Aussaat in der Saatschale
Tipps für eine erfolgreiche Aussaat
Inhaltsverzeichnis
Aussaat in Schalen spart Platz, liefert viele Keimlinge und ermöglicht frühe Aussaat. Entdecken Sie Zubehör und Tipps für mehr Pflanzen zum kleinen Preis – Aussaat-Experte werden!
Was ist die Aussaat in einer Anzuchtschale?
Bei der Aussaat in Anzuchtschalen keimen Gemüse- oder Zierpflanzensamen in einem Gefäß (meist quadratisch oder rechteckig). Die Schale kann mit einem transparenten Deckel ausgestattet sein, der das Klima eines Mini-Gewächshauses nachbildet. Diese Methode eignet sich besonders für sehr kleine Samen, die sich im Anzuchttopf oder direkt im Gemüsebeet nur schwer präzise säen lassen. Sie wird häufig für Aussaaten verwendet, die zum Keimen viel Wärme benötigen.
Sie eignet sich jedoch nur für Pflanzen, die das Pikieren mit nackten Wurzeln vertragen.

Aussaat in der Anzuchtschale
Wann ist die Aussaat in einer Saatschale sinnvoll?
Anzuchtschalen nutzt man vor allem im Frühjahr, für Wintergemüse auch im Herbst. Von Mitte Januar bis April aussäen; danach droht bei Sonne Überhitzung.
Welche Arten von Aussaatschalen gibt es?
Im Handel finden Sie Anzuchtschalen aus mehr oder weniger dickem Kunststoff – je nach Qualität. Sie können sie auch kostengünstig selbst herstellen: aus Kunststoffverpackungen wie Eiscremebehältern, gebrauchten Styroporkästen vom Fischhändler oder Aluminiumschalen. Diese Anzuchtschalen lassen sich mit Frischhaltefolie oder einer Glasscheibe abdecken. Ihre Anzuchtschale muss am Boden immer Löcher haben und mit einer drainierenden Schicht bedeckt sein, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.
Die meisten Anzuchtschalen sind nicht sehr tief, da die Keimlinge nicht lange darin bleiben sollen. Ihre Wurzeln haben daher schnell zu wenig Platz, sodass die Keimlinge rasch pikiert werden müssen. Warten Sie zu lange, verflechten sich die Wurzeln und werden beim Umpflanzen unweigerlich beschädigt.

Aussaat in einer Anzuchtschale
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Warm oder im Frühbeet aussäenVor- und Nachteile der Aussaat in der Saatschale?
Vorteile
- Diese Vermehrungsmethode spart Platz im Gewächshaus oder sogar in der Wohnung auf der Fensterbank, wenn die Zahl der Aussaaten überhandnimmt;
- Wie bei der Aussaat im Anzuchttopf können Sie mit dieser Methode die Saison durch eine Aussaat bei Wärme vorziehen und müssen Ihre Aussaaten nicht jäten, da Sie (in der Regel) samenfreie Blumenerde verwenden. Außerdem lassen sich Feuchtigkeit und Temperatur besser kontrollieren als im Freiland;
- Durch das Pikieren sparen Sie viele Samen, da Sie fast alle Keimlinge (außer den schwächsten) weiterverwenden können.
Nachteil
- Bedenken Sie, dass das Pikieren etwas Zeit in Anspruch nimmt. Mindestens ein separates Umpflanzen in einen Anzuchttopf ist nötig, bevor die Pflanzen endgültig ins Beet kommen;
- Da die Pflanzen anfangs sehr dicht stehen, können sich Pilzkrankheiten rasch ausbreiten (vor allem die Umfallkrankheit). Vorsicht vor zu viel Wasser und Wärme, die Ihre gesamte Aussaat auf einmal vernichten können. Stellen Sie Ihre Aussaatschalen um, wenn sie sich zu stark aufheizen, und lüften Sie, wenn die Schale mit einem Deckel verschlossen ist! Säen Sie außerdem nicht zu dicht aus!
Welche Samen in der Saatschale säen?
Vor allem kleine oder wärmeliebende Samen eignen sich für diese Methode.
Bei den Gemüsesorten betrifft dies Kopfsalat, Schnittsellerie, Tomate, Aubergine, Kohl, Lauch, Zwiebel, Chili sowie Petersilie, Basilikum und Schnittlauch unter den Kräutern.
Im Ziergarten ist die Zahl der auf diese Weise ausgesäten Arten nahezu unüberschaubar. Unter den Blumensamen, die klassischerweise ausgesät werden, finden sich etwa Fingerhut, Rittersporn, Nelke, Schmuckkörbchen, Garten-Zinnie, Gartenwicke, Verbene, Primel und viele weitere.

Aussaat von Sammetblumen in einer Aussaatschale
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