Rosenpflege: passendes Werkzeug
Gartenschere, Pflanzenschere, Handschuhe, Grünschnittsack...
Inhaltsverzeichnis
Als wahre Symbole der Romantik und Eleganz gehören Rosen zu den meistkultivierten Blumen im Garten! Rosen sind leicht zu kultivieren, benötigen jedoch etwas Pflege. Nach dem Pflanzen müssen sie regelmäßig gepflegt werden, damit sie kräftig, harmonisch und üppig blühend bleiben! Rückschnitt, Entfernen verblühter Blüten und Wassertriebe, Düngen und weitere Pflegemaßnahmen: Für die richtige Rosenpflege sind einige Handgriffe unerlässlich.
Von der Gartenschere über die Astschere bis hin zu Handschuhen und Stützstäben: Entdecken Sie die kleinen Gartenhelfer, die Sie für diese Arbeiten griffbereit haben sollten!

Ein schöner Rosengarten benötigt spezielle Pflege und passendes Werkzeug
Rosen schneiden
Die Gartenschere
Der Rückschnitt von Rosen ist unerlässlich, damit sie ihre harmonische Form, Wuchskraft und schöne Blüte behalten. Rosen müssen regelmäßig geschnitten werden. Dafür ist die Gartenschere sicher das Schnittwerkzeug, das Sie am häufigsten verwenden. Wählen Sie ein hochwertiges, gut geschärftes Modell! Damit lassen sich die Zweige von Rosen schneiden. Vergessen Sie Amboss-Scheren – sie sind dem Schnitt von Totholz vorbehalten! Die Bypass-Schere wird zum Schneiden von lebendem oder grünem Holz verwendet und eignet sich daher besonders gut für den Rosenschnitt. Diese Gartenschere besitzt eine einseitig geschärfte Klinge, die an einer Gegenklinge entlanggleitet: Beide Klingen schließen sich wie eine Schere und ermöglichen saubere, präzise Schnitte, während das Verletzungsrisiko für die Pflanzen minimiert wird.
Neben Gartenscheren mit festen Griffen gibt es Modelle mit einem Drehgriff, der Kraftaufwand und Ermüdung von Hand und Handgelenk sowie bei wiederholter Nutzung die Bildung von Blasen verringert. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und werden auch danach ausgewählt, ob Sie Rechts- oder Linkshänder sind.

Gartenscheren: traditionell und mit Drehgriff
→ Lesen Sie unsere Tipps zur richtigen Auswahl Ihrer Gartenschere!
Die Astschere
Sie ist eine besonders große Gartenschere mit langen Griffen, die mit beiden Händen bedient wird. Wie bei der Gartenschere gibt es auch Modelle mit Bypass-Klingen für den Schnitt von lebendem und grünem Holz sowie Amboss-Modelle für Totholz. Die einfach zu handhabende Astschere eignet sich zum Schneiden dickerer Rosenzweige mit einem Durchmesser von 20 bis 40 mm, die für eine normale Gartenschere zu stark sind.
Die Astschere eignet sich ideal zum Schneiden toter, trockener und/oder harter sowie schwer erreichbarer Zweige und Triebe – etwa zum Zurücksetzen eines alten Leitasts oder zum Schneiden hoch sitzender, sich kreuzender oder das Innere der Rose verdichtender Zweige. Sie ermöglicht schnelle, saubere Schnitte, ohne das Pflanzengewebe zu quetschen. Modelle mit Teleskopgriffen sind für den Rückschnitt von Kletterrosen nützlich, da Sie keine Trittleiter benötigen. Sie eignen sich auch zum Schneiden noch grüner, biegsamer Triebe im Inneren des Strauchs.

Amboss-Astschere (links); und Teleskop-Astschere (rechts)
Die Heckenschere
Sie ist eine Art große Schere zum Schneiden grüner Triebe, dichter Belaubung und dickerer Zweige. Die Heckenschere besteht aus zwei geraden Stahlklingen mit rutschfesten Griffen. Es gibt Modelle mit gewellten oder gezahnten Klingen, die effizienter, aber weniger präzise sind. Sie wird hauptsächlich zur Pflege von Hecken verwendet, eignet sich aber auch zum Schneiden von strauchförmigen Bodendecker-Rosen, Kletterrosen und Lianen, da sich damit problemlos eine dichte Masse aus Blättern und Trieben schneiden lässt. Einige Heckenscheren sind für Arbeiten in der Höhe mit einem Stiel ausgestattet, sodass keine Leiter erforderlich ist.

Die Klappsäge
Mit ihren besonders scharfen Zähnen ist sie ein unverzichtbares Werkzeug zum Schneiden dünner und dicker Zweige. Wählen Sie eine Universalklappsäge, mit der Sie sowohl grünes, weiches als auch trockenes, hartes Holz schnell sägen können. Sie eignet sich besonders zum Durchtrennen alter, kräftiger Leitäste mit einem Durchmesser von mehr als 6 cm.
Eine handlichere kleine Baumsäge mit geradem oder gebogenem Sägeblatt eignet sich dagegen ideal zum Schneiden dickerer toter oder lebender Zweige und Äste: Sie kommt überall hin und ist auch für Anwender geeignet, die wenig Kraft haben!

Klappsäge (links), Baumsäge (rechts)
Lesen Sie auch
RosendüngerZum Entfernen verblühter Blumen und Wasserschosse
Wir empfehlen, verblühte Rosen regelmäßig zu schneiden, damit Ihre Rosenstöcke nicht unnötig geschwächt werden – außer Sie möchten Hagebutten gewinnen. Neben dem ästhetischen Vorteil regt das Entfernen verblühter Blüten die Bildung neuer Blütenknospen an. Rosen können außerdem Wurzelschösslinge bilden, die schnell wachsen und unterhalb der Pfropfstelle austreiben. Diese nicht blühenden Triebe schwächen die Pflanze ebenfalls und sollten daher direkt an der Basis entfernt werden.
Obstscheren sind leichte, handliche und präzise Schneidwerkzeuge mit einem schmalen, langen und spitz zulaufenden Kopf, der den Zugang zu den feinen, im Pflanzengrün verborgenen Trieben erleichtert. Mit ihren beiden geraden, spitzen und leicht gezahnten Klingen können Sie die Triebe verblühter Rosen ebenso wie Wurzelschösslinge direkt an der Basis sauber schneiden.

Obstschere
DéEntdecken Sie andere Rosen
Alles ansehen →Erhältlich in 2 Größen
Erhältlich in 1 Größen
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Zum Düngen
Rosen sind Starkzehrer und benötigen ein- bis zweimal jährlich Dünger. Die Schaufel mit ihrem flachen, mehr oder weniger runden und tiefen Blatt ist ein äußerst nützliches Werkzeug. Mit ihr lassen sich die für ein gesundes Wachstum Ihrer Rosen nötigen organischen Bodenverbesserer ausbringen oder die Erde eines zu verpflanzenden Rosenstrauchs austauschen.
Die Gartenkralle ist das passende Ergänzungswerkzeug, um nützliche Bodenverbesserer für Ihre Rosen einzuarbeiten. Ihr gabelartiger Kopf ist mit drei oder vier spitzen, gebogenen Zinken ausgestattet.
Ob im Topf oder im Freiland: Wir empfehlen, Ihre Rosen zu düngen (Kompost, Mist, Hornmehl, getrocknetes Blut, Or Brun …). Das hilft ihnen, üppig zu blühen und gesund zu bleiben. Ideal sind sanfte, regelmäßige Düngergaben von der Pflanzung bis zur Wachstumsperiode. Rosendünger fördern die Wurzelbildung, verbessern den Boden und versorgen die Pflanze nachhaltig und tiefenwirksam.
→ Entdecken Sie gerne unser gesamtes Sortiment an Düngern und Bodenverbesserern für Rosen.
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Rosen schneidenUm sie zu stützen
Sie haben Ihren Rosenstrauch gerade gepflanzt. Rosen können frei wachsen oder an einer Mauer, einem Zaun oder einer Pergola gezogen werden. Bestimmte, oft sehr wüchsige Rosenformen benötigen eine Stütze, da sie mit der Zeit zum Auseinanderfallen neigen. Wenn Ihre Rose eine Kletterrose, Stammrose oder Trauerrose ist, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sie anzubinden!
- Für Stammrosen und Trauerrosen ist bereits bei der Pflanzung eine Stütze erforderlich. Sie stützt die Zweige der Rosen zuverlässig. Wir empfehlen Bambusstäbe mit mindestens 3 cm Durchmesser, die Sie direkt beim oder kurz vor dem Einpflanzen der Rose bis zum Grund des Pflanzlochs einsetzen, damit ihre Wurzeln nicht beschädigt werden. Die Höhe des Stabs sollte der Höhe der Veredelungsstelle entsprechen. Verwenden Sie geeignetes Bindematerial (Ringe, Kunststoffbinder, weiche Binder, Bastpalme usw.), um die Rose an ihrem Stab zu befestigen.
- Um das Wachstum zu lenken und die Triebe von Rosen im Topf zu stützen, verwenden Sie am besten eine Leiterstütze, die sich für eher kleinwüchsige Rosen eignet. Planen Sie Bindesysteme, weiche Binder, Ringe oder Clips ein, um die Rose zu befestigen.
- Kletterrosen werden in den ersten Kulturjahren und danach jedes Jahr entsprechend dem neuen Triebwachstum am Gerüst befestigt. Wichtig ist, Binder zu wählen, mit denen sich die Triebe sicher an ihrer Stütze befestigen lassen, ohne sie zu beschädigen. Ich empfehle weiche Kunststoffbinder (unsere Biflex-Binder eignen sich ideal, um die Triebe an ihrer Stütze zu befestigen, ohne sie zu verletzen) und sind zudem langlebig.
Bambusstab und Leiterstütze
→ Entdecken Sie unser geeignetes Bindematerial, um Ihre Rose zu führen und zu stützen.
Für Topfrosen
Rosen im Topf lassen sich auf Balkon oder Terrasse problemlos kultivieren, wenn Sie sie regelmäßig pflegen. Sie benötigen mehr Aufmerksamkeit als Rosen im Freiland und müssen deutlich häufiger gegossen werden. Planen Sie daher eine Gießkanne ein!
Während der Wachstumsphase sollten Sie außerdem auf eine ausreichende Düngung achten: Rosen sind nährstoffhungrig und ihre Blüte sollte mit einem Rosendünger unterstützt werden.
Rosen gedeihen in einem gut drainierenden Substrat. Im Topf muss überschüssige Feuchtigkeit abfließen können, damit sich keine Pilzkrankheiten entwickeln, für die Rosen anfällig sind. Für eine bessere Drainage geben Sie Tonkugeln oder Lavagranulat auf den Topfboden oder mischen sie unter die Erde. Für ein gutes Substrat verwenden Sie hochwertige Rosenerde.
Um Rosenkrankheiten natürlich vorzubeugen oder sie zu bekämpfen, entdecken Sie außerdem unser Sortiment an passenden Pflegemitteln!
Weiteres nützliches Zubehör
- Saubere Werkzeuge in einwandfreiem Zustand fördern die Pflanzengesundheit! Halten Sie stets eine Flasche Brennspiritus und ein Tuch bereit, um die Klingen nach Gebrauch und zwischen jedem Rosenstrauch zu desinfizieren und so eine Übertragung möglicher Krankheiten zu verhindern. So bleiben die Werkzeuge zudem in gutem Zustand.
- Nichts ist schlimmer als Arbeiten mit einer stumpfen Gartenschere: Schlecht geschärfte Werkzeuge erhöhen das Sehnenscheidenentzündungsrisiko und ermüden Sie schneller. Die Klingen von Gartenscheren sollten regelmäßig mit einem Schleifstein geschärft werden.
- Verwenden Sie ein gutes Paar Rosenhandschuhe mit einer dicken Latex-Beschichtung: Sie sind reißfest, wasserdicht und rutschfest und schützen Sie zuverlässig vor Dornen!
- Vergessen Sie bei der Pflege Ihrer Rosen nicht, abgefallene Blätter vom Boden aufzusammeln, besonders wenn sie schwarze Flecken oder Mehltau aufweisen. Ein Grünschnittsack ist für jeden Gärtner unverzichtbar. Er eignet sich ideal zum Abtransport des Rosenschnitts.

Grünschnittsack, Rosenhandschuhe und Schleifstein für Gartenscheren sind unverzichtbar
Entdecken Sie auch die Rosengabel – das ideale Werkzeug zum Lockern des Bodens und Jäten unter Rosen!
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