Pfauenblume: Pflanzen, Pflege & Kultur

Pfauenblume: Pflanzen, Pflege & Kultur

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 27. Oktober 2025  durch Alexandra 13 min.

Tigridien kurz erklärt

  • Tigridia: exotische Blüten im Sommer
  • Leuchtend rot, gelb, rosa oder weiß
  • Für Dschungelgarten, Steingarten und Terrasse
  • Sonne und durchlässigen Boden
  • Wenig winterhart, ideal für Topfkultur
Schwierigkeit

Das Wort unserer Expertin

Tigridia: Exotische Sommerblüher für sonnige Standorte. Tipps zu Pflanzung, Überwinterung, Sortenwahl und harmonischen Kombinationen.

Botanisch

Steckbrief

  • Lateinischer Name Tigridia pavonia
  • Familie Iridaceae
  • Gebräuchlicher Name Pfauenblume, Tigerblume, Tigerlilie
  • Blüte im Sommer, meist im Juli und August
  • Height 40 bis 60 cm
  • Exposition Sonne oder Halbschatten
  • Art des Bodens frisch, sehr gut durchlässig, nährstoffreich und eher sauer
  • Winterhärte -5 °C

Die Pfauenblume ist eine aus Mittelamerika stammende Knollenstaude (insbesondere aus Mexiko und Guatemala). Sie wächst in Steppen, felsigen Gebieten und auf sandigen Böden. Außerdem ist sie in Kolumbien, Bolivien, Peru und Brasilien eingebürgert. Es gibt 53 Tigridia-Arten, kultiviert wird jedoch hauptsächlich Tigridia pavonia, von der verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Blütenfarben und -mustern erhältlich sind.

Die Pfauenblume gehört zur Familie der Schwertlilien, den Iridaceae. Diese große Familie umfasst meist zwiebel- oder rhizombildende krautige Pflanzen, von denen einige wegen ihrer farbenprächtigen und raffinierten Blüten im Garten sehr beliebt sind: Dazu zählen unter anderem Schwertlilie, Montbretie, Gladiole, Krokus, Freesie, Watsonie und Dietes.

Botanische Illustration der Pfauenblume

Tigridia pavonia: botanische Illustration

Der Name Tigridia leitet sich vom lateinischen tigris ab und spielt auf die tigerähnlichen Muster der Blüten an. Tigridia pavonia verdankt seinen Artnamen dem spanischen Arzt und Botaniker Joseph Pavon Jimenez, der im 18. Jahrhundert an einer Expedition nach Mittel- und Südamerika teilnahm und zahlreiche heimische Pflanzen beschrieb. Auch die Pavonie, eine Pflanze aus der Familie der Malvengewächse, wurde ihm zu Ehren benannt.

Die Pfauenblume ist eher frostempfindlich, kurzzeitige Fröste bis -5 °C verträgt sie jedoch. Außer in sehr milden Regionen an der Mittelmeerküste empfiehlt es sich daher, die Pflanze im Winter zu schützen, indem Sie die Knolle ausgraben oder den Topf an einen geschützten Ort bringen.

Unter unseren klimatischen Bedingungen erreichen Tigridien meist eine Höhe von 40 bis 60 cm. In ihrer natürlichen Umgebung oder unter optimalen Kulturbedingungen werden sie deutlich größer und können bis zu 1,50 m hoch werden.

Die Pfauenblume blüht im Sommer, gewöhnlich im Juli und August. Die Blüten sind kurzlebig und halten nur einen Tag: Sie öffnen sich morgens und verwelken abends. Dafür erscheinen sie über mehrere Wochen hinweg nacheinander.

Die dreieckigen Blüten haben einen Durchmesser von 10 bis 15 cm. Sie bestehen aus drei großen, gut entwickelten und drei kleineren, unauffälligeren Kelchblättern, die versetzt angeordnet sind. In ihrer Mitte sitzen ein langer, dreiteiliger Griffel (am Ende in drei Teile geteilt) und drei Staubblätter. Die Blüten der Wildart (wie sie in der Natur vorkommt) sind rot und gelb gezeichnet. Verschiedene Sorten bieten eine größere Farbauswahl: Weiß, Gelb, Orange, Rosa … Meist ist der Schlund purpurfarben getigert, was der Blüte eine intensive Wirkung verleiht. Es gibt jedoch Ausnahmen: Die Sorte ‘Alba Immaculata’ hat beispielsweise vollständig weiße Blüten.

Einige Tigridia-Arten haben ganz andere Blüten mit zum Boden geneigten Glöckchen, etwa Tigridia meleagris. In Kultur findet man jedoch hauptsächlich aus Tigridia pavonia hervorgegangene Sorten mit ihren charakteristischen dreieckigen Blüten.

Die Blüte der Pfauenblume

Die Blüten der Pfauenblume gibt es in verschiedenen Farben: Rot, Rosa, Gelb, Weiß … Tigridia pavonia (Wildart) und daraus hervorgegangene Sorten: Tigridia pavonia ‘Lilacea’ (Foto M0tty), ‘Canariensis’ und ‘Alba Grandiflora’ (Foto Uleli)

Die Pfauenblume bildet Büschel schwertförmiger, schmaler Blätter, die 20 bis 50 cm lang werden. Sie sind längs gefaltet und fächerförmig angeordnet. Ihr Laub erinnert an das der Schwertlilien. Die Blätter stehen hauptsächlich grundständig, doch auch die Blütenstiele können ein bis drei kürzere, scheidenförmige Blätter tragen.

Die Pfauenblume entwickelt ihr Laub im Frühjahr, blüht im Sommer und lässt ihre Blätter im Herbst eintrocknen. Anschließend geht sie bis zum folgenden Frühjahr in Dormanz. Wie die meisten Zwiebelpflanzen verträgt die Pfauenblume während der Dormanz keine Nässe, da die Knollen sonst faulen können.

Die Pfauenblume entwickelt sich aus einer Knolle: Dabei handelt es sich um ein unterirdisches Speicherorgan, das den echten Zwiebeln sehr ähnlich ist. Es besteht aus einem verdickten unterirdischen Spross, der von einigen vertrockneten Blättern als Schutz umhüllt wird. Echte Zwiebeln bestehen dagegen aus verdickten Zwiebelschuppen, bei denen es sich um umgebildete Blätter handelt. Knollen ermöglichen der Pflanze, Mineralstoffe zu speichern und die kalte Jahreszeit geschützt im Boden in Dormanz zu überdauern. Wie die Pfauenblume bilden auch mehrere andere Pflanzen aus der Familie der Iridaceae Knollen, darunter Montbretien, Gladiolen, Krokusse und Freesien.

Die Frucht der Pfauenblume ist eine Kapsel, die sich bei Reife in drei Klappen öffnet und die Samen freigibt. In mildem Klima sät sie sich manchmal im Garten selbst aus. Sie können auch Samen ernten und aussäen.

Blätter und Knollen der Pfauenblume

Das schlanke, gefaltete Laub und die Knollen von Tigridia pavonia

Wichtige Pfauenblumen-Sorten

Beliebteste Sorten
Unsere Lieblingssorten
Tigridia pavonia Speciosa - Tigerblume

Tigridia pavonia Speciosa - Tigerblume

Diese Pfauenblume trägt große, dreieckige, karminrote Blüten mit gelber Zeichnung. Ihre leuchtende, warme Farbe begeistert!
  • Blütezeit August, September
  • Höhe bei Reife 45 cm
Tigridia pavonia Alba - Tigerblume

Tigridia pavonia Alba - Tigerblume

Diese Sorte bildet dreieckige Blüten aus großen, reinweißen Kelchblättern, kontrastreich verziert mit purpurroten Flecken in der Blütenmitte.
  • Blütezeit August, September
  • Höhe bei Reife 60 cm
Tigridia pavonia Aurea - Tigerblume

Tigridia pavonia Aurea - Tigerblume

Die Pfauenblume ‘Aurea’ trägt gelbe Blüten mit purpurroten Flecken in der Blütenmitte. Eine besonders leuchtende Blüte!
  • Blütezeit Juli, August
  • Höhe bei Reife 45 cm

 

Tigridia pavonia Lilacea - Tigerblume

Tigridia pavonia Lilacea - Tigerblume

Diese Pfauenblume besticht durch ihre ungewöhnliche Farbe: rosafarbene Blüten mit purpurrot geflecktem Schlund und weißem Rand. Ideal für romantische Gärten in Weiß, Violett und Rosa.
  • Blütezeit August, September
  • Höhe bei Reife 45 cm
Tigridia pavonia Mix - Tigerblume

Tigridia pavonia Mix - Tigerblume

Diese Mischung vereint verschiedene Pfauenblumen-Sorten – ideal für ein farbenfrohes Beet mit gelben, rosa, roten und weißen Blüten.
  • Blütezeit Juli, August
  • Höhe bei Reife 45 cm

DéEntdecken Sie andere Tigridia - Tigerblumen

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Pfauenblume pflanzen

Wo pflanzen?

Die Pfauenblume braucht Wärme: Pflanzen Sie sie am besten in voller Sonne und geschützt vor kalten Winden. Wenn Sie jedoch beispielsweise im Mittelmeerraum leben, wo die Sonneneinstrahlung stark und das Klima besonders mild ist, wählen Sie einen halbschattigen Standort.

In Regionen mit geringem Frost Risiko, etwa im Mittelmeerraum, können Sie die Pfauenblume problemlos ins Freiland pflanzen. In kühleren Regionen können Sie sie entweder ins Freiland setzen, müssen die Knollen dann aber im Herbst ausgraben und überwintern, oder sie in einen Topf pflanzen. So lässt sie sich im Winter leicht an einen geschützten Ort bringen.

In der Natur wächst die Pfauenblume auf durchlässigen, steinigen oder sandigen Böden. Sie verträgt keine Staunässe, besonders im Winter, und braucht daher einen leichten, lockeren und sehr gut drainierten Boden. Sie können sie auch in einen sonnigen Steingarten integrieren. Sie bevorzugt jedoch fruchtbare, eher humusreiche Böden. Beim pH-Wert bevorzugt die Pfauenblume saure Böden und verträgt keinen Kalk.

Für eine schönere Wirkung empfehlen wir, sie in Gruppen statt einzeln zu pflanzen. Idealerweise setzen Sie mindestens 10 Zwiebeln zusammen. Sie können eine Mischung aus mehreren Sorten der Pfauenblume in verschiedenen Farben wählen.

 

Wann pflanzen?

Die Pfauenblume wird im Frühjahr, im April und Mai, gepflanzt. Sie können sie früher vortreiben, indem Sie sie in einen Topf pflanzen und zunächst in ein Gewächshaus oder einen Wintergarten stellen.

 

Wie pflanzen?

Im Freiland:

  1. Heben Sie ein Pflanzloch aus und lockern Sie den Boden etwa 20 cm tief.
  2. Verbessern Sie bei Bedarf die Drainage, indem Sie groben Sand oder Kies einarbeiten. Mischen Sie ihn mit der Pflanzerde und etwas gut verrottetem Kompost.
  3. Setzen Sie die Knollen in das Loch, 10 cm tief und mit 10 bis 15 cm Abstand zueinander. Achten Sie auf die richtige Ausrichtung: Die Spitze zeigt nach oben.
  4. Bedecken Sie sie mit Erde und drücken Sie diese leicht an.
  5. Gießen Sie reichlich.

 

Im Topf:

  1. Wählen Sie einen ausreichend großen Topf mit Abzugslöchern im Boden. Sie können einen Terrakottatopf nehmen, da diese Töpfe dekorativ sind und eine gute Wasser- und Luftdurchlässigkeit besitzen, was die Drainage verbessert.
  2. Geben Sie eine Drainageschicht auf den Topfboden (Kies, Tonkugeln, Tonscherben …).
  3. Füllen Sie anschließend das Substrat in den Topf. Sie können beispielsweise Blumenerde mit Gartenerde und grobem Sand mischen.
  4. Setzen Sie die Knollen 8 bis 10 cm tief ein.
  5. Bedecken Sie sie mit Substrat.
  6. Gießen Sie.
  7. Stellen Sie den Topf an einen sonnigen, vor kalten Winden geschützten Standort.
Die zartgelbe Blüte der Pfauenblume 'Canariensis'

Tigridia pavonia ‘Canariensis’

Pflege

Die Pfauenblume benötigt während ihrer Wachstums- und Blütezeit einen gleichmäßig feuchten Boden. Gießen Sie sie im Frühling und Sommer regelmäßig (ein- bis zweimal pro Woche). Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie die Pfauenblume im Topf kultivieren (vor allem in einem Terrakottatopf), denn das Substrat trocknet deutlich schneller aus als im Freiland! Daher benötigt sie häufigere Wassergaben. Verwenden Sie vorzugsweise Regenwasser, da die Pfauenblume keinen kalkhaltigen Boden verträgt. Reduzieren Sie das Gießen im Herbst und Winter und stellen Sie es schließlich ganz ein, da die Pflanze in Dormanz ist und empfindlich auf überschüssige Feuchtigkeit reagiert, die zum Faulen der Knolle führen kann.

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn das Laub nach der Blüte gelb wird und vertrocknet: Das ist völlig normal. Die Pflanze geht in die Dormanz über und speichert Mineralstoffe in den unterirdischen Pflanzenteilen (der Knolle). Die kalte Jahreszeit verbringt sie unter der Erde, bevor sie im folgenden Frühjahr wieder austreibt. Schneiden Sie die Blätter nicht ab und graben Sie die Knolle erst aus, wenn das Laub vollständig gelb ist.

Wenn Sie die Pfauenblume im Topf kultivieren, empfehlen wir, sie jedes Frühjahr umzutopfen. Verwenden Sie dabei jeweils einen Topf, der etwas größer ist als der vorherige. So erneuern Sie das Substrat und geben der Pflanze ausreichend Platz für eine gute Entwicklung.

 

Überwinterung

Im Freiland können Sie die Pfauenblume in Regionen mit sehr mildem Klima und geringem Frostrisiko an ihrem Standort belassen. Markieren Sie in diesem Fall ihren Standort mit einem Etikett, da das Laub nach der Blüte vertrocknet und erst im folgenden Frühjahr wieder erscheint. So vermeiden Sie, die Knollen bei Arbeiten im Beet zu beschädigen.

Wenn Sie die Pfauenblume im Winter im Freiland lassen, schützen Sie sie mit einer dicken Schicht Mulch vor Kälte. Sie können außerdem einen Schutz (zum Beispiel eine transparente Platte …) über der Zwiebel anbringen, um sie vor Regen und winterlicher Feuchtigkeit zu schützen.

Graben Sie die Knollen im Herbst aus und bringen Sie sie ins Haus, um sie vor Kälte und winterlicher Feuchtigkeit zu schützen. Wir empfehlen, sie in trockenem Sand bei etwa 10 °C zu lagern. Im Frühjahr können Sie die Knollen wieder einpflanzen.

Steht die Pfauenblume im Topf, können Sie sie im Herbst problemlos ins Haus holen und im Frühjahr wieder hinausstellen.

Krankheiten und Schädlinge

Manchmal fressen Nacktschnecken und Schnecken im Frühjahr an den jungen Blättern der Pfauenblume. Sie können die Pflanze mit Schneckenkorn schützen oder eine Schneckenfalle herstellen. Weitere Tipps und Informationen finden Sie in unserem Ratgeber „Schnecken: 7 wirksame und natürliche Methoden zur Bekämpfung“. Die Pfauenblume kann außerdem von Viruserkrankungen befallen werden, die durch stechende und saugende Insekten wie Blattläuse übertragen werden. Die Pflanze kann dann Verformungen, Nekrosen oder Verfärbungen aufweisen. Leider gibt es keine heilende Behandlung. Befallene Jungpflanzen müssen entfernt werden, damit sich die Krankheit nicht auf andere Pflanzen ausbreitet.

Vermehrung

Die einfachste und schnellste Methode, die Pfauenblume zu vermehren, ist die Teilung der Knollen. Sie können aber auch Samen säen und so mehr Jungpflanzen gewinnen.

 

Aussaat

Die Aussaat erfolgt im Frühjahr. Bei mildem Klima und günstigen Bedingungen sät sich die Pfauenblume manchmal selbst aus.

  1. Füllen Sie Töpfe mit Aussaaterde. Glätten Sie die Oberfläche und drücken Sie sie leicht an.
  2. Verteilen Sie die Samen auf der Oberfläche.
  3. Bedecken Sie die Samen nicht, da sie zum Keimen Licht benötigen.
  4. Gießen Sie vorsichtig mit feinem Brausestrahl.
  5. Stellen Sie die Töpfe geschützt an einen hellen Ort ohne direkte Sonne. Ideal sind 16 bis 20 °C.

Achten Sie darauf, dass das Substrat bis zur Keimung leicht feucht bleibt. Die Samen der Pfauenblume keimen meist nach 2 bis 3 Wochen. Sobald die Keimlinge groß genug zum Umpflanzen sind (mindestens 5 cm hoch), können Sie sie in einzelne Töpfe setzen.

Aus Samen gezogene Pfauenblumen blühen nicht im ersten Jahr, sondern erst ab dem zweiten oder dritten Jahr.

 

Horstteilung

Am besten teilen Sie die Pflanzen im Spätsommer oder Frühherbst, wenn Sie die Knollen ausgraben und geschützt überwintern. Wir empfehlen, Pfauenblumen alle drei Jahre zu teilen, um die Horste zu verjüngen.

  1. Graben Sie die Knollen vorsichtig aus und achten Sie darauf, sie nicht zu beschädigen.
  2. Teilen Sie sie, indem Sie die Brutzwiebeln entfernen, die sich um die ursprüngliche Knolle gebildet haben.
  3. Pflanzen Sie sie in Töpfe mit gut drainierendem Substrat, zum Beispiel einer Mischung aus je einem Drittel Blumenerde, Gartenerde und grobem Sand. Sie sollten etwa 10 cm tief gesetzt werden.
  4. Bedecken Sie sie mit Substrat und drücken Sie dieses leicht an.
  5. Gießen Sie.

 

 

Verband

Genießen Sie die farbenprächtige Blüte der Tigridia und gestalten Sie einen exotischen Garten. Diese Kombination eignet sich perfekt für den Bereich rund um Terrasse oder Pool. Kombinieren Sie sie mit Blüten im tropischen Stil und warmen Farben (Gelb, Orange, Rot, Purpur …). Wählen Sie zum Beispiel Montbretie, Fackellilie, Taglilie und Canna. Entdecken Sie die prächtige Belamcanda chinensis, auch Leopardenblume genannt. Sie zeigt im Sommer schöne, sternförmige orange Blüten mit dunkelroten Flecken. Damit greift sie die Blütenmuster der Tigridia auf! Umgeben Sie diese Blüten mit dekorativem, üppigem Laub und schaffen Sie eine Dschungelatmosphäre! Denken Sie zum Beispiel an Reispapierbaum, Mammutblatt, Fatsie, Banane Musa basjoo und große Funkien … Nutzen Sie das bunte Laub von Phormium ‘Pink Panther’ in Braun-, Rot- und Kupfertönen. Entdecken Sie auch Schefflera taiwaniana, die bis -12 °C winterhart ist! Für echtes Dschungelfeeling können Sie außerdem einige Kletterpflanzen integrieren: Amerikanische Klettertrompete, Akebie, Passionsblume …

Entdecken Sie unseren Ratgeber „Exotischer Garten: unsere Tipps zur Gestaltung“ sowie unsere Inspirationsseite „Exotische Atmosphäre“

Inspiration für die Kombination mit Tigridia: im exotischen Garten

Belamcanda chinensis, Tigridia pavonia ‘Aurea’ (Foto peganum), Kniphofia ‘Fiery Fred’, Canna striata, Phormium ‘Pink Panther’ und Tetrapanax papyrifera ‘Rex’

Da die Tigridia eine außergewöhnliche und seltene Pflanze ist, kommt sie besonders gut mit anderen seltenen Zwiebelpflanzen zur Geltung, vor allem mit Arten, die riesige, üppige Blüten tragen! Entdecken Sie zum Beispiel Cardiocrinum giganteum, auch Himalaya-Riesenlilie genannt. Sie bildet hohe Blütenstände mit 10 bis 15 großen Trompetenblüten und kann bis zu 2 m hoch werden! Denken Sie auch an Crinum powellii, Zantedeschia aethiopica ‘Himalaya’, Galtonia candicans ‘Moonbeam’ und die Himalaya-Riesenlilie ‘Honeymoon’. Entdecken Sie die ungewöhnliche Blüte von Scadoxus multiflorus mit ihren leuchtend roten Blütenbällen. So entsteht ein exotisches Beet voller botanischer Raritäten und ungewöhnlicher Blüten!

Weitere Ideen und Tipps finden Sie in unserem Ratgeber „7 seltene und außergewöhnliche Zwiebelpflanzen“

Die Tigridia kann auch Teil eines klassischeren, aber ebenso farbenfrohen Beets sein, zum Beispiel mit Dahlie, Igelkopf und Garbe sowie Duftnessel, Kokardenblume und Sonnenbraut. Denken Sie auch an Ziergräser, um das Beet aufzulockern und einen schönen dekorativen Effekt zu erzielen: Integrieren Sie zum Beispiel Federborstengras und Federgras.

Inspiration für die Kombination mit Tigridia: in einem farbenfrohen Beet

Gaillardia aristata ‘SpinTop Orange Halo’, Tigridia pavonia, Achillea ‘Terracotta’, Helenium ‘Morheim Beauty’ (mit Digiplexis ‘Illumination Chelsea Gold’ und Achillea ‘Terracotta’), Agastache ‘Kudos Coral’ und Dahlia ‘Seduction’

→ Entdecken Sie in unserem Ratgeber weitere Ideen für Kombinationen mit Tigridia!

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