Beste aromatische Stauden für schönen, nützlichen Garten
Perfekte Auswahl für Garten und leckere Gerichte
Inhaltsverzeichnis
Aromatische Stauden: Duft, Blüte und Heilkräfte. Für jeden Garten, Boden und Standort, viele gedeihen auch im Topf. Unsere Auswahl für Ihr Zuhause.
Salvia elegans – Honigmelonen-Salbei
Wie der Name schon verrät, verströmt der Zierliche Salbei Ananas einen erstaunlich tropischen Duft! Die Staude bildet einen etwa 80 cm hohen und breiten Strauch. Das leuchtend grüne Blattwerk erfüllt die Umgebung mit einem fruchtig-säuerlichen Aroma. Die essbaren, sehr aromatischen Blätter verfeinern Desserts und exotische Gerichte oder dienen als Grundlage für Aufgüsse.
Doch diese Staude hat noch mehr zu bieten. Im Herbst erscheinen leuchtend rote Blütenähren, die wunderbar mit den Farben der Jahreszeit harmonieren. Bei einem frostfreien Winter kann die duftende Blüte im Frühjahr erneut einsetzen. Sie lockt zahlreiche bestäubende Insekten an.
Diese Pflanze für milde Klimate ist nur mäßig winterhart und verträgt keinen Frost unter -6 bis -7 °C. In Regionen mit kühlen Wintern lässt sie sich jedoch problemlos im Topf kultivieren und während der kalten Jahreszeit frostgeschützt unterbringen.
Pflanzen Sie sie in gut durchlässigen Boden, der zeitweise trocken sein darf.
Mehr über die Kultur von Salbei erfahren Sie in unserem Ratgeber „Salbei, Salvia: Pflanzung, Rückschnitt und Pflege“.

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Kräuter im Winter drinnen anbauen?Italienische Strohblume (Helichrysum italicum)
Die Italienische Strohblume verdankt ihren Namen Currykraut ihrem erstaunlichen Duft. Diese mediterrane Staude verströmt über mehrere Meter hinweg einen intensiven Gewürzduft.
Doch sie besticht auch durch ihren Zierwert: Die sommerliche Blüte besteht aus Pomponblüten in leuchtendem Gelb, die den Garten zweifellos erhellen und beleben. Das silbriggrüne Laub erinnert an die Blätter von Lavendel oder Rosmarin, zwei weitere bekannte Kräuter. Es ist immergrün und bleibt das ganze Jahr über dekorativ.
Die Pflanze eignet sich hervorragend für langlebige Blumensträuße (daher ihr anderer Name Strohblume). Verwenden Sie die Stängel in der Küche zum Aromatisieren von Marinaden, Saucen und Vinaigrettes.
Ihr kugeliger Wuchs erreicht rund 50 cm in alle Richtungen.
Von ihrem Ursprung hat die Pflanze ihre Vorliebe für Wärme und Sonne bewahrt. Pflanzen Sie sie in gut durchlässigen Boden, in dem sich kein Wasser staut, etwa in einen Steingarten oder auf einen Hang. Sie gedeiht ebenso im Naturgarten wie im mediterranen oder Kräutergarten.
Die pflegeleichte, bis -15 °C winterharte und anspruchslose Kräuterpflanze ist ideal für jeden Garten.
Mehr über den Anbau dieses Currykrauts erfahren Sie in unserem Ratgeber « Strohblume, Currykraut, Immortellen: säen, pflanzen, pflegen »

Thymus citriodorus 'Aureus' – Zitronen-Thymian
Dieser Zitronen-Thymian unterscheidet sich vom gewöhnlichen Thymian zunächst durch die Farbe seines Laubs. Die immergrünen Blätter sind grün und goldgelb panaschiert. Zudem verströmen sie neben dem typischen Duft der Garrigue feine zitronige und säuerliche Noten.
Die Blüte mit kleinen violetten Blüten erscheint im Sommer.
Thymian ist aus der südlichen Küche nicht wegzudenken. Sein Laub und seine Blüten verfeinern Speisen und Aufgüsse.
Diese Staude wird etwa 30 cm hoch und breit und fügt sich überall leicht ein, auch im Topf und auf kleinem Raum. Als sonnenliebende Staude gedeiht Thymian an einem warmen Standort in gut durchlässigem, auch armem und steinigem Boden, jedoch nie in feuchter Erde.
Mehr über den Anbau von Thymian erfahren Sie in unserem Ratgeber „Thymian: Anbau, Pflanzung und Rückschnitt“.

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Kräuter kostenlos vermehren: So geht's?Monarda x hybrid 'Jacob Cline' – Indianernessel
Zuerst zieht die Blüte dieser Indianernessel alle Blicke auf sich. ‘Jacob Cline’ begeistert mit großen, 8 cm langen Blütenständen von zerzauster Gestalt. Sie leuchten intensiv rot, mit zinnoberroten Blütenblättern und Hochblättern in Purpurgrün. Die sommerliche Blüte kann fast 2 Monate dauern und ist sehr bienenfreundlich, sodass sie zahlreiche bestäubende Insekten anzieht. Sie erscheint über aromatischem, beim Zerreiben duftendem Laub, das gezähnt und dunkelgrün ist. Die Blätter verströmen einen Zitrusduft und sollen ätherische Öle enthalten, die denen des Thymians ähneln. Blätter und Blüten können Sie als Tee verwenden, junge Triebe auch zum Verfeinern von Salaten oder Füllungen.
Die Indianernessel eignet sich auch gut für Blumensträuße.
Diese Staude wird etwa 1 Meter hoch und 50 cm breit. Sie wächst buschig und aufrecht.
Krankheitsresistent, unter anderem gegen Mehltau, und winterhart bis unter -20 °C, ist sie pflegeleicht, solange sie vor zu trockenen, sonnigen Standorten geschützt wird. Pflanzen Sie sie in ein halbschattiges Beet, an frische Beetränder oder in lichten Unterholz. Sie bevorzugt einen gut drainierten, ausreichend fruchtbaren, aber leichten Boden.
Weitere Informationen zur Kultur der Indianernessel finden Sie in unserem Ratgeber „Indianernessel: Pflanzen, kultivieren und pflegen“.

Mentha requienii – Korsische Minze
Diese Korsische Minze ist eine kriechende Staude, die sich 40 cm in die Breite und 5 cm in die Höhe ausbreitet. So bildet sie ein hübsches, duftendes Polster. Ihre kleinen, runden Blätter leuchten apfelgrün und verströmen süße, frische und würzige Aromen, die an Pfefferminze erinnern. Sie werden als Tee, aber auch zum Aromatisieren alkoholischer Getränke und von Speisen verwendet.
Das Laub bleibt in milden Wintern ohne starken oder lang anhaltenden Frost immergrün.
Im Sommer schmücken kleine, rosafarbene, ins Mauve spielende Blüten dieses Pflanzenpolster.
Pflanzen Sie dieses Würzkraut an einen schattigen Standort in nährstoffreichen, stets frischen Boden (der nie völlig austrocknet), zum Beispiel im Unterholz. Es verträgt leichten Tritt und eignet sich daher hervorragend, um Fugen zwischen Trittplatten zu begrünen.
In Regionen mit milden Wintern und Temperaturen nicht unter -6 °C kann diese kleine Staude ins Freiland gepflanzt werden. Anderswo lässt sie sich problemlos im Topf kultivieren.
Mehr über den Anbau von Minzen erfahren Sie in unserem Ratgeber „Minze: pflanzen, kultivieren, Stecklinge ziehen“.

Bronzefenchel: 'Giant Bronze' oder 'Purpureum'
Fenchel ist eine aromatische Pflanze mit intensivem Anisduft. Die Sorte ‘Giant Bronze’ fällt mit ihrem jungen, purpurfarbenen Laub und der bei Reife grün-bronzefarbenen Färbung auf. Es ist stark zerteilt und wirkt gefiedert. Das Laub ist sommergrün.
Den ganzen Sommer über bildet Fenchel zahlreiche Blüten in 10 bis 15 cm großen Dolden, die viele Insekten anlocken. Fenchel ist beispielsweise eine Wirtspflanze des prächtigen Schwalbenschwanzes. Die Blüten leuchten in einem fröhlichen Ockergelb und bilden einen schönen Kontrast zum Laub. Anschließend entwickeln sich zahlreiche Samen.
Blüte und Laub wirken luftig und zart und verleihen dem Beet Leichtigkeit.
Traditionell wird die fleischige, zwiebelförmige Verdickung am Pflanzenansatz in der Küche verwendet und als Gemüse betrachtet. Doch auch Laub und Samen verleihen Speisen und Getränken ein intensives Aroma.
Die Pflanze wird 1,50 m hoch und 50 cm breit.
Pflanzen Sie Fenchel an einen sonnigen Standort in gut durchlässigen, auch sandigen oder steinigen, aber ausreichend tiefen Boden. Die Pflanze verträgt vorübergehende Trockenheit, entwickelt sich in frischem Boden jedoch besser. Sie ist bis unter -20 °C winterhart und treibt jedes Jahr spontan wieder aus.
Weitere Informationen zum Fenchelanbau finden Sie in unserem Ratgeber « Fenchel: Aussaat, Anbau, Pflege und Ernte ».

Chamaemelum nobile – Römische Hundskamille
Die Römische Hundskamille ist eine aromatische und Heilstaude. Sie blüht nicht und wird daher ausschließlich wegen ihres immergrünen Laubs kultiviert. Die Pflanze bildet große, etwa 50 cm breite Teppiche und ist eine Alternative zum Rasen in mäßig betretenen Bereichen. Sie breitet sich schnell aus und begrünt Steingärten und Pflasterflächen.
Die duftenden Blätter verströmen beim Zerreiben einen erstaunlich frischen Apfelduft. Sie können zum Aromatisieren von Speisen verwendet werden.
Pflanzen Sie diese Kamille an einen sonnigen Standort in sehr leichten, durchlässigen, eher sandigen Boden. Die Pflanze ist bis -15 °C winterhart und verträgt Seeluft sowie sommerliche Trockenheit.
Mehr über den Anbau der Kamille erfahren Sie in unserem Ratgeber „Kamille: Anbau, Ernte und Wirkung“.

Und viele weitere interessante Duftstauden
Kleine Auswahl aromatischer Stauden: Rosmarin, Lavendel, Verbene, Dost, Wermut, Duftnessel, Katzenminze und Heiligenkraut – viele weitere sind interessant.
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