Schmuckkörbchen.

Mit Petunien kaschieren Efeu-Pelargonien den kahlen Fuß einer Buschrose während der ganzen warmen Jahreszeit.

Am Rand eines farbenfrohen Sommerbeets harmonieren die Blüten der Pelargonien wunderbar mit den kontrastierenden Blüten von Garten-Zinnien und Sonnenhut sowie den spitzen Silhouetten von Neuseelandflachs und Cordylinen.

Die intensive Farbe scharlachroter Geranien passt gut zu bronzefarbenem oder purpurfarbenem Laub von Purpurglöckchen, Rizinus, Dahlien und großen Canna.

Sie können sie auch zwischen Pflanzen mit grauem Laub setzen, um deren Beete zu akzentuieren, etwa zwischen Hornkraut, Italienischer Strohblume, Silberblatt oder Silbrigem Beifuß.

Die Efeu-Pelargonie kann an der Wand eines Wintergartens hochgeleitet werden, zusammen mit anderen einjährigen Kletterpflanzen wie Prunkwinden und Ipomoeen.

Gestalten Sie prachtvolle Pflanzgefäße und Ampeln, indem Sie sie mit Calibrachoa ‘Million Bells’, Fettblatt, Lobelien oder Fächerblumen kombinieren.

Nützliche Ressourcen

  • Entdecken Sie unsere Duftgeranien: Ihr Laub verströmt Düfte nach Rose, Zitrone, Minze, Gewürzen und sogar Möhre – und kann ganze Mückenschwärme in die Flucht schlagen!
  • Ob Efeu-, Zonen- oder Duftgeranie: Geranien und Pelargonien sind üppig blühende Pflanzen und im Sommer die Stars auf Garten, Terrasse und Balkon. Darauf sollten Sie nicht verzichten!
  • Mit romantischen oder leuchtenden Farben sind sie unverzichtbar für „Happy“-Pflanzungen den ganzen Sommer über. Sie passen in einen rosa Garten, einen katalanisch inspirierten Garten und natürlich auch in einen weißen Garten!
  • Unsere Tipps zur Wahl einer Efeu-Pelargonie, der Königin der sommerlichen Balkonblumen.
  • Entdecken Sie unsere 7 Ideen für schöne Sommerkästen
  • Lesen Sie unseren Ratgeber: 10 Duftende Pelargonien
  • Entdecken Sie unsere Anleitung: Wie schneidet man eine Pelargonie zurück?

Häufig gestellte Fragen

  • Warum werden die Blätter meiner Storchschnäbel gelb?

    Geranien gießen: Wassermangel vergilbt Blätter, Nässe lässt Wurzeln faulen. Leichte, durchlässige Blumenerde, wöchentlich gießen, in der Wachstumszeit düngen.

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