Unsere Liste der leckersten Zitrusfrüchte!
Köstliche Zitrusfrüchte entdecken
Inhaltsverzeichnis
Die Vielfalt der Zitrusfrüchte begeistert mit Aromen und Texturen. Entdecken Sie unsere leckersten Sorten für Garten und Balkon.
Mittelmeer-Mandarine 'Satsuma'
Die Mittelmeer-Mandarine ‘Satsuma’, oder Citrus unshiu, stammt aus Japan und zeichnet sich durch hohen Ertrag sowie eine frühe Reifung ihrer Früchte aus. Die schmackhaften, saftigen und leicht säuerlichen Mandarinen sind kernlos und können bereits mit grüner Schale vor dem ersten Frost genossen werden. Die Satsuma-Mandarine verträgt Temperaturen bis -8/10 °C. Im Frühjahr zeigt sie eine üppige, duftende Blüte, während der Winter ihr dichtes, dunkelgrünes Laub sowie ihre elegante, leicht überhängende Wuchsform hervorhebt. Diese Mandarine eignet sich ideal für die Auspflanzung in Regionen mit milden Wintern und kann auch im Topf kultiviert werden, sofern sie im Winter vor Frost geschützt wird.
Der kleine Baum erreicht gewöhnlich eine Höhe von 2,50 m und eine Breite von etwa 1,50 m und trägt große, saftige Früchte, die hauptsächlich von September bis November geerntet werden. Für ein volles Aroma sollten sie mindestens eine Woche bei 20 °C nachreifen, wobei ihr Zuckergehalt deutlich steigt. Für optimales Wachstum und Fruchtbildung bevorzugt die Pflanze einen geschützten Standort und gedeiht besonders gut im mediterranen Klima.

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Zitrusfrüchte: 15 Fragen und Antworten zum AnbauYuzu-Orange oder Citrus junos
Die Yuzu, auch Yuzu-Orange genannt, ist eine Zitrusfrucht japanischen Ursprungs und für das außergewöhnliche Aroma ihres Fruchtfleischs und ihrer Schale bekannt. In der japanischen Küche unverzichtbar, wird sie zur Herstellung zahlreicher Würzmittel verwendet. Ihre leicht abgeflachten, gelben, mandarinengroßen Früchte werden zwischen September und November geerntet.
Der Yuzu-Baum ist ein kleiner Baum, der bis zu 4 m hoch und 3 m breit werden kann. Er ist robust und bis -10 °C bis -12 °C winterhart, sofern er windgeschützt gepflanzt wird. Er zeichnet sich durch seine duftende Frühjahrsblüte und dornigen Zweige aus. Das Wachstum dieses Baums ist langsam, besonders in den ersten Jahren. In Regionen mit milden Wintern kann er sowohl im Topf als auch im Freiland kultiviert werden.
Die Blüte dieses japanischen Zitrusbaums setzt meist bei über vier Jahre alten Jungpflanzen im März und April ein, eine jährliche Fruchtbildung ist jedoch nicht garantiert. Seine weißen Blüten verströmen einen leichten, pfeffrigen Duft und kündigen Früchte mit grüner, bei Reife gelb werdender Schale an. Ihr säuerlich-würziges Fruchtfleisch erinnert geschmacklich an Pampelmuse und Mandarine, mit Noten von Zitronat-Zitrone und Limette.

Zitronenbaum 'Meyer'
Zitronenbaum ‘Meyer’: große, saftige, weniger saure Früchte, fast ganzjährig erntbar. Winterhart bis -11 °C, immergrün, 2–3 m hoch, zweimal blühend.
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Zitrusfrüchte: So gibt es Früchte?Pomelo oder Citrus (x) paradisi
Die Pomelo oder Citrus (x) paradisi wird oft mit dem Pampelmusenbaum verwechselt, vor allem wegen der dicken Schale ihrer Früchte, obwohl es sich um eine eigenständige Hybride handelt. Dieser majestätische Baum kann über 6 Meter hoch werden und schmückt sich im Frühjahr mit großen, wachsartigen weißen Blüten, die einen lieblichen Duft verströmen. Alles an ihm ist imposant: von den Blättern bis zu den Früchten, die über 12 cm Durchmesser erreichen können. Ihr weißes, saftiges und aromatisches Fruchtfleisch bietet eine ausgewogene Mischung aus Süße, Säure und leichter Bitterkeit.
Die Pomelo überlebt keine Temperaturen unter -7 °C. Dennoch ist sie gegenüber dem Boden recht tolerant. Der Anbau ist in einem großen Kübel mit Überwinterung im Gewächshaus oder im Freiland in warmen, vor strengem Frost geschützten Regionen möglich.
Für einen erfolgreichen Anbau bevorzugt die Pomelo, wie die meisten Zitrusfrüchte, die Böden der mediterranen Küstenregionen. Sie benötigt einen dauerhaft warmen Standort sowie regelmäßige Wasser- und Nährstoffgaben. Als selbstfruchtbarer Strauch genügt eine einzige Pflanze für eine gute Bestäubung und sicheren Fruchtansatz.

Limequat 'Kucle' oder Kumquatine
Die Citrus ‘Kucle’ oder Kumquatine, auch unter dem Namen Kucli bekannt, ist das Ergebnis einer gelungenen Hybridisierung aus Kumquat (Fortunella margarita) und Clementine (Citrus clementina). Dieser kräftige und attraktive Strauch trägt zahlreiche orangefarbene Früchte, die etwas größer als Kumquats sind und zunächst säuerlich, im Abgang jedoch nach Clementine schmecken. Wie bei der Kumquat wird auch die Schale der Kucle mitgegessen, was ihren besonderen Reiz ausmacht. Da sie nur bis -4 °C winterhart ist, eignet sie sich für Regionen mit mildem Klima. Anderswo kann sie im Topf kultiviert und im Winter ins Gewächshaus oder in den Wintergarten gestellt werden.
Die Kucle wächst als rundlicher, kompakter, dornenloser Strauch. Ihr buschiger, aufrechter Wuchs erreicht bei voller Reife etwa 3 m Höhe und 1,50 m Breite im Freiland.
Die Früchte der Kucle werden nicht nur roh wegen ihres intensiven Geschmacks geschätzt, sondern eignen sich auch für zahlreiche süße und herzhafte Zubereitungen – von Marmeladen bis hin zu raffinierten Gerichten wie Tajines oder Ente à l’Orange. Süßsaure Kumquatinensaucen passen hervorragend zu asiatischen Spezialitäten und verbinden auf einzigartige Weise Süße und Säure.

Grüne Fingerlimetten-Perlen
Fingerlimette mit grünen Perlen: Anbau, Pflege und Verwendung der exotischen Zitrusfrucht aus Australien im Topf oder mediterranen Garten.
Kumquat 'Nagami'
Der Kumquat ‘Nagami’ oder Fortunella margarita zeichnet sich dank seiner guten Winterhärte durch einfache Kultur in verschiedenen Klimazonen aus. Diese Sorte wird nicht nur wegen ihres Zierwerts geschätzt, sondern auch wegen ihrer essbaren, aromatischen Früchte, die mitsamt Schale verzehrt werden. Der Kumquat ‘Nagami’ wächst kräftig und trägt reichlich. Er bildet längliche, bei Reife orangefarbene Früchte mit säuerlichem Geschmack, die weniger süß sind als runde Kumquats.
Im Sommer schmückt er Garten oder Terrasse mit kleinen, aber intensiv duftenden Zitrusblüten. Im Winter inspirieren seine Früchte zur Herstellung von Marmeladen und Süßigkeiten. Da er sich zur Kultur im Topf eignet und so leicht im Wuchs begrenzt werden kann, erreicht der Kumquat ‘Nagami’ in unseren Gärten bis zu 2,50 m Höhe und 1,50 m Breite bei mäßigem Wachstum. Mit einer Winterhärte von etwa -12 °C kann er in Regionen mit Schutz vor strengen Frösten ins Freiland gepflanzt werden. Die Früchte sind jedoch bei Temperaturen unter -4 °C frostgefährdet, weshalb ein Schutz für die Winterernte nötig ist.
Die meist von Januar bis März geernteten Kumquatfrüchte haben eine mäßig dicke Schale ohne die für andere Zitrusfrüchte typische Bitterkeit sowie saftiges, säuerliches Fruchtfleisch.

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