Opuntia engelmannii var.indheimeri - Feigenkaktus
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Opuntia engelmannii var.indheimeri
Feigenkaktus, Opuntie
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Beschreibung
Der Opuntia engelmannii var. lindheimeri ist ein robustes und dichtes baumartiges Feigenkaktus, das sich durch seine Frostbeständigkeit und seine reiche Blüte auszeichnet. Diese texanische Pflanze besteht aus hellgrünen bis graugrünen, je nach Jahreszeit, dünnen, runden und großen, oft konkaven Platten, die mit goldenen Stacheln bewehrt sind. Von Frühling bis Sommer, manchmal bis zum Herbst, blühen zahlreiche Kelchblumen, zart wie zerknitterte Seide, in einem schönen leuchtenden Orange. Ihr Wachstum ist ziemlich schnell und ihr Anbau in steinigem und gut durchlässigem Boden bereitet keine Probleme. Erstaunlich in einem schlichten Dekor, spektakulär vor einem Hintergrund aus Felsen und blauem Himmel, strukturiert sie ganz natürlich exotische oder zeitgenössische Dekors.
Der Opuntia engelmannii, ein naher Verwandter des Feigenkaktus (Opuntia ficus indica), ist eine sukkulente Pflanze ohne echte Blätter aus der Familie der Kakteengewächse. Diese botanische Art stammt aus den trockenen Regionen von Texas, USA, wo sie entlang des Rio Grand River und in den umliegenden Ebenen wächst. Die Sorte lindheimeri, größer als der Typ, ist auch viel blütenreicher: Eine ausgewachsene Pflanze kann unter günstigen Bedingungen über 2 m in alle Richtungen erreichen. Die Vegetation besteht aus einem Stamm, der im Laufe der Zeit einen Durchmesser von 40 cm erreichen kann und sich in flache, dünne, gewellte und runde Zweige teilt, von ziemlich gleichmäßiger Größe, genannt Artikel oder Platten. Ihre Oberfläche, von einer etwas bläulich-graugrünen Farbe, ist ziemlich glatt, aber reichlich mit großen und winzigen goldenen Stacheln, genannt Glochiden, besetzt, die bei der Handhabung sehr gefährlich sind. Die Blütezeit ist von Juni bis September. Mehrere Blüten erscheinen am Rand der Platten. Ihre Farbe ist ein leuchtendes Orange, das durch eine durchscheinende Textur betont wird. Auf einer einzigen Pflanze können manchmal mehr oder weniger gelbe oder orangefarbene Blüten nebeneinander existieren. Danach kommen die Früchte, die reichlich mit Glochiden besetzt sind und bei Reife violett-purpur werden, bevor sie abfallen. Sie sind weniger schmackhaft als die des Feigenkaktus, aber immer noch vollkommen essbar. Um die feineren Stacheln zu entfernen, sollte man die Früchte wie Geflügel über die Flamme halten, um die Haut von Federresten zu reinigen.
In fast allen unseren Regionen kultivierbar, ist dieser Kaktus ohne Schutz bis -15°C frostbeständig, aber er benötigt einen perfekt durchlässigen, steinigen, felsigen oder sandigen Boden. Er findet seinen Platz in einem großen Steingarten, einem Beet auf Kies oder an den Grenzen eines trockenen Gartens, wo seine scharfe Silhouette sich hervorragend von einer mineralischen und kargen Umgebung abhebt, bevölkert von einigen Gräsern, Agaven, Hesperaloe parviflora und baumartigen Wolfsmilchgewächsen. In dichter Heckenpflanzung wird der Opuntia engelmannii var. lindheimeri eine erstklassige Schutzhecke bilden. Er sollte wegen seiner gefährlichen Stacheln jedoch von Durchgangswegen und Kindern ferngehalten werden, aber auch von den fast unsichtbaren, durchdringenden Stacheln, die unsere Haut mit verblüffender Leichtigkeit durchdringen und schwer zu entfernen sind.
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Opuntia engelmannii var.indheimeri - Feigenkaktus in Bildern...
Blüte
Laub
Wuchs
Botanik
Opuntia
engelmannii var.indheimeri
Cactaceae
Feigenkaktus, Opuntie
Nordamerika
Sonstige Stauden von A bis Z
Alles ansehen →Pflanzung & Pflege
Pflanzen Sie den Opuntia engelmannii var. lindheimeri im Frühling oder frühen Herbst, an einem sonnigen Standort oder sogar im Halbschatten in warmen und trockenen Klimazonen, in einem vorzugsweise armen Boden, sogar steinig, kalkhaltig, sandig, aber sehr gut entwässert: Er verträgt gut die Winterfeuchtigkeit in porösem Boden und Kälte und bevorzugt trockene, sogar aride Böden im Sommer. Er übersteht auch intensive Fröste bis etwa -18°C. Seine Glieder können im Winter manchmal durch Kälte absinken, aber im Frühling "aufgeblasen" werden. Diese Art verträgt auch Salznebel und kann daher an der Küste angebaut werden. Unter unseren Breitengraden sind keine Feinde bekannt.
Kultursubstrat: 3/4 Blumenerde + 1/4 Pflanzerde + organischer Dünger für Topfpflanzen. Sandiger, sehr steiniger Boden, arm an Lehm für den Anbau im Freiland.
Die Vermehrung durch Stecklinge ist einfach: Schneiden Sie ein Glied an einer Verzweigung ab, legen Sie es für einige Tage auf ein Kakteenerde-Substrat, bis sich eine Wundschicht bildet. Stecken Sie dann die Basis des Stecklings etwas tiefer in den Boden und gießen Sie regelmäßig. Die Pflanze wird erst im Alter von 3 Jahren blühen und Früchte tragen.
Hantieren Sie mit Ihren Kakteen mit Handschuhen und Schutzbrille.
Wann soll ich pflanzen?
Für welchen Ort?
Pflege
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Winterhärte ist die niedrigste Wintertemperatur, die eine Pflanze aushalten kann, ohne ernsthafte Schäden zu erleiden oder gar abzusterben. Diese Winterhärte wird jedoch durch den Standort (geschützter Bereich, z. B. eine Terrasse), Schutzmaßnahmen (Wintervlies) und die Art des Bodens (die Winterhärte wird durch einen gut durchlässigen Boden verbessert) beeinflusst.