Asiatische Wildapfel - Malus sieversii
Asiatische Wildapfel - Malus sieversii
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Malus sieversii
Asiatische Wildapfel
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Beschreibung
Der Malus sieversii, manchmal als Holzapfel aus Kasachstan bezeichnet, ist eine faszinierende Baumart, die als direkter Vorfahre des modernen Apfelbaums (Malus domestica) bekannt ist. Diese Art spielt eine Schlüsselrolle bei der Erhaltung der genetischen Vielfalt der Apfelbäume, die wir in Obstgärten oder im Garten pflanzen. Sie ist interessant aufgrund ihrer großen Widerstandsfähigkeit gegen extreme Wetterbedingungen und Krankheiten, Eigenschaften, die in Züchtungsprogrammen genutzt werden. Im Garten kann dieser wilde Apfelbaum zur Zierde, als Bestäuber oder für seine sauren Äpfel angebaut werden.
Der wilde Apfelbaum, wie andere botanische Arten der Gattung Malus, gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Art sieversii kommt hauptsächlich in den Bergen des Tian Shan in Zentralasien in Höhenlagen von 1100 bis 2400 Metern vor. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und die chinesische Provinz Xinjiang. Diese bergige Region des Tian Shan, die natürliche Barrieren bildet, hat es dem Malus sieversii ermöglicht, in ganzen Wäldern wilder Apfelbäume zu gedeihen. Innerhalb dieser Art gibt es eine große genetische Vielfalt. Dieser wilde Apfelbaum ist der einzige Vorfahre der großen Mehrheit der domestizierten Apfelsorten.
Der Malus sieversii ist ein Baum, der eine Höhe von 10 bis 14 m erreichen kann, mit einer breiten, ausladenden Krone. Seine Rinde ist grau und seine jungen Zweige sind oft rötlich gefärbt. Die Blätter, oval bis elliptisch geformt, sind zwischen 6 und 11 cm lang und leicht behaart auf der Unterseite. Seine Blüten, weiß bis leicht rosa, erscheinen im Mai und messen 3 bis 4 cm im Durchmesser. Sie sind in kleinen Dolden angeordnet und haben viele gelbe Staubblätter. Die Früchte des Malus sieversii, von gelber bis roter Farbe, variieren in Form und Größe (3 bis 8 cm im Durchmesser). Sie sind oft saurer als Handelsäpfel, aber vollkommen essbar. Die Fruchtreife erstreckt sich von August bis Oktober. Diese Art ist bekannt für ihre hohe Resistenz gegen Krankheiten wie Apfelschorf und Feuerbrand sowie gegen schädliche Insekten wie den Apfelwickler.
Die Früchte dieses Apfelbaums können auf verschiedene Arten verzehrt werden. Frisch gepflückt bieten sie ein einzigartiges Geschmackserlebnis, das je nach Baum von süß bis sehr sauer reicht. Sie eignen sich hervorragend zur Herstellung von Marmeladen, Gelees und Kompotten aufgrund ihres hohen Pektingehalts, der ihre Verarbeitung zu Brotaufstrichen erleichtert. Ihre natürliche Säure fügt einen interessanten Kontrast zu süß-sauren Gerichten oder Desserts wie Torten oder Bratäpfeln hinzu. Diese wilden Äpfel können auch gepresst oder fermentiert werden, um einen rustikalen Apfelwein herzustellen, der jedoch weniger süß ist als der aus domestizierten Äpfeln. Darüber hinaus werden die Früchte dieses Baumes auch von der örtlichen Kleintierwelt geschätzt, insbesondere von Vögeln, was in einem auf Biodiversität ausgerichteten Garten interessant ist.
Der Malus sieversii ist wie andere Blütenapfelbäume ein guter Bestäuber für Obstbäume wie ‘Golden Delicious’, ‘Granny Smith’, ‘Jonathan’ oder auch für Blütenapfelbäume wie den Japanischen Zierapfelbaum Malus floribunda 'Perpetu Evereste'. Letzterer profitiert von seinem Pollen, um reichhaltigere und qualitativ hochwertigere Früchte zu produzieren. Dank seiner schönen Frühjahrsblüte und seiner hübschen Äpfel ist er einen Großteil des Jahres über dekorativ. Er findet seinen Platz in einem mittleren bis großen Garten, als einzelnes Exemplar oder in einer freiwachsenden Hecke.
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Wuchs
Blüte
Laub
Botanik
Malus
sieversii
Rosaceae
Asiatische Wildapfel
Malus domestica, Malus sylvestris var. domestica, Malus malus, Malus pumila var. domestica, Malus niedzwetzkyana
Zentralasien
Sonstige Zierapfel (Malus)
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Der Malus sieversii ist ein robuster Holzapfel, aber um sein optimales Wachstum zu gewährleisten, müssen bestimmte Anbaubedingungen beachtet werden. Er bevorzugt einen gut durchlässigen Boden, der reich an Nährstoffen ist und leicht sauer bis neutral ist. Obwohl er schwere, tonige Böden toleriert, gedeiht er am besten in einem fruchtbaren und humosen Boden. Eine sonnige Lage ist ideal, um seine Blüte und Fruchtbildung zu fördern.
Was die Bewässerung betrifft, profitiert dieser Holzapfel von regelmäßigen Bewässerungen in den ersten Jahren nach der Pflanzung, insbesondere während längerer Trockenperioden, obwohl er einmal gut etabliert recht trockenheitstolerant ist. Seine Kältetoleranz ist eine seiner großen Stärken: Er verträgt Temperaturen bis zu -28°C und ist somit perfekt für montane Klimazonen oder Regionen mit strengen Wintern geeignet.
Bei der Pflanzung sollte darauf geachtet werden, die Bäume mindestens 4 bis 6 m voneinander zu platzieren, damit sie sich richtig ausbreiten können, da der Baum bei voller Reife eine Spannweite von 6 bis 8 m erreichen kann. Obwohl der Malus sieversii gegen verschiedene Krankheiten wie den Schorf und das Feuerbakterium resistent ist, kann er anfällig für bestimmte Pilze wie den Hallimasch sein, also achten Sie auf Anzeichen eines Befalls.
Wann soll ich pflanzen?
Für welchen Ort?
Pflege
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