Sanddorn Frugana - Hippophae rhamnoides
Sanddorn Frugana - Hippophae rhamnoides
Hippophae rhamnoides Frugana
Sanddorn
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Beschreibung
Die Sanddorn 'Frugana' ist eine weibliche Sorte von Hippophae rhamnoides, die sich durch ihre Frühreife auszeichnet. Es ist auch eine produktive Sorte, besonders wenn es nicht an Sonne mangelt. Ab Mitte August können ihre hellorangefarbenen, mittelgroßen Früchte mit viel Vitamin C geerntet werden. Sie werden zu Marmelade, Konfitüre, Saft und Püree verarbeitet. Der dornige Strauch wächst wenig ausläufernd und behält eine aufrechte Form. Pflanzen Sie ihn als freiwachsende Hecke oder als defensiven Schutzwall in der Nähe einer männlichen Sorte wie Pollmix.
Die Sanddorn 'Frugana' ist eine gärtnerische Sorte, die 1986 von H.-J. Albrecht in Berlin ausgewählt wurde. Die wild wachsende Art Hippophae rhamnoides gehört zur Familie der Ölweidengewächse. Sie ist auch bekannt als Sanddorn, Sibirische Olive, Falscher Ölweiden-Spindelstrauch und unter vielen anderen Namen je nach Region. Diese Pflanze stammt aus den gemäßigten Zonen Europas und Asiens, wo sie in der Natur ein laubabwerfender, sehr dorniger Strauch ist. Es handelt sich um eine Pionierpflanze, die sowohl in Bergregionen als auch in Dünen wachsen kann. Obwohl sie keine Leguminose ist, bilden sich an ihren Wurzeln Knötchen mit stickstofffixierenden Bakterien, die es ihr ermöglichen, in schwierigen Umgebungen zu gedeihen. Diese Eigenschaft ermöglicht es, sie zu pflanzen, um arme Böden zu rekultivieren und vor Erosion zu schützen.
Abgesehen von einigen selbstfruchtbaren Sorten trägt der Sanddorn entweder männliche oder weibliche Blüten (zweihäusige Pflanze). Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. Die Fruchtbildung erfolgt nur in Anwesenheit eines männlichen Exemplars in der Nähe. Dieses kann fünf bis sechs weibliche Exemplare bestäuben. Die Beeren werden ab dem 2. oder 3. Jahr an den weiblichen Sträuchern produziert.
Der weibliche Sanddorn 'Frugana', der nach einer Anwachsphase schnell wächst, bildet einen aufrechten Strauch, der bis zu 4 m hoch werden kann und kräftig verzweigt ist. Seine Zweige sind dornig, seine schmalen, lanzettlichen und silbernen Blätter sind vom Frühling bis zum Herbst attraktiv. Die gelben und unauffälligen Blüten erscheinen Ende April und im Mai. Die hellorange, mittelgroßen Früchte reifen ab Mitte August. Sie sind reich an Vitaminen C, E, F, K, P sowie an Folsäure, Provitamin A und D und verschiedenen Makro- und Mikroelementen. Diese Beeren, deren Vitamin-C-Gehalt viermal höher ist als der von Johannisbeeren, eignen sich zur Herstellung von Konfitüren, Saft, Püree, Konserven und Sirup. Im Garten ziehen sie viele Vogelarten an. Das Laub ist im Winter abwesend.
Der Sanddorn 'Frugana' ist aufgrund seiner Früchte und seines Laubs ein sehr dekorativer Strauch. Wie andere Sanddornsorten wird er in einer lebendigen Hecke in einem naturnahen Garten perfekt sein. Wählen Sie beispielsweise einen Kornelkirsche (Cornus mas) mit sehr früher gelber Blüte, der ebenfalls essbare Früchte produziert, einen Ballerina Amelanchier mit weißer Frühlingsblüte, gefolgt von dekorativen und essbaren Beeren sowie einem sehr farbenfrohen Herbstlaub. In einem sehr trockenen mediterranen Garten wird er den Azérolier oder Granatapfelbäumen Gesellschaft leisten.
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Sanddorn Frugana - Hippophae rhamnoides in Bildern...
Wuchs
Blüte
Laub
Botanik
Hippophae
rhamnoides
Frugana
Elaeagnaceae
Sanddorn
Gartenbau
Pflanzung & Pflege
Die Sanddorn 'Frugana' wird idealerweise im Herbst oder notfalls zu Beginn des Frühlings gepflanzt. Wählen Sie eine sehr sonnige Exposition, um die Produktivität zu fördern. Der Sanddorn gedeiht in allen Bodenarten und kommt mit armen, sandigen Böden zurecht. Tauchen Sie den Wurzelballen vor dem Pflanzen eine Viertelstunde lang in Wasser. Graben Sie ein breites und tiefes Loch. Setzen Sie den oberen Teil des Wurzelballens bündig mit dem Boden und füllen Sie seitlich mit Erde auf. Gießen Sie zum Zeitpunkt des Pflanzens. Danach, wenn Sie im Herbst pflanzen und es ab und zu regnet, ist keine zusätzliche Bewässerung erforderlich. Ein wenig empfindlich gegenüber sommerlicher Trockenheit in seinen jungen Jahren, wird er sehr genügsam, sobald er tief verwurzelt ist.
Robust, wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge, benötigt der Sanddorn keine besondere Pflege.
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Pflege
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Winterhärte ist die niedrigste Wintertemperatur, die eine Pflanze aushalten kann, ohne ernsthafte Schäden zu erleiden oder gar abzusterben. Diese Winterhärte wird jedoch durch den Standort (geschützter Bereich, z. B. eine Terrasse), Schutzmaßnahmen (Wintervlies) und die Art des Bodens (die Winterhärte wird durch einen gut durchlässigen Boden verbessert) beeinflusst.