Passende Rosskastanie für den Garten ընտրություն?
Unsere Sorten für Ihre Bedürfnisse
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Rosskastanien (Aesculus) begeistern mit majestätischem Wuchs, spektakulärer Blüte und üppigem Laub. Neben der großen Art Aesculus hippocastanum gibt es kompakte Sorten für jeden Garten.
Dieser Ratgeber hilft bei der Wahl: Größe, Wuchsform, Winterhärte, Blüten- und Laubfarbe sowie Verwendung.
Rosskastanie nach Größe oder Wuchsform wählen
Die größten Rosskastanien und Pavien
Die größten Exemplare werden 15 bis 20 m hoch: Aesculus chinensis, die Chinesische Rosskastanie, erreicht 15 bis 25 m Höhe und 15 m Breite. Die Aesculus hippocastanum, die Gewöhnliche Rosskastanie, wird bis zu 25 m hoch und 15 bis 20 m breit. Auch ihr Kultivar ‘Memmingeri’ sowie der Kultivar ‘Wisselink’ erreichen 15 m Höhe, letzterer bei 12 m Breite.
Zu nennen sind auch Aesculus flava, auch Gelbe Rosskastanie oder Pavie genannt, sowie Aesculus indica ‘Sydney Pearce’, die 20 m Höhe und 15 m Breite erreichen.
Mittelgroße Exemplare
Bei den mittelgroßen Exemplaren mit 8 bis 14 m Höhe ist ein weiterer Kultivar der Gewöhnlichen Rosskastanie zu nennen: ‘Hampton Court Gold’ wird 10 bis 12 m hoch und erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Krone von 6 bis 8 m Breite.
Zu nennen sind auch Aesculus (x) neglecta, die Kultivare von Aesculus carnea wie ‘Plantierensis‘.
Knapp unter 10 m Höhe im ausgewachsenen Zustand bleiben ‘Laciniata’, Aesculus x dallimorei und Aesculus x bushi.
Die kleinsten Rosskastanien
Auch hier gibt es eine große Auswahl: vom kleinsten Exemplar, Aesculus hippocastanum ‘Monstrosa’, das nach 15 Jahren nur 1,50 m hoch und 1 m breit wird, bis zu ‘Digitata’, die 6 bis 8 m Höhe und 5 bis 8 m Breite erreicht. Dazwischen liegen Aesculus parviflora, die Strauch-Rosskastanie, sowie die Kultivare von Aesculus glabra.
Die Wuchsform
Ein kurzer Blick auf die Wuchsform einiger ungewöhnlicher Exemplare. ‘Monstrosa’ bleibt sehr klein und entwickelt eine übernatürliche, im Winter besonders auffällige Silhouette mit Trieben, die verkümmerte Kämme bilden, sowie breiten, abgeflachten, sehr kurzen Zweigen. Aesculus hippocastanum ‘Umbraculifera’ bildet auf einem kurzen Stamm eine kleine, kugelige Krone, während Aesculus pavia ‘Humilis’ einen großen Strauch bildet.

Aesculus ‘Monstrosa’, die kleinste und völlig ungewöhnliche Rosskastanie
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Gewöhnliche Rosskastanie: Pflanzen und PflegeRosskastanie nach Winterhärte wählen
Rosskastanien sind im Allgemeinen sehr winterharte Bäume, die strenge Wintertemperaturen vertragen. Sie gedeihen problemlos in gemäßigten bis kalten Klimazonen und sind daher für unsere Region geeignet. Einige Sorten haben jedoch eine begrenzte Winterhärte, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollte.
Zu den weniger frostharten Rosskastanien zählt die bemerkenswerte Aesculus indica ‘Sydney Pearce’, ein Kultivar der Indischen Rosskastanie, den Sydney Pearce, stellvertretender Kurator der berühmten Kew Gardens, 1935 auswählte. Obwohl er für seine prächtige Frühjahrsblüte geschätzt wird, eignet er sich weniger für sehr strenge Klimazonen: Seine Winterhärte liegt bei erwachsenen Pflanzen bei maximal -12 °C. Er ist daher vor allem für Regionen mit milden Wintern geeignet, etwa Stadtgärten.
Für Regionen mit kälteren Wintern bieten andere Rosskastanien-Arten wie Aesculus × carnea, Aesculus pavia oder Aesculus parviflora eine ausgezeichnete Frosthärte und vertragen Temperaturen deutlich unter -20 °C. Sie sind jedoch empfindlich gegenüber Gischt und bevorzugen klar ausgeprägte Jahreszeiten.

Wenn Sie in einem nicht allzu kalten Klima leben, ist ‘Sydney Pearce’ ein eleganter Kultivar
Rosskastanie nach Blattform oder -farbe wählen
Interessant sind auch Sorten mit außergewöhnlicher Blattform wie ‘Laciniata’ oder ‘Digitata’ mit tief geschlitzten Blättern, die bei ersterer mehr oder weniger schmale, teils fadenförmige Streifen bilden. Letztere wächst fein mit schmalen, zierlich geschlitzten Blättern. Auch Aesculus x glaucescens besitzt eine wunderschöne, schmale Belaubung mit fünf zarten Fiederblättchen.
Bei der Blattfarbe sind die Kultivare der Ohio-Rosskastanie, Aesculus glabra, wie ‘October Red‘ und ‘Herkenrode‘, erwähnenswert: Ihr feines Laub färbt sich im Herbst leuchtend rot oder orangerot. ‘Sofia’ ist im Frühjahr gelb und im Herbst rot.
Bei der Gewöhnlichen Rosskastanie sind die Kultivare ‘Franek‘ und ‘Karolina Reinhold‘ hübsch gelb panaschiert. Ebenso Aesculus x carnea ‘Marginata‘ mit gelb gerandetem, blasigem Laub.
Die prächtige Aesculus (x) neglecta ‘Erythroblastos‘ treibt zunächst leuchtend pinkfarbene junge Triebe aus. Im Sommer färbt sich ihr Laub cremegelb und hellgrün, bevor es im Herbst strahlend gelb wird.

Aesculus x glaucescens und Aesculus ‘Laciniata’
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Krankheiten und Parasiten der RosskastanieRosskastanie nach Blütenfarbe auswählen
Rosskastanien zeichnen sich durch spektakuläre Blüten aus, deren Farben je nach Art und Sorte variieren und die Landschaft mit einer schönen Farbpalette bereichern.
Die Rote Rosskastanie (Aesculus × carnea) und ihre Kultivare wie ‘Briotii’ sind für ihre leuchtend roten oder intensiv rosafarbenen Blüten bekannt, die aufrechte, große Blütenkerzen bilden.
Pavien wie Aesculus pavia und Sorten wie ‘Humilis’ bilden leuchtend rote bis karminrote Blüten, die elegant mit ihrem grünen Laub kontrastieren.
Für eine zartere Blüte begeistert die Strauch-Rosskastanie (Aesculus parviflora) mit cremeweißen Blütenähren, die anmutig und leicht duftend sind und Bestäuber anlocken. Das gilt auch für die botanischen Arten Gewöhnliche Rosskastanie und Chinesische Rosskastanie sowie deren Kultivare.
Die blassgelben Blüten der Gelben Rosskastanie (Aesculus flava) bieten eine leuchtende, originelle Alternative und bringen Wärme in den Garten. Aesculus x glaucescens entwickelt ebenfalls zarte gelbe Blüten. Bei Aesculus x carnea ‘Plantieriensis’ sind die prächtigen gelben Rispen rosa gesprenkelt.
Schließlich trägt Aesculus pavia ‘Koehnei’ farbenprächtige, dunkelrosa bis lachsfarbene Blüten. Aesculus indica ‘Sydney Pearce’ entwickelt aufrechte Trauben aus weißen, gelben und rosafarbenen Blüten, während Aesculus mutabilis ‘Induta’ mit roten bis lachsrosa Blüten geschmückt ist.

Aesculus pavia, ‘Koehni’ und ‘Plantierensis’
Rosskastanie nach Standort wählen
Rosskastanien und Pävien lieben durchlässigen Boden, Sonne bis Halbschatten. A. parviflora verträgt Schatten; A. × carnea und A. californica Trockenheit.
Rosskastanie nach Verwendungszweck wählen
Rosskastanien bieten dank der Vielfalt ihrer Größen und Wuchsformen eine große Verwendungsvielfalt. Ob als Blickfang, zur Strukturierung eines Bereichs oder zur Auflockerung einer Hecke – jede Sorte findet ihren Platz im Garten oder in der Landschaftsgestaltung.
Große Exemplare wie Aesculus hippocastanum oder Aesculus x carnea eignen sich hervorragend als Solitär, um einem Bereich eine majestätische Wirkung zu verleihen. Ihre große Ausdehnung und imposante Wuchsform kommen besonders gut zur Geltung, wenn sie auf einem Rasen oder in einem Park gepflanzt werden, wo sie ihre Silhouette voll entfalten können.
Kleinwüchsige Rosskastanien, die durch ihre besondere Wuchsform oder ihr Laub auffallen, eignen sich ebenfalls als Solitär. Aesculus hippocastanum ‘Umbraculifera’ mit seiner dichten, runden Krone ist eine ausgezeichnete Wahl für freie Standorte wie einen Rasen oder einen Platz in der Nähe einer Terrasse. Auch für eine Allee entlang eines Weges oder einer geraden Strecke lässt er sich verwenden und verleiht der Landschaft eine strukturierte, elegante Note. Kleine Exemplare wie Aesculus hippocastanum ‘Monstrosa’ oder ‘Franek‘ eignen sich ebenfalls für eine Einzelpflanzung, bei der ihre besondere Wuchsform oder ihr einzigartiges Laub voll zur Geltung kommt.
Kleine Exemplare eignen sich auch für Hecken oder Beete: Aesculus pavia ‘Humilis’ fügt sich in eine große, abwechslungsreiche Hecke oder ein Strauchbeet ein. Auch die Gelbrote Pavie (Aesculus parviflora) wird häufig einzeln wegen ihrer ausladenden Silhouette oder in Gruppen zur Bildung freier Hecken gepflanzt. So verleiht sie dem Garten eine natürliche, dekorative Struktur.
Für Terrassen und Balkone eignen sich schließlich bestimmte Sorten wie Aesculus pavia ‘Koehnei’ ideal für die Topfkultur. Ihre moderate Größe und ihre Anpassung an beengte Standorte machen sie zur perfekten Wahl für Bereiche mit wenig Platz, in denen dennoch ein eleganter Baum gewünscht ist.

Aesculus ‘Umbraculifera’ und Aesculus x glaucescens
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