Weinrebe: Pflanzung, Anbau, Rückschnitt
Inhaltsverzeichnis
Weinrebe kurz erklärt
- Die Weinrebe (Vitis vinifera) ist ein rankender Strauch und bildet große Trauben süßer, saftiger Beeren, die als Weintrauben bezeichnet werden
- Man unterscheidet Weintrauben zur Weinherstellung und Tafeltrauben
- Neue Rebsorten sind sehr widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten und gut für Hobbygärten geeignet
- Winterhart, bevorzugt sie steinige, gut durchlässige und sonnige Böden
- Als Zier- und Fruchtpflanze schmückt die Weinrebe mit ihrem knorrigen Stamm von Sommer bis Herbst Spaliere, Mauern und Pergolen, wobei sich ihr Laub feuerrot färbt
Wort unserer Expertin
Die Weinrebe (Vitis vinifera) ist ein rankender Strauch mit schönem, knorrigem Stamm, der seit jeher wegen seiner Früchte, der Trauben mit fleischigem, saftigem und süßem Fruchtfleisch, kultiviert wird.
Ihre charakteristischen, im Herbst leuchtend gefärbten Blätter machen sie zu einer ebenso dekorativen wie fruchttragenden Pflanze, die Spaliere und Pergolen harmonisch schmückt. Der Anbau der Weinrebe ist auch für Hobbygärtner problemlos möglich. Sie ist winterhart und kann überall in Frankreich an einem sonnigen Standort in durchlässigen Boden gepflanzt werden.
Die Weinrebe wächst recht schnell und wird außergewöhnlich alt: Ein Rebstock kann mehrere Jahrhunderte leben, zumal neue Sorten (Ampelia®-Weinreben) widerstandsfähiger gegen Krankheiten sind.
Kelter- oder Tafeltraube, weiße, schwarze oder rosafarbene Trauben – in unserer wunderschönen Auswahl an Rebsorten haben Sie die Wahl!
Von der Pflanzung bis zum Rückschnitt der Weinrebe: Hier erfahren Sie alle Geheimnisse, um diese charakterstarke Liane zu kultivieren und Ihre Trauben erfolgreich zu ernten!
Beschreibung und Botanik
Steckbrief
- Lateinischer Name Vitis vinifera
- Familie Vitaceae
- Gebräuchlicher Name Weinrebe
- Blüte März bis Mai
- Height 1,50 bis 10 m
- Exposition Sonne
- Art des Bodens Lehmig-kalkhaltig
- Winterhärte -20 °C
Die Wein- oder Tafeltraube (Vitis vinifera) ist ein rankender und kletternder Strauch, der wegen seiner essbaren Früchte kultiviert wird und wie die Zierreben (Jungfernrebe Parthenocissus, Vitis coignetiae oder „Coignet-Wein“) zur Familie der Weinrebengewächse gehört. Seit der Antike wird sie in den warmen Regionen Europas, des Nahen Ostens und Nordamerikas kultiviert, wo sie vor über 7000 Jahren wild wuchs. Um 600 v. Chr. wurde sie von den Römern nach Frankreich eingeführt.
Es gibt zahlreiche aus Vitis vinifera gezüchtete Kultivare, die als Rebsorten bezeichnet werden. Man unterscheidet frühere oder spätere Keltertrauben zur Weinherstellung (Merlot, Cabernet Sauvignon, Riesling …) von Tafeltrauben (Goldener Chasselas, Muscat de Hambourg, Ampelia®-Sortiment), die zur Erzeugung von Tafeltrauben dienen. Zahlreiche krankheitsresistentere, kernlose Hybriden wurden gezüchtet, um Farben, Aromen und Verwendungsmöglichkeiten zu erweitern.
Diese kräftige Kletterpflanze bildet lange, rankende und windende Triebe, die als Reben bezeichnet werden. Mithilfe von Ranken oder Weinranken windet sie sich um ihre Stütze. Auf einer tiefreichenden Wurzel, die bis zu 5 m tief in den Boden wächst, bildet sie einen knorrigen Rebstock oder Stamm, der sich in mehrere Reben verzweigt. Mit der Zeit schält sich die Rinde in Streifen ab. Ausgewachsen erreicht sie problemlos 6–7 m Höhe oder Breite. Eine Weinrebe kann Jahrhunderte alt werden!
Die Weinrebe besitzt im Frühjahr ein sehr dekoratives sommergrünes Laub und zeigt im Herbst schöne Färbungen.

Vitis vinifera – botanische Illustration von P. J. Redouté
Die Reben treiben große, wechselständig angeordnete und gestielte Blätter von 6 bis 20 cm Länge aus. Sie bestehen aus 3 bis 7 handförmigen Fiederblättchen, die an der Basis herzförmig und am Rand mehr oder weniger gezähnt sind. Die Blattunterseite kann flaumig behaart sein. Im Jahresverlauf, vom Austrieb bis zum Laubfall, verändert sich das Laub: Die zunächst hell- oder mittelgrünen Blätter färben sich im Herbst goldgelb, orange, purpurrot oder scharlachrot, bevor sie abfallen.
Die unscheinbare Blüte erscheint je nach Klima im Mai und Juni den Blättern gegenüber. Sie bildet 10–12 cm lange, eher lockere Rispen mit winzigen Blüten. Diese besitzen 4 bis 5 grünlichweiße oder rosigweiße Blütenblätter und 5 hervorstehende Staubblätter.
Je nach Reifezeit entwickeln sich diese unscheinbaren Blüten von August bis Oktober zu essbaren Beeren, den farbigen Trauben. Ihre Schale ist blauschwarz, bernsteingelb, rosarot bis dunkelrot, manchmal violett oder grünlichweiß bis gelbgrün. Die einzelnen Beeren sitzen an der Rachis und werden von seitlichen Verzweigungen, den Blütenstielchen, getragen. Sie erscheinen in kleinen, länglichen, pyramidenförmigen Trauben.
Die mit weißem Reif überzogenen Beeren sind rund, eiförmig oder elliptisch und enthalten 4 Samen, die Kerne. Die Weinrebe ‘Philipp’ ist eine ungewöhnliche Sorte mit kurios geformten, birnenförmigen Trauben, die an kleine Birnen erinnern.
Das saftige Fruchtfleisch besitzt je nach Rebsorte ein aromatisches, mehr oder weniger süßes Aroma mit Noten von Schwarzer Johannisbeere, Tabak, Kirsche, grünem Paprika, Vanille, Stiefmütterchen, Zartbitterschokolade, milden Gewürzen, Farn, Rauch, Pflaume, Lakritze, Unterholz oder Walderdbeere bei den Fragola-Reben.
Je nach Sorte werden die Trauben als Tafelobst frisch verzehrt oder selbstverständlich nach der Weinbereitung zu Wein oder Spirituosen verarbeitet.
Sehr winterhart bis etwa -20 °C kann die Weinrebe überall in Frankreich kultiviert werden, an einem sonnigen, warmen Standort. Sie stellt nur geringe Ansprüche an den Boden und ist genügsam. Gepflanzt wird sie in durchlässigen, tiefgründigen Boden, auch wenn er arm, trocken und kalkhaltig ist.
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Die verschiedenen Gefleckten Aronstäbe oder ZierweinrebenWichtige Arten und Sorten
Es gibt etwa 75 Weinreben-Arten, darunter die am häufigsten kultivierte Art Vitis vinifera. Sie hat Tausende von Kultivaren und Rebsorten hervorgebracht. Hinzu kommen Unterlagen und Hybride der Gattung Vitis. Man unterscheidet Keltertrauben zur Weinherstellung und Tafeltrauben. In unserer Baumschule finden Sie eine große Auswahl an Weinreben mit alten und neuen Rebsorten, die je nach Sorte früh oder spät reifen und hervorragende Tafeltrauben liefern oder nach der Weinbereitung zu Wein werden. Einige Rebsorten wie Muskateller eignen sich zur Herstellung von Weißwein, können aber auch direkt verzehrt werden.
Für die richtige Wahl lesen Sie diesen Artikel: “Weinrebe: die richtige Sorte wählen“
Weinrebe Chasselas doré
- Blütezeit Juni, Juli
- Höhe bei Reife 4 m
Weinrebe Italia
- Blütezeit Juni, Juli
- Höhe bei Reife 5 m
Weinrebe Perle de Csaba
- Blütezeit Mai, Juni
- Höhe bei Reife 5 m
Weinrebe Ampelia Perdin
- Blütezeit Mai
- Höhe bei Reife 4 m
Weinrebe Ampelia Candin
- Blütezeit Juni
- Höhe bei Reife 5 m
Weinrebe Muscat de Hambourg
- Blütezeit April
- Höhe bei Reife 7 m
Weinrebe Boskoop Glory
- Blütezeit Juni, Juli
- Höhe bei Reife 7 m
Weinrebe Cabernet Sauvignon
- Blütezeit Juni, Juli
- Höhe bei Reife 5 m
Weinrebe Chasselas rose
- Blütezeit Juni, Juli
- Höhe bei Reife 4 m
Weinrebe Cardinal
- Blütezeit Juni
- Höhe bei Reife 5 m
Wir bieten Ihnen außerdem eine erstaunliche Sammlung besonderer Weinreben, von denen einige im offiziellen Sortenkatalog für Zierreben eingetragen sind. Diese außergewöhnlichen Rebsorten tragen Trauben mit besonders überraschendem Geschmack oder ungewöhnlicher Form.
Entdecken Sie die Weinrebe Fragola Nera, auch als Erdbeerrebe bekannt. Ihre Trauben zeichnen sich durch einen ausgeprägten Geschmack nach Walderdbeeren aus! Mehr über die Weinrebe Fragola erfahren Sie im Artikel von Michaël!
Auch die Philipp-Weinrebe, eine neue Sorte französischer Herkunft, die 2010 auf den Markt kam, ist eine Entdeckung wert. Ihre ungewöhnlichen, sehr süßen schwarzen Beeren erinnern in ihrer Form ein wenig an Lucques-Oliven.
Sammlung von 2 Weinreben Fragola - Erdbeertraube
- Blütezeit Juni, Juli
- Höhe bei Reife 5 m
Weinrebe Fragola Nera - Vitis labrusca x vinifera
- Blütezeit Juni, Juli
- Höhe bei Reife 5 m
Weinrebe Philipp
- Blütezeit Mai, Juni
- Höhe bei Reife 4 m
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Pflanzung
Wo Weinreben pflanzen?
Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, die Weinrebe übersteht jedoch häufig Winterfröste bis -20 °C und kann in vielen Regionen gepflanzt werden.
Sie liebt heiße, trockene Sommer und ist empfindlich gegenüber Spätfrösten (die Blütenknospen erfrieren bereits bei -2 °C). Bieten Sie ihr daher einen sonnigen, sehr warmen und vor den vorherrschenden kalten Winden geschützten Standort, besonders in kühlen Regionen, damit die Trauben gut ausreifen können.
Die Weinrebe stellt nur geringe Ansprüche an den Boden. Sie ist eine genügsame Pflanze, die gut drainierte Böden liebt und trockene, steinige, lehmig-kalkhaltige Erde bevorzugt, passt sich aber auch jedem guten Gartenboden an, sofern er drainierend ist. Nur feuchte Böden verträgt sie nicht.
Die Weinrebe kann sich über mehrere Meter ausbreiten und benötigt Platz sowie eine geeignete Rankhilfe, an der sie sich festhalten kann. Deshalb sollte sie an Drähten geführt und gut spalierartig erzogen werden.
Sie ist entlang einer Mauer, an einer Laube, am Fuß einer Pergola, im Freiland oder in einem großen Kübel auf einer sonnigen Terrasse sehr dekorativ. Bringen Sie dafür ein passendes Rankgitter an.

Weinrebe an einer Pergola
Wann Weinreben pflanzen?
Pflanzen Sie Weinreben vorzugsweise im Herbst oder ersatzweise im Frühjahr, außerhalb frostiger Perioden.
Wie pflanzt man Weinreben?
Weinreben benötigen einen tiefgründigen, gut drainierten Boden, da ihre Wurzeln tief in die Erde wachsen. Pflanzen Sie am besten mehrere Sorten mit unterschiedlicher Reifezeit, um die Erntezeit zu verlängern. Halten Sie zwischen den Reben 1 m Abstand.
- Heben Sie ein 40 cm großes Pflanzloch aus.
- Bringen Sie am Boden des Pflanzlochs eine Kiesschicht als Drainage ein.
- Geben Sie einige Handvoll Dünger für Obstbäume und gut verrotteten Kompost hinzu, vermischt mit Gartenerde.
- Setzen Sie die Jungpflanze so ein, dass die Veredelungsstelle sichtbar bleibt (3 bis 5 cm über dem Bodenniveau).
- Füllen Sie das Loch mit Erde und drücken Sie diese fest.
- Gießen Sie.
- Bringen Sie direkt nach der Pflanzung eine Rankhilfe an (Rankgitter an einer Mauer, Laube, zwischen zwei Pfählen gespannte Drähte, Maschendraht …).
- Schneiden Sie die Rebe bei der Pflanzung auf zwei Augen zurück, damit sich zwei Triebe entwickeln, und binden Sie den kräftigeren an einen Stützstab.
Lesen Sie auch
Vigne vierge: Pflanzen, Pflege, RückschnittWann und wie Weintrauben ernten?
Gut warm und geschützt am Spalier erzogen und richtig geschnitten, bringt Ihnen die Weinrebe schnell saftige, süße Früchte. Die Trauben reifen je nach Sorte und Region zwischen August (bei frühen Ernten) und Oktober (bei späten Rebsorten). Sie werden nach Bedarf geerntet, sobald sie reif sind. Nach dem Schneiden reift die Traube nicht weiter: Schneiden Sie mit einer Gartenschere deutlich oberhalb des Stiels der reifen Traube und heben Sie sie dabei mit der anderen Hand an.
Der Ertrag hängt von vielen Faktoren ab: der Sorte, der Bodenbeschaffenheit, der Sonneneinstrahlung und auch der Erziehungsform der Weinrebe: Er liegt zwischen 5 und 20 kg pro Pflanze. In kalten Regionen sollten Sie keine zu späten Sorten pflanzen, da die Trauben vor Wintereinbruch sonst nicht mehr ausreifen.

Traubenernte
Weintrauben lagern: So bleiben sie frisch
Trauben halten 5 Tage im Gemüsefach. 30 Min. temperieren. Für den Winter: mit Stiel und Rebe in Wasser, kühl, dunkel, trocken lagern; faule Beeren entfernen.
Vorteile und Verwendung von Weintrauben
Weintrauben sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie sind besonders zuckerreich (15 bis 18 g pro 100 g). Bekannt sind sie vor allem für ihre harntreibenden und antioxidativen Eigenschaften. Regelmäßiger Verzehr soll sich positiv auf die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken. Frische Weintrauben liefern Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin C und B6 sowie Kalium, Magnesium, Phosphor, Ballaststoffe und Gerbstoffe (Anthocyane).
Weintrauben werden frisch als Tafelobst verzehrt, aber auch als Konfitüre, Gelee und Fruchtsaft, in Obstsalaten, getrocknet oder zum Backen. Sie passen hervorragend zu Käse, Chicorée, Nüssen, Rohschinken und Geflügel wie Wachteln.
Aus ihren Kernen wird Traubenkernöl gewonnen. Es ist reich an ungesättigten Fettsäuren und wird häufig zum Grillen und für Fondues verwendet. Frische Blätter eignen sich zum Einwickeln von Lebensmitteln.
Natürlich werden Weintrauben nach der Weinbereitung auch als Essig oder Wein verzehrt.
→ Entdecken Sie Ingrids Rezept für Weintraubenkonfitüre im Tutorial!
Weinrebe: Pflege und Rückschnitt
Die Pflege der Weinrebe ist wichtig, da sie die Qualität der Traubenernte bestimmt. In den ersten drei Jahren benötigt sie regelmäßige Bewässerung, um gut einzuwurzeln. Ist sie gut etabliert, erweist sie sich als trockenheitsverträglich und kommt ohne Bewässerung aus.
Mulchen Sie den Fuß im Sommer, um Unkrautwuchs zu verhindern.
Eine regelmäßige Düngung ist nicht erforderlich, da sie im Gegenteil das Blattwachstum zulasten der Früchte fördern würde; reichern Sie den Boden nur alle 2–3 Jahre mit Hornmehl oder Eisenchelat an.
Binden Sie die Reben nach und nach am Spalier auf.
Entfernen Sie im Sommer die Blätter, die die Früchte vor der Sonne schützen.
Rückschnitt der Weinrebe
Die Weinrebe kann schnell sehr ausladend werden. Der Rückschnitt ist daher unerlässlich, um das kräftige Wachstum dieser Liane zu kontrollieren, eine gute Traubenproduktion zu sichern und Krankheiten einzudämmen.
Die Weinrebe muss jedes Jahr geschnitten werden, da die Trauben an den unteren Teilen der einjährigen Triebe erscheinen. Die Triebe müssen jährlich erneuert werden. Der Rückschnitt erfolgt bei der Pflanzung sowie mehrmals jährlich im Winter und Sommer. Um Krankheiten zu vermeiden, sollten Sie große Schnittwunden vermeiden.
Pflanzschnitt
- Lassen Sie nur die ersten beiden Knospen stehen: So erhalten Sie kräftigere Triebe.
- Am Ende des folgenden Winters, vor dem Austrieb, behalten Sie nur den stärksten Trieb, schneiden ihn auf 2 Knospen zurück und entfernen die Knospen am unteren Teil des Rebstocks.
Erziehungsschnitt
Am einfachsten ist es, einen festen, senkrechten Haupttrieb zu behalten, an dem im Abstand von 25 bis 30 cm Seitentriebe ansetzen.
Für einen Kordon mit zwei Armen wählt man zwei entgegengesetzte Augen aus und zieht sie jeweils waagerecht als Kordon.
Fruchtholzschnitt
Er erfolgt jedes Jahr am Ende des Winters, im Februar–März, vor dem Wiederaustrieb, aber nach den strengen Frösten. Dabei müssen die im Vorjahr fruchttragenden Triebe von den darunterliegenden Ersatzreben unterschieden werden.
- Entfernen Sie die im Vorjahr fruchttragenden Triebe.
- Entfernen Sie schwache, unfruchtbare, ungünstig stehende oder zu bodennahe Triebe.
- Kürzen Sie die Ersatzreben je nach Sorte über der 2., 3. oder 4. Knospe ein.
- Entfernen Sie überzählige junge Triebe.

Fruchtholzschnitt am Ende des Winters
Sommerschnitt
Dabei handelt es sich um einen Auslichtungsschnitt zur Ertragssteigerung. Er wird im Mai und Juni durchgeführt:
- Entfernen Sie die „Wasserschosse“, die in den Blattachseln wachsen, sowie überflüssiges Laub am Rebstock.
- Pinzieren Sie die Reben zwei Blätter hinter den Trauben.
- Pinzieren Sie die Geiztriebe und lassen Sie nur ein Blatt stehen.
- Entfernen Sie die kleinsten Trauben.
- Kürzen Sie alle fruchtlosen Zweige auf 50 cm ein.
Verjüngungsschnitt
Ein alter Rebstock lässt sich problemlos verjüngen, indem man ihn am Ende des Winters stark zurückschneidet; aus dem alten Holz treiben neue Triebe aus.
Alle Tipps von Ingrid zum Rückschnitt der Weinrebe finden Sie in unserem Blog!
Weinrebe vermehren: Wann und wie?
Die Stecklingsvermehrung der Weinrebe ist die einfachste Methode.
- März–April: 20–25 cm lange Stücke mit 2–3 Blattansätzen schneiden
- Untere Blätter entfernen
- Stecklinge zu zwei Dritteln in Blumenerde-Sand-Gemisch pflanzen
- Bis zur Wurzelbildung feucht halten
- Bei ausreichender Bewurzelung auspflanzen
Nützliche Ressourcen
- Entdecken Sie unser gesamtes Sortiment an Obststräuchern
- Ratgeber: Weinrebe: die richtige Sorte wählen
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