Ringelblume: Aussaat, Pflanzung, Pflege
Inhaltsverzeichnis
Stiefmütterchen kurz erklärt
- Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist eine einjährige, sehr blühende Pflanze, die von Sommer bis zum ersten Frost eine Fülle kleiner Gänseblümchen in fröhlichen Farben hervorbringt: Gelb, Orange oder sogar Rosa!
- Die Ringelblume ist eine essbare Blume, die auch im Gemüsegarten kultiviert wird, wo sie Parasiten fernhält. In der Küche findet sie Verwendung in Salaten, Tees und Aufgüssen.
- Als Salbe oder Creme ist Calendula officinalis aus der Homöopathie nicht wegzudenken und für ihre beruhigenden Eigenschaften bekannt.
- Anspruchslos und pflegeleicht wächst sie an sonnigen Standorten in gut durchlässigem Boden.
- Mit ihrem ländlichen Charme bringt sie Beete, Rabatten, blühende Gemüsegärten und Pflanzgefäße unvergleichlich zum Leuchten.
Wort unserer Expertin
Als Gewürzpflanze ist die essbare Blüte der Ringelblume oder Calendula officinalis sehr bekannt. Sie wird für Tee, Aufgüsse oder als Salatgarnitur geschätzt. Ihre beruhigenden Eigenschaften nutzt man für Creme, Salbe, Öl und Urtinktur, die in der Homöopathie häufig zum Einsatz kommt. Zudem ist sie eine hübsche, sehr dekorative einjährige Pflanze.
Als bewährtes Mittel für Haar und Haut verzaubert ihre üppige, ununterbrochene Blüte von Mai bis zum ersten Frost unsere Gärten die ganze schöne Jahreszeit hindurch – bei minimalem Pflegeaufwand.
Ihre außergewöhnliche Blühfreude und sonnige Ausstrahlung stehen im Gegensatz zur Bedeutung, die man der Ringelblume in der Blumensprache zuschreibt: Kummer und Sorge…
Mit ihrem etwas winterharten Charakter und sonnigen oder zarten Farben von Goldgelb über leuchtendes Orange bis Roséweiß ist die Ringelblume untrennbar mit Bauerngärten, Landhausgärten und farbenfrohen Mixed-Borders verbunden, in denen sie sich reichlich und spontan aussät.
Diese einjährige Margeritenblume bringt auch im Topf auf Terrasse oder Balkon und im blühenden Gemüsegarten gute Laune. Ihre Blüten locken Bestäuber an und halten unerwünschte Insekten fern.
Sie zählt zu den am einfachsten zu kultivierenden einjährigen Blumen. Als Sonnenliebhaberin gedeiht sie in jedem durchlässigen Boden.
Wie gelingt die Aussaat von Ringelblumen im Anzuchttopf, wie lange dauert die Keimung und wie lassen sich Ringelblumenblüten verzehren? Diese Fragen beantworten wir in diesem Ratgeber.
Beschreibung und Botanik
Steckbrief
Die Calendula, auch Ringelblume genannt, ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler wie Margerite, Chrysantheme und Kapmargerite. Sie wird seit dem 12. Jahrhundert in europäischen Gärten kultiviert. Man findet sie in Europa, im Mittelmeerraum und in Südwestasien. Da sie frostempfindlich ist, wird sie bei uns meist als Einjährige kultiviert.
Die Gattung umfasst etwa 25 Arten, darunter Calendula officinalis, auch „Garten-Ringelblume“ genannt. Sie ist aus unseren Gärten nicht wegzudenken und Ausgangspunkt zahlreicher Kultivare mit sehr dicht gefüllten und halbgefüllten Blüten in fruchtigen Farbtönen sowie zwergiger Sorten. Calendula arvensis, die Acker-Ringelblume oder gewöhnliche Ringelblume, ist ihre wild wachsende, in unserer Kulturlandschaft weit verbreitete Verwandte.
Die Ringelblume bildet eine buschige, aufrechte, leicht ausladende, gut verzweigte und oft höhere als breite Wuchsform. Bei recht schnellem Wachstum variiert die Höhe der Calendula je nach Sorte von 0,15 m bei den Zwergsorten bis 0,70 m bei den höchsten.
Aus einer grundständigen Rosette wachsen brüchige Stängel mit sommergrünen, lanzettlichen, länglichen Blättern und gewellten Rändern. Sie sind 10 bis 15 cm lang, flaumig und manchmal klebrig. Ihre Farbe reicht von kräftigem Grün bis Dunkelgrün mit gelegentlichem Blaustich; die Blätter stehen alternierend am Stängel.
Die aromatischen Blätter verströmen beim Zerreiben einen starken Geruch, der zahlreiche Insekten wie Blattläuse und Weiße Fliegen fernhalten soll.
Dieses üppige Grün bringt die oft leuchtenden Farben und strahlenden Formen der Ringelblumenblüten besonders schön zur Geltung.

Calendula officinalis – botanische Illustration
Die Blüte der Calendula ist von sonniger Schönheit.
Von April bis September zeigt die Calendula ohne Unterbrechung eine Fülle margeritenähnlicher Blüten. Ab Frühsommer und reichlich bis zu den ersten Frösten tragen die beblätterten, steifen Stängel endständige Blütenstände als einzelne Blütenkörbchen mit 5 bis 12 cm Durchmesser. Je nach Kultivar sind die Blüten ungefüllt, halbgefüllt oder gefüllt. Während die Wildform Calendula officinalis einen einfachen Blütenkranz besitzt, zeichnen sich manche Kultivare wie ‘Greenheart Orange’ durch eine dicht gefüllte Mitte aus unzähligen Zungenblüten aus, die ein mehr oder weniger flaches Pompon bilden. ‘Porcupine‘ ähnelt mit ihren zerzausten Blüten und den röhrenförmigen Blütenblättern, die nach außen hin länger werden, einer kleinen Dahlie. Ihre schlecht sitzende Haube erinnert an ein Stachelschwein.
Auch die Form der Zungenblüten variiert je nach Sorte: flach, röhrenförmig, an der Spitze gezähnt oder nach oben gerollt, wie bei Calendula officinalis ‘Sherbet Fizz’.
Alle Garten-Ringelblumen blühen um eine sonnengelbe, zitronengelbe mit lindgrünen Nuancen oder dunkelbraune, fast schwarze Mitte.
Ursprünglich orangegelb, erscheinen Calendula-Blüten heute in vielen Farbtönen, von fruchtigen bis zu zarten Nuancen: Zitrone, Pampelmuse, leuchtendes Orange (‘Ball’s Orange’), Cremeweiß (Calendula officinalis ‘Snow Princess’) bis Rosé-Champagner.
Sie sind manchmal zweifarbig, mit kontrastierenden Spitzen oder Unterseiten der Blütenblätter, wie bei Calendula officinalis ‘Sunny Girl’ und ‘Sherbet Fizz’.
Die Calendula-Blüten erneuern sich zwar ununterbrochen und sorgen für eine Blütezeit von fast 6 Monaten, doch schließen sie sich jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit, folgen dem Lauf der Sonne oder schließen sich bei bedecktem Himmel.
Diese bienenfreundliche Blüte lockt oft bis in den Winter hinein Bestäuber an, insbesondere Schwebfliegen, die Blattläuse lieben. Damit ist sie eine unverzichtbare Bereicherung für den Biogarten. Außerdem sind Ringelblumenblüten essbar; ihr Duft erinnert an Safran und sie verfeinern Salate oder Sorbets. Die Knospen können in Essig eingelegt werden.
Nach der Blüte entwickeln sich aus den Blütenständen kleine, gekrümmte, dornige Früchte, die an Nägel erinnern. Sie enthalten die Samen der Ringelblume, die sich leicht durch den Wind verbreiten und sich daher an geeigneten Stellen spontan aussäen.
Die mal warmen, mal zarten Farben der Ringelblumen machen sie zu hervorragenden Schnittblumen mit langer Haltbarkeit in der Vase.
Die Calendula officinalis oder Garten-Ringelblume ist eine frostempfindliche Staude, die bei uns als Einjährige kultiviert wird. Sie verschwindet während der kalten Jahreszeit. Dafür ist sie anspruchslos und gegenüber der Bodenart völlig unempfindlich. Diese genügsame Einjährige kommt mit allen Bodenarten zurecht, auch mit etwas kalkhaltigen oder armen Böden. Sie bevorzugt gut durchlässige Böden und volle Sonne.
Mit ihrer üppigen, unermüdlichen und farbenfrohen Blüte ist die Calendula oder Ringelblume fester Bestandteil von Bauerngärten und naturnahen Gärten. Sie bringt Lebendigkeit und Leichtigkeit in Beete, Rabatten, Steingärten, Töpfe, Kübel und Balkonkästen. Auch im Biogemüsegarten hat diese essbare Blume ihren Platz: Sie lockt Blattläuse an und hält zugleich unerwünschte Insekten von den Kulturen fern.
Die Calendula officinalis oder Garten-Ringelblume wird seit Langem als Heilpflanze kultiviert und in Kosmetik, Pharmakologie und Homöopathie verwendet. Sie besitzt zahlreiche beruhigende, adstringierende, entschlackende, entzündungshemmende und wundheilende Eigenschaften. Calendula ist Bestandteil kosmetischer Cremes und Salben. Aufgrund ihrer färbenden Eigenschaften dienten Ringelblumenblüten früher als Lebensmittelfarbe für Butter und Käse, daher der Beiname „Garten-Ringelblume“.
Wichtige Arten und Sorten
Calendula officinalis hat zahlreiche Kultivare mit einfachen oder gefüllten Blüten hervorgebracht, die vom späten Frühjahr bis zum ersten Frost blühen. Sie zeigen sich in vielen Farbtönen von leuchtendem Gelb bis zartem Rosa und in Formen mit niedrigen Sorten, die sich ideal für Beeteinfassungen und Töpfe eignen.
Die beliebtesten Sorten
[produkt sku=” 715″ blog_description=”Die unverzichtbare einjährige Ringelblume für unsere Gärten. Sie passt ins Beet und in den Kübel, einzeln oder in Gruppen.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=” 430″ blog_description=”Ihre pomponartigen Blüten gibt es in verschiedenen Farben: Zitronengelb, Hellgelb, Orange und Gelborange. Eine niedrige Sorte, ideal für Beeteinfassungen und Kübel.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”428″ blog_description=”Eine ausgezeichnete Schnittblume mit üppiger, dunkelorangener Sommerblüte und mahagonifarbener Blütenunterseite. Ideal für Beeteinfassungen, Beete, Steingärten und Balkonkästen.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”717″ blog_description=”Eine hohe Ringelblume mit Farbtönen von Orange über Gelb bis Lachsrosa. Ideal im Beet, Topf und Kübel nahe Haus und Terrasse.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”431″ blog_description=”Eine Ringelblume, die durch ihren niedrigen Wuchs auffällt. Diese Sorte eignet sich für die erste Beetreihe, als Einfassung oder im Topf auf der Terrasse und ist eine ausgezeichnete Schnittblume.” template=”listing1″ /]
Unsere Favoriten
[produkt sku=” 713″ blog_description=”Eine farbenfrohe Mischung aus einjährigen Pflanzen mit einfachen, halbgefüllten und gefüllten Blüten. Diese niedrige Sorte ist ideal für Anfänger und Kinder.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”712″ blog_description=”Ein echtes Vitamin-Cocktail unter den pflegeleichten, niedrigen Einjährigen! Sie bringt den ganzen Sommer Farbe in Beete und Balkonkästen.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”427″ blog_description=”Diese Calendula findet ihren Platz im Hintergrund des Beets. Sie ist auch eine ausgezeichnete Schnittblume mit guter Haltbarkeit in der Vase.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=”719″ blog_description=”Eine halbgefüllte Sorte mit zweifarbigen, rehfarbenen bis rosachampagnerfarbenen Blüten. Besonders zart für romantische Arrangements. Sie bringt Wärme und Sanftheit in Beete und Töpfe.” template=”listing1″ /]
[produkt sku=” 718″ blog_description=”Diese einzigartige Sorte verdankt ihren Namen dem Stachelschwein, denn ihre Blüten erinnern an ein zerzaustes Tier. Dank ihrer Größe fügt sich diese Calendula gut ins Beet ein und passt zu vielen Sommerblumen. Sie gedeiht auch im Kübel.” template=”listing1″ /]
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Pflanzung
Wo Ringelblume oder Calendula pflanzen?
Die Ringelblume ist eine sehr frostempfindliche Staude, die keinen Frost verträgt und in unseren Gärten meist einjährig kultiviert wird. Sie eignet sich auch gut für die Kultur in Meeresnähe.
Anspruchslos und äußerst anpassungsfähig gedeiht die Garten-Ringelblume in jedem gut drainierten Boden, auch in armen und trockenen Böden, an einem sonnigen Standort. Ein zu nährstoffreicher Boden würde die Blattbildung auf Kosten der Blüten fördern. Für eine üppige Blüte benötigt sie volle Sonne sowie einen vor starken Winden geschützten Standort, da diese ihre recht empfindlichen Stängel brechen können. In den wärmsten Regionen verträgt sie auch Halbschatten.
Ihre einfachen, farbenfrohen Blüten passen in jeden Naturgarten, Landhausgarten oder wilden Garten, wo sie schnell idyllische Szenen schaffen, in ländlichen Beeten, an Beeträndern, in Mixed Borders oder sehr sonnigen Steingärten. Mit ihrem aufrechten Wuchs bringt die Ringelblume Leichtigkeit in sommerliche Pflanzungen und füllt Lücken in Staudenbeeten oder zwischen anderen einjährigen Pflanzen, sodass die Blütenpracht bis zum Herbstanfang erhalten bleibt.
Die Zwergsorten eignen sich für Balkonkästen und Pflanzgefäße auf einer sonnigen Terrasse oder einem Balkon.
Die Ringelblume zählt zu den besten bienenfreundlichen Pflanzen und darf im Gemüsegarten nicht fehlen: Ihr Duft vertreibt Nematoden, während ihre Blüten zahlreiche bestäubende Insekten anlocken. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. Pflanzen Sie sie zusammen mit anderen essbaren Blüten. Die Ringelblume eignet sich auch wunderbar als Schnittblume und zum Verzieren von Salaten!

Wann Calendula oder Garten-Ringelblume pflanzen?
Calendula oder Garten-Ringelblume wird im Frühjahr, im April und Mai gepflanzt, in milden Regionen bereits ab März und außerhalb der Frostperioden.
Wann und wie Garten-Ringelblume oder Calendula säen?
Direktsaat
Calendula-Samen werden von März bis Juni direkt an Ort und Stelle gesät, um die Blütezeit zu verlängern, sobald die Temperaturen sich 20 °C nähern. Eine Aussaat der Ringelblume im Herbst in einem Anzuchttopf ermöglicht eine frühere Blüte: Bewahren Sie die Aussaat den ganzen Winter über geschützt auf und verpflanzen Sie die Jungpflanzen im Frühjahr nach den Frösten. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber „Einjährige Pflanzen pflanzen“.
Die Ringelblume bevorzugt leichte Böden: Verbessern Sie die Drainage schwerer Böden mit etwas grobem Sand. Sie kann je nach Sorte in größeren Gruppen gepflanzt werden. Für eine schöne Wirkung rechnen Sie mit 5 bis 9 Pflanzen pro m².
- Lockern Sie den Boden gut auf und säen Sie die Calendula-Samen breitwürfig aus. Bedecken Sie sie mit 1 bis 2 cm Blumenerde, ohne sie tief einzugraben.
- Gießen Sie feinbrausig und anschließend regelmäßig, damit der Boden während der Keimung feucht bleibt. Diese dauert gewöhnlich 5 bis 10 Tage.
- Vereinzeln Sie die Sämlinge und lassen Sie nur die kräftigsten Pflanzen in einem Abstand von 15 bis 20 cm stehen.
Samen richtig im Freiland säen
Im Topf
Die Zwergsorten der Ringelblume eignen sich sehr gut für die Kultur im Topf oder Balkonkasten. Sie können 2 oder 3 Sorten miteinander kombinieren und dabei ihre spätere Wuchsgröße berücksichtigen.
- Bringen Sie eine gute Drainageschicht auf dem Boden des Gefäßes aus.
- Säen Sie einige Samen breitwürfig in eine Mischung aus Blumenerde und Flusssand.
- Gießen Sie.
In unserem Video finden Sie außerdem alle Tipps zum richtigen Säen einjähriger Pflanzen!

Die Blüten der Ringelblume sind bienenfreundlich
Lesen Sie auch
Blumen im Gemüsegarten? 7 unverzichtbare PflanzenPflege und Schnitt der Ringelblume
Die Ringelblume (Calendula) ist ideal für pflegeleichte Gärten! Sie ist sehr trockenheitsverträglich und braucht wenig Wasser: Gießen Sie nur bei großer Hitze.
Gießen Sie Ringelblumen im Topf, deren Substrat schneller austrocknet, regelmäßiger, aber maßvoll. Lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben antrocknen.
Entfernen Sie verblühte Blüten, damit sich neue Blüten bilden und die Blütezeit verlängert wird.
Zu Winterbeginn, wenn das Laub nach den ersten Frösten verwelkt und verbrannt ist, reißen Sie die Horste dieser frostempfindlichen Blume aus. Lassen Sie die Samen ausreifen, können sich Ringelblumen selbst aussäen!
Mögliche Krankheiten und Schädlinge
Spätsommer: Ihre Ringelblumen können von Mehltau befallen werden, erkennbar am weißen Belag auf dem Laub. Vorbeugen: bodennah gießen, Blätter trocken halten und Schachtelhalmbrühe, Brennnesseljauche oder Bordeauxbrühe spritzen. Mehr Tipps in unserem Ratgeber zum Mehltau!
Bei Blattläusen: Wasser mit Schmierseife spritzen. Als Fangpflanze hält die Ringelblume Schädlinge vom Gemüsegarten fern!
Ringelblume vermehren
Calendula oder Ringelblume sät sich selbst aus. Ringelblumen-Aussaat im Frühjahr erneuert Pflanzen. Tipps: Ringelblumensamen säen.
Ringelblume im Garten kombinieren
Mit seinen sonnenschönen Blüten ist die Garten-Ringelblume ideal für blütenreiche Sommerszenen. Ihre leuchtende, schlichte Blüte bringt Farbe und Leichtigkeit in naturnahe Gärten und Landhausgärten sowie in Cottage-Gärten, in denen sie seit Jahrhunderten kultiviert wird und sich nach Lust und Laune im Wind aussät.
Ihre zahlreichen Sorten erlauben viele gewagte oder zarte Kombinationen leuchtender Farben, die perfekt in einen romantischen Garten passen.
In einer naturnahen Mixed-Border mischen sich die Blüten der Garten-Ringelblume fröhlich mit anderen einjährigen Korbblütlern wie Färberkamille, Kapmargerite, Zweizahn oder mit sommerblühenden Stauden wie Igelkopf, Garbe und Salbei.

Eine Blumenwiesen-Atmosphäre: Salvia horminum, Calendula officinalis, Lychnis flos-cuculi ‘White Robin’, Centaurea cyanus und Papaver rhoeas
Zwergsorten der Garten-Ringelblume bilden blühende Polster, die den Fuß von Rosen, einem Schmetterlingsstrauch oder einem Roseneibisch schmücken.
Im Beet bildet sie in Kombination mit Helichrysum petiolare oder Ziest einen belaubten Rahmen für etwas höher wachsende Sommerblumen wie Schmuckkörbchen, Eisenkraut, Grindkraut, Stockrose, Canna und Taglilie.
In einer üppigen Sommerszene, die an die Gärten vergangener Zeiten erinnert, begleitet die Blüte der Calendula Stauden aus dem Bauerngarten wie Akelei, Aster, Lupine, Mädchenauge, Kokardenblume oder Löwenmäulchen.
Calendula bringt Farbe in den Garten, wenn weniger Pflanzen blühen, und belebt Beete, in denen die Sommerblüte nachgelassen hat. In einer würzigen Farbkomposition nach katalanischem Vorbild passt sie gut zu katalanischen Beeten und zu spät blühenden Stauden wie Sonnenblume, Sonnenbraut, Sonnenhut, Aster und Strohblume, die sie bis in den Herbst begleitet.
Im sonnigen Steingarten ist sie der perfekte Begleiter für niedrige Pflanzen wie Wandelröschen und für Sukkulenten wie Fetthenne.
Die Garten-Ringelblume gehört in jeden blühenden Gemüsegarten, wo sie sich gut mit anderen essbaren Blüten wie Großer Kapuzinerkresse, Studentenblume, Dahlie oder Indianernessel kombinieren lässt. Zwischen Erdbeeren und Tomaten gepflanzt, hält ihr Duft außerdem Nematoden und Blattläuse fern.
In einer kleinen Rabatte harmonieren Sorten mit feurigen Farben wunderbar mit roten Balkon-Geranien, Kokardenblumen, Lachsblumen, Lobelien, Garten-Zinnien, Petunien, Petchoa ‘Million Bells’ oder einer Duftenden Pelargonie.
Im Topf kombinieren Sie sie mit Studentenblume, Garten-Zinnie und Zwerg-Dahlie.
In einer modernen Gestaltung lockern Sie ihre Silhouette mit leichten, dekorativen Gräsern wie Federborstengras auf.
Nützliche Informationen
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