Garten auf Permakultur umstellen?
Nachhaltig, ökologisch und produktiv gärtnern
Inhaltsverzeichnis
Permakultur bringt Pflanzen, Tiere und Boden ins natürliche Gleichgewicht. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Garten nachhaltig umgestalten.
Beobachten
Beobachtung ist der erste Schritt zum Permakultur-Garten: 1–2 Jahre lang Sonne, Schatten, Winde, Boden, Wasserabfluss, Pflanzen und Tiere erfassen.
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Permakultur ist ein Anbausystem, das auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und langfristige Lebensmittelproduktion setzt. Wenn Sie Ihren Garten in einen Permakulturgarten verwandeln möchten, sollten Sie verstehen, dass dafür eine ganzheitliche Planung, Gestaltung und Bewirtschaftung nötig ist. Es reicht nicht, Kunstdünger durch Kompost zu ersetzen oder Biogemüse anzubauen. Vielmehr gilt es, ein stimmiges und funktionierendes Ökosystem zu schaffen, das die Wechselwirkungen zwischen Pflanzen, Tieren und Boden berücksichtigt.
Bewerten Sie zunächst, wie bereits erwähnt, Ihren Außenbereich und erfassen Sie die Besonderheiten Ihres Gartens: Bodenzustand und -bedingungen, Sonnenstandort, Gelände, Niederschlagsmenge usw. So können Sie die Pflanzen und Methoden auswählen, die am besten zu Ihrem Garten passen.
Anschließend entwerfen Sie einen Gesamtplan, der auf den Prinzipien der Permakultur beruht, etwa Vielfalt, Regeneration und die optimale Nutzung von Raum und Ressourcen. Der Plan sollte die wichtigsten Elemente Ihres Gartens enthalten: einen Teich, eine Wasserstelle, den Kompostbereich, einen Unterschlupf für Igel usw.
→ Mein Tipp: Für einen detaillierten Plan können Sie Online-Zeichenprogramme wie Google SketchUp nutzen – oder einfach Papier und radierbare Bleistifte nehmen!

Das Design – also die ganzheitliche Gestaltung und Organisation – bildet die Grundlage der Permakulturprinzipien
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Pflanzenvielfalt schaffen, nachhaltig gärtnern
Pflanzen sind das zentrale Element der Permakultur. Sie sollten eine große Vielfalt an Pflanzen anbauen, darunter Gemüse, Obstbäume und -sträucher, Stauden, alte Gemüsesorten, Kräuter und Heilpflanzen usw., um eine möglichst große Vielfalt zu erreichen.
In der Permakultur werden Pflanzen auch zum Schutz des Bodens, zur Stickstoffbindung und zum Anlocken von Bestäubern eingesetzt. Vermeiden Sie invasive Arten oder F1-Hybride, die für die Permakultur nicht geeignet sind.
Um diese Pflanzen anzubauen, setzt die Permakultur auf nachhaltige Anbaumethoden, darunter:
- das Pflanzen von Hecken,
- das Anlegen eines Obstgartens,
- den Anbau im Lasagnebeet,
- den Anbau im Hügelbeet,
- den Anbau im Hochbeet usw.

Die in der Permakultur angewandten Anbaumethoden stören den Boden möglichst wenig, steigern seine Fruchtbarkeit und verbessern die Wasserspeicherung
Wasser optimal nutzen
Im Permakultur-Garten ist Wassermanagement entscheidend: Regenwasser sammeln, Rückhaltebecken und Sickergräben anlegen, Tropfbewässerung und Ollas nutzen sowie trockenheitsverträgliche Pflanzen setzen.

Ollas sind eine bewährte Bewässerungslösung in der Permakultur
Boden verbessern und schonen
Kompost ist essenziell für Permakultur: Garten- und Küchenabfälle liefern wertvollen Kompost für Boden und Pflanzen. Auch Mist und Gründüngung versorgen den Boden mit Nährstoffen. Ökologische Bodenbearbeitung mit der Grabegabel schont ihn.

Kompost reichert den Boden Jahr für Jahr an
Pflege
Permakultur: Mulchen, Regenwasser, biologische Bekämpfung, Beikrauternte. Gemüse und Obst reif ernten: nichts verschwenden.
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