5 Pflanzen gegen Wespen vertreiben
Pflanzen gegen Wespen: Unsere Auswahl für den Garten
Inhaltsverzeichnis
Sommerzeit ist Wespenzeit: 5 Pflanzen und natürliche Mittel vertreiben lästige Insekten – ganz ohne chemische Insektizide. Dazu unser Wespen-Podcast.
Lavendel: natürliche Insektenabwehr
Für ihre farbenfrohen Blütenähren und ihren intensiven Blütenduft bekannt, zählt der Lavendel zu den emblematischen Sträuchern des Sommers und des Mittelmeerraums.
Der unverwechselbare Duft des Lavendels besitzt zahlreiche Vorzüge, insbesondere zur Abwehr unerwünschter Insekten.
Lavendel ist leicht zu kultivieren und robust, sofern er in der Sonne auf sehr durchlässigem, nährstoffarmem, steinigem Boden wachsen kann, der kein Wasser speichert.
Er eignet sich auch für die Kultur im Topf, etwa rund um einen Pool, der im Sommer leider häufig Wespen anzieht.
Lavendel kann außerdem getrocknet werden, um ihn in Sträußen nahe Lebensmitteln einzusetzen, die unerwünschte Insekten anziehen könnten.
Obwohl alle Lavendelsorten einen blumigen und krautigen Duft verströmen, duften einige wie der Echte Lavendel noch intensiver. Daher eignen sie sich besonders gut, um Wespen fernzuhalten.
- Die Lavandula angustifolia ‘Hidcote’ mit ihrer äußerst aromatischen violetten Blüte.
- Die Lavandula angustifolia ‘Essence Purple’ verströmt einen intensiven Duft, besonders an einem warmen, sonnigen Standort.
- Die Lavandula angustifolia ‘Arctic Snow’ bezaubert mit originellen weißen Blüten und einem kräftigen Duft.
Sehr dekorativ und bienenfreundlich ist Lavendel daher eine ideale Pflanze für den Garten, die Terrasse oder den Balkon, um sich vor Wespen zu schützen.

Links: Lavandula angustifolia ‘Hidcote’; rechts: Lavandula angustifolia ‘Essence Purple’ (Foto Guido)
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8 Pflanzen gegen Schädlinge: Schutz im Garten!Melisse gegen Wespen und Mücken
Das Lemongras ist eine mehrjährige Pflanze tropischen Ursprungs und wird in der asiatischen Küche wegen seines säuerlichen Dufts häufig als Gewürz verwendet.
Beim Zerreiben verströmen die Blätter dieses Grases nämlich einen starken Zitronenduft, der besonders Wespen, Mücken und manche Fliegen fernhält.
Auch Madagaskar-Zitronengras, Java-Zitronengras, Gabun-Zitronengras, Lemongras oder Westindisches Zitronengras genannt, darf es jedoch nicht mit Zitronenmelisse oder Zitronenstrauch verwechselt werden. Trotz ihres zitronigen Dufts unterscheiden sich diese Pflanzen deutlich.
Außerhalb des Mittelmeerraums wird Lemongras meist im Topf kultiviert, da diese frostempfindliche Pflanze überhaupt nicht winterhart ist.
In der Nähe der Sitzgruppe, auf der Terrasse oder dem Balkon steht Lemongras idealerweise griffbereit. Einige gehackte Blätter können während der Mahlzeiten auch auf dem Tisch verteilt oder zwischen den Händen zerrieben werden, um Wespen fernzuhalten.

(Foto: Yosri)
Weißblühender Beifuß gegen Wespen
Der Absinth (Artemisia absinthium), auch als Wermut oder bitterer Beifuß bekannt, ist eine aromatische Staude, die man vor allem seit dem 19. Jahrhundert für ihre Verwendung im gleichnamigen süßen Getränk kennt.
Sein Laub duftet sehr intensiv und ist für seine abschreckende, insektizide und fungizide Wirkung gegen zahlreiche Insekten bekannt: natürlich Wespen, aber auch Erdflöhe, Kohlweißlinge, Blattläuse und Schnecken.
Absinth wird wie alle Beifuß-Arten kultiviert in trockenem, gut durchlässigem, kalkhaltigem Boden. Er gedeiht an einem sonnigen, warmen Standort und benötigt außer einem jährlichen Rückschnitt im Frühjahr nur wenig Pflege.
Seine silbrigen, dekorativ wirkenden, fein gefiederten Blätter machen ihn zu einer ebenso schönen wie nützlichen Pflanze für den Garten.
Im Freiland sollte er mindestens 1 Meter Abstand zu anderen Kulturen haben: Seine starke allelopathische Wirkung beeinflusst andere Pflanzen und hemmt ihr Wachstum.
Einige frische Absinthblätter können an von Wespen bevorzugten Plätzen ausgelegt werden, um sie fernzuhalten.

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10 wirksame Pflanzen gegen MückenDuftpelargonien und ihre vielfältigen Düfte
Duftende Pelargonien oder Duftgeranien stammen aus Südafrika und werden aufgrund ihrer geringen Winterhärte oft einjährig kultiviert.
Neben einer langen, farbenfrohen Blüte bieten sie eine ganze Palette vielfältiger aromatischer, manchmal betörender Düfte, die sich schon bei der geringsten Berührung der Blätter verbreiten: würzige, blumige, holzige und Zitrusdüfte …
Wie die Melisse produzieren auch Duftpelargonien auf natürliche Weise ein Molekül namens Citronellol, das Insekten wie Wespen und Mücken fernhält.
Um sie fernzuhalten, eignen sich zum Beispiel folgende Sorten:
- Duftende Pelargonie crispum ‘Variegatum’ mit einem starken Zitronenduft;
- ‘Lemon fancy’ oder ‘Mosquitaway Louise’ mit intensiven Melissennoten;
- ‘Graveolens’ mit einem je nach Jahreszeit wechselnden Duft: von balsamischen über mentholartige Noten bis hin zu einem blumigen Rosenduft;
- ‘Chocolate’ mit erstaunlich kräftigen, eiskalten Minznoten;
- ‘Endsleigh’ mit einem kräftigen, würzigen Pfefferduft.
Die Kultur von Duftgeranien gelingt problemlos: Ein sonniger bis halbschattiger Standort, im Freiland ebenso wie im Topf, ist ideal.
In Balkonkästen stehen Duftpelargonien am besten auf Fensterbänken, damit Wespen nicht ins Haus gelangen, oder auf der Terrasse und in Ampeln rund um die Sitzplätze im Freien. Ein leichter Luftzug oder jede andere Berührung des Laubs genügt, um ihren Duft freizusetzen.

Links Pelargonium ‘Graveolens’ (Foto Eric Hunt); rechts Pelargonium ‘Lemon Fancy’
Waldmeister: nützlich in Küche und als Repellent
Der Waldmeister (Galium odoratum) ist eine kleine Bodendecker-Staude mit heilenden Eigenschaften. Er wird vielseitig in der Küche verwendet (als Aufguss, für Desserts …) und hilft, fliegende Insekten wie Wespen fernzuhalten.
Seine Stängel verströmen beim Brechen würzige Noten von Heu, Vanille und Tonkabohne.
Diese Wildpflanze aus dem Unterholz gedeiht besonders an schattigen bis halbschattigen Standorten und in selbst schweren Lehmböden. Waldmeister lässt sich leicht kultivieren und wächst nach dem Anwachsen ohne besondere Pflege selbstständig weiter.
Geben Sie ihm einen Platz unter Ihrer schattigen Terrasse, am Fuß von Bäumen und Sträuchern oder entlang einer nordseitigen Mauer.
Sie können seine Zweige auch trocknen und daraus kleine, duftende Bouquets mit abwehrender Wirkung binden.

(Foto Blumenbiene)
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