10 Schattenbäume
Beste Schattenbäume für große Gärten und Parks
Inhaltsverzeichnis
10 große Schattenbäume für angenehmen Schatten im Garten: schön, langlebig und ideal für große Gärten oder Parks. Dazu: Podcast über unsere Favoriten.
Trauer-Weide (Silber-Weide 'Tristis')
Einer der bekanntesten und beliebtesten Schattenbäume ist die Trauer-Weide. Sie spendet großzügigen Schatten, den Sie sogar zwischen ihren Zweigen genießen können – wie eingehüllt in ihr Laub. Bei einer Höhe und Breite von bis zu 20 m bildet sie eine runde Wuchsform. Ihre leicht gewundenen Hauptzweige tragen zahlreiche hellgelbe Zweige, die anmutig bis zum Boden herabhängen und für eine romantische Wirkung sorgen. Das feine Laub ist hellgrün und färbt sich im Herbst gelb, bevor es abfällt. Vollkommen winterhart und leicht zu kultivieren, bevorzugt die Trauer-Weide einen sonnigen Standort in jedem nährstoffreichen, tiefgründigen Boden, auch wenn er schwer und feucht ist. Dieser Schattenbaum ist ideal für die Pflanzung nahe Gewässern. Da er schnell wächst, sollte er jedoch nicht zu nah an Gebäuden gepflanzt werden.

Salix babylonica links, Salix alba ‘Tristis’
→ Erfahren Sie, wie Sie die Weide pflanzen, zurückschneiden und pflegen.
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Terrassenschatten: Welche Pflanzen wählen?Sommer-Linde 'Rubra' (Tilia platyphyllos 'Rubra')
Diese Sommer-Linde trägt große, leicht gezähnte, herzförmige Blätter. Sie treiben rötlich aus, vergrünen und färben sich im Herbst goldgelb. An den Zweigen, die in jungen Jahren ebenfalls korallfarben leuchten, sitzen sie besonders dekorativ, wenn der Baum sein Laub abgeworfen hat. Diese Linde bietet im Frühsommer eine üppige Blüte mit zahlreichen, blassgelben, duftenden und bienenfreundlichen Blüten. Die kugeligen Früchte sitzen an einem Flügel. Der imposante, vertrauenerweckende graue Stamm bekommt im Alter Risse. Sehr langlebig, spendet sie dichten Schatten. Ihre anfangs pyramidenförmige Wuchsform wird später zu einer regelmäßigen Kuppel. Winterhart und langsam wachsend, bildet dieser Schattenbaum eine ehrwürdige Erscheinung, die im Garten etwa 15 m hoch und 10 m breit wird. Pflanzen Sie ihn in jeden frischen Boden an einem sonnigen Standort. Er eignet sich als Solitär, zur majestätischen Markierung eines Weganfangs oder als Allee-Baum.

Tilia platyphyllos ‘Rubra’, ein majestätischer Schattenbaum.
→ Alles über Kultur, Rückschnitt und Pflege der Weide.
Weißer Maulbeerbaum 'Fruitless' (Morus alba)
Maulbeerbäume werden für ihren wohltuenden Schatten geschätzt, bilden jedoch Früchte, die Flecken und Verschmutzungen verursachen. Der sterile Morus ‘Fruitless’ löst dieses Problem. Im Süden weit verbreitet, kann dieser Schattenbaum dank seiner außergewöhnlichen Winterhärte (bis etwa -30 °C) auch im gesamten Bundesgebiet verwendet werden. Mit seinen überschaubaren Maßen (10 m × 10 m) bildet er einen gedrungenen Stamm, aus dem Zweige hervorgehen, die einen eher ausladenden Kranz bilden. Das sommergrüne Laub ist glänzend grün und färbt sich im Herbst goldgelb. Die Sorte ‘Fruitless’ bildet im Frühjahr nur männliche Blüten in unscheinbaren Kätzchen. Als schnell wachsender Schattenbaum entwickelt er ein kräftiges Wurzelsystem und eignet sich daher nicht für die Nähe von Wohnhäusern und festen Bauwerken. Geben Sie ihm einen tiefen, aber gut durchlässigen und eher nährstoffreichen Boden. Er bevorzugt volle Sonne und verträgt zudem Trockenheit und Luftverschmutzung sehr gut. Salzige Gischt mag er dagegen nicht.

Morus alba ‘Fruitless’
→ Pflanzung, Rückschnitt und Pflege des Maulbeerbaums: In unserem Merkblatt erfahren Sie alles dazu.
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Bäume und Sträucher: verschiedene WuchsformenDie Stiel-Eiche (Quercus robur)
Die Stiel-Eiche ist ein hervorragender, symbolträchtiger Schattenbaum. Sie wird außergewöhnlich alt und entwickelt einen kräftigen Stamm mit dunkelbrauner, rissiger Rinde. Ihre starken, knorrigen Zweige tragen sommergrüne, gelappte Blätter, deren Grün sich im Spätjahr in Braun verwandelt. Der mäßig schnell wachsende Schattenbaum bildet mit der Zeit eine lockere Krone und eine etwas höhere als breite Silhouette. In unseren Gärten erreicht er durchschnittlich eine Höhe von 30 m und bleibt etwas schmaler. Im Frühjahr entwickeln sich an älteren Zweigen die unscheinbaren weiblichen Blüten und die männlichen Blüten in langen, gelblichen Kätzchen, aus denen später Eicheln hervorgehen. Die sehr winterharte, pflegeleichte und krankheitsarme Eiche bevorzugt normale, eher lehmige und in der Tiefe ausreichend frische Böden. Geben Sie ihr einen freien, sonnigen Standort und verzichten Sie auf die Pflanzung in Meeresnähe, im Mittelmeerraum und in den Südalpen, da die klimatischen Bedingungen dort ungünstig sind. Anderswo ist sie ein majestätischer Solitär oder ein prächtiger Alleebaum.
→ Eiche pflanzen, schneiden und pflegen: alle Tipps in unserem Merkblatt.
Chinesischer Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa)
Oft mit dem Trompetenbaum verwechselt, vereint der Blauglockenbaum schattenspendende und dekorative Vorzüge. Dieser elegante, sehr schnell wachsende Schattenbaum spendet dank seines üppigen, frischgrünen, leuchtenden Laubs dichten Schatten. Im Herbst fällt es ab. Im Frühjahr schmückt sich das kahle Geäst mit zahlreichen duftenden, glockenförmigen, violetten Blüten in aufrechten Trauben. Anschließend fallen die Blütenkronen zu Boden und bilden einen vergänglichen, aber bezaubernden bläulichen Teppich. Im Herbst erscheinen dekorative Früchte in ovalen, braunen Kapseln. Dieser winterharte Schattenbaum wird etwa 12 m hoch und 10 m breit. Damit Sie seinen Schatten optimal genießen, sollten Sie die unteren Äste entfernen, solange der Baum noch jung ist. Er bevorzugt tiefgründige, frische, aber durchlässige Böden an einem sonnigen Standort oder im lichten Schatten, jedoch geschützt vor stärkstem Wind, damit seine großen Blätter und das etwas brüchige Holz unversehrt bleiben.
→ Alles Wissenswerte über die Pflanzung, Kultur und Pflege des Blauglockenbaums finden Sie in unserem Steckbrief.
Pinie (Pinus pinea)
Als Symbol für Urlaub und Süden ist die Pinie ein groß werdender Nadelbaum, der im Mittelmeerraum häufig anzutreffen ist. Trotz ihrer begrenzten Winterhärte (-12 °C) kann sie an einem geschützten Standort sogar bis in die Region Paris kultiviert werden. Sie bildet einen Schattenbaum mit freiem Stamm und einer darüber liegenden dichten, ausladenden und runden Krone. Regelmäßige Winde können ihren Stamm neigen oder formen. Ihre rötlich-braune Rinde ist stark rissig. Die Pinie trägt lange, grüne, immergrüne Nadeln und blüht im Frühjahr. Anschließend bildet sie Zapfen, die die in der Küche sehr beliebten Pinienkerne freigeben. Sie bevorzugt durchlässige, kalkhaltige und sandige Böden, gedeiht aber auch in tieferem Boden mit guter Drainage. Geben Sie ihr einen sehr sonnigen Standort und ausreichend Platz für die Entwicklung ihrer Krone. Dieser Schattenbaum beansprucht dagegen nur wenig Platz am Boden; an seinem Fuß gedeiht jedoch nur eine Auswahl robuster Pflanzen. Nach dem Anwachsen ist er sehr trockenheitsverträglich, kann aber gelegentlich von Prozessionsspinnerraupen befallen werden. Er wird einzeln auf dem Rasen oder zur Bildung kleiner Baumgruppen gepflanzt und spendet wohltuenden Schatten.
→ Folgen Sie unseren Tipps zum Pflanzen, Schneiden und Pflegen der Pinie.
Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
In Europa weit verbreitet, ist der Spitz-Ahorn ein großer, schnell wachsender Schattenbaum. Er wächst mit einem einzelnen Stamm und entwickelt eine runde bis pyramidenförmige Krone, die 20 bis 30 Meter Höhe und 15 Meter Breite erreicht. Seine sommergrünen, glänzenden Blätter sind handförmig gelappt und dunkelgrün; im Herbst färben sie sich kupfergelb. Zu Beginn des Frühlings bildet der Baum sehr kleine, grünlichgelbe Blüten in Dolden, aus denen geflügelte Früchte hervorgehen. Die braune Rinde weist nur eine schwache Struktur auf. Der winterharte und fast zwei Jahrhunderte alt werdende Spitz-Ahorn gedeiht in kühlen Lagen auf fruchtbarem, aber durchlässigem, auch kalkhaltigem Boden. Für die gute Entwicklung seines kräftigen Wurzelsystems ist ein tiefgründiger Boden erforderlich. Er bevorzugt sonnige, aber nicht zu heiße Standorte und verträgt auch Halbschatten. Leicht zu kultivieren, kann dieser Schattenbaum eine eindrucksvolle Solitärpflanze bilden, wenn er inmitten einer Rasenfläche, in einem Park oder einem großen Garten steht. Auch in einer Baumgruppe oder als majestätische Allee eignet er sich hervorragend.
→ Alles Wissenswerte über die Pflanzung, den Rückschnitt und die Pflege von Ahornen finden Sie auf unserer Website.
Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis)
Die Kanarische Dattelpalme beflügelt mit ihrem tropischen Look die Fantasie. Für andere erinnert sie an das Mittelmeer. In jedem Fall ist sie ein Blickfang – und das aus gutem Grund. Ein dicker, dunkelgrauer Stamm, der sogenannte Stammfuß, trägt die Ansätze alter Blätter, die ihn wie Schuppen bedecken, sowie lange, gefiederte Wedel (bis zu 5 m), die grün, tief eingeschnitten und regelmäßig an der Stammspitze angeordnet sind. Ihre geschmeidige, elegante Wuchsform bildet eine ausladende Krone, die an einen Springbrunnen erinnert. Im Sommer erscheinen kurze Blütenstände mit männlichen Blüten sowie lange, hängende, gelbe Blütenstände mit weiblichen Blüten. Daraus entwickeln sich gelb-orange, ungenießbare, aber dekorative Früchte. Die Kanarische Dattelpalme zeigt ein schnelles Wachstum in nährstoffreichem, frischem Boden, gedeiht aber auch in ärmerer, sogar sandiger Erde. Eine gute Drainage ist jedoch erforderlich. So kann dieser Schattenbaum 15 m hoch werden, doch sein schlanker Stamm benötigt am Boden nur etwa 60 cm Platz. Sie ist trockenheits-, wind- und salzwindverträglich und übersteht kurze Frostperioden von etwa -7 °C bis -10 °C. Diese prächtige Palme braucht volle Sonne und Schutz vor kalten Winden; sommerliche Trockenheit macht ihr nichts aus. Ihre beiden wichtigsten Feinde sind eine gefürchtete Schmetterlingslarve und der rote Palmrüssler.
→ Alles über Pflanzung, Kultivierung und Pflege von Palmen.
Gewöhnliche Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
Ein Klassiker unserer Landschaft: Die Gewöhnliche Rosskastanie eignet sich hervorragend für dichten Schatten. Der Baum wird 25 m hoch und 15 bis 20 m breit. Sein Stamm ist kerzengerade, grau und rissig. Das Blatt ist groß und besteht aus mehreren Fiederblättchen mit gezähnten Rändern. Im Austrieb grün, färbt es sich vor dem Abfallen rostbraun und kann in der Sonne verbrennen. Der Kranz der Rosskastanie ist breit, mehr oder weniger pyramidenförmig, und das Laub sehr dicht. Die Blüte setzt v etwa zur Mitte des Frühlings nach dem Laubaustrieb ein. Die kleinen weißen oder rosafarbenen Blüten stehen in großen, aufrechten Trauben. Danach folgen die Früchte, die Kastanien (nicht essbar), eingeschlossen in stacheligen Fruchthüllen. Dieser Schattenbaum wächst in tiefem, auch kalkhaltigem, frischem, aber gut durchlässigem Boden schneller. Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen, ausreichend freien Standort, damit sich die Rosskastanie ungehindert entfalten kann.
→ Erfahren Sie in unserem Artikel, wie Sie die Rosskastanie pflanzen, schneiden und pflegen.
Blaue Atlas-Zeder (Cedrus libani 'Atlantica Glauca')
Als naher Verwandter der Libanon-Zeder ist die Atlas-Zeder ein groß wachsender Nadelbaum (20 m × 10 m) mit beeindruckender Präsenz. Die Zweige setzen an einem kräftigen, geraden Stamm an und bilden eine sehr elegante, etagenförmige Silhouette. Die Verzweigung besteht aus kurzen Nadeln, die leuchtend blau austreiben und später wunderschöne grau-silbrige Reflexe zeigen. Im Frühherbst erscheinen Zapfen. Die männlichen sind braun, die weiblichen zunächst grün und später braunviolett. Die Atlas-Zeder braucht viel Platz, um sich zu entfalten. Sie ist bis -15 °C winterhart und ein majestätischer Schattenbaum mit romantischer Ausstrahlung. Sie verträgt arme, trockene Böden, wächst in tiefgründiger, nährstoffreicher und frisch bleibender Erde jedoch schneller. Planen Sie an einem vollsonnigen Standort ausreichend Platz ein, etwa inmitten eines Parks oder am Grundstücksrand.
→ Alle Tipps zum Pflanzen, Schneiden und Pflegen der Zeder finden Sie in unserem Ratgeber.
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