Tetrapanax, Reispapierbaum: Anbau und Pflege
Inhaltsverzeichnis
Reispapierbaum kurz erklärt
- Tetrapanax, auch Reispapierbaum genannt, ist ein exotischer Strauch mit üppiger Optik
- Seine handförmigen, tief gelappten Blätter können gigantische Ausmaße erreichen
- Schnellwachsend, leicht zu kultivieren und krankheitsfrei, wird er durchschnittlich 4 m hoch
- In mildem Klima immergrün, ist er bis etwa -12 °C winterhart
- Der Halbschatten-Strauch liebt nährstoffreiche, frische und durchlässige Böden
- Beliebt für urbane Dschungel, japanische und moderne Gärten
Tipp vom Experten
Reispapierbaum (Tetrapanax papyrifer): exotischer, pflegeleichter Strauch für Halbschatten. Tipps zu Wachstum, Winterhärte und Topfkultur.
Beschreibung und Botanik
Steckbrief
- Gebräuchlicher Name Reispapierbaum
- Blüte Sommer bis Herbst
- Height 1,5 bis 6 m
- Exposition Halbschatten, keine pralle Sonne
- Art des Bodens jeder frische, durchlässige Boden
- Winterhärte mittel (-10 bis -15 °C)
Tetrapanax papyrifera ist ein Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Araliengewächse, zu der auch Aralia, Efeu und Schefflera gehören. Seine botanische Bezeichnung hat sich im Laufe der Zeit verändert. Ihm wurden mehrere Namen zugeordnet, darunter Aralia mairei, Aralia papyrifera, Didymopanax papyriferus, Echinopanax papyriferus und Fatsia papyrifera.
Der aus Südchina, Taiwan und den japanischen Ryukyu-Inseln stammende Tetrapanax wächst wild an den Hängen von Mischwäldern in Höhenlagen zwischen 100 und 2800 m sowie in subtropischen Wäldern.
Sein Gattungsname leitet sich vom griechischen „tetra“ ab, das auf die vier Staubblätter seiner Blüten verweist, sowie vom lateinischen „panax“, das wiederum vom griechischen „panakeia“ abstammt und „allheilend“ bedeutet. Panax ist auch der Gattungsname des Ginsengs, mit dem der Tetrapanax eine gewisse Ähnlichkeit teilt.
Die Gattung umfasst nur eine Art: T. papyrifera (auch T. papyrifer). Der Name papyrifera bezieht sich auf sein Mark, das in Asien zur Herstellung des bekannten Reispapiers verwendet wird, in das manchmal Lebensmittel eingewickelt werden. Diese Besonderheit brachte ihm seinen deutschen Namen Reispapierbaum ein. Das Mark soll zudem fiebersenkende, harntreibende, beruhigende und wurmtreibende Eigenschaften besitzen.
In seiner Heimat kann der Strauch bis zu 6 m hoch oder sogar noch größer werden. Bei uns erreicht der exotisch wirkende Strauch je nach Kulturbedingungen meist eine Höhe von 1,5 bis 4 m. Seine Breite kann ebenfalls 2 bis 4 m betragen. Der schnellwachsende Tetrapanax wird vor allem wegen seines äußerst dekorativen, exotisch wirkenden, handförmigen Laubs kultiviert. Der Strauch bildet einen wenig verzweigten Stamm, an dessen Spitze 50 cm bis über 1 m lange Blattstiele riesige Blätter tragen. Die fächerförmig angeordneten, zusammengesetzten Blätter können bis zu 1 m breit werden. Sie sind in zahlreiche Lappen (5 bis 11) geteilt und verleihen der Pflanze ihre besonders dekorative Wirkung. Die Oberseite ist leuchtend grün und glänzend, die Unterseite dagegen filzig. Junge, hellbraune bis silbrige Triebe sind flaumig behaart. Die feinen Haare auf den Blättern können bei empfindlichen Menschen und längerem Kontakt die Atemwege reizen.
Zwischen Spätsommer und Herbst bildet der Strauch bei günstigem Klima lange Rispen mit kleinen kugeligen Blütenköpfchen aus winzigen, bienenfreundlichen Blüten mit je vier Blütenblättern und vier Staubblättern. Sie sind cremeweiß. Als Zwitterpflanze bildet der Tetrapanax anschließend kleine, runde, bei Reife schwarzviolette Früchte, sogenannte Drupen.

Laub, Blüte und Wuchsform des Tetrapanax
Obwohl die Gattung nur eine Art umfasst, sind mehrere gärtnerische Sorten entstanden. Tetrapanax papyrifera ‘Variegata’ besitzt beispielsweise panaschiertes Laub in verschiedenen Grün- und Cremetönen. Tetrapanax ‘Rex’ und ‘Steroidal Giant’ (einander sehr ähnlich) tragen stark nerviges, tief eingeschnittenes Laub, das an die scharfen Krallen des gleichnamigen Dinosauriers T-Rex erinnert. ‘Empress’ wächst etwas strauchiger und breitet sich weniger stark aus als die Art.
Der üppige Reispapierbaum wächst auf Wurzeln, die bereitwillig Wurzelschösslinge bilden, manchmal in größerer Entfernung vom Haupttrieb, besonders wenn die Wurzeln verletzt werden. So entstehen neue Pflanzen. Lässt man sie stehen, können sie mit der Zeit kleine Gehölzgruppen bilden. Man kann die Wurzelschösslinge aber auch zur Vermehrung abtrennen. In einigen Regionen der Welt (Hawaii, Australien, Neukaledonien, Réunion) breitet sich der Tetrapanax unter warmen, feuchten Bedingungen so stark aus, dass er als invasiv gilt. In unserem mitteleuropäischen Klima ist dieses Verhalten weniger ausgeprägt. Eine Wurzelsperre ermöglicht jedoch in jedem Fall eine sichere Kontrolle. Wenn Sie keine neuen Pflanzen wünschen, entfernen Sie die jungen Wurzelschösslinge direkt nach ihrem Erscheinen.
Der Tetrapanax liebt warme und zugleich feuchte Bedingungen. Je nach Region wird er in der Sonne oder im Halbschatten gepflanzt, wobei pralle Sonne vermieden werden sollte, da sie sein Laub verbrennen kann. Windige Standorte sind ebenfalls ungeeignet, denn seine Blätter können einreißen, besonders wenn sie an anderen holzigen Pflanzen reiben. Ideal ist ein halbschattiger, geschützter Standort mit etwas Sonne am Morgen oder am späten Nachmittag.
Der nur mäßig winterharte Strauch verliert seine Blätter bereits bei -5 °C durch Frost, doch der Wurzelstock übersteht Temperaturen von etwa -10 bis -15 °C und treibt anschließend wieder aus. Die Sorte ‘Rex’ (auch ‘Steroidal Giant’) ist winterhärter als die Art. In mildem Klima ist der Tetrapanax immergrün und behält sein Laub den ganzen Winter über. Unter diesen Bedingungen verdickt sich sein Stamm und kann einen Durchmesser von 10 cm erreichen, während er weiter in die Höhe wächst.
Jeder nährstoffreiche, tiefgründige, während der Vegetationszeit frische, im Winter aber gut drainierte Boden ist geeignet.
Der salzverträgliche Strauch eignet sich für Küstengärten mit hoher Luftfeuchtigkeit. Auch in asiatisch inspirierten Gärten findet er seinen Platz, um exotische und üppige Szenerien zu gestalten. Seine markante Erscheinung macht ihn zudem zu einem geeigneten Strauch für moderne und zeitgenössische Anlagen. Die Kultur im großen Topf ist problemlos möglich. So lässt er sich auf einer Terrasse oder einem Balkon aufstellen, wo sein außergewöhnliches Erscheinungsbild garantiert auffällt.
Der sehr leicht zu kultivierende Tetrapanax ist krankheitsunempfindlich und benötigt kaum Pflege. Er ist daher ein unkomplizierter Strauch, den man pflanzt und bewundert.
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Tetrapanax papyrifera Rex - Reispapierbaum
- Blütezeit November, Dezember.
- Höhe bei Reife 2,50 m
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Welcher Standort?
Der Reispapierbaum gedeiht ideal in tiefgründigem, nährstoffreichem und fruchtbarem Boden. Ausreichende Feuchtigkeit im Sommer und ein frischer Boden ermöglichen ihm die Entwicklung beeindruckend großer Blätter. Achten Sie jedoch darauf, dass im Winter kein Wasser am Fuß der Pflanze stehen bleibt, da dies die Winterhärte beeinträchtigen oder die Wurzeln zum Faulen bringen kann.
Obwohl er warme Bedingungen liebt, sollten Sie ihn nicht in die volle Sonne pflanzen, insbesondere nicht der heißen Mittagssonne aussetzen. Halbschatten ist für ihn ideal, doch er wächst auch in schattigeren Bereichen des Gartens.
Da er windempfindlich ist, sollten Sie ihm einen geschützten Standort bieten.
Sie können ihn im Freiland in einem Innenhof oder Garten, zusammen mit Sträuchern und Stauden, als Einzelpflanze oder auch im Topf auf einer Terrasse oder einem Balkon pflanzen.

Tetrapanax (© Wendy Cutler)
Wann pflanzen?
Der Reispapierbaum kann in Regionen mit mildem Klima im Herbst gepflanzt werden. Anderswo pflanzen Sie ihn besser im Frühjahr.
Wie pflanzen?
Pflanzung im Freiland
- Stellen Sie den Wurzelballen in einen großen Behälter mit Wasser, damit das Substrat gut durchfeuchtet wird.
- Heben Sie in der Zwischenzeit ein Pflanzloch aus, das etwa dreimal so groß wie der Topf ist, und lockern Sie den Boden gründlich.
- Mischen Sie Blumenerde unter Ihren Boden und fügen Sie groben Sand hinzu, wenn dieser schwer ist. Die Mischung sollte luftig und locker sein. Geben Sie je nach Größe des Pflanzlochs ein bis zwei Schaufeln Kompost sowie zwei Handvoll Langzeitdünger, zum Beispiel Hornspäne, hinzu und vermischen Sie alles.
- Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf und setzen Sie sie in die Mitte.
- Füllen Sie das Pflanzloch mit Ihrer Mischung auf und drücken Sie die Erde am Fuß leicht an.
- Gießen Sie reichlich.
- Mulchen Sie den Boden etwa 5 cm hoch und großzügig rund um den Fuß der Pflanze. Verwenden Sie vorzugsweise organisches Mulchmaterial, zum Beispiel Holzhäcksel, Laub, Buchweizen- oder Kakaoschalen oder Flachsschäben.
Achten Sie darauf, dass der Boden während der Saison frisch bleibt, und gießen Sie in den ersten beiden Jahren bei geringen Niederschlägen regelmäßig.
Pflanzung im Topf
- Wählen Sie einen Topf, der größer ist als das ursprüngliche Pflanzgefäß.
- Achten Sie darauf, dass sich ein Abzugsloch im Topfboden befindet, und legen Sie anschließend eine etwa 10 cm hohe Drainageschicht an, zum Beispiel aus Blähton oder Kies.
- Stellen Sie die Pflanze in einen großen Behälter mit Wasser, damit sich das Substrat vollständig vollsaugt.
- Bereiten Sie eine nährstoffreiche, drainierende Mischung vor, zum Beispiel aus hochwertiger Blumenerde (2/3) und grobem Sand (1/3). Fügen Sie ein bis zwei Handvoll Kompost sowie eine Handvoll Langzeitdünger, etwa Hornspäne, hinzu.
- Füllen Sie die Mischung in den Topf und lassen Sie in der Mitte Platz für die Pflanze.
- Füllen Sie den restlichen Raum mit der Mischung auf, drücken Sie sie leicht an und gießen Sie reichlich.
- Mulchen Sie mit einem Material Ihrer Wahl, je nach Gestaltung organisch oder mineralisch.
Lesen Sie auch
Exotischer Garten: Tipps zur GestaltungPflege und Wartung
Der Tetrapanax ist eine pflegeleichte Pflanze.
Im Freiland
- Sorgen Sie in der Saison lediglich für ausreichend Feuchtigkeit im Wurzelbereich und gießen Sie bei großer Hitze und ausbleibendem Regen.
- Kontrollieren Sie regelmäßig die Mulchschicht und ergänzen Sie sie bei Bedarf.
- Schneiden Sie beschädigte oder vertrocknete Blätter ab, sobald sie unansehnlich werden.
- Sie können Ihren Strauch zweimal jährlich (zu Beginn des Frühjahrs und Herbstes) mit einem stickstoffreichen Dünger versorgen.
- Bei starkem Winterfrost können Sie den Stamm mit Wintervlies umwickeln, das gegebenenfalls mit Stroh gefüllt wird.
Im Topf
- Geben Sie Ihrem Tetrapanax in den ersten Jahren mindestens alle 2 Jahre einen größeren Topf. Wenn Sie ihn beispielsweise in ein 10- bis 15-Liter-Gefäß gepflanzt haben, setzen Sie ihn im zweiten Jahr in einen 35- bis 45-Liter-Topf um. So hat sein ausläuferbildendes Wurzelsystem genügend Platz zur Entwicklung. Je größer der Topf, desto üppiger wächst die Pflanze.
- Im Topf trocknet die Erde schneller aus. Lassen Sie sie daher keinesfalls vollständig austrocknen. Im Sommer kann tägliches Gießen erforderlich sein, am besten abends.
- Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, füllen Sie einen Untersetzer mit in Wasser stehenden Blähtonkugeln und stellen Sie den Topf darauf. Bei sehr trockener Luft empfiehlt sich tägliches Besprühen des Laubs.
- Stellen Sie den Topf im Winter möglichst an einen sonnigen Standort. Um die Frosthärte zu erhöhen, können Sie den Stamm mit Wintervlies umwickeln. Alternativ bringen Sie den Topf in einen hellen, gut belüfteten, frostfreien Raum.
- Erneuern Sie zu Beginn des Frühjahrs die oberste Erdschicht. Entfernen Sie dazu die obersten Zentimeter Erde und ersetzen Sie sie durch frisches, nährstoffreiches Substrat. Nutzen Sie die Gelegenheit, Kompost oder organischen Dünger auszubringen.

Das beeindruckende Laub des Reispapierbaums (© Gwenaëlle David)
Vermehrung
Der Reispapierbaum lässt sich durch Abtrennen von Wurzelschösslingen, Wurzelstecklinge oder Aussaat vermehren.
Wurzelschösslinge abtrennen
Der Reispapierbaum bildet ein ausläuferbildendes Wurzelsystem und treibt regelmäßig Wurzelschösslinge rund um die Mutterpflanze. Die einfachste Methode ist daher, diese Schösslinge abzutrennen. Führen Sie dies während der Wachstumsphase durch (Frühling, Sommer).
- Stechen Sie mit einem scharfen Spaten einen Wurzelschössling ab und achten Sie darauf, möglichst viele Wurzeln zu erhalten.
- Entfernen Sie alle unteren Blätter und lassen Sie nur ein oder zwei an der Spitze stehen.
- Pflanzen Sie ihn sofort in einen ausreichend großen Topf, damit sich das Wurzelsystem entwickeln kann.
- Gießen Sie ihn und stellen Sie ihn halbschattig auf.
- Halten Sie das Substrat feucht und schützen Sie die Jungpflanze im Winter vor starkem Frost.
- Pflanzen Sie sie im folgenden Frühjahr in den Garten.
Wurzelstecklinge
Auch die Vermehrung durch Wurzelstecklinge funktioniert gut. Führen Sie sie im zeitigen Frühjahr oder im Herbst durch.
- Schneiden Sie fingerdicke Wurzeln in etwa 7 cm lange Stücke. Damit Sie später die richtige Pflanzrichtung erkennen, schneiden Sie das obere Ende (zur Mutterpflanze hin) gerade und das untere Ende (zur Wurzelspitze hin) schräg ab.
- Bereiten Sie eine sehr lockere Aussaat- und Stecklingserde vor oder mischen Sie herkömmliche Blumenerde mit Sand oder besser noch mit Perlite oder Vermiculit.
- Stecken Sie die Wurzelstücke in einem großen Topf mit einigen Zentimetern Abstand senkrecht in das Substrat, sodass zwei Drittel bedeckt sind. Achten Sie auf die richtige Pflanzrichtung: Das schräge Ende zeigt nach unten.
- Gießen Sie und bedecken Sie die Oberfläche mit einer dünnen Schicht feinen Kieses.
- Stellen Sie die Stecklinge an einen hellen, warmen Standort.
- Halten Sie sie feucht, bis die ersten Blätter erscheinen.
- Sobald sich neue Blätter gut entwickelt haben, topfen Sie die Stecklinge in einzelne Töpfe und achten Sie auf eine ausreichende Bewässerung.
- Pflanzen Sie sie im folgenden Frühjahr endgültig an den gewünschten Standort.
Aussaat
Sie können Ihren Strauch auch durch Aussaat vermehren.
Die Samen sind gegen Ende des Herbstes oder zu Beginn des Winters, sobald sie reif sind, zur Aussaat bereit. Da ihre Keimfähigkeit nur kurz erhalten bleibt, sollten Sie mit der Aussaat nicht zu lange warten.
- Säen Sie die Samen in einzelne Töpfe, etwa so tief, wie sie dick sind. Verwenden Sie lockere Blumenerde, etwa eine spezielle Aussaaterde.
- Gießen Sie vorsichtig mit feinem Brausestrahl und stellen Sie die Töpfe warm auf.
- Halten Sie das Substrat stets leicht feucht.
- Sobald die Jungpflanzen ihre ersten echten Blätter bilden, topfen Sie sie in einzelne Anzuchttöpfe.
- Pflanzen Sie sie im folgenden Frühjahr nach dem letzten Frost an den endgültigen Standort.
Reispapierbaum im Garten kombinieren
Der Tetrapanax ist ein Strauch für Liebhaber üppiger Gärten mit tropischer Optik. Seine großen, tief gelappten Blätter verwandeln den Garten rasch in einen kleinen Dschungel am Ende der Welt.
- In diesem Umfeld kommt er neben der Zimmeraralie mit ihrem ebenfalls dekorativen Laub, das sich im Herbst feuerrot färbt, bestens zur Geltung. Mit ihren dem Tetrapanax recht ähnlichen Blättern, aber kompakterer Wuchsform und langsamerem Wachstum, verstärkt die Fatsie die Atmosphäre eines tropischen Unterholzes. Die cremegesprenkelten grünen Blätter einer Sorte wie ‘Spider’s Web’ leuchten besonders an wenig hellen Standorten. Natürlich passen Palmen wie die winterharte Hanfpalme oder Bananen mit ihren großen Blättern hervorragend zum Reispapierbaum. Sein übergroßes Laub können Sie auch dem nicht weniger üppigen Laub eines Riesenrhabarbers gegenüberstellen. Um mit verschiedenen Blattformen zu spielen, ergänzen Sie das Ensemble mit Schaublatt, Zehrwurz oder Farn, darunter der skulpturale Dicksonia antartica, und setzen Sie mit Begonia grandis farbliche Akzente, deren Stängel, Blüten und Laub rosa bis purpurfarbene Töne annehmen.
- Seine Herkunft prädestiniert den Tetrapanax für japanisch inspirierte Gärten, wo er mit Bambus, Rhododendron und Azalee harmoniert. Unverzichtbar sind auch Japanischer Ahorn mit seiner prachtvollen Herbstfärbung. Himmelsbambus, Schattenglöckchen und Kamelie ergänzen das Ensemble ebenso vorteilhaft wie die spät blühende Japan-Herbst-Anemone. Schließlich bilden niedrige Stauden wie die üppig belaubte Funkie oder das anmutige, bewegte Japangras Teppiche, die ihren Nachbarpflanzen einen Rahmen geben.

Dschungelwirkung mit einem von Gezähntem Schaublatt, Banane, Zehrwurz und Begonia grandis umgebenen Tetrapanax
- In großen, seiner Entwicklung entsprechenden Gefäßen kultiviert, ziert der Tetrapanax auch Terrassen, Innenhöfe und Balkone. Verstärken Sie seine exotische Optik durch (in getrennten Töpfen) Halbschattenpflanzen mit markanter Blattform, deren Laub ebenfalls auffällt. Setzen Sie Dryopteris erythrosora, einen Farn mit immergrünen, fein ziselierten Wedeln, die im Frühjahr kupferorange austreiben. In milden Regionen oder bei frostfreier Überwinterung bereichert das purpurfarbene Laub einer Abessinischen Banane die Farbpalette. Da sie nur bis -5 °C winterhart ist, wählen Sie besser die Japanische Faserbanane, die etwa -15 °C verträgt, deren Laub jedoch grün bleibt. Setzen Sie auch auf Bambus. Im Topf bleiben selbst ausläuferbildende Arten leicht unter Kontrolle. Indem Sie die unteren Zweige im unteren Drittel entfernen, rücken Sie die schwarzen Halme eines Phyllostachys nigra, das Goldgelb der Sorte ‘Aureocaulis’ oder das Stahlblau des Fargesia ‘Blue Dragon’ in den Mittelpunkt. Einige Exemplare von Ophiopogon planiscapus ‘Nigrescens’ mit schwarzem Laub eignen sich als Bodendecker. Wenn Sie sich Blüten wünschen, denken Sie an Schmetterlingsingwer, dessen duftende Blütentrauben in warmen Farben zwischen Sommer und Herbst erscheinen.
Nützliche Ressourcen
- Der Reispapierbaum ist in unserer Online-Baumschule erhältlich.
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- Olivier und Michael stellen Ihnen den Reispapierbaum in unserem Video vor.
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