Zitrusfrüchte pflanzen
Im Topf oder im Freiland
Inhaltsverzeichnis
Wo pflanzt man sie? Im Garten oder im Topf?
Die Zitrusfrüchte, typische Bäume des Mittelmeerraums, können in warmen Regionen im Freiland gepflanzt oder in kühleren Regionen im Topf kultiviert und im Winter an einen geschützten Standort gebracht werden.
Ihre Kultur gelingt optimal an einem sehr sonnigen und vor den vorherrschenden Winden geschützten Standort. Diese Obstgehölze lieben Wärme, sind jedoch empfindlich gegenüber Trockenheit und Staunässe.
Bei einer Kultur im Topf stellen Sie die Zitruspflanze ins Freie, sobald es die Temperaturen erlauben, und überwintern sie vor den Winterfrösten an einem kühlen (unter 10 °C), hellen Standort ohne trockene Luft.
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Zitrusfrüchte: Pflanzung und PflegeIn welcher Erde oder welchem Substrat?
Die Zitrusfrüchte bevorzugen leichte, gut drainierte, eher sandige und kalkfreie Böden.
Sie sind recht nährstoffbedürftig und benötigen eine nährstoffreiche Erde. Geben Sie bei der Pflanzung eine große Menge Kompost oder Blumenerde hinzu. Sie können auch etwas Kies unter die Erde mischen, vor allem wenn sie schwer ist. In leicht kalkhaltigen Böden arbeiten Sie vor der Pflanzung Moorbeeterde in die Gartenerde ein. Nach der Pflanzung geben Sie regelmäßig organischen Dünger.
Wenn Sie in einen Topf pflanzen, wählen Sie eine spezielle Blumenerde für Zitrusfrüchte und mediterrane Pflanzen.
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Wann und wie pflanzt man sie?
Wann Zitrusfrüchte pflanzen?
Die Pflanzung erfolgt vorzugsweise im Frühjahr oder andernfalls im Herbst.
Wie pflanzen Sie Zitrusfrüchte?
Ob im Freiland oder im Topf, es empfiehlt sich, den Wurzelballen vor dem Pflanzen einige Augenblicke in Wasser zu tauchen.
1) Die Pflanzung im Freiland:
- Heben Sie ein Pflanzloch aus (etwa das 3-Fache des Volumens des Wurzelballens), geben Sie eine Drainageschicht aus Kies auf den Boden des Pflanzlochs und füllen Sie anschließend eine Mischung aus gut reifem Kompost und Gartenerde ein.
- Setzen Sie die Jungpflanze ein, bedecken Sie den Wurzelballen mit Erde, ohne den Hals zu bedecken, und drücken Sie die Erde gut an, wobei Sie eine Gießmulde um die Jungpflanze formen.
- Gießen Sie nach der Pflanzung reichlich, während des Sommers regelmäßig und reduzieren Sie die Wassergaben während der Winterzeit deutlich.
Pflege:
Sobald die Vegetationsphase beginnt (erste Blüten erscheinen), erhöhen Sie die Wassergaben ganz allmählich. Geben Sie im Frühjahr und Sommer organischen Dünger „speziell für Zitrusfrüchte“. Ergänzen Sie zu Beginn des Herbstes eine Gabe gut reifen Komposts. Schützen Sie die Zitrusfrüchte im Spätherbst mit einem Wintervlies. Streuen Sie im Spätwinter eine Schaufel Holzasche aus, die reich an Kalium ist, um die Fruchtbildung zu verbessern.
2) Die Pflanzung im Topf:
- Wählen Sie einen Topf, der 2- bis 3-mal größer ist als das Volumen des Wurzelballens.
- Legen Sie auf den Boden des Topfes eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton, um den Wasserabzug zu erleichtern.
- Füllen Sie den Topf mit einer Mischung aus spezieller Blumenerde für Zitrusfrüchte und etwas Gartenerde.
- Setzen Sie die Jungpflanze ein, ohne den Hals zu bedecken, und füllen Sie den Topf mit Erde auf.
- Drücken Sie die Erde gut an und gießen Sie reichlich.
Pflege:
Bringen Sie den Topf von Oktober bis April in einen kühlen, hellen Raum mit einer Temperatur unter 10 °C, idealerweise zwischen 0 und 5 °C. Gießen Sie regelmäßig, im Sommer etwa zweimal pro Woche und im Winter etwa ein- bis zweimal pro Monat, möglichst mit aufgefangenem Regenwasser (kalkfrei). Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer stehen. Geben Sie von März bis Oktober einmal monatlich einen organischen Dünger speziell für Zitrusfrüchte. Bei einem Befall mit Blattläusen oder Schildläusen besprühen Sie das Laub mit einer Mischung aus Wasser und Schmierseife. Topfen Sie Ihren Zitrusbaum etwa alle 3 Jahre um.
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