Kaktus - Mammillaria pilcayensis
Kaktus - Mammillaria pilcayensis
Kaktus - Mammillaria pilcayensis
Mammillaria pilcayensis
Kaktus
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Beschreibung
Der Mammillaria pilcayensis, oft in Kultur unter der Schreibweise Mammillaria plicayensis angetroffen, ist ein kleiner säulenförmiger Kaktus, der wegen seiner sehr dichten Bedornung und seiner schönen purpurrosa Blütenkrone geschätzt wird. Man kultiviert ihn auf einer sehr hellen Fensterbank, in einer im Winter wenig beheizten Veranda oder in einem Gewächshaus. Diese botanische Art wird Kakteenliebhaber und Sukkulentenliebhaber erfreuen, die eine zuverlässige, graphisch ansprechende und wenig platzraubende Art suchen.
Zur Familie der Kakteengewächse gehörend, wird diese Pflanze heute je nach botanischer Quelle dem Mammillaria spinosissima als Synonym oder Unterart zugeordnet. Der Name Mammillaria pilcayensis, Ende der 1950er Jahre veröffentlicht, bezieht sich auf eine Pflanze aus Mexiko, genauer gesagt aus dem Bundesstaat Guerrero, wo sie in Barrancas und trockenen Felsgebieten zwischen 600 und 1.500 m Höhe wächst. In der Natur wächst sie an offenen, warmen, gut durchlässigen Standorten mit starker Sonneneinstrahlung und einer langen Trockenzeit.
Die Pflanze entwickelt einen zylindrischen, dunkel blaugrünen Stamm, einzeln oder an der Basis schwach verzweigt, der 30 bis 50 cm lang und 4 bis 5 cm im Durchmesser werden kann. Mit zunehmendem Alter neigt sie dazu, sich zu verlängern und dann leicht zu neigen. Die auf ihrer Epidermis vorhandenen Höcker, konisch bis zylindrisch-konisch, sind in dichten Spiralen angeordnet. Ihre Achselhöhle trägt etwas Wolle und feine Borsten. Auf jedem Höcker zählt man 30 bis 34 sehr feine Nadeln, radiale und zentrale, wenig differenzierte, gräulich-weiß bis blassgelb, mit bräunlicher Spitze, 5 bis 6 mm lang. Die Blüten, von violettrosa bis purpurrot, haben einen Durchmesser von etwa 2 cm und sind in einer Krone nahe der Spitze des Stammes vereint.
Im Innenraum benötigt diese Mammillaria eine sehr helle Beleuchtung, einige Stunden direkte Sonne, die nicht zu heiß ist, eine Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 50 %, Temperaturen zwischen 18 und 30 °C während der Wachstumsperiode sowie eine kühlere Winterruhe bei etwa 8 bis 12 °C, trocken. Sie ist leicht zu kultivieren, auch für einen Anfänger, sofern man übermäßige Feuchtigkeit und Lichtmangel vermeidet; sie fühlt sich besonders wohl in einer hellen Veranda, hinter einer gut ausgerichteten Fensterfront oder in einem sehr hellen Raum.
Die Mammillaria profitiert voll von einem Aufenthalt im Freien vom Frühling bis zum Herbst, an einem sonnigen, vor übermäßigem Regen geschützten Standort. Man holt sie vor dem ersten Frost herein, um sie an einem hellen, trockenen und kühlen Ort frostfrei zu überwintern.
Dieser Kaktus fügt sich in eine kleine Sammlung ein oder wird als Solitär in einem Terrakottatopf verwendet, wo seine Silhouette und Blüte aus nächster Nähe beobachtet werden können. Für ein stimmiges Ensemble kann man ihn mit dem Geldbaum Crassula ovata, der Haworthia ‘Big Band’ und dem Gasteria ‘D. Nella’ sowie der Echeveria agavoides 'Ebony' kombinieren.
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Winterhärte ist die niedrigste Wintertemperatur, die eine Pflanze aushalten kann, ohne ernsthafte Schäden zu erleiden oder gar abzusterben. Diese Winterhärte wird jedoch durch den Standort (geschützter Bereich, z. B. eine Terrasse), Schutzmaßnahmen (Wintervlies) und die Art des Bodens (die Winterhärte wird durch einen gut durchlässigen Boden verbessert) beeinflusst.
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- In den kontinentalen Zonen (Straßburg, München, Wien usw.) sollte die Pflanzung im Frühjahr auf 2 bis 3 Wochen später verschoben und im Herbst um 2 bis 4 Wochen vorgezogen werden.
- In Gebirgsregionen (Alpen, Pyrenäen, Karpaten usw.) ist es am besten, im späten Frühjahr (Mai-Juni) oder im Spätsommer (August-September) zu pflanzen.
Die auf unserer Website angegebene Erntezeit gilt für Länder und Regionen der USDA-Zone 8 (Frankreich, England, Irland, Niederlande).
In kälteren Gebieten (Skandinavien, Polen, Österreich...) wird sich die Obst- und Gemüseernte wahrscheinlich um 3-4 Wochen verzögern.
In wärmeren Gebieten (Italien, Spanien, Griechenland usw.) wird die Ernte je nach den Witterungsbedingungen wahrscheinlich früher stattfinden.
In gemäßigten Klimazonen sollte der Schnitt von frühjahrsblühenden Sträuchern (Forsythien, Spireen usw.) unmittelbar nach der Blüte erfolgen.
Der Rückschnitt von sommerblühenden Sträuchern (Flieder, Perowskia usw.) kann im Winter oder im Frühjahr erfolgen.
In kalten Regionen sowie bei frostempfindlichen Pflanzen sollte ein zu früher Schnitt vermieden werden, wenn Sie noch mit strengen Frösten rechnen müssen.