Gewöhnliche Rosskastanie Monstrosa - Aesculus hippocastanum
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Aesculus hippocastanum Monstrosa
Gewöhnliche Rosskastanie
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Beschreibung
Die Aesculus hippocastanum Monstrosa ist eine Gewöhnliche Rosskastanie, die auch als Monströse bekannt ist, da sie eine Anomalie namens Fasciation aufweist, die in der Pflanzenwelt recht häufig vorkommt. Diese Mutation ist für ihre geringe Größe und das sehr ungewöhnliche Aussehen ihres Astwerks verantwortlich. Pittoresker als dekorativ wird sie Liebhaber von Pflanzenraritäten begeistern. Ihr Laub ähnelt dem des gewöhnlichen Rosskastanienbaums, ist jedoch kleiner und wächst auf verkümmerten, kammartigen Zweigen, die von auffallend gedrungenen, seltsam flachen, gefurchten und mehr oder weniger verdrehten Ästen getragen werden. Dieser Zwergbaum erstaunt mit seiner übernatürlichen Struktur, die besonders im Winter, wenn er blattlos ist, interessant zu beobachten ist.
Die Aesculus hippocastanum Monstrosa gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse oder früher zu den Rosskastaniengewächsen. Die Typusart stammt entgegen ihrer gebräuchlichen Bezeichnung als Gewöhnliche Rosskastanie aus Mazedonien, einer Region, die Nordgriechenland, Albanien und Südbulgarien umfasst. Es ist ein Waldbaum. In der Natur kann die Gewöhnliche Rosskastanie eine Höhe von 25 m und eine Spannweite von 15 bis 20 m erreichen.
Die Monströse Rosskastanie ist eine veredelte Sorte. Ihr Stamm und ihre Äste sind mit einer braunen bis rötlichen Rinde bedeckt, die zuerst glatt ist, im Alter jedoch grau wird und sich spaltet. Ihr Wuchs ist je nach Exemplar unterschiedlich, aber in der Regel ziemlich schmal und aufrecht. Ein 15 Jahre altes Exemplar wird nicht über 1,50 m Höhe hinausgehen. Am Ende von langen Jahren erreicht der Baum eine Höhe von etwa 3 m. Die Krone ist unregelmäßig und sehr buschig. Das laubabwerfende Laub bildet sich im Frühling und fällt im Herbst ab. Im Winter sind an den Zweigen große, rotbraune Knospen mit glänzendem Harz zu sehen. Das Laub besteht aus Blättern, die weniger als 10 cm lang sind, mit gezähnten Rändern, hellgrüner Farbe, starken und gewellten Blattadern. Die Blütezeit ist im Mai-Juni auf bereits belaubten Zweigen. Sie erfolgt in Form von aufrechten, pyramidenförmigen Trauben, die Thyrsen genannt werden und 20 cm lang sind. Die Trauben bestehen aus zahlreichen kleinen Blüten mit einem Durchmesser von 1 cm, deren Farbe dem Weiß nahekommt. Fasciation und Crestation, deren Ursprung ungewiss ist, sind das Ergebnis eines abnormen Wachstums der Spitze eines Stängels, genannt Apex. Fasciation äußert sich in flachen, gestreiften, bündelartigen Stängeln, Crestation verleiht ihnen ein kammartiges Aussehen.
Die Monströse Gewöhnliche Rosskastanie eignet sich gut als Solitärpflanze oder in einem exotisch inspirierten Beet, zum Beispiel mit Farnen. Man kann sie auch in einem großen Kübel auf der Terrasse halten. Sie ist sehr winterhart und gedeiht in tiefem, leicht feuchtem Boden, auch kalkhaltig. Liebhaber ungewöhnlicher Pflanzen werden auch andere verdrehte Bäume schätzen: den verdrehten Haselnussstrauch Corylus avellana 'Contorta' und seine purpurrote Version Corylus avellana 'Red Majestic', den verdrehten Weidenbaum Salix erythroflexuosa, den verdrehten Robinienbaum Robinia pseudoacacia 'Twisty Baby' oder den merkwürdigen, winterharten Zitrusbaum Poncirus trifoliata 'Flying Dragon'.
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Gewöhnliche Rosskastanie Monstrosa - Aesculus hippocastanum in Bildern...
Wuchs
Blüte
Laub
Botanik
Aesculus
hippocastanum
Monstrosa
Sapindaceae
Gewöhnliche Rosskastanie
Gartenbau
Sonstige Aesculus - Kastanie
Alles ansehen →Pflanzung & Pflege
Der Gewöhnliche Rosskastanie Monstrosa wird im Frühling oder Herbst in einen gewöhnlichen, aber tiefen Boden gepflanzt, vorzugsweise leicht sauer, neutral oder leicht kalkhaltig. Pflanzen Sie ihn an einem sonnigen oder halbschattigen Standort, an einer gut sichtbaren Stelle. Bewässern Sie ihn und mulchen Sie, um die Bodenfeuchtigkeit für junge Pflanzen zu erhalten. Sobald er gut verwurzelt ist, genügt ihm das Regenwasser. In sehr trockenen und heißen Regionen verliert die Rosskastanie vorzeitig ihr Laub und die Blätter werden oft von der Sonne verbrannt. Das hindert sie jedoch nicht daran, viele Jahre zu leben. Um den Befall von Schädlingen (selten tödlich) zu begrenzen, sammeln Sie im Herbst die Blätter ein und entsorgen Sie sie. Die Fangung männlicher Schmetterlinge mit einem Sexualpheromon (Trichterfallen) begrenzt die Angriffe.
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Pflege
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Winterhärte ist die niedrigste Wintertemperatur, die eine Pflanze aushalten kann, ohne ernsthafte Schäden zu erleiden oder gar abzusterben. Diese Winterhärte wird jedoch durch den Standort (geschützter Bereich, z. B. eine Terrasse), Schutzmaßnahmen (Wintervlies) und die Art des Bodens (die Winterhärte wird durch einen gut durchlässigen Boden verbessert) beeinflusst.