Buschrosen schneiden: Wann und wie?

Buschrosen schneiden: Wann und wie?

Buschrosen schneiden: alle Tipps

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 13. August 2025  durch Virginie D. 3 min.

Buschrosen schneiden: Zeitpunkt und Technik für kräftige Triebe, schöne Blüte und lange Lebensdauer!

Winter Schwierigkeit

Rückschnitt von Buschrosen: schöne Blüte

Buschrose Remontierend Nicht remontierend
Wann schneiden Spätwinter / Frühjahrsbeginn Nach der Blüte (August)
Herbstschnitt Leicht (Reinigungsschnitt) Optional
Wie schneiden Totholz und schwache Triebe entfernen, Mitte auslichten, 1/3 bis 1/2 der Triebe schneiden 1/3 der Triebe entfernen
Schnitt Schräg über einem nach außen gerichteten Auge Ebenso

 

Was ist eine Buschrose und ein Strauchrose?

Die Buschrose hat eine ausladende Wuchsform und wird je nach Sorte 60 cm bis 1,20 m hoch. Sie trägt entweder große Solitärblüten (ideal für Sträuße) oder kleinere, in Büscheln angeordnete Blüten. Zu dieser Gruppe gehören Polyantha-, Floribunda- und Teehybriden, einige remontierende Hybriden, manche Englische Rosen und Portlandrosen. Die Buschrose eignet sich ideal für Beete und Rabatten.

Die Strauchrose besitzt dieselben Merkmale, ist aber deutlich größer: Sie wird 1,20 bis 1,80 m hoch. Dazu zählen Moschata-Hybriden, Bourbonrosen, einige remontierende Hybriden und viele Englische Rosen. Sie eignen sich besonders für Beete, die größeren Sorten auch für den Hintergrund. Wie bei Buschrosen spielt auch bei ihnen der Zeitpunkt für den Rückschnitt von Rosen eine wichtige Rolle für Gesundheit und Blüte.

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Wann Buschrosen zurückschneiden?

Buschrosen oder remontierende Sträucher: Rückschnitt im Spätwinter oder Frühjahr, je nach Klima, vor dem Austrieb bei anschwellenden Knospen. Leichter Herbstschnitt möglich: Rosen im Herbst schneiden. Nicht remontierende Rosen im August nach der Blüte schneiden.

Buschrose schneiden?

So schneiden Sie Ihre Buschrose richtig:

  • Entfernen Sie zunächst möglichst tief abgestorbenes Holz sowie beschädigte oder schwache Triebe, besonders wenn der Herbstschnitt nicht erfolgt ist.
  • Prüfen Sie, ob Ihre Rose Wildtriebe gebildet hat – kräftige Triebe, die meist aus der Unterlage wachsen. Falls ja, entfernen Sie sie sofort (wie Sie Wildtriebe erkennen, erfahren Sie im Artikel: Hilfe, meine Rose verkümmert).
  • Lichten Sie die Mitte der Verzweigung aus, indem Sie nach innen wachsende Zweige entfernen. So verbessert sich die Luftzirkulation und das Risiko von Pilzkrankheiten sinkt.
  • Meist lässt man 3 bis 5 Hauptzweige stehen, gleichmäßig verteilt. Bei kleinblütigen Rosen dürfen es mehr Zweige sein.
  • Führen Sie anschließend einen schrägen Schnitt etwa 0,5 cm über einem nach außen gerichteten Auge aus.
  • Wenn zwei gleich ausgerichtete Zweige zur Wahl stehen, behalten Sie den jüngeren. Lesen Sie auch unseren Ratgeber zum Rosenschnitt.
  • Schneiden Sie nicht remontierende Buschrosen und Strauchrosen nach der Blüte, indem Sie einfach ein Drittel jedes Zweigs entfernen.
Rosenschnitt

1. Entfernen Sie abgestorbenes Holz; 2. entfernen Sie dünne, beschädigte oder ungünstig wachsende Zweige; 3. schneiden Sie ein Drittel jedes Zweigs zurück

 

Unsere Tipps:

Beim Rosenschnitt gibt es verschiedene Methoden. Manche Gärtner schneiden sehr stark zurück, andere kürzen nur leicht. Ich empfehle einen mäßigen Rückschnitt: Entfernen Sie ein Drittel bis die Hälfte jedes Zweigs und achten Sie auf eine ausgewogene Wuchsform.
Eine weitere Methode, die ich schätze: Schneiden Sie die schwächsten Triebe auf 2 oder 3 Augen und kräftige Zweige auf 5 oder 6 Augen zurück.
Von starken Rückschnitten außerhalb einer Verjüngungskur rate ich ab. Diese sollte höchstens alle 3 bis 4 Jahre erfolgen. Zu starkes Kürzen schwächt die Rose, begünstigt die Bildung von Stummeltrieben und erschwert den Neuaustrieb nach Spätfrösten. Wenn Sie dennoch stark zurückschneiden möchten, warten Sie bis zum Ende des Winters, wenn keine Fröste mehr drohen.

? Tabelle zum Schnitt von Buschrosen

Schritt Was zu tun ist
1. Reinigung Entfernen Sie abgestorbenes Holz sowie beschädigte oder schwache Triebe.
2. Wildtriebe entfernen Schneiden Sie kräftige Triebe ab, die aus dem Fuß wachsen.
3. Mitte auslichten Entfernen Sie nach innen gerichtete Zweige.
4. Zweige auswählen Lassen Sie 3 bis 5 Hauptzweige stehen, bei kleinen Blüten mehr.
5. Rückschnitt Kürzen Sie je nach Wuchsstärke ein Drittel bis die Hälfte jedes Zweigs.
6. Nach Wuchsstärke schneiden – 2 bis 3 Augen bei schwachen Zweigen
– 5 bis 6 Augen bei kräftigen Zweigen
7. Starker Rückschnitt (selten) Nur zur Verjüngung, höchstens alle 3 bis 4 Jahre.
8. Richtig schneiden Schräg, 0,5 cm über einem nach außen gerichteten Auge.
9. Zwischen zwei Zweigen wählen Bei zwei ähnlichen Trieben den jüngeren behalten.

Sonderfall: das Biegen

Beim Biegen von Strauchrosen werden lange Zweige, die mit einer unglücklicherweise nur an den Spitzen sitzenden Blüte in den Himmel wachsen, nach unten gebogen. In diesem Fall ist ein anderer Schnitt erforderlich. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel: Rosen biegen oder Pegging Roses.

Häufig gestellte Fragen

  • Buschrose nach der Blüte zurückschneiden?

    Verblühte Rosen schneiden: Fördert neue Blütentriebe, verhindert unnötige Fruchtbildung. Schräg über dem 1. oder 2. guten Blatt (5+ Fiederblättchen) schneiden.
  • Buschrose ohne Rückschnitt: Was passiert?

    Ohne Rückschnitt blüht die Buschrose weniger, wächst unordentlich und wird krankheitsanfällig. Rückschnitt fördert Blüte, verjüngt Holz und hält die Rose vital.

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