Flachs, Linum: pflanzen, säen, pflegen

Flachs, Linum: pflanzen, säen, pflegen

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 10. August 2025  durch Virginie T. 12 min.

Lein kurz erklärt

  • Flachs blüht von Mai bis August leicht und üppig und sät sich von Jahr zu Jahr leicht selbst aus
  • Seine hübschen kleinen, meist hellblauen einfachen Blüten gibt es auch in Rot, Weiß oder Gelb. Sie erscheinen den ganzen Sommer über ununterbrochen
  • Er wird seit Jahrhunderten wegen seiner Fasern, essbaren Samen oder seines Öls angebaut
  • Pflegeleicht und genügsam wächst er in voller Sonne auf allen gut durchlässigen, leichten und trockenen Böden
  • Als einjährige oder mehrjährige Pflanze gehört er in sonnigen Beeten sowie in allen ländlichen und naturnahen Gärten zu den einfachsten Pflanzen
Schwierigkeit

Worte unserer Expertin

Man kennt den Saat-Lein oder Linum usitatissimum, eine vor allem wegen ihrer Fasern für die Textilherstellung, ihrer Samen oder ihres vielseitig wohltuenden Öls angebaute Pflanze. Auch die Blüte des Leins ist essbar und eignet sich hübsch zum Verzieren Ihrer Salate! In Frankreich wird Lein vielerorts angebaut. Im Sommer sind dort nicht selten blühende Leinfelder zu sehen, die sich bis zum Horizont erstrecken und die Landschaft mit ihrem Himmelblau erhellen!

Doch Lein ist auch eine hübsche Blume, die sich hervorragend für blühende Polster im Garten eignet! Es gibt weitere Lein-Arten, verwandte Pflanzen des wilden Leins unserer Wiesen, mit ebenso intensiv blauen, aber auch roten, rosafarbenen oder weißen Blüten. Lein darf in naturnahen und wilden Gärten sowie in trockenen Gärten nicht fehlen. Dort lockert sein ländlicher Charme sommerliche Blumenbeete, üppige Mixed-Borders, trockene Steingärten und auch naturnahe Wiesen auf.

Außerdem hat Lein viele ökologische Vorzüge. Da er nur wenig Dünger benötigt, ist er im Gemüsegarten sehr nützlich: Wenn Sie Lein neben Kartoffeln säen, hält das Kartoffelkäfer fern!

Lein ist anspruchslos und genügsam: Er wächst an sonnigen Standorten in jedem gut durchlässigen Boden, auch in kalkhaltigem und steinigem Boden.

Vom einjährigen Lein bis zum Stauden-Lein: Entdecken Sie in unserer Auswahl die verschiedenen Lein-Arten sowie unsere Tipps für den Anbau, zum richtigen Säen von Lein im Garten, zur Ernte der Leinsamen und zu seinen zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten.

Beschreibung und Botanik

Steckbrief

Lein oder Linum ist eine je nach Art mehrjährige oder einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Leingewächse. Sie stammt aus den gemäßigten und subtropischen Regionen der Nordhalbkugel, aus Europa, dem gemäßigten Asien und Nordafrika. Die Gattung umfasst mehr als 180 Arten, darunter mehrjährige, einjährige und zweijährige Pflanzen mit Blüten in Blau, Weiß, Gelb oder Rot.

Linum usitatissimum, der „Saat-Lein“ oder „Faserlein“, ist die am häufigsten angebaute einjährige Art. Sie wird wegen ihrer besonders reißfesten Naturfasern für die Textilindustrie sowie wegen ihrer omega-3-reichen Samen für die Lebensmittelindustrie kultiviert, aus denen das bekannte Leinöl gewonnen wird. Im Ziergarten darf man ihn nicht mit dem ebenfalls blau blühenden Stauden-Lein, Linum perenne, verwechseln, der auch Linum sibiricum oder „Blauer Stauden-Lein“ genannt wird. Ebenfalls anzutreffen ist Linum flavum mit gelben Blüten, eine weniger verbreitete mehrjährige Art.

Linum grandiflorum oder „Großblütiger Lein“ ist eine weitere einjährige Art. Ihre Blüte ist meist granatrot oder rosa. Sie hat einige interessante Sorten hervorgebracht. Diese kurzlebigen, winterharten mehrjährigen Pflanzen werden oft zweijährig kultiviert, säen sich aber leicht selbst aus.

Saat-Lein

Linum usitatissimum – botanische Illustration

Der Lein bildet schnell einen buschigen Horst aus aufrechten, schmal wachsenden Stängeln. Er wird bis zu 1 m hoch und 15 bis 30 cm breit.

Die sehr feinen, schlanken und an der Basis verzweigten Stängel tragen 1 bis 3 cm lange, wechselständige Blätter. Sie sind linear, schmal und lanzettlich und besitzen eine oder mehrere parallele Blattadern. Das feine Laub ist mittelgrün, silbrig- bis bläulich-graugrün und bei mehrjährigen Arten immergrün. So bleibt es auch im Winter attraktiv.

Je nach Klima vom Frühjahr bis zum Herbst bildet der Lein eine üppige Blüte mit unzähligen kleinen, einzeln stehenden Blüten. Sie erscheinen in achsel- oder endständigen Rispen und bilden mehr oder weniger lockere Büschel.

Die an langen, aufrechten Blütenstielen getragenen Blüten sind einfach, 2 bis 4 cm breit und bestehen aus 5 gezähnten Blütenblättern. Ihr Zentrum ist manchmal von einem dunkleren Hof gezeichnet. Die fein geäderten Blütenkronen öffnen sich zu weit ausladenden, sehr glänzenden oder seidig schimmernden Schalen.

Die Blüten des Leins zeigen herrliche Blautöne vom Himmelblau (Linum perenne) über Indigoblau bis Ultramarinblau. Daneben gibt es auch Elfenbeinweiß (‘Bright Eyes’), Gelb (Linum flavum), Karmesinrot (Linum grandiflorum ‘Rubrum’) und Lachsrosa (Linum grandiflorum ‘Charmer Salmon’).

Die Blüte des Leins ist ebenso kurzlebig wie die des Klatsch-Mohns: Die zarten Blüten verwelken am Tagesende, von der heißen Sonne ausgetrocknet oder vom Wind verweht. Diese kurze Blühdauer wird jedoch durch eine kontinuierliche Blütenneubildung den ganzen Sommer über ausgeglichen.

Die bienenfreundlichen Blüten des Leins bewegen sich im kleinsten Windhauch und werden häufig von bestäubenden Insekten besucht.

Nach der Blüte entstehen kleine glockenförmige Kapseln mit etwa zehn essbaren Samen. Die hellbraunen, glänzenden und flachen Samen schmecken leicht nussig und können sich im Garten selbst aussäen.

Während die frostempfindlichsten Leine bei uns einjährig kultiviert werden, sind mehrjährige Arten bis -15 °C winterhart.

Linum

Verschiedene Farben: Linum grandiflorum, Linum perenne, Linum grandiflorum ‘Charmer Salmon’ und Linum perenne ‘Diamant’

Der Lein ist einfach zu kultivieren und blüht besonders üppig, wenn er in voller Sonne und auf allen leichten, auch nährstoffarmen Böden steht, sofern diese gut durchlässig sind. Er wächst gut auf trockenem, steinigem Boden und verträgt sommerliche Trockenheit. Nässe und schwere Böden mag er dagegen nicht.

Ob einjährig oder mehrjährig: Lein ist ideal für hübsche Blütenpolster in trockenen Gärten, Blumenwiesen, sonnigen Steingärten, Beeträndern und pflegeleichten Beeten sowie in Kübeln und Schalen. Dort verleiht er schnell eine ländliche, natürliche und helle Note sowie Struktur und Leichtigkeit.

Der Lein ist vermutlich die älteste Textilpflanze der Menschheit. Bereits vor 7000 Jahren wurde er wegen seiner Naturfasern intensiv angebaut, aus denen Stoffe und Seile hergestellt werden. Noch heute dienen sie zur Fertigung strapazierfähiger Gewebe mit natürlicher Optik. Lein oder Saat-Lein (Linum usitatissimum) wird in Frankreich großflächig ausgesät, vor allem in der Bretagne, in Flandern und im Norden.

Linum

Linum perenne und Linum grandiflorum – unverzichtbar in Blumenwiesen oder pflegeleichten Beeten

Lein besitzt außerdem seit Jahrtausenden bekannte heilende Eigenschaften, unter anderem bei erhöhtem Cholesterinspiegel und Wechseljahresbeschwerden.

Auch heute werden Leinsamen mit ihrem besonders hohen Gehalt an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren verzehrt. Getrocknet oder gekeimt verfeinern sie Brot und Salate. Zudem werden sie zur Gewinnung von Leinöl gepresst, das in Kosmetik, Ernährung und Industrie zur Herstellung von Ölfarben verwendet wird.

Schließlich sind zu Flakes zerkleinerte Leinstängel im Garten als Mulch wertvoll.

Wichtigste Arten und Sorten

Das meistkultivierte Flachsgewächs ist Linum usitatissimum, eine einjährige Art mit blauen Blüten, die für ihre Textilfasern geschätzt wird und aus deren Samen Leinöl gewonnen wird. Es darf jedoch nicht mit dem Stauden-Lein oder Linum perenne verwechselt werden, der ebenfalls blau blüht und unsere Gärten zum Leuchten bringt. Unter den 200 Leinarten unterscheidet man winterharte Arten wie den Gelben Lein (Linum flavum) und Linum narbonense, auch Südfranzösischer Lein genannt, einjährige Arten wie den Roten Lein (Linum grandiflorum) mit Kultivaren in großen blauen, roten, rosa oder weißen Blüten sowie zweijährige Arten, die sich beide leicht im Garten vermehren.

Die beliebtesten Sorten

Stauden-Lein (Samen) - Linum perenne

Stauden-Lein (Samen) - Linum perenne

Dieser schnell wachsende Stauden-Lein bildet Büschel himmelblauer Blüten. Winterhart bis -15 °C eignet er sich für Beete, kalkhaltige Steingärten, sonnige Beetränder und Kübel. Auch für hübsche Blumensträuße!
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 50 cm
Großblütiger Lein Rubrum (Samen) - Linum

Großblütiger Lein Rubrum (Samen) - Linum

Der Rote Lein! Diese schöne einjährige Pflanze bringt sonnige Farbe in sonnige Beete und Steingärten.
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 40 cm
Großblütiger Lein Bright Eyes (Samen) - Linum

Großblütiger Lein Bright Eyes (Samen) - Linum

Eine sehr hübsche einjährige Sorte mit großen, kontrastreichen Blüten von Sommer bis Herbst. Ideal für eine schnelle, ländliche Gestaltung oder einen natürlichen Akzent in sonnigen Beeten und Steingärten.
  • Blütezeit August für Oktober
  • Höhe bei Reife 40 cm

Unsere Favoriten

Großblütiger Lein Blue Dress (Samen) - Linum

Großblütiger Lein Blue Dress (Samen) - Linum

Ein Kultivar mit den ganzen Sommer über zahlreichen Blüten in zartem Blau. Für Beete, Beetränder, Pflanzgefäße oder Blumenwiesen.
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 50 cm
Großblütiger Lein Charmer Salmon (Samen) - Linum

Großblütiger Lein Charmer Salmon (Samen) - Linum

Dieser Großblütige Lein zeigt den ganzen Sommer lachsrosa, dunkelrot gezeichnete Blüten. Eine wertvolle einjährige Pflanze für romantische Akzente in drainierenden Beeträndern, Pflanzgefäßen oder Beeten!
  • Blütezeit Juli für Oktober
  • Höhe bei Reife 50 cm
Südfranzösischer Lein Heavenly Blue (Samen) - Linum narbonense

Südfranzösischer Lein Heavenly Blue (Samen) - Linum narbonense

Eine Staude, wohl die schönste aller blau blühenden Leinsorten. Ein Wunder für die Aussaat in voller Sonne, ideal für Trockengärten, Steingärten und pflegeleichte Beete.
  • Blütezeit Juni für August
  • Höhe bei Reife 40 cm

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Pflanzung

Wo sollte man Lein pflanzen?

Stauden-Lein bietet eine gute Winterhärte (-15 °C), ist vollkommen frosthart und verträgt sommerliche Trockenheit gut. Andere Leinarten wie Linum grandiflorum sind frostempfindlich und werden in unserem Klima als einjährige Pflanze im Freiland oder Topf kultiviert. Einjähriger und mehrjähriger Lein sind Pflanzen für trockene Böden und volle Sonne, die sich in Frankreich fast überall leicht kultivieren lassen: Sie gedeihen sogar in Meeresnähe.

Lein benötigt einen sehr sonnigen Standort, um üppig zu blühen. Er gedeiht in allen gut drainierten, auch armen Böden und verträgt keine Staunässe. Am besten sind durchlässige, steinige und trockene Böden.

Lein wird gern in Gruppen gepflanzt, um blaue, rosa, gelbe oder rote Blütenmeere oder pflegeleichte, farbenfrohe Horste in allen Trockengärten, naturnahen oder romantischen Gärten zu schaffen – im ländlich inspirierten Beet, in der Blumenwiese, im Staudenbeet, in trockenen Beeteinfassungen und Steingärten, zur lockeren Betonung eines Weges sowie in Hängekörben und Töpfen.

Leinhäcksel eignen sich, um schwere Böden im Gemüsegarten aufzulockern. Dort wird Lein auch als Gründüngung zwischen zwei Kulturen eingesetzt.

Wann und wie pflanzt man Lein?

Pflanzen Sie Stauden-Lein ab dem Frühjahr in einen leichten, gut drainierten Boden. Die Jungpflanzen aus dem Anzuchttopf können von März bis April oder von September bis November, außerhalb strenger Frostperioden, gesetzt werden.

Wie pflanzt man Lein?

Im Freiland

Setzen Sie 3 bis 4 Leinpflanzen im Anzuchttopf pro m² und halten Sie 30 cm Pflanzabstand für eine schöne farbige Wirkung. In schwerem Boden arbeiten Sie Kies oder Sand zur Verbesserung der Drainage ein, denn zu viel Wasser im Sommer wie im Winter wäre fatal. Ein guter Gartenboden genügt, sofern er gut drainiert ist.

  • Lockern Sie den Boden tiefgründig
  • Heben Sie ein Loch aus, das doppelt so groß wie der Anzuchttopf ist
  • Pflanzen Sie in eine Mischung aus Sand und Blumenerde
  • Füllen Sie das Loch mit Erde auf
  • Drücken Sie die Erde leicht an
  • Gießen Sie zum besseren Anwachsen

linum

Im Kübel

Pflanzen Sie Lein in eine nährstoffreiche, gut drainierte Mischung und in ein Gefäß mit mindestens 30 cm Tiefe.

  • Bedecken Sie den Gefäßboden mit Kies oder Blähton
  • Pflanzen Sie in eine Mischung aus Blumenerde, Gartenerde und Kies oder Flusssand
  • Füllen Sie auf und drücken Sie die Erde an
  • Gießen Sie
  • Stellen Sie den Kübel in die Sonne

Leinsamen säen: Wann und wie?

Im Freiland

Säen Sie die Leinsamen in milden Regionen ab März direkt an Ort und Stelle, in kalten Regionen bis Mai, für eine Blüte von Juni bis September.

  • Säen Sie dünn in 3 mm tiefen Furchen in gut gelockerte und aufgelockerte Erde
  • Mit einer dünnen Schicht Blumenerde bedecken
  • Andrücken
  • Regelmäßig gießen und den Boden bis zum Auflaufen, das etwa 20 Tage dauert, feucht halten
  • Auf 15 bis 30 cm Abstand vereinzeln

In der Anzuchtschale unter Schutz

Die Leinsamen können auch in Anzuchttöpfen oder einer Saatschale bei 18–23 °C von August bis September für eine Blüte im folgenden Sommer ausgesät werden.

  • Leinsamen oberflächlich auf gute Anzuchterde säen
  • Bei 18 bis 23 °C warm halten
  • Die Samen leicht mit Erde bedecken und hell aufstellen
  • Regelmäßig mit feinem Brausestrahl gießen, bis die Keimlinge nach etwa 20 Tagen erscheinen
  • Wenn die Jungpflanzen 2 oder 3 Blätter gebildet haben, in Anzuchttöpfe pikieren
  • Geschützt in einem frostfreien Raum aufbewahren
  • Im folgenden Frühjahr nach den letzten Frösten ins Beet, in Töpfe oder Balkonkästen pflanzen

Befolgen Sie unsere Tipps für eine erfolgreiche Aussaat einjähriger Pflanzen!

Pflege, Rückschnitt & Pflege

Lein braucht wenig Pflege und eignet sich ideal für pflegeleichte Gärten. Gießen Sie nur bei längerer Trockenheit, denn Lein verträgt Hitze gut, aber keine Staunässe. Lein im Topf und einjährige Arten brauchen regelmäßig Wasser, ohne den Boden zu durchnässen.

Lein ist genügsam und braucht keinen Dünger.

Nach der Blüte schneiden Sie die Horste von Stauden-Lein bodennah zurück.

Lassen Sie die Blüten von einjährigem Lein aussamen, um Selbstaussaat zu fördern oder Samen zu ernten. Entfernen Sie die Pflanzen direkt nach der Blüte, wenn sie sich nicht einbürgern sollen.

Wann Leinsamen ernten?

Im Juli trocknen und bräunen die Leinstängel. Leinsamen sind reif, wenn sie beim Schütteln der Kapseln klirren: Trockene Kapseln abnehmen, zwischen den Fingern zerreiben und die Samen lösen. Luftdicht gelagert halten sie sehr gut.

linum graines

Erntereife Samenkapseln

Mögliche Krankheiten und Schädlinge

Sehr robust: Lein wird nur von Schnecken bedroht, die seine jungen Triebe fressen. Tipps gegen Schnecken! Bei Blattläusen hilft Seifenwasser. Im Gemüsebeet zwischen Kartoffeln gesät, hält Lein außerdem Kartoffelkäfer fern.

Vermehrung

Der einjährige Lein lässt sich leicht aussäen (siehe „Wann und wie sät man Leinsamen aus?“), Stauden-Lein einfach durch Stecklinge vermehren.

Wie gewinnt man Lein-Stecklinge?

Im Frühjahr lassen sie sich leicht aus krautigen Trieben gewinnen.

  • 10 cm lange, blütenlose Triebspitzen schneiden
  • Untere Blätter entfernen
  • In mit Blumenerde und Sand gefüllte Anzuchttöpfe setzen
  • Bis zur Bewurzelung feucht halten
  • Stecklinge geschützt und schattig aufstellen
  • Im Herbst ins Freiland pflanzen

Lein im Garten kombinieren

Die schlanke, leichte Silhouette des Leins lockert schwere Staudenbeete auf und bringt einen Hauch Natürlichkeit in ländliche Szenen und naturnahe Bereiche. In Gruppen gepflanzt, bildet er wahre pastellblaue Wogen. Doch Lein lässt sich leicht mit anderen einjährigen Pflanzen oder Stauden für durchlässige Böden kombinieren, die ähnliche Kulturbedingungen benötigen. Er ist unverzichtbar in allen naturnahen, wilden Gärten und in sonnigen Naturblumenwiesen, denen seine berührende, luftige Blüte Leichtigkeit, Charme und Poesie verleiht.

Lein kombinieren

Eine Kombinationsidee: Muhlenbergia capillaris im Hintergrund, Linum perenne und Potentilla nepalensis ‘Miss Wilmott’ im Mittel- bzw. Vordergrund

Kombinieren Sie ihn in romantischen Pastellharmonien oder kontrastreichen Farbspielen in Blau und Gelb.

In einem von der Sonne verwöhnten Beet bringt er Leichtigkeit neben Sommerblühern mit großen Blüten wie Dahlien, Sonnenhüten, Zierlauch oder Deutschen Schwertlilien mit ihrer markanten Form.

Das elegante Laub des Leins harmoniert ganz selbstverständlich mit dem graugrünen Laub von Wolfsmilch, Silbrigem Beifuß, Silber-Greiskraut, Salbei und Brandkraut.

In einem Sommerbeet pflanzen Sie ihn in farbigen Tuffs zwischen sommerblühenden Stauden wie Jungfer im Grünen, Prachtkerzen, Katzenminze, Grindkraut, Schmuckkörbchen, Ammi visnaga, Ehrenpreis, Verbena bonariensis und Garbe sowie Astern.

Auf einer Blumenwiese mischt er sich unter Nelkenwurz, Flockenblumen, Sonnenröschen und Goldmohn.

Mit seiner lockeren Wuchsform passt Lein gut zum wogenden Laub von Gräsern wie Echtem Federgras, Chinaschilf und Federborstengras.

Einige blühende Leintuffs verdecken während der gesamten warmen Jahreszeit den kahlen Fuß einer Rose.

Nützliche Ressourcen

  • Unser Leinsamensortiment: die besten Sorten!
  • Lesen Sie unseren Ratgeber: Lein kombinieren
  • So geht’s richtig: Leinsamen aussäen
  • Die schönsten einjährigen Pflanzen finden Sie in unserer Gärtnerei!

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