Pleione formosana - Orchidee
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Pleione formosana
Orchidee
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Beschreibung
Die Pleione formosana, auch bekannt als Tibetorchidee oder Formosaorchidee, ist eine kleine terrestrische Orchidee, deren Kultivierung recht anspruchsvoll ist. Sie ist wegen ihrer frühen und wunderschönen Blüten, die im Verhältnis zur Pflanze recht groß sind, begehrt. Ihre rosa Blüten haben ein weißes Labelle, das innen mit braunorangenen Flecken versehen ist. Es handelt sich um eine rhizomatöse Orchidee, die Pseudobulben als Reservestoffe entwickelt. Da sie nicht winterhart ist und einen trockenen Winterschlaf benötigt, wird diese Pleione am besten im Topf in einem Orchideensubstrat kultiviert, um optimale Überwinterungsbedingungen zu gewährleisten. In Regionen mit milden Wintern kann sie auch zwischen den Steinen eines halbschattigen Felsengartens platziert werden, der vor winterlichem Regen geschützt ist.
Die Pleione formosana ist eine botanische Art, die in den subtropischen Bergwäldern Taiwans heimisch ist. In der Natur wächst sie im Humus, der sich zwischen moosbewachsenen Felsen ansammelt, oder sogar in Baumstumpflöchern in feuchter Umgebung. Daher hat diese Pflanze spezifische Anforderungen an Boden und Klima. Alle Pleione-Arten gehören zur Familie der Orchideen. Diese Orchideen gedeihen am besten in einem kalten Gewächshaus mit einer Winterruheperiode.
Die Formosaorchidee hat laubabwerfendes Laub, das im Winter fehlt. Eine ausgewachsene Pflanze erreicht etwa 15-20 cm Höhe. Bereits Ende des Winters, manchmal schon im März, bildet die Pflanze neue Triebe. Die Blütezeit ist im April, manchmal sogar Ende März, wenn die jungen Blätter aus dem Boden sprießen. Jede Zwiebel produziert einen oder zwei Blütenstiele, an denen jeweils eine einzelne Blüte von etwa 8 cm Durchmesser sitzt. Jede Blüte besteht aus langen, dünnen Sepalen und Petalen in einem rosa-mauve Farbton, die eine große, fransige, weiße Lippe umgeben. Nach der Blüte bildet diese Orchidee Blätter und neue Pseudobulben, die aus dem ursprünglichen Pseudobulben hervorgehen. Die 15 cm langen Blätter sind lanzettlich, elliptisch und nach innen gekrümmt und haben eine mittelgrüne Farbe. Im Herbst werden die Blätter gelb und fallen ab, während die Pflanze in den Winterschlaf geht. Sie überlebt dank der Reservestoffe in ihren Pseudobulben. Im folgenden Frühling bilden sich neue Zwiebeln, die weitere Zwiebeln produzieren und die Pleione im Laufe der Jahre vergrößern.
Pflanzen Sie die Formosaorchidee halbschattig und windgeschützt in ein Orchideensubstrat oder in leichten, humusreichen, sandigen und gut durchlässigen Boden, der vom Frühling bis zum Ende des Sommers immer leicht feucht bleibt. Pflanzen Sie sie in einen frischen Felsengarten zwischen Steinen zusammen mit Frauenschuhen, Bletilla und kleinen Farnen. Aufgrund ihrer geringen Winterhärte ist es unerlässlich, den Wurzelbereich vor winterlicher Feuchtigkeit zu schützen. Diese Pflanze wird oft in großen Töpfen kultiviert, die im kalten Gewächshaus überwintert werden und fast nicht bewässert werden.
Tipp: Nach der Blüte ist es wichtig, den Boden nicht austrocknen zu lassen, da zu diesem Zeitpunkt die Pseudobulben wachsen und sich vermehren.
Seien Sie beim Umgang mit Ihren Orchideen vorsichtig: Diese Pflanzen haben nur wenige Wurzeln und sind empfindlich!
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Pleione formosana - Orchidee in Bildern...
Blüte
Laub
Wuchs
Botanik
Pleione
formosana
Orchidaceae
Orchidee
Südostasien
Sonstige Orchideen für den Garten
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Die Pleione formosana bevorzugt geschützte Umgebungen, Halbschatten, leichten Humus und bleibt zwischen März und September immer etwas feucht, aber im Winter trocken. Bei winterlicher Feuchtigkeit in Kombination mit Frost wird das Rhizom verfaulen. In sehr trockenem Boden kann die Pflanze kurzzeitig Temperaturen von -8 bis -10 °C tolerieren. In Steingärten ist ein Winterschutz gegen Kälte und Feuchtigkeit unerlässlich. Hierfür wird eine Schicht von 20 cm Laub- oder Rindenkompost über den Wurzelstock gelegt und mit einer wasserdichten Abdeckung versehen. Der Anbau in großen Töpfen oder Pflanzgefäßen ist durchaus möglich, in einem Orchideensubstrat oder einer Mischung aus 60% Heideerde, 20% Blumenerde und 20% grobem Sand. Pleione-Pflanzen haben während der Vegetationsperiode einen recht hohen Nährstoffbedarf: Eine wöchentliche Düngergabe wie für Geranien von Mitte Mai bis Mitte September in halber Dosierung ist sehr vorteilhaft.
Pleione-Pflanzen mögen keinen Kalk, heiße und trockene Sommer, Wind, trockene Luft, Kälte und feuchte Winter.
Die am Basis der Pflanze befindliche Pseudobulbe sollte nicht vollständig eingegraben werden: Sie sollte mindestens zur Hälfte ihrer Höhe herausragen. Gießen Sie mit kalkfreiem und nicht gechlortem Wasser.
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Pflege
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Winterhärte ist die niedrigste Wintertemperatur, die eine Pflanze aushalten kann, ohne ernsthafte Schäden zu erleiden oder gar abzusterben. Diese Winterhärte wird jedoch durch den Standort (geschützter Bereich, z. B. eine Terrasse), Schutzmaßnahmen (Wintervlies) und die Art des Bodens (die Winterhärte wird durch einen gut durchlässigen Boden verbessert) beeinflusst.