Ein schöner Garten auch im Winter
Setzen Sie auf Zierrinde!
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Bäume und Sträucher wählt man oft nach Blüte, Laub oder Früchten. Doch schöne Rinde bleibt ganzjährig – besonders im Winter. → Beispiele im Video.
Zierrinde für Farbe im Winter
Acer davidii oder Schlangenhautahorn
Acer davidii wird wegen seiner an eine Schlangenhaut erinnernden Rinde Schlangenhautahorn* genannt. Dieser Ahorn wächst im Halbschatten in einem nährstoffreichen, humusreichen und frischen, aber gut durchlässigen Boden. Kurz gesagt: ein eher waldartiger Standort. Der kleine, leicht zu kultivierende Baum wird nicht höher als 5 m. Am meisten fürchtet er schweren, im Winter zu feuchten Boden.
*Achtung: Auch andere Ahorne werden als „Schlangenhautahorn“ bezeichnet, etwa Acer capillipes und Acer rufinerve.

Acer davidii (© Dan Keck)
Zimt-Ahorn (Acer griseum)
Acer griseum wird wegen seiner Rinde, die sich im Laufe der Jahre wie Zimt abschält, Zimt-Ahorn genannt. Der Baum ist das ganze Jahr über wunderschön, doch ohne Laub kommt die Rinde noch besser zur Geltung und sorgt im Winter für einen besonderen Blickfang im Garten. Wie Acer davidii liebt Acer griseum Halbschatten sowie humusreiche, frische, aber gut durchlässige Böden. Pflanzen Sie ihn nicht im Süden Frankreichs, da dieser kleine Baum (6 m hoch) dort unter Hitze und Trockenheit zu sehr leiden würde.

Acer griseum
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Birken: die schönsten RindenDie Mahagoni-Kirsche 'Jaro'
Noch ein wunderschönes Exemplar mit sich schälender Rinde, die eine sehr glatte Rinde mit fast metallischem Bronzeglanz enthüllt. Dieser Baum gehört zum Zierpfirsich und heißt Prunus serrula ‘Jaro’. Neben seiner Rinde zeigt dieser Baum im Frühjahr eine wunderschöne weiße Blüte. Für optimales Wachstum bevorzugt dieser Prunus Sonne oder Halbschatten sowie einen fruchtbaren, frischen, aber gut durchlässigen Boden.

Prunus serrula
Schwarz-Birke und Himalaya-Birke
Birken besitzen, selbst die gewöhnlichsten, eine prächtige Rinde, die im Winter zum Vorschein kommt. Einige weniger bekannte Arten sollten im Garten einen Ehrenplatz erhalten. Dazu gehört Betula utilis oder Himalaya-Birke mit ihrer äußerst weißen Rinde. Gleich daneben fällt eine Betula nigra oder Schwarz-Birke mit sehr dunkler, fast schwarzer und stark rissiger Rinde auf, die ihr rasch ein sehr reifes Aussehen verleiht.
Birken zu kultivieren ist einfach: Sonne oder Halbschatten und ein neutraler, saurer oder kalkhaltiger, möglichst gut durchlässiger Boden – mehr braucht es nicht.

Betula nigra und Betula utilis
Dreiblütiger Ahorn ou Dreiblütiger Ahorn
Zum Abschluss: Acer triflorum, wenig bekannter Dreiblütiger Ahorn. Die Rinde schuppt leicht und wirkt rasch alt. Standort: Halbschatten, humusreicher, frischer, gut drainierter Boden.

Acer triflorum
Mehr erfahren...
Hier wurde nur eine kleine Auswahl an Bäumen mit auffälliger Rinde vorgestellt: Aprikosen, Zimt-Ahorn, Birken … Doch es gibt noch viele weitere! Zu nennen wären etwa der Westliche Erdbeerbaum – Arbutus x andrachnoides, Hartriegel mit dekorativem Holz (Cornus alba, Cornus sericea, Cornus sanguinea …) sowie einige Brombeeren wie Rubus thibetanus ‘Silver Fern’ …
Kurz gesagt: Auch ohne immergrüne Blätter lässt sich der Garten im Winter „färben“ oder schmücken. Man muss nur etwas mehr an auffällige Rinden denken.
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