Krankheiten und Parasiten von Spargel
Tipps zum Erkennen, Behandeln und Vorbeugen
Inhaltsverzeichnis
Zierspargel aus Südafrika: feines Laub, ideale Zimmerpflanze. Krankheiten und Parasiten erkennen, natürlich behandeln und vorbeugen.
Spargel: Kulturbedingungen kurz erklärt
Asparagus: humusreiches, durchlässiges Substrat, heller Standort ohne direkte Sonne. Richtig gießen, besprühen und monatlich düngen schützt vor Parasiten.
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Richtig kultiviert, zeigt sich Spargel widerstandsfähig gegen Insektenbefall. Bei durchschnittlichen Kulturbedingungen oder einem ungeeigneten Umfeld kann er jedoch von Parasiten befallen werden. Es handelt sich um drei verschiedene Arten:
Schildläuse
Schildläuse sind aufgrund ihres Panzers oft schwer zu bekämpfende Parasiten. Die meisten Arten bleiben unbeweglich, ihre Larven sind jedoch deutlich schneller. Zudem siedeln sie sich an den unzugänglichsten Stellen des Spargels an, vor allem auf der Unterseite des Laubs nahe der Mittelrippe. Dort saugen sie den Pflanzensaft aus dem Spargel, der dadurch geschwächt wird.

Symptome
Die Haupttriebe tragen runde, graubraune Pusteln oder kleine watteartige Beläge. Das Laub vergilbt fleckenweise entlang der Blattadern, trocknet schließlich ein und fällt ab. Meist verfärben sich die Gewebe an den Stellen, an denen sich die Pusteln angesiedelt haben.
Bei starkem Befall erscheint auf dem Laub eine schwärzliche Substanz, die äußerlich an Ruß erinnert. Dabei handelt es sich um Rußtau, eine Krankheit, die durch klebrige Honigtauausscheidungen entsteht.
Ein Befall mit Schildläusen lässt den Spargel nicht absterben, schwächt ihn jedoch stark.
Bekämpfung
Zunächst können Sie die Schildläuse mit dem Fingernagel, der Spitze eines Streichholzes oder einem Wattestäbchen abkratzen. Achten Sie dabei darauf, das Pflanzengewebe nicht zu verletzen. Anschließend reiben Sie Blätter und Triebe mit einem in Seifenwasser oder Alkohol getränkten Wattepad ab, dem gegebenenfalls etwas Pflanzenöl zugesetzt wird. Das Öl umhüllt und erstickt Larven und Eier. Da das Laub des Spargels sehr fein ist, können Sie diese Lösung auch aufsprühen. Die Behandlung kann einmal wöchentlich wiederholt werden, bis die Schildläuse vollständig verschwunden sind.
Außerdem ist es wichtig, die Pflanze zu isolieren, da sich Schildläuse ausbreiten. Stark befallene Zweige können abgeschnitten werden.
Vergessen Sie nicht, die Wurzeln zu kontrollieren, die ebenfalls von Schildläusen besiedelt werden können. In diesem Fall ist ein Umtopfen erforderlich, nachdem die befallenen Wurzelabschnitte entfernt wurden.
Vorbeugung
- Kontrollieren Sie Ihren Spargel und andere Zimmerpflanzen regelmäßig
- Gießen Sie Ihren Spargel mit der richtigen Wassermenge
- Düngen Sie Ihren Spargel regelmäßig, damit er gesund bleibt
- Entfernen Sie abgestorbenes Laub und Pflanzenreste regelmäßig
- Halten Sie Abstand zwischen den Zimmerpflanzen, damit die Luft gut zirkulieren kann
Rote Spinnmilben
Rote Spinnmilben werden wegen ihrer Neigung, weißliche Gespinste auf dem Laub zu bilden, so genannt. Tatsächlich handelt es sich um saugende Spinnentiere. Diese Spinnmilben sind winzig und daher mit bloßem Auge oft nicht zu erkennen. Die unerwünschten Schädlinge entwickeln sich meist in trockener, warmer Luft. Sie vermehren sich sehr schnell und wandern von einer Pflanze zur anderen.
Symptome
Die Unterseite des Spargellaubs färbt sich silbrig-grau oder zeigt eine marmorierte Färbung. Häufig sind die jungen Triebe zuerst betroffen. Einige Blätter können ihre Pigmente verlieren und gelb werden. Schließlich fällt das Laub ab, nachdem es mit weißlichen Gespinsten überzogen wurde – ein Zeichen für starken Befall.
Bekämpfung
- Den befallenen Spargel sofort isolieren
- Das Laub mit einem feuchten Tuch abreiben, um die Gespinste zu entfernen
- Den Spargel mit einem Wasserstrahl abduschen
- Eine natürliche Lösung aus einem Liter Wasser, 20 Tropfen ätherischem Rosmarinöl, 3 Tropfen schwarzer Seife und 5 ml Pflanzenöl, etwa Rapsöl, aufsprühen. Auch der Knoblauchsud ist wirksam
Vorbeugung
Die wirksamste Vorbeugung ist, das Laub mit ausreichend kühlem Regenwasser zu besprühen. Beim Spargel ist dies besonders wichtig. Einmal pro Woche anwenden.
Thripse
Thripse sind winzige, stechend-saugende Insekten, die wie Flöhe springen. Wie rote Spinnmilben vermehren sich Thripse sehr schnell. Im Laufe des Jahres können mehrere Generationen aufeinanderfolgen. Die Eier sind sehr schwer zu entdecken und zu erreichen, da sie in das Pflanzengewebe abgelegt werden. Anschließend bohren sich die Larven in das Substrat ein.
Thripse entwickeln sich auch im Sommer, wenn die Luft warm und trocken ist.
Symptome
Thripse sind an zahlreichen Einstichen auf den Blättern und an winzigen schwarzen Ausscheidungen zu erkennen. Das Laub vergilbt, verfärbt sich fleckenweise und trocknet schließlich ein.
Bekämpfung und Vorbeugung
Das Mittel ist dasselbe wie gegen rote Spinnmilben. Halten Sie die Luftfeuchtigkeit rund um den Spargel hoch, um die Entwicklung der Parasiten zu hemmen. Besprühen Sie daher das Laub regelmäßig, vor allem die Blattunterseiten. Die Thripse verschwinden schließlich. Reicht dies nicht aus, sollte der Knoblauchsud die letzten Schädlinge beseitigen.
Kulturfehler, die Spargel schwächen
Spargel: Gelbes, trockenes Laub kann durch Trockenheit, Staunässe oder zu viel Sonne entstehen. Richtig gießen, um Wurzelfäule zu vermeiden.
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Zimmer-Spargel: Anbau und PflegeKrankheiten bei Spargel
Insgesamt ist Spargel sehr robust und wenig anfällig für typische Zimmerpflanzenkrankheiten. Nur die Fusariumwelke kann bei ungünstigen Bedingungen ausnahmsweise auftreten.
Die Krankheit ist meist leicht zu erkennen, da die Triebbasis und der Hals allmählich braun werden und faulen. Schließlich fallen die Blätter ab und der Spargel stirbt. Wenn Sie die Pflanze austopfen, sehen Sie, dass das Rhizom bräunlich und zersetzt ist. Es kann unangenehm riechen.
Um dieser Pilzkrankheit vorzubeugen, genügt richtiges Gießen. Vermeiden Sie jedoch Wassergaben, wenn der Spargel sie nicht benötigt. Eine gute Belüftung des Raums ist ebenfalls wichtig, besonders nach dem Gießen.
Auch zu stickstoffreicher Dünger begünstigt die Krankheit. Wählen Sie daher einen Spezialdünger für Grünpflanzen und geben Sie ihn höchstens einmal monatlich. Nicht öfter.
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