Günstig gärtnern: beste Pflanzen und Tipps
Tipps für günstiges und ertragreiches Gärtnern
Inhaltsverzeichnis
Geizig? Knauserig? Unsinn! Wir sind einfach SPARSAM: Günstige Stauden und Einjährige, einfache Vermehrung und Tausch machen Gartenfreude erschwinglich.
Günstige Pflanzen kaufen
Eine der ersten Maßnahmen für günstiges Gärtnern ist die Wahl preiswerter Pflanzen. Stauden, günstige einjährige Pflanzen und wurzelnackte Sträucher sind eine kluge Möglichkeit, den Garten zu verschönern, ohne das Budget zu belasten.
Stauden
Stauden sind ideal für budgetbewusste Gärtner. Ihre Langlebigkeit und die Fähigkeit, Jahr für Jahr erneut auszutreiben, bieten eine hervorragende Rendite. Zu den günstigsten Optionen zählen Margeriten (Leucanthemum), das Kleine Immergrün, Fetthennen, Günsel, Prachtkerzen und Storchschnabel. Diese Pflanzen sind nicht nur günstig in der Anschaffung, sondern benötigen auch wenig Pflege. So sparen Sie langfristig Kosten. Natürlich hängen die Preise von der Topfgröße und der gewählten Sorte ab.
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Wussten Sie schon? Immer mehr Stauden werden im Herbst und Frühjahr wurzelnackt angeboten – ein echter Spartipp!

Prachtkerze und Margeriten
Einjährige Pflanzen
Einjährige Pflanzen bringen Farbe und Abwechslung in den Garten, ohne dass Sie viel für Saatgut ausgeben müssen. Arten wie die Ringelblume (Calendula officinalis), die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus), das Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus), die Jungfer im Grünen (Nigella damascena) und die Garten-Zinnie (Zinnia elegans) bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie werden direkt ins Beet gesät und blühen die ganze Saison über reichlich. So sorgen sie mit geringem Aufwand für ein farbenfrohes Schauspiel.

Ringelblumen und Schmuckkörbchen
Zwiebelpflanzen
Zu den günstigsten Zwiebelpflanzen gehören die bekanntesten Frühlingszwiebeln: Schneeglöckchen, Narzissen, Träubel, Krokusse und einige Tulpen …
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Träubel und Narzissen
Bäume und Sträucher
Wurzelnackte Sträucher und Bäume sind deutlich günstiger als Pflanzen im Container. Wer Sträucher während ihrer Dormanz von Herbst bis Frühlingsbeginn wurzelnackt kauft, kann die Kosten erheblich senken. Auch junge Pflanzen in kleinen Containern, etwa im 1-L-Topf oder sogar im 9-cm-Anzuchttopf, sind bei schnell wachsenden Sträuchern eine gute Wahl. Zu den günstigen und robusten Sträuchern zählen die Forsythie (Forsythia x intermedia), der Garten-Flieder (Syringa vulgaris), die Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) und Hartriegel mit farbigen Zweigen. Wurzelnackte Sträucher wachsen nach dem Pflanzen gut an und versprechen kräftiges Wachstum sowie spektakuläre Blüten bei geringer Anfangsinvestition.

Forsythia x intermedia
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Im Gemüse- und Obstgarten
Um die Kosten im Gemüsegarten möglichst gering zu halten, sät man besser Samen aus, statt Jungpflanzen zu kaufen. Noch günstiger wird es, wenn Sie Ihr eigenes Saatgut Jahr für Jahr gewinnen können. Auch mehrjähriges Gemüse ist eine ausgezeichnete Investition.
Im Obstgarten sind nach Möglichkeit wurzelnackte Pflanzen die beste Wahl.

Noch besser: Gewinnen Sie Ihr eigenes Saatgut!
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Manche Pflanzen sind günstig, andere überzeugen durch hohen Ertrag oder erobern Flächen rasch – sie naturalisieren sich. Dazu zählen Erigeron karvinskianus, Argentinisches Eisenkraut, Felsen-Storchschnabel, Maiglöckchen, Rote Spornblume, Cyclamen coum, Beinwell und Christrosen – invasive Arten ausgenommen. Tipp: Aktivieren Sie im Filter „Zierwert“ die Option „naturalisiert sich“.

Verbena bonariensis und Centranthus ruber
Vermehren, was das Zeug hält!
Die Aussaat ist oft der Ausgangspunkt für viele Pflanzen. Diese einfache und kostengünstige Methode ermöglicht es, aus im Vorjahr geernteten oder mit anderen Gärtnern getauschten Samen zahlreiche Jungpflanzen zu ziehen. Es ist faszinierend, eine Pflanze von Anfang an wachsen zu sehen. Zudem ermöglicht die Aussaat eine natürliche Selektion der widerstandsfähigsten und am besten an Ihren Standort angepassten Exemplare.
Die Stecklingsvermehrung dient dagegen dazu, eine Mutterpflanze mithilfe ihrer Pflanzenteile (Triebe, Blätter oder Wurzeln) originalgetreu zu vermehren. Diese Methode ist besonders nützlich bei Arten, die sich nur schwer aussäen lassen, oder wenn bestimmte Eigenschaften erhalten bleiben sollen.
Das Absenken ist zwar weniger bekannt, eignet sich aber hervorragend für Pflanzen, die sich nur schwer über Stecklinge vermehren lassen. Dabei bilden sich an einem noch mit der Mutterpflanze verbundenen Pflanzenteil neue Wurzeln, sodass die Pflanze allmählich selbstständig werden kann.
Diese Vermehrungsmethoden senken die Kosten für den Kauf neuer Pflanzen und ermöglichen eine individuellere Gartengestaltung, indem besonders gewünschte oder gut angepasste Pflanzen ausgewählt und vermehrt werden.
Oli meint: Die Natur macht vieles richtig. Halten Sie Ausschau nach Bäumen, Sträuchern und Stauden, die sich in Ihrem Garten selbst ausgesät haben (ganz von allein!). Das ist immer ein Gewinn. Wenn sie sich in Ihrem Boden selbst ausgesät haben, sind sie gut an Ihre Erde angepasst. Sie müssen sie nur noch an den passenden Ort versetzen – oder auch nicht!

Stecklinge, Aussaat, Absenken: drei Methoden zur kostenlosen Pflanzenvermehrung
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7 Bäume für eine günstige GartengestaltungAustausch unter Gärtnern
Es ist allgemein bekannt: Gärtner sind freundlich und teilen gern. Der Austausch unter Gärtnern hat eine lange Tradition und gewinnt heute dank Initiativen wie Saatgutbibliotheken, Pflanzentauschbörsen und Stecklingsbörsen zunehmend an Bedeutung. Sie erleichtern den Austausch von Ressourcen und Wissen unter Pflanzenfreunden.
Saatgutbibliotheken, die sich häufig an öffentlichen Orten wie Bibliotheken oder Gemeinschaftsgärten befinden, ermöglichen es Gärtnern, kostenlos Samen abzugeben und mitzunehmen. Dieses System trägt zur Erhaltung lokaler Sorten bei und ermutigt Gärtner, ohne finanzielle Investition neue Arten auszuprobieren.
Pflanzentauschbörsen und Stecklingsbörsen sind gesellige Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmenden Pflanzen, Stecklinge oder Samen tauschen. Diese Treffen bieten nicht nur die Gelegenheit, kostenlos neue Pflanzen zu erwerben, sondern auch Raum für den Austausch von Tipps und Erfahrungen unter Gärtnern. So stärken sie zugleich den Zusammenhalt in der Gemeinschaft.
Indem Gärtner Ressourcen, Wissen und Erfahrungen teilen, tragen sie zu einem System gegenseitiger Hilfe bei, das allen den Zugang zu einer größeren Pflanzenvielfalt ermöglicht und zugleich die Kosten für Pflege und Erweiterung der Gärten senkt. Dieses gemeinsame Vorgehen fördert eine nachhaltigere und solidarischere Gartenpraxis, bei der Ressourcen optimal genutzt und Erfahrungen geteilt werden. So bereichert es sowohl die Gärten als auch die Beziehungen zwischen den Gärtnern.
Olis kleiner Tipp: Denken Sie auch an Wiederverwertung und Spenden von Umweltverbänden. Manche Pflanzen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr verkauft werden können, werden von Baumschulen oder Gartencentern verschenkt oder zu günstigen Preisen angeboten. Dabei hätten sie ein schönes Leben in unseren Gärten verdient, statt auf dem Kompost zu landen. Informieren Sie sich ruhig bei Fachleuten in Ihrer Nähe – Fragen kostet nichts. Außerdem geben Umweltschutzorganisationen jedes Jahr im Herbst im Rahmen von Projekten zur Neuanlage von Hecken, Obstwiesen und Ähnlichem einheimische Bäume und Sträucher aus. Halten Sie Ausschau nach diesen Aktionstagen!

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