Panaschierte Ölweide: schönste Sorten

Panaschierte Ölweide: schönste Sorten

für einen strahlenden Garten

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 11. Januar 2026  durch Angélique 4 min.

Auch Ölweide genannt, ist Elaeagnus ein robuster, leicht zu kultivierender Strauch für Hecken und Formschnitt. Er verträgt Trockenheit, Wind, Salz und Verschmutzung, ist bis –20 °C winterhart und gedeiht an Sonne bis Halbschatten in durchlässigem Boden. Immergrünes oder sommergrünes, lanzettliches Laub – oft panaschiert – macht ihn dekorativ. Entdecken Sie unsere schönsten panaschierten Elaeagnus-Sorten für einen helleren Garten.

Schwierigkeit

Wintergrüne Ölweide 'Limelight' – Ebbings Ölweide

Mit immergrünem, gelb panaschiertem Laub bringt Elaeagnus ebbingei ‘Limelight’ Helligkeit, sogar etwas Fantasie, in Hecken und Beete. Von September bis November schmücken sich die lanzettlichen, ledrigen, glänzenden Blätter mit kleinen cremeweißen Glockenblüten. Sie duften intensiv und süßlich, ähnlich wie Jasmin, und locken bestäubende Insekten an. Nach der Blüte erscheinen dekorative Früchte, die kupfer- und silberfarbigen Oliven ähneln. Sie sind für Menschen essbar und werden auch von Vögeln gefressen.

Elaeagnus ebbingei ‘Limelight’ wächst sehr schnell und erreicht 3 m Höhe und 2,50 m Breite. Er gedeiht auch unter ungünstigen Bedingungen, sein Wurzelsystem reichert den Boden an. Pflanzen Sie ihn in eine Hecke an einen schattigen Platz, um ihn aufzuhellen. Zusammen mit der Roten Glanzmispel ‘Red Robin’ und der Abelie ‘Edward Goucher’ bildet er eine dekorative Hecke, in der Vögel Schutz finden.

Elaeagnus ebbingei Limelight

Elaeagnus × ebbingei 'Maryline' (Abrela) – panaschierte Ölweide

Die Elaeagnus ebbingei ‘Maryline’ (‘Abrela’) besticht durch ihr immergrünes, leuchtendes Laub mit hellgelber Zeichnung und dunkelgrünem Rand. Der Strauch wächst harmonisch und dicht verzweigt und erreicht im Alter 2 m Höhe und Breite. Die Farbintensität des Laubs variiert je nach Jahreszeit. Im Frühjahr erscheinen neue Triebe in rostbrauner Farbe mit silbrigem Schimmer. Von September bis Oktober schmücken kleine cremeweiße, duftende Blüten das Laub. Sie verströmen Honig- und Mandelduft. Dieser neuere Kultivar ist mäßig winterhart und verträgt bis zu –11 °C.

Die Elaeagnus ebbingei ‘Maryline’ (‘Abrela’) ist ein neuer, bis –11 °C winterharter Kultivar, der bevorzugt für Regionen mit mildem Klima geeignet ist. Sie eignet sich für Hecken oder große Kübel und benötigt einen durchlässigen Boden, der im Sommer trocken sein darf. Kombinieren Sie sie mit einer Abelia grandiflora oder einem Buddleia alternifolia, die Schmetterlinge und Bienen anlocken.

Ölweide

Elaeagnus pungens 'Maculata' – panaschierte Ölweide

Ideal als Hecke und Windschutz trägt Elaeagnus pungens ‘Maculata’ an bogigen Zweigen immergrüne, grün-gelb gefleckte Blätter mit dunkelgelber Mitte. Der aus Japan und China stammende Strauch wächst kugelig und dicht verzweigt. Er erreicht eine Höhe von 3,5 Metern und eine Breite von 3 Metern. Seine Blätter haben gewellte Ränder, die orangebraunen jungen Zweige tragen einzelne Dornen. Von September bis Dezember erscheinen kleine, silbrigweiße, hängende und bienenfreundliche Blüten. Anschließend bilden sich kleine braune Früchte, die sich rot färben.

Winterhart bis -18 °C ist Elaeagnus pungens ‘Maculata’ pflegeleicht. Er gedeiht in allen gut durchlässigen Böden, auch in sandigen, armen oder trockenen Böden, jedoch ohne Kalk. Der Strauch kann in der Sonne oder im Halbschatten gepflanzt werden. Im Beet oder in der Hecke sorgen Sie für Farbkontraste und kombinieren ihn mit Escallonia ‘C.F. Ball’ oder Tamarix gallica – Französische Tamariske.

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Elaeagnus pungens 'Hosuba Fukurin' – panaschierte Dornige Ölweide

Die Elaeagnus pungens ‘Hosuba Fukurin’ bietet immergrünes, cremeweiß gerandetes Laub, das besonders leuchtend wirkt. Sie hat eine kugelige, gut verzweigte Wuchsform. Die jungen Zweige sind orangebraun gefärbt und tragen vereinzelt Dornen. Der Strauch blüht zwischen September und Dezember und bildet kleine, hängende, silbrigweiße Blüten. Sie duften leicht und locken bienenfreundliche Insekten an. Auf die Blüte folgen dunkelrote, ovale, essbare Früchte mit Kirschgeschmack. Der Strauch wird nicht höher als 2,5 Meter und kann als Hecke, im Beet oder im Kübel verwendet werden.

Die leicht zu kultivierende Elaeagnus pungens ‘Hosuba Fukurin’ zeichnet sich durch ihre Winterhärte bis -23 °C aus. Pflanzen Sie sie an einen sonnigen bis halbschattigen Standort in gut durchlässigen, kalkfreien Boden. In einer Hecke oder einem Beet können Sie sie mit anderen Sträuchern mit schönem immergrünem Laub kombinieren, etwa mit Olearia (x) haastii – Neuseeländischer Gänseblümchenstrauch oder mit Griselinia littoralis ‘Green Horizon’.

Ölweide

Elaeagnus x ebbingei 'Viveleg' – Ölweide

Der Elaeagnus x ebbingei ‘Viveleg’ besticht durch dunkelgrünes, zart goldgelb oder cremegelb berandetes Laub. Er ist eine Verbesserung der Sorte ‘Gilt Edge’, und die Panaschierung seiner Blätter zählt zu den stabilsten der Art. Von September bis November erscheinen kleine cremeweiße, angenehm duftende Blüten. Ihnen folgen kleine, kupferfarbene ovale Früchte, die bei Vögeln und Menschen beliebt sind. Der Strauch wird 2,5 m hoch und 1,5 m breit.

Der kräftige, bis –15 °C winterharte Strauch ist zudem trockenheits- und salzluftverträglich. Er lässt sich problemlos als Hecke kultivieren, etwa zusammen mit anderen immergrünen Sträuchern wie Rhamnus alaternus ‘Argenteovariegata’ und Arbutus unedo, dem Westlichen Erdbeerbaum.

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