Wasser im Garten sparen?
Unsere besten Tipps
Inhaltsverzeichnis
Wasser sparen im Garten: Gemüsebeet, Kübel und durstige Pflanzen trotz Trockenheit? Unsere Tipps gegen Wasserverschwendung.
Wasser ist kostbar – nicht verschwenden!
Hier unsere Tipps, um Wasserverschwendung zu vermeiden:
- Richtig und zum richtigen Zeitpunkt gießen!: Gießen Sie alle 4 Tage kräftig, statt täglich nur ein wenig. Denken Sie daran, direkt am Pflanzenfuß zu gießen, denn Wasser auf den Blättern kann Krankheiten begünstigen.
- Gießen Sie nur, was es wirklich braucht!: Gießen Sie keine Pflanzen, die nicht unter Trockenheit leiden! Vergessen Sie das Rasengießen! Auch wenn der Rasen sich braun färbt, wird er mit dem ersten Regentropfen wieder grün. Sparen Sie das Wasser für Neupflanzungen, den Gemüsegarten und notfalls den Obstgarten.
- Sammeln Sie Regenwasser: Stellen Sie Regensammler oder oberirdische Wassertanks unter Ihre Dachrinnen. Sie können auch Küchenwasser auffangen, mit dem Sie Gemüse gewaschen haben, oder sogar Badewasser, sofern Sie ausschließlich umweltfreundliche Bioseifen verwenden.
- Tröpfchenbewässerung: Diese Systeme ermöglichen eine effiziente und präzise Regulierung der Wasserzufuhr. Nachteile sind lediglich die Kosten und der Installationsaufwand.
- Wasserspender und Oyas: Diese Systeme ermöglichen eine gezielte Bewässerung nach Bedarf. Wasserspender eignen sich ideal für Töpfe oder Gemüsebeete. Oyas sind perfekt für Bäume: Die Terrakotta gibt das Wasser durch einfache Kapillarwirkung ab, sobald der Boden es benötigt.
- Wasserspeicher: Sie werden auch „Wasserkörner“ genannt. Dabei handelt es sich um kleine Polymerkügelchen, die Wasser speichern und es in Trockenzeiten nach und nach abgeben. Die Kügelchen können in Töpfe oder bei der Pflanzung auch direkt in den Boden gegeben werden.
Achtung, Wetterlage! Beachten Sie die Wettervorhersage! Auch wenn Meteorologen manchmal „danebenliegen“ (Wetter ist eine komplizierte Wissenschaft!), sind ihre Prognosen meist mehr oder weniger zutreffend. Gießen Sie nicht, wenn demnächst Regen vorhergesagt ist – es sei denn, der Regen lässt natürlich auf sich warten.
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Hier sind bewährte Tipps zum Wassersparen:
- Mulchen, mulchen und nochmals mulchen: Eine gute Mulchschicht verringert Wasserverluste durch Verdunstung, schützt den Boden vor starker Sonne und senkt die Bodentemperatur um einige Grad. Mulchen spart fast 40 % Wasser.
- Ein humusreicher Boden: Böden mit guter Struktur und aktivem Bodenleben speichern Wasser besonders effektiv. Außerdem entwickeln Pflanzen in einem solchen Boden ein kräftiges, gesundes Wurzelsystem, das mögliche Trockenperioden besser ausgleicht. Kompost bei der Pflanzung oder einmal jährlich tut dem Boden ebenfalls gut.
- Einmal Hacken ersetzt zweimal Gießen: Das Aufbrechen der Bodenkruste macht den Boden wasserdurchlässiger. Nach dem Gießen oder Regen werden die Pflanzen dann wirksamer mit Wasser versorgt.
- Rückschnitt bei der Pflanzung: Ein guter Rückschnitt von Sträuchern und Stauden bei der Pflanzung verringert die Blattfläche und damit den Wasserverlust durch Verdunstung. In den folgenden Wochen oder sogar Monaten leidet die Pflanze dadurch weniger unter Wasserstress.
- Legen Sie Gießmulden um Ihre Pflanzungen an: Sie fangen Regenwasser auf und leiten es zur frisch gepflanzten Pflanze. Außerdem sollten Sie, besonders im Gemüsegarten, auf Pflanzungen auf Erdhügeln verzichten.
- Größere Gefäße für Topfpflanzen: Steht eine Pflanze zu eng in ihrem Gefäß, leidet sie schneller unter Wassermangel. Wählen Sie größere Gefäße, dann müssen Sie seltener gießen.
- Denken Sie an Bodendecker: Bodendecker bieten dieselben Vorteile wie eine Mulchschicht. Außerdem sind sie dekorativer, und ihre Wurzeln verbessern die Bodenstruktur. Eine relativ dichte Bepflanzung kann zudem Tau und Feuchtigkeit am Fuß der Pflanzen halten.
- Vergessen Sie das Jäten nicht: Im Hinblick auf den vorherigen Punkt klingt das paradox. Aber lassen Sie in Ihrem Gemüsegarten oder Beet nicht zu viele Wildkräuter wachsen. Sie können ihren Nachbarpflanzen, also Ihren Kulturpflanzen, Wasser „entziehen“. Allerdings benötigen nicht alle Wildkräuter – früher sagte man „Unkraut“ – viel Wasser. Beobachten Sie selbst, was Ihren Pflanzen oder der Tierwelt nützt und stehen bleiben sollte und was Ihre Pflanzungen beeinträchtigt und deshalb entfernt werden muss.
- Schützen Sie die Pflanzungen vor Wind: Wind trocknet Pflanzen stark aus. Schützen Sie Ihren Gemüsegarten oder Ihre Zierpflanzen beispielsweise mit einer niedrigen Mauer, einer niedrigen Hecke oder einer durchlässigen Hecke. Ideal ist eine Hecke aus sommergrünen Sträuchern, die den Wind filtert, ohne ihn zu blockieren und Verwirbelungen zu verursachen.
- Lichter Rückschnitt: Ein schonender, auslichtender Rückschnitt Ihrer Bäume und Sträucher ermöglicht es Regenwasser, den Boden zu erreichen. Dieses Wasser kommt den Pflanzen zugute, die unter den Bäumen wachsen.
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Die richtige Pflanzenwahl zählt!
- „Die richtige Pflanze am richtigen Standort“: Eine Pflanze, die sich in Ihrem Boden und Klima wohlfühlt und am passenden Standort gepflanzt wurde, übersteht Trockenperioden leichter. Steht sie dagegen eindeutig am falschen Platz, leidet sie schon unter normalen Bedingungen. Dann wird sie bei der kleinsten Belastung eingehen.
- Gruppieren Sie Pflanzen nach ihrem Wasserbedarf: zum Beispiel im Gemüsegarten. Pflanzen, die regelmäßig gegossen werden müssen, kommen zusammen; weniger empfindliches Gemüse kann an anderer Stelle wachsen.
- Vor allem: Wählen Sie trockenheitsverträgliche Pflanzen: Viele Pflanzen überstehen gelegentliche Trockenperioden problemlos. Dazu zählen Bäume und Sträucher, Stauden sowie einjährige Pflanzen und sogar Gemüse! Informieren Sie sich bei Fachleuten oder auf unserer Website, um für künftige Pflanzungen die richtige Wahl zu treffen.
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